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Psychologie (Fach) / Psychologie als Wissenschaft (Lektion)
Zimbardo
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- Welche vier Komponenten umfasst die Defintion des Begriffs "Psychologie"? Psycholgie ist das wissenschaftliche Studium des Verhaltens und der geistigen Prozesse von Individuen.
- Welche vier Ziele sind für Psychologen in der Forschungsarbeit relevant? Beschreibung, Erklärung, Vorhersage, Kontrolle des Verhaltens
- Warum besteht oft ein enger Zusammenhang zwischen den Zielen der Erklärung und denen der Vorhersage? Forscher versuchen in der Regel, Verhaltensweisen durch die Identifikation zugrunde liegender Ursachen zu erklären. Erfolgreiche kausale Erklärungen ermöglichen oft zutreffende Vorhersagen.
- Durch welche Variabeln kann menschliches Verhalten erklärt werden? Zur Erklärung werden dispositionelle Variablen herangezogen, die innerhalb des Individuums zu finden sind, und situationale Variablen, welche external das Verhalten von außen beeinflussen.
- Warum ist es für Psychologen besonders wichtig, Verhalten kontrollieren zu können? Verhalten in Form, Stärke und Auftretenswahrscheinlichkeit zu beeinflussen ist Grundlage für psychologische Interventionsmaßnahmen.
- Was sind die zentralen Anliegen der strukturalistischen und der funkitonalistischen Herangehensweise? Der Strukturalismus versucht, mentale Erfahrungen als Kombination grundlegender Komponenten zu verstehen. Der Funktionalismus konzentriert sich auf Ziel und Zweck von Verhaltensweisen. Des Weiteren wird die Einzigartikeit jeden Individuums betont.
- Was versteht man unter der Methode der Introspektion und wie lauten Kritikpunkte an dieser Methode? Bei der Introspektion sollen Individuen systematisch von ihren Gedanken und Gefühlen in Hinblick auf spezifische Wahrnehmungs- und Empfindungserlebnisse berichten. Kritik: Dies erfordert ein hohes Maß an Reflexionsvermögen und differenzierter Sprache, was bei Kindern, weniger Begabten oder Tieren nicht gegeben ist.
- Auf welchen Dimensionen kann man zeitgenössische Ansätze zu psycholgoischen Untersuchungen unterscheiden? Man kann zeitgenössische Strömungen hinsitlich Menschenbild, den Determinanten des Verhaltens dem Hauptaugenmerk der Untersuchungen und dem bevorzugten Forschungsansatz unterscheiden.
- Wie formulieren die psychodynamische und die behavioristische Perspektive jeweils die Faktoren, von denen menschliches Handeln bestimmt wird? Der psychogynamische Ansatz konzentriert sich auf stärke, instinktive Triebe. Als Hauptzweck von Handlungen wird die Reduktion von Spannungen angesehen. Die Handlungsmotive können dabei auch unbewusst sein. Der behavioristische Ansatz erklärt, wie Verhaltensweisen von ihren Folgen geformt werden.
- Welches Menschenbild liegt dem psychodynamischen, dem behavioristischen und dem humanistischen Ansatz zugrunde? Psychodynamischer Ansatz: Der Mensch ist kein rationales Wesen mit freiem Willen, sondern ein von teilweise unbewussten Motiven getriebenes Wesen. Behavioristischer Ansatz: Die Umwelt wird als Ursache des Verhaltens gesehen, nicht der Mensch selbst. Humanistischer Ansatz: Die Einzigartikeit des Menschen und sein freier Wille stehen im Vordergund.
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- Welche Perspektive geht davon aus, dass menschen aktive Wesen sind, die nach positiver Entwicklung streben? Diese Sichtweise vertritt der humanistische Ansatz.
- Was versteht man unter der "kognitiven Wende"? Die "kognitive Wende" beschreibt die Entstehung einer Strömung innerhalb der Psychologie, die die Beschränkung des Behaviorismus überwinden wollte. Die Kongintionspsychologen begannen das menschliche Denken, Aufmerksamkeit Erinnern und verstehen genauer zu untersuchen - im Behaviorismus blieben diese Aspekte unbeachtet.
- Was sind die Grundideen der evolutionären Perspektive und welche Kritik wird daran geübt? Die evolutionären Perspektive baut auf Charles Darwins Idee der natürlichen Selektion auf. Geistige und körperliche Fähigkeiten beruhen demnach auf den spezifischen Anpassungserfordernissen der letzten Millionen Jahre. Kritisiert wird, dass evolutionären Psychologen keine Experimente zur Untermauerung ihrer Theorien durchführen können, da sie den Gang der Evolution nicht variieren können.
