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11. Aufbau und Funktion des Nervensystems (Fach) / 11.2 Gliederung des Nervensystems (Lektion)
- Topografische und Funktionale Gliederung des NS Topografisch - zentrales und peripheres NS Funktional - animales und autonomes NS Man unterscheidet - afferente (sensible) Erregungen = aus der Peripherie zum Zentrum (Haut an Zentrum) - efferente (motorische) Erregungen = Zentrum an Peripherie (Drüsenzellen)
- ZNS und PNS (Aufgaben und Bestandteile) ZNS Aufgabe: Informationsweitergabe Bestandteile: Gehrin und Rückenmarkt PNS Aufgabe: Informationsvermittlung Bestandteile: - periphere Nerven und Ganglien (Nervenansammlungen) - 12 Hirnnervenpaare und 31 Rückenmarksnervenpaare (Spinalnerven) ZNS und PNS stimmen Leistungen der Organe direkt (über Nerven) oder indirekt (über Hormandrüsen) aufeinander ab. ZNS: zur Integration und Auswertung laufender Erregungen PNS: vermittelt zwischen ZNS und Peripherie, hier: Nervus Vagus (10. Hirnnerv) mit herausragender Bedeutung für den Parasympathikus
- Funktionale Einteilung des NS: Anomales oder somatisches Nervensystem - Verbindung des Organimus zu seiner Umwelt - zuständig für bewusste Wahrnehmung, willkürliche Bewegungen und schnelle Informationsverarbeitung
- Funktionale Einteilung: Autonomes oder vegetatives Nervensystem (u.a. Sympathikus und Parasympathikus) Kontrolliert oder Stimuliert Organfunktionen, die unwillkürlich oder unbewusst ablaufen Besteht aus drei Teilen: 1. dem sypathischen Nervensystem (Sympathikus) ergotrope (anregende) Wirkung, dient der Leistungssteigerung, dominiert iin psychischen oder physichen Stresssituationen (Blutdruckanstieg, Steigerung des Pulses, Steigerung der Atemfrequenz, Pupillenerweiterung, Herabsetzen der Magen-Darmtätigkeit, Erweiterung der Bronchien, Steigerung des Herzschalges) 2. dem parasympathischen Nervensystem (Parasympathikus) trophotrope (hemmende) Wirkung, dient der Regeneration und dem Aufbau der körperlichen Reserven, dominiert die Entspannung (Blutdrucksenkung, Verlangsamung des Pulses, Verlangsamung der Atemfrequenz, Pupillenverengung, Steigerung der Magen-Darm-Tätigkeit, Kontraktion der Bronchien, Verlangsamung des Herzschlages) 3. dem Darmwandnervensystem (enterisches bzw. intramurales NS) In der Regel werden Organe sowohl vom Sympathikus als auch vom Parasympathikus innerviert. Beide Systeme wirken als Gegenspieler. Das Gleichgewicht zwischen beiden sit die Voraussetzung für eine optimale Organfunktion. Sympathikus und Parasympathikus besitzen zwei Leitungsbahnen, eine efferente und eine afferente Leitungsbahn. Efferenzen: 2 hintereinandergeschaltete Neurone (vom ZNS zum s.Spalt: vegetativer Ganglion und Nervenszelle zum Erfolgsorgan) Afferenzen: 1 Neuron, dessen Zellkörper im Wirbelkanal liegt=> auf dem Weg von Rezeptor (z.B. Eingeweide) bis zum ZNS wirkd nicht umgeschaltet Neurotransmitter: Präganglionäre Neurontransmitter (ZNS): Acetylcholin für SP und PSP Postganglionäre Neurotransmitter (PNS): Noradrenalin für SP, Acetylcholn für PSP
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