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Grundlagen der Psychologie (Fach) / 21.10. (Lektion)
21.10.
Diese Lektion wurde von Laura_Henc erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
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- Was bedeutet "Framing"? Beeinflussung von Menschen durch eine Botschaft, die anders formuliert wird als sie gemeint ist
- Was sind die Stufen der Wahrnehmung? Stimulation durch die Umgebung -> Empfindung -> Perzeptuelle Organisation -> Identifikation/Wiedererkennen -> mentale Prozesse
- Welche beiden Verarbeitungen gibt es bei der Wahrnehmung? Bottom-Up-Verarbeitung & Top-Down-Verarbeitung
- Was versteht man unter der Bottom-Up-Verarbeitung? - aufsteigende, datengesteuerte Informationsverarbeitung - Analyse beginnt mit Sinnesrezeptoren, erfolgt aufsteigend bis zur Integration durch das Gehirn
- Was versteht man unter der Top-Down-Verarbeitung? - absteigende, konzeptgesteuerte Informationsverarbeitung - gesteuert durch höhere mentale Prozesse - Beispiel: Interpretation der Wahrnehmung anhand von Erfahrungen
- Was versteht man biologisch gesehen unter "Wahrnehmung"? Identifikation des distalen Reizes (=vom Beobachter entfernt) aus Informationen des proximalen Reizes (=dem Beobachter nah=retinales Abbild)
- Wovon hängt unsere Fähigkeit, einen schwachen Reiz wahrzunehmen ab und was bedeutet das für die absolute Schwelle? - Signalstärke, aber auch unsere Einstellungen - absolute Schwelle variiert
- Was bedeutet "Priming"? - heißt auch Voraktivierung - Bahnungsreiz zuerst -> dann ist Reaktion auf Zielreiz erleichtert
- Was versteht man unter semantischem Priming? Nennen Sie ein Beispiel. - Verarbeitung eines Wortes beeinflusst Verarbeitung eines zweiten, nachfolgenden Wortes, falls zwischen beiden Wörtern eine semantische Beziehung besteht (=assoziatives Netzwerk) - Beispiel: Indivuden reagieren auf "Krankenschwester" schneller, wenn sie vorher "Arzt" verarbeitet haben
- Worum geht es bei der lexikalischen Entscheidungsaufgabe? - vor dem Wort, auf das eine Person reagieren soll, wird der "Prime" gezeigt (z.B Tier) - dann kommt das Wort, auf das die Person reagieren soll -> Target
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- Wie stark ist die Wirkung von Priming-Effekten auf die Zuschauer im Marketing? - sehr gering
- Welche Schwellen existieren bei der Wahrnehmung? Unterschiedsschwelle & Webersches Gesetz
- Was ist die "Unterschiedsschwelle"? Nennen Sie ein Beispiel. - der minimale Unterschied, der zwischen zwei Reizen gegeben sein muss, damit er in 50 % der Fälle erkannt wird = gerade noch wahrnehmbarer Unterschied - Beispiel: 2 Strecken werden von einer Person als unterschiedlich lang erkannt, wenn der Längenzuwachs mindestens 10% beträgt
- Was versteht man unter derm "weber´schen Gesetz"? - der eben merkliche Unterschied (=EMU) steht in einem konstanten Verhältnis zur Intensität des Referenzreizes - je größer die Intensität des Referenzreizes, desto größer der Zuwachs, um diesen merklichen Unterschied zu erzielen - das genaue Verhältnis variiert nach Reiz und Person
- Was versteht man unter "sensorischer Adaption"? Nennen Sie ein Beispiel. - abnehmbare Empfindlichkeit auf einen konstanten Reiz - Grund: bei konstanter Reizexposition nimmt die Häufigkeit der Reizimpulse ab, die von den Nervenzellen weitergeleitet werden -> Konzentration auf informative Veränderungen der Umgebung -> keine Ablenkung von konstanter Stimulation - Beispiel: unangenehmer Geruch im Raum, nach kurzer Zeit hat man sich daran gewöhnt
- Was passiert bei der Krankheit "Farbenfehlsichtigkeit" im Körper? - nicht wirklich farbenblind - ihnen fehlt es an rot- oder grünempfindlichen Rezeptoren -> daher erkennen sie nur 2 der 3 Grundfarben -> Schwierigkeiten rot von grün zu unterscheiden - genetischer Defekt
- Was bezeichnet man als den "Cocktail-Party"-Effekt? - intelligentes oder selektives Hören = Fähigkeit des Gehörsinns, bei Anwesenheit mehrerer Schallquellen die Schallanteile einer bestimmten Schallquelle auszuschneiden - Cocktailparty -> man ist in der Lage, nur einen zu hören, obwohl viele sprechen
- Welche Varianten gibt es bei der Wahrnehmungsblindheit? 1) Blindheit durch Nichtaufmerksamkeit -> mehrere Stimuli gleichzeitig 2) Veränderungsblindheit -> Stimuli werden nacheinander gezeigt
- Was versteht man unter "Gestaltpsychologie"? - angeborene Fähigkeit, fragmentarische, sensorische Daten zu organisieren, sodass dabei sinnvolle Wahrnehmungen entstehen