- Was ist das Ziel der kognitiven Neurowissenschaften? Forscher in den kognitven Neurowissenschaften kombinieren den kognitiven mit dem biologischen Ansatz, um die Hirnaktivitäten zu verstehen, die geistigen Prozesse, wie Gedächtnis und Sprache.
- Wie ergänzen sich die evolutionäre und die kulturvergleichende Perspektive? Der evolutionäre Ansatz befasst sich mit den Merkmalen, die alle Menschen als Folge der Evolution des Menschen miteinander teilen. Der kulturvergleichende Ansatz konzentriert sich auf die von Kulturen verursachten Unterschiede im Vergleich zu dem allgemeinen evolutionären Hintergund.
- Welches Verhältnis besteht zwischen Forschung und praktischer Anwendung? Die Forschung ergibt neue Erkenntinsse, die die Psychologie dann auf die reale Welt anzuwenden versucht.
- In welchen beiden Tätigkeitsbereichen sind die meisten Psychologen beschäftigt? In der akademischen Welt (Universitäten) und in selbstständigen Praxen.
- Was zählt zu beobachtbarem Verhalten? a) Sprechen b) Lachen c) Denken d) Fühlen e) Laufen a), b), e)
- Was zählt zu mentalen Prozessen? a) Phantasieren b) Schlussfolgern c) Träumen d) Planen e) a), b) c), d)
- Eine Alternative stellt kein Hauptziel der Psychologie als Gesundheitswissenschaft dar. Welche? a) Verbesserung des individuellen Wohlbefindens b) Messung elektrischer Gehirnaktivität c) Aufbau verbesserter Körperwahrnehmung d) Aufbau angemessenen Essverhaltens b)
- Wer gründete in der Folge von Wilhelm Wundt eines der ersten psychologischen Labore in den USA? a) Hermann Ebbinghaus b) G. Stanley Hall c) Max Wertheimer d) Edward Titchener e) William James d)
- Der Strukturalismus wurde kritisiert als... a) mentalistisch b) reduktionistisch c) elementaristisch d) humanistisch a), b), c)
- Welche Aussage/n trifft/treffen auf den psychodynamischen Ansatz zu? a) Handlungen rühren von ererbten Instinkten her. b) Handlungen besitzen ihren Ursprung in biologischen Trieben. c) Der Mensch handelt nicht immer rational. d) Bei psychischen Störungen und normalem Verhalten gelten die gleichen psychologischen Prinzipien. e) Der Hauptzweck von Handlungen besteht in der Aufrechterhaltung psychischer Spannung. a), b), c), d)
- Kognitiven Psychologen untersuchen typischerweise... a) Gedächtnisfähigkeit im Laufe des Lebensalters. b) Sprache c) Problemlösen d) Durchblutungsmuster des Gehirns bei verschiedenen Aufgaben e) Traumata in der frühen Kindheit a), b), c), d)
- Welches Menschenbild charakterisiert die humanistische Perspektive in der Psychologie? a) Der Mensch ist instinktgetrieben b) Der Mensch reagiert mechanistisch c) Frühe Kindheitserfahrungen determinieren das Verhalten d) Der Mensch ist ein aktiv Handelnder e) Der Mensch verfügt über ein unbegrenztes Entwicklungspotential d), e)
- "Wie funktioniert Gruppendruck?" ist eine typische Frage für ... a) Sozialpsychologen b) Persönlichkeitspsychologen c) Verhaltensanalytiker d) Biologische Psychologen e) Kognitionspsychologen a)
- In Deutschland werden in den letzten Jahren etwa wie viele Doktorgrade in der Psychologie an Frauen vergeben? a) 10 % b) 20% c) 50 % d) 70 % e) 85 % c)
- Wie haben Neo-Freudianer Freuds Theorie weiter ausgebildet? a) Soziale Einflüsse und Interaktionen werden mit einbezogen b) Die gesamte Lebensspanne wird betrachtet c) Es werden Experimente zur Verhaltenskontrolle durchgeführt d) Der Weg zur Selbstverwirklichung rückt in den Mittelpunkt e) Untersuchungen zum Nervensystem, der Gene, des Gehirns und des endokrinen Systems werden mit einbezogen a), b)
- Welche Weltanschauung orientiert sich an den Interessen, Werten und der Würde insbesondere des einzelnen Menschen? a) Behaviorismus b) kognitiven Perspektive c) biologische Perspektive d) Humanismus e) psychodynamische Perspektive d)
- Bei welcher Strömung ist nicht die Persönlichkeit entscheidend, sondern die Lerngeschichte des Einzelnen sowie die aktuellen Anforderungen der Umwelt? a) Behaviorismus b) kognitive Perspektive c) biologische Perspektive d) Humanismus e) psychodynamische Perspektive a)