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Innere Medizin (Fach) / Gynäkomastie (Lektion)

Endokrinologie

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  • Gynäkomastie Die Gynäkomastie bezeichnet eine meist doppelseitig auftretende Brustvergrößerung beim Mann. Sie ist ein Symptom verschiedener Grundkrankheiten: Verminderte Androgenproduktion und -wirkung: primäre testikuläre Insuffizienz Androgenresistenz-Syndrome systemische Erkrankungen (chronische Lebererkrankungen, Nierenversagen) Erhöhte Östrogenproduktion: endokrin aktive Hodentumoren β-HCG-Synthese im Rahmen von Paraneoplasien Hermaphroditismus verus vermehrte Östrogenproduktion im extratestikulären Gewebe (⇒ Hyperthyreose, Lebererkrankungen, Adipositas) Pharmaka: Hemmstoffe der Testosteronsynthese oder -wirkung: Ketoconazol Spironolakton Cimetidin Antiandrogene Marihuana, Heroin Östrogene, Gonadotropine Busulfan Isoniazid trizyklische Antidepressiva