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PRE (Fach) / Klausur 111217/120630 (Lektion)
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- Ein grundlegender Begriff bei der integrierten Produkt- und Prozessentwicklung ist die Produkterstellung. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 1.1 Erläutern Sie, was unter dem Begriff der Produkterstellung verstanden wird. 1.1 Definition der Produkterstellung: Unter dem Begriff der Produkterstellung wird der Vorgang der Erzeugung eines Produktes von der ersten Idee (bzw. der Auftragserteilung) bis zur Auslieferung an den Nutzer ver- standen.
- Ein grundlegender Begriff bei der integrierten Produkt- und Prozessentwicklung ist die Produkterstellung. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 1.2 Die Organisation der Produkterstellung erfolgt durch die Aufbau- und Ablauforganisation. Stellen Sie ausführlich den Unterschied zwischen diesen Organisationsformen dar. 1.2 Unterschied zwischen der Aufbau- und der Ablauforganisation: Die Aufbauorganisation legt die hierarchische Gliederung des Unternehmens in Teil- systeme fest. Unterstellungsverhältnisse, Kompetenzen und Verantwortungen werden geregelt. Die Ablauforganisation befasst sich mit der Gestaltung der Produkterstellung durch die in der Aufbauorganisation festgelegten Teilbereiche. Dabei wird der Prozess nach inhaltlichen Erfordernissen räumlich, zeitlich und personell gegliedert und zugeordnet.
- Ein grundlegender Begriff bei der integrierten Produkt- und Prozessentwicklung ist die Produkterstellung. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 1.3 Bei komplexen Projekten werden die Arbeitsabschnitte innerhalb der Ablauforganisation in einem organisatorischen Leitfaden beschrieben und aufgeteilt. Wie wird dieser Leitfaden genannt? 1.3 Organisatorischer Leitfaden der Ablauforganisation: Der organisatorische Leitfaden der Ablauforganisation wird Vorgehensplan genannt
- Die Betrachtung der Absatz- bzw. Vertriebswege stellt einen entscheidenden Schwerpunkt bei Investi- tionsgütergeschäften dar. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 2.1 Geben Sie an, was durch den Absatz- bzw. Vertriebsweg beschrieben wird. 2.1 Absatz- bzw. Vertriebsweg: Der Absatzweg beschreibt die Art und Zahl von Institutionen, die ein Produkt vom Her- steller bis zum Endabnehmer durchläuft.
- Die Betrachtung der Absatz- bzw. Vertriebswege stellt einen entscheidenden Schwerpunkt bei Investi- tionsgütergeschäften dar. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 2.2 Überlegen und nennen Sie mindestens drei Kriterien, die ein Unternehmen bei der Auswahl der Absatzwege beachten muss. 2.2 Kriterien bei der Auswahl der Absatzwege: Eigenschaften der Produkte, Umfang und Art des gesamten Verkaufsprogramms, Größe und Finanzkraft des Unternehmens, Konkurrenzsituation, Anzahl der Abnehmer bzw. Kunden, Struktur der Abnehmer bzw. Kunden, Kosten- und Erlössituation, Erklärungsbedürftigkeit der Produkte. Hinweis: Andere richtige Kriterien sind zu bewerten.
- Die Betrachtung der Absatz- bzw. Vertriebswege stellt einen entscheidenden Schwerpunkt bei Investi- tionsgütergeschäften dar. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 2.3 Bei Konsumgütern spielt der indirekte Vertrieb die dominierende Rolle. Welche Vertriebsform dominiert dagegen bei Investitionsgütern? 2.3 Dominierende Vertriebsform bei Investitionsgütern:Bei Investitionsgütern dominiert der Vertrieb über eine eigenständige Verkaufsorgani- sation.
- In einer Firma ist die F&E-Strategie stets im Zusammenhang mit der Unternehmensstrategie zu betrachten. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 3.1 Beschreiben Sie, welche Bedeutung die F&E in einem Unternehmen mit Kostenführer- schaftsstrategie und in einem mit Differenzierungsstrategie in Bezug auf neu zu entwickelnde Produkte besitzt. 3.1 Bedeutung der F&E bei der Kostenführerschafts- und der Differenzierungsstrategie: Bei der Kostenführerschaftsstrategie spielen die durch F&E kreierten neuen Produkte eine untergeordnete Rolle. Prozessinnovationen dominieren über Produktinnovationen. Um sich bei der Differenzierungsstrategie deutlich vom Wettbewerb absetzen zu kön- nen, bedarf es einer starken Fokussierung auf neue, innovative Produkte. Damit rückt der Bereich F&E in den Mittelpunkt der Unternehmung.
- In einer Firma ist die F&E-Strategie stets im Zusammenhang mit der Unternehmensstrategie zu betrachten. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 3.2 Anstelle einer Kostenführerschafts- oder Differenzierungsstrategie kann sich ein Unternehmen auch für eine Spezialisierungsstrategie entscheiden. Unter welchen Voraussetzungen würden Sie einem Unternehmen zur Spezialisierungsstrategie raten? 3.2 Voraussetzungen für die Spezialisierungsstrategie: Die Spezialisierungsstrategie ist ratsam für Unternehmen, die nicht die Ressourcen oder Marktposition für eine Kostenführerschafts- oder Differenzierungsstrategie besitzen.
- In einer Firma ist die F&E-Strategie stets im Zusammenhang mit der Unternehmensstrategie zu betrachten. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 3.3 Welche Umstände können zu einer Gefährdung der Spezialisierungsvorteile führen? Geben Sie mindestens zwei Umstände an. 3.3 Gefährdung der Spezialisierungsvorteile: Folgende Umstände können zu einer Gefährdung der Spezialisierungsvorteile führen: verringerte Unterschiede zwischen Spezialprodukt und Normalprodukt, Konkurrenz findet Untermärkte im Segment und besetzt diese, Vorteile eines breiten Kundenprogramms nehmen aus Kundensicht zu.
- Im Rahmen der Organisation der F&E wird zwischen drei wesentlichen Führungsmodellen unterschieden. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 4.1 Nennen und charakterisieren Sie kurz diese drei Führungsmodelle. 4.1 Nennung und Charakterisierung der verschiedenen Führungsmodelle: Management by Objectives (= Führung durch Zielvereinbarung) (1) ist charakterisiert durch freies Handeln im Rahmen abgesprochener Zielvereinbarungen . Management by Control and Direction (= autoritärer Führungsstil) zeichnet sich dadurch aus, dass alle Vorgänge engmaschig durch Ergebnis-, Verhaltens- und Leis- tungskontrollen gesteuert werden (1). Management by Motivation (= partnerschaftliche, motivierende Führung) (1) geht davon aus, dass Leistungsbereitschaft und -fähigkeit durch gezielte menschliche und materielle Zuwendungen gesteigert werden können (1).
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- Im Rahmen der Organisation der F&E wird zwischen drei wesentlichen Führungsmodellen unterschieden. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 4.2 Für die individuelle Mitarbeiterführung stehen als Führungsinstrumente materielle und im- materielle Anreize zur Verfügung. Führen Sie jeweils drei materielle und immaterielle An- reize auf, die Ihnen aus Ihrer beruflichen Praxis bekannt sind (oder die Sie sich wünschen würden). 4.2 Materielle und immaterielle Anreize zur individuellen Mitarbeiterführung: Materielle Anreize: Vergütung (Gehalt, Provision, Prämie etc.), Wettbewerbe, Sozialleistungen (Lebensversicherung, Altersversicherung etc.), Beteiligung, Sonstiges (Pkw, Sonderurlaub etc.). Immaterielle Anreize: Führungsverhalten (Führungsstil, Anerkennung, Kritik, Information etc.), Organisation, Planung (Regelung, Zielvorgaben etc.), Entwicklungsmöglichkeiten, Aus- und Weiterbildung.
- Im Umfeld des F&E-Controllings kommt der Kalkulation von Kosten und Preisen eine wichtige Bedeutung zu, da bereits in der Konstruktion ein großer Teil der Gesamtkosten eines Produktes unwiderruflich festgelegt wird. Die Kalkulation erfolgt dabei in den Teilbereichen: Vorkalkulation, mitlaufende Kalkulation und Nachkalkulation. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 5.1 Stellen Sie ausführlich dar, was jeweils unter den aufgeführten Teilbereichen der Kalkulation verstanden wird bzw. wozu diese jeweils dienen. 5.1 Teilbereiche der Kalkulation: Die Vorkalkulation dient zumeist dazu, auf einer solide berechneten Kostenbasis über einen Gewinnzuschlag einen auskömmlichen Verkaufspreis zu berechnen. Durch die mitlaufende Kalkulation werden während der Realisierung eines Projekts laufend die vorher kalkulierten Soll-Kosten mit den während der Umsetzung erfassten Ist-Kosten verglichen. Bei gravierenden Abweichungen von den Vorgaben kann früh- zeitig mit geeigneten Maßnahmen gegengesteuert werden, um den festgelegten Kos- tenrahmen nicht zu sprengen. Die Nachkalkulation liefert im Prinzip die gleichen Informationen wie die mitlaufende Kalkulation, nur auf der Grundlage einer späteren, aber daher vollständigen Informa- tionsbasis. Sie wird nach Projektabschluss angefertigt und kann zur Analyse von Stär- ken und Schwächen im Einkaufs- und Fertigungsprozess genutzt werden.
- Im Umfeld des F&E-Controllings kommt der Kalkulation von Kosten und Preisen eine wichtige Bedeutung zu, da bereits in der Konstruktion ein großer Teil der Gesamtkosten eines Produktes unwiderruflich festgelegt wird. Die Kalkulation erfolgt dabei in den Teilbereichen: Vorkalkulation, mitlaufende Kalkulation und Nachkalkulation. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 5.2 Welche drei wesentlichen Verfahren der Vorkalkulation sind Ihnen bekannt? 5.2 Wesentliche Verfahren der Vorkalkulation: Vollkostenkalkulation, Deckungsbeitragsrechnung und Target Costing.
- Für den modernen Produktentstehungsprozess ist ein leistungsfähiges Datenmanagement unerlässlich. Werkzeuge des Datenmanagements sind u.a. Engineering Data Management/Product Data Management- Programme (EDM / PDM-Programme). Ein PDM-System besteht dabei zumeist aus den Teilsystemen:  Dokumentenmanagement, Viewer, Workflow-Management und Stücklisten-Management. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 6.1 Integrierter Bestandteil des Dokumentenmanagements sind so genannte Sachmerkmalleisten und Teileverwendungsnachweise. Geben Sie an, was diese Bestandteile jeweils ermöglichen. 6.1 Sachmerkmalleisten und Teileverwendungsnachweise: Sachmerkmalleisten ermöglichen die Charakterisierung von Bauteilen und -gruppen (2). Teileverwendungsnachweise geben bei Änderungen einen Überblick, in welchen Bau- gruppen ein Teil verwendet wird (2).
- Für den modernen Produktentstehungsprozess ist ein leistungsfähiges Datenmanagement unerlässlich. Werkzeuge des Datenmanagements sind u.a. Engineering Data Management/Product Data Management- Programme (EDM / PDM-Programme). Ein PDM-System besteht dabei zumeist aus den Teilsystemen:  Dokumentenmanagement, Viewer, Workflow-Management und Stücklisten-Management. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 6.2 Erläutern Sie die Basisfunktionen der Teilsysteme Viewer, Workflow-Management und Stücklisten-Management. 6.2 Basisfunktionen der Teilsysteme Viewer, Workflow- und Stücklisten-Management: Der Viewer ermöglicht die schnelle Ansicht von Modellen und Zeichnungen zu In- formationszwecken. Im Workflow-Management wird der Freigabeprozess von Konstruktionsdokumenten abgebildet, sowie das Einstellen und das Entnehmen von Zeichnungen in bzw. aus der Datenbasis. Das Stücklisten-Management gestattet die Ableitung einer Stückliste aus einem Kon- struktionsdokument. Es erlaubt aber auch die CAD-unabhängige (Weiter-) Bearbei- tung einer solchen Liste.
- Die nachfolgende Skizze zeigt schematisch ein bestimmtes Rapid Prototyping-Verfahren.(WB/TB/HB-PRE-P11-111217) Abb. Seite 3/4 7.1 Geben Sie an, um welches Verfahren es sich handelt und beschreiben Sie kurz dessen Grundprinzip. 7.1 Skizziertes Rapid Prototyping-Verfahren und dessen Grundprinzip: Skizziert ist das Selektive Lasersintern (1). Das Grundprinzip des Verfahrens besteht in dem lokalen Aufschmelzen von pulverförmigen Werkstoffen durch einen CO2-Laser (2).
- Die nachfolgende Skizze zeigt schematisch ein bestimmtes Rapid Prototyping-Verfahren.(WB/TB/HB-PRE-P11-111217) Abb. Seite 3/4 7.2 Erörtern Sie, wie hoch der Energieeintrag des Laser- strahls beim Bauprozess sein muss. 7.2 Höhe des Energieeintrags durch den Laserstahl beim Bauprozess: Der Energieeintrag des Laserstrahls muss so hoch sein, dass sowohl die aktuelle Pulver- schicht aufschmilzt, als auch die darunter liegende, bereits verfestigte Schicht erneut an- schmilzt.
- Die nachfolgende Skizze zeigt schematisch ein bestimmtes Rapid Prototyping-Verfahren.(WB/TB/HB-PRE-P11-111217) Abb. Seite 3/4 7.3 Nennen Sie zwei Materia- lien, die beim dargestellten Verfahren verwendet werden können. 7.3 Materialien beim Selektiven Lasersintern: Thermoplaste (z. B. Polyamid oder Polystyrol), Metalle (z. B. Bronze-, Stahl-, Edelstahl- oder Titanpulver), Keramiken, Porzellan oder Formsand.
- Die Konstruktionsphase „Planen“ beinhaltet das Klären und Präzisieren der Aufgabenstellung. Das Klären der Aufgabenstellung umfasst dabei alle Tätigkeiten der Informationsbeschaffung, die erforderlich sind, um die vorliegenden Anforderungen, Daten und Bedingungen in strukturierter Form geordnet aufbereiten zu können. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 8.1 Welche bewährten Fragen würden Sie bei der Informationsbeschaffung stellen, um die Aufgabenstellung möglichst vollständig zu klären? Nennen Sie drei. 8.1 Bewährte Fragen zur Klärung der Aufgabenstellung: Welches Kernproblem muss für die Aufgabe gelöst werden? Welchen Zweck muss die Aufgabe erfüllen? Welche Produkteigenschaften sind zu erfüllen? Welche Eigenschaften dürfen nicht auftreten? Welche Forderungen und welche Wünsche sind zu erfüllen? Welche Erwartungen hat der Auftraggeber? Welche Bedingungen müssen beachtet werden? Welche Schwachstellen können auftreten? Welche Lösungen sind vom Wettbewerb bekannt?
- Die Konstruktionsphase „Planen“ beinhaltet das Klären und Präzisieren der Aufgabenstellung. Das Klären der Aufgabenstellung umfasst dabei alle Tätigkeiten der Informationsbeschaffung, die erforderlich sind, um die vorliegenden Anforderungen, Daten und Bedingungen in strukturierter Form geordnet aufbereiten zu können. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 8.2 Wesentliche Arbeitsergebnisse der Konstruktionsphase „Planen“ sind die Anforderungsliste, das Lastenheft und das Pflichtenheft. Führen Sie auf, was die Dokumente jeweils beinhalten und wer diese erstellt. 8.2 Inhalte und Ersteller der Anforderungsliste, des Lasten- und des Pflichtenheftes: Die Anforderungsliste beinhaltet die Zusammenstellung aller Daten und Informationen durch den Konstrukteur für die Konstruktion von Produkten (1). Ersteller ist der Kon- strukteur (1). Im Lastenheft sind die Anforderungen und alle Randbedingungen aus Kundensicht be- schrieben (1). Ersteller ist der Kunde bzw. Auftraggeber (1). Im Pflichtenheft werden die Kundenvorgaben mit allen Anforderungen genau beschrieben (1). Ersteller ist der Lieferant bzw. Auftragnehmer (1).
- Erzeugnisse, die in Form von Entwürfen vorliegen, müssen beim Ausarbeiten so gegliedert werden, dass eine Herstellung sinnvoll und wirtschaftlich möglich ist. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 9.1 Erläutern Sie, was in diesem Kontext unter einer Erzeugnisgliederung verstanden wird. 9.1 Definition der Erzeugnisgliederung: Unter einer Erzeugnisgliederung wird die Aufteilung eines Erzeugnisses in kleinere Ein- heiten verstanden.
- Erzeugnisse, die in Form von Entwürfen vorliegen, müssen beim Ausarbeiten so gegliedert werden, dass eine Herstellung sinnvoll und wirtschaftlich möglich ist. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 9.2 Wie entsteht eine funktionsorientierte Erzeugnisgliederung und welchen Vorteil besitzt sie? 9.2 Entstehung und Vorteil einer funktionsorientierten Erzeugnisgliederung: Eine funktionsorientierte Erzeugnisgliederung entsteht, wenn beim Entwerfen - ausgehend von ihrer Funktion - die Wirkflächen, Lösungselemente und Maschinenelemente als Funk- tionsgruppen entwickelt werden (2). Der Vorteil der funktionsorientierten Erzeugnisglie- derung liegt in der Wiederverwendbarkeit der Funktionsgruppen (2).
- Erzeugnisse, die in Form von Entwürfen vorliegen, müssen beim Ausarbeiten so gegliedert werden, dass eine Herstellung sinnvoll und wirtschaftlich möglich ist. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) - Abb Seite 4/4 9.3 Welche Art von Erzeugnisgliederung wird durch das folgende Strukturschema dargestellt? 9.3 Dargestellte Erzeugnisgliederung: Das Strukturschema zeigt eine fertigungs- und montageorientierte Erzeugnisgliederung.
- Im Rahmen des methodischen Konstruierens wird zwischen den grundlegenden Arbeitsmethoden des intuitiven und des diskursiven Denkens unterschieden. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 10.1 Beschreiben Sie, was unter dem intuitiven und dem diskursiven Denken verstanden wird. 10.1 Intuitives und diskursives Denken: Intuitives Denken vollzieht sich stark einfallsbetont, wobei die Erkenntnis spontan in das Bewusstsein fällt und kaum beeinflussbar oder nachvollziehbar ist. Die Lösung einer Aufgabe entsteht durch Nachdenken und einfallsbetontes Erkennen. Diskursives Denken ist ein bewusstes Vorgehen, um eine Aufgabe schrittweise zu bearbeiten. Die Lösung entsteht in Teilschritten und ist nachvollziehbar, da die Ge- dankeninhalte nacheinander dargestellt werden.
- Im Rahmen des methodischen Konstruierens wird zwischen den grundlegenden Arbeitsmethoden des intuitiven und des diskursiven Denkens unterschieden. (WB/TB/HB-PRE-P11-111217) 10.2 Beurteilen Sie, ob sich das intuitive und das diskursive Denken bzw. Arbeiten gegenseitig ausschließen oder ergänzen. Begründen Sie Ihre Antwort. 10.2 Beurteilung, ob sich intuitives und diskursives Denken ausschließen oder ergänzen: Intuitives und diskursives Denken ergänzen sch gegenseitig. Die Erfahrung zeigt, dass die Intuition durch diskursives Arbeiten angeregt wird.
- Bei der integrierten Produkt- und Prozessentwicklung kommt der Produktpolitik eine wichtige Rolle zu. Die operativen Instrumente der Produktpolitik umfassen dabei die Bereiche Produkt und Produktqualität, Verpackung, Marke, Sortiment sowie Service. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 1.1 In welche vier übergeordnete Klassen bzw. Gruppen lassen sich materielle Produkte / Güter einteilen? 1.1 Übergeordnete Einteilung von Produkten / Gütern: Sachgüter, Konsumgüter, Industriegüter, öffentliche Sachgüter.
- Bei der integrierten Produkt- und Prozessentwicklung kommt der Produktpolitik eine wichtige Rolle zu. Die operativen Instrumente der Produktpolitik umfassen dabei die Bereiche Produkt und Produktqualität, Verpackung, Marke, Sortiment sowie Service. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 1.2 Erläutern Sie, wie im Rahmen der Produktpolitik die Qualität der Produkteigenschaften bemessen sein sollte. 1.2 Bemessung der Qualität von Produkteigenschaften:Die Qualität der Produkteigenschaften sollte so bemessen sein, dass sich eine ökonomisch optimale Produktqualität ergibt. Die Qualität sollte also so hoch sein, wie sie vom Kunden erwartet und auch bezahlt wird.
- Bei der integrierten Produkt- und Prozessentwicklung kommt der Produktpolitik eine wichtige Rolle zu. Die operativen Instrumente der Produktpolitik umfassen dabei die Bereiche Produkt und Produktqualität, Verpackung, Marke, Sortiment sowie Service. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 1.3 Welchen wesentlichen Zwecken oder Funktionen dient die Verpackung von Produkten? Nennen Sie mindestens drei dieser Zwecke oder Funktionen. 1.3 Zwecke und Funktionen von Verpackungen: Logistik erleichtern, Firmen- und Markenimage transportieren, Selbstbedienung bei Konsumgütern ermöglichen, Wohlstand, Ansprüche symbolisieren, Behältnisfunktion (Produkt wird transportfähig, lagerbar), Schutzfunktion (Produkt wird vor Umwelteinflüssen und Verderb geschützt), Produktpräsentation und Verkaufsunterstützung (Produkt erhält Aufmerksamkeit und eine positive Anmutung), Gebrauchsunterstützung (Produkt wird durch Bedienungsanleitung, Information, Hilfs- mittel zur Entnahme ergänzt), Spezialfunktionen (Produkt wird bspw. für Geschenkzwecke nutzbar gemacht).
- Bei der integrierten Produkt- und Prozessentwicklung kommt der Produktpolitik eine wichtige Rolle zu. Die operativen Instrumente der Produktpolitik umfassen dabei die Bereiche Produkt und Produktqualität, Verpackung, Marke, Sortiment sowie Service. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 1.4 Zum Bereich „Service“ zählt u.a. die persönliche Beratung und Information des Kunden. Überlegen und führen Sie stichpunktartig zwei Maßnahmen bzw. Verhaltensweisen auf, mit denen die persönliche Beratung und Information des Kunden realisiert werden kann. 1.4 Realisierung der persönlichen Beratung und Information des Kunden: aktives Zuhören, Erfassung der Kundenprobleme, Entwicklung von Problemlösungen mit dem Kunden, Gelegenheit für den Kunden zur Erprobung, Aufzeigen von Alternativen, Pflege der Kundenkontakte nach dem Kauf.
- Im Geschäftsleben wird unter Opportunismus die Ausnutzung eines Informationsvorsprunges verstanden. Speziell im Investitionsgütergeschäft sind dabei die folgenden Arten von Opportunismus relevant: Adverse Selection, Moral Hazard und Hold-up. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 2.1 Erläutern Sie, was unter diesen Arten von Opportunismus jeweils verstanden wird. Gehen Sie dabei auch darauf ein, ob das Verhalten vor oder nach Vertragsschluss stattfindet. 2.1 Arten von Opportunismus im Investitionsgütergeschäft: Adverse Selection bedeutet, dass der Anbieter den Nachfrager wissentlich falsch oder ungenügend über das Angebot in Kenntnis setzt. Das Angebot hat verborgene Mängel. Adverse Selection erfolgt vor Vertragsschluss. Moral Hazard heißt, dass der Anbieter nach Vertragsschluss verborgene Handlungen zum Nachteil des Nachfragers durchführt. Hold-up geschieht ganz offen durch Ausnutzung vorhandener Vertragslücken, auf die im Vorfeld bewusst hingearbeitet wurde. Es erfolgt also eine überfallartige Übervor- teilung nach Vertragsschluss aufgrund verborgener Absichten.
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- Im Geschäftsleben wird unter Opportunismus die Ausnutzung eines Informationsvorsprunges verstanden. Speziell im Investitionsgütergeschäft sind dabei die folgenden Arten von Opportunismus relevant: Adverse Selection, Moral Hazard und Hold-up. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 2.2 Welche Maßnahmen können gegen das opportunistische Verhalten des „Adverse Selection“ ergriffen werden? 2.2 Gegenmaßnahmen zum opportunistischen Verhalten des „Adverse Selection“: Adverse Selection kann durch besonders sorgfältige und systematische Lieferantenaus- wahl (screening) begegnet werden. Seriöse Anbieter werden versuchen, sich durch Quali- fikationsmaßnahmen (Selbstauswahl des Lieferanten) und Qualitätssicherungsmaßnahmen von schlechten Lieferanten abzugrenzen.
- Aufgabe 3: Die nachfolgende Innovationsmatrix zeigt, in Abhängigkeit von der Innovationsattraktivität und dem Marktanteil, unterschiedliche strategische Situationen für die Forschung und Entwicklung. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) Abb Seite 2/4 + Relativer Leverage Lead Markenanteil des Follow Develop Unternehmens - - Strategisches Potential von Innovationen (Innovationsattraktivität) + Beschreiben Sie, wie sich die Unternehmen in den Quadranten LEVERAGE, FOLLOW, LEAD und DEVELOP in Bezug auf die Märkte jeweils strategisch verhalten sollten. Innovationsmatrix als Basis der F&E-Strategie: LEVERAGE: Bei geringer Innovationsattraktivität sollte der Marktführer versuchen (mit Hilfe eines hervorragenden Marketings und Produktmanagements) auch kleine Produktver- besserungen in Wettbewerbsvorteile umzuwandeln. FOLLOW: Unternehmen in diesen Quadranten müssen stark auf ihre Kosten schauen, um überhaupt im Markt verbleiben zu können. Entwicklung findet nur in Reaktion auf Aktivitä- ten des Wettbewerbs statt; das F&E-Budget bleibt naturgemäß begrenzt. LEAD: In Märkten mit hoher Innovationsattraktivität sollte der Marktführer seine Kraft nutzen, um mit allen Mitteln an der Spitze zu bleiben. Bestehende Märkte werden entwi- ckelt, neue erschlossen. Unter Umständen müssen, neben der Forschung an eigenen Produk- ten, auch kleinere Wettbewerber mit guten Ideen aufgekauft werden. DEVELOP: Unternehmen mit geringerer Marktmacht sollten versuchen, sich in Nischen zu positionieren und durch Innovationen bestehende Marktspielregeln nach und nach außer Kraft setzen. Hinweis: Die in der Abb. 1.7, SB 2 aufgeführten strategischen Verhaltensweisen sind äquivalent zu bewerten.
- Das Wissensmanagement soll in Unternehmen zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen beitragen. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 4.1 Aus welchen vier Teilschritten setzt sich die Wissensschöpfungskette des Wissensmanagements zusammen? 4.1 Teilschritte der Wissensschöpfungskette: Identifizieren, Suchen; Bearbeiten, Dokumentieren; Kommunizieren; Entsorgen.
- Das Wissensmanagement soll in Unternehmen zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen beitragen. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 4.2 Überlegen und nennen Sie drei Vorteile, die sich aus der Vernetzung der Wissensschöpfungskette mit der operativen Wertschöpfungskette eines Unternehmens ergeben. 4.2 Vorteile aus der Vernetzung von Wissens- und operativer Wertschöpfungskette: Vermeidung von Mehrfacharbeiten, Vermeidung von Know-how-Verlust, verbreiterte Informationsbasis, bessere Koordination (intern als auch firmenübergreifend), Innovationsförderung.
- Das Wissensmanagement soll in Unternehmen zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen beitragen. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 4.3 Welches wesentliche Problem sehen Sie für das Wissensmanagement innerhalb hierarchischer Strukturen? 4.3 Problem des Wissensmanagements innerhalb hierarchischer Strukturen: Ein wesentliches Problem des Wissensmanagements innerhalb hierarchischer Strukturen besteht in ihren starken Anreizen, Wissen zu horten und stets mehr davon aufzunehmen als preiszugeben.
- Zu den Aufgaben innerhalb der F&E gehört der Konstruktionsprozess. Wichtige Kriterien für den Kon- struktionsprozess bzw. die Entwicklung sind dabei u. a. die Kundenspezifität des Produktes und der Um- fang der Aufgabe. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 5.1 Geben Sie an, was unter dem Begriff der Kundenspezifität verstanden wird. 5.1 Begriffserklärung „Kundenspezifität“: Unter Kundenspezifität wird der Grad der Einzigartigkeit und Nicht-Austauschbarkeit einer bestimmten Konstruktion verstanden.
- Zu den Aufgaben innerhalb der F&E gehört der Konstruktionsprozess. Wichtige Kriterien für den Konstruktionsprozess bzw. die Entwicklung sind dabei u. a. die Kundenspezifität des Produktes und der Um- fang der Aufgabe. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 5.2 In Abhängigkeit vom Umfang der Aufgabe bzw. der erforderlichen Konstruktionszeit werden verschiedene Organisationsformen der Entwicklung unterschieden. Hierzu gehört u.a. das TOTE-Schema (Test-Operate-Test-Exit). Beschreiben Sie ausführlich das methodische Vorgehen beim TOTE-Schema. 5.2 Vorgehen beim TOTE-Schema: Das TOTE-Schema entspricht einem regelkreisartigen Vorgehen: Nach einem Operate- Schritt, in dem z.B. eine Hypothese zwecks Erreichung eines Ziels im Konstruktionspro- zess aufgestellt wird (1), folgt in einem Test-Schritt die Kontrolle der Realisierbarkeit der aufgestellten Überlegungen (1) und in einem weiteren Operate-Schritt die zumeist not- wendige Ausschärfung der Gedanken mit einer sich anschließenden Überprüfung deren Umsetzbarkeit (1). Diese Schleife wird iterativ solange durchlaufen, bis die Zielvorstel- lungen weitgehend optimiert sind und damit der Exit-Schritt vollzogen werden kann (1).
- Zu den Aufgaben innerhalb der F&E gehört der Konstruktionsprozess. Wichtige Kriterien für den Konstruktionsprozess bzw. die Entwicklung sind dabei u. a. die Kundenspezifität des Produktes und der Um- fang der Aufgabe. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 5.3 Welche weiteren drei spezifischen Organisationsformen der Entwicklung sind Ihnen neben dem TOTE-Schema bekannt? 5.3 Weitere Organisationsformen der Entwicklung: Vorgehenszyklus, Vorgehensplan, Projektmanagement.
- Das Denken in Prozessen dient zur Strukturierung von unternehmerischen Abläufen. Durch die Prozess- organisation und -visualisierung können dabei Abläufe kontrolliert und gesteuert werden. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 6.1 Nennen Sie mindestens zwei Ziele, die die Prozessorganisation verfolgt und geben Sie an, auf welche Weise diese Ziele jeweils erreicht werden sollen. 6.1 Ziele der Prozessorganisation und wie diese erreicht werden sollen: Transparenz schaffen (1), indem Prozesse sichtbar gemacht und unstrukturierte oder überflüssige Bestandteile erkannt und beseitigt werden (2). Kommunikation erleichtern (1), indem durch den allen Beteiligten bekannten Prozess auch die geeigneten Ansprechpartner bekannt sind (2). Lösungen darstellen und bewerten , indem Schwachstellen und Alternativen darge- stellt und bewertet werden können . Standardisierung vorbereiten (1), indem die Prozessabbildung als Handlungsrichtlinie für Mitarbeiter dienen und als Standard auf andere Bereiche oder Standorte übertragen werden kann (2).
- Das Denken in Prozessen dient zur Strukturierung von unternehmerischen Abläufen. Durch die Prozess- organisation und -visualisierung können dabei Abläufe kontrolliert und gesteuert werden. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 6.2 Das übergeordnete Prozessmodell, welches zur Prozessvisualisierung verwendet wird, unterscheidet zwischen Kernprozessen, Führungsprozessen und Supportprozessen. Erläutern Sie, was jeweils unter diesen Prozessen verstanden wird. 6.2 Kern-, Führungs- und Supportprozesse im übergeordneten Prozessmodell: Kernprozesse sind fundamentale wertschöpfende Aktivitäten bei Abarbeitung definier- ter Aufgabenstellungen, die auf die Schaffung von Kundennutzen ausgerichtet sind. Führungsprozesse beinhalten Prozesszielvorgaben, Handlungsanweisungen und Mes- sungen des Erfolgs der vorher definierten Kernprozesse. Supportprozesse beschreiben die erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung der Leis- tungsbereitschaft.
- CAD-Systeme besitzen häufig weitergehende und teilweise branchenspezifische Zusatzfunktionalitäten, die als CAD-Applikationen bzw. als Module bezeichnet werden. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 7.1 Führen Sie drei Vorteile bzw. Möglichkeiten auf, die ein Modul für Schweißverbindungen bei der CAD-Konstruktion bietet. 7.1 Vorteile / Möglichkeiten eines Moduls für Schweißverbindungen: Mit einer Schweiß-Applikation lassen sich: Schweißnähte automatisch erzeugen, Schweißnähte modellieren bzw. definieren, erforderliche Nahtvorbereitungen gestalten bzw. erzeugen, Schweißsymbole darstellen, Daten zu Schweißnähten (wie z. B. Masse, Volumen, Nahtlängen oder Schweißdauer) in Zeichnungen Angaben zu den Schweißnähten automatisch erzeugen. Zudem wird ein qualitativ hochwertigeres Ergebnis in verkürzter Zeit erreicht.
- CAD-Systeme besitzen häufig weitergehende und teilweise branchenspezifische Zusatzfunktionalitäten, die als CAD-Applikationen bzw. als Module bezeichnet werden. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 7.2 Welche sonstigen CAD-Applikationