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E-Commerce (Fach) / 6. Marketing von eShops (Lektion)
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- Kundengewinnung bei eShops Bei der Kundengewinnung drehen sich alle Maßnahmen um die Akquise von neuen Online-Käufen, die noch keinerlei oder nur wenig Kontakt sowie Informationen zu den angebotenenOnline-Produkten und/oder zum anbietenden eShop haben. Dabei kann bei einem eShopprinzipiell zwischen aktiven und passiven Methoden der Kundengewinnung unterschiedenwerden. Bei der ersten Variante versucht der eShop-Betreiber aktiv seine Werbebotschaften inden Online-Markt zu bringen (Online-Marketing und Viral-Marketing).
- Berücksichtigt ein eShop-Betreiber, dass er einerseits bei sehr allgemeinen Suchanfragen, aber auch bei sehr konkreten Anfragen gefunden werden muss, um eine erfolgversprechende Kundengewinnung zu unterstützen, so kann er das Registrierungspotenzial seiner Webseite • Technische Eignung: Zur Vermeidung von technischen Barrieren sollte der eShop aufunnötige Frames verzichten, eine möglichst einfache, statisch aussehende URL-Strukturaufweisen und die Verlinkung innerhalb des Shops nicht zu komplex gestalten. Auchdie Verwendung von zu vielen Multimedia-Elementen kann das Übertragungsvolumensoweit erhöhen, dass der Kunde die lange Ladezeit der Webseite nicht in Kauf nimmt.• Inhaltliche Eignung: Zur Attraktivitätssteigerung der Ergebniseinträge sollte der eShopmit seitenindividuellen Meta-Tags versehen werden. Die Menge des verwendeten Contentseines Shops muss dabei sowohl in die Breite als auch in die Tiefe gehen, damit dieKeyword-Hierarchie und die Keyword-Dichte so umfangreich wie möglich ist. Allerdingssollte vermieden werden, durch „Content-Doubling“ Verwirrung zu stiften.
- Banner/Buttons Elektronische Werbeflächen, die gegen Entgelt aufanderen Webseiten platziert werden.
- E-Mail Eine unregelmäße Content-(Werbe-)Übermittlung anregistrierte/nicht-registrierte User
- Newsletter Eine regelmäße Content-(Werbe-)Übermittlung anregistrierte/nicht-registrierte User.
- Newsticker Zur Verfügungstellung von eigenem (Werbe-)Contentfür fremde Newsticker mit Herkunftslink.
- Sponsoring Die Präsentation von Inhalten auf anderen Webseitenwird gegen Entgelt unterstützt (Logo und “sponsored by”)
- Viral-Marketing virtuelle Mund-zu-Mund-Propaganda; kostengünstig;schnelle Verbreitung; kaum Kontrollmöglichkeiten
- User-Generated Content User generieren Inhalte; Leistungserstellung wird an Userausgelagert; Netzeffekte wirken; soziale Netzwerke entstehen
- Online Brand Communities fördern den Dialog; geben Platz zum Austausch; authentischeModeration notwendig ohne Zensierung der Inhalte
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- Corporate Blogs Internet-Tagebücher; erhöhen Transparenz; lassen Kunden hinterdie Kulissen schauen; müssen authentisch sein
- Video-/Podcasts multimediales Produzieren/Anbieten von Inhalten; Serie vonMedienbeiträgen; Konsum der Inhalte „on demand“
- Mashups neue Zusammenführung bestehender Inhalte; Einbindung fremderDienste auf Homepage; erhöhter Mehrwert für Nachfrager
- RSS-Feeds automatische Meldung bei Aktualisierung von Inhalten;up-to-date Informationen für Kunden
- Marketingmöglichkeiten im Web 2.0 Viral-Marketing User-GeneratedContent Online BrandCommunities Corporate Blogs Mashups Video-/Podcasts RSS-Feeds
- Database-Marketing ist die Filterung von gespeicherten oder aus dem Data-Mining-Prozessstammenden Daten auf Basis definierter Kriterien, um insbesondere Aufschluss über Bedürfnisse,Kaufmotive, Nachfragepotenziale und vorhergehende Käufe von Kunden bzw. Usern zugeben.
- Es kann somit festgehalten werden, dass die Verankerung des Database-Marketings in der eShop-Strategie für die erfolgreiche Implementierung dieses Instruments unablässig ist. Vor diesem Hintergrund können folgende kritische Erfolgsfaktoren genannt werden (Huldi/Kuhfuß 2002): • Strategieebene: Anpassung des Database-Marketing an die gesamte Marketingstrategiedes eShops.• Anwendungsebene: Situativ, kundengerechter und aufeinander abgestimmter Einsatz dereinzelnen Kommunikationsmittel, z. B. Foren, Test-CD-ROMs, Virtual Communities,eMail und Newsletter-Kampagnen, Trouble Shooting Guides und Online-Diagnostik-Werkzeuge.• Validierungsebene: Laufende Überprüfung der Aktualität und Aussagekraft der Datenund Einrichtung einer funktionstätigen sowie zweckdienlichen EDV-Applikation.• Umsetzungsebene: Gründliche Einführung des Database-Marketings im eShop, dasheißt Bedarf eines professionellen Projektmanagements.• Motivationsebene: Die Veränderung des Führungs- und Motivationssystems im gesamteneShop, das heißt eine Wahrnehmung einer verstärkten Kundenorientierung, Festlegungdes Kundenbindungsgrades in der Produktentwicklung und eventuelle Einbindungdes Kunden in den Prozess der Produktentwicklung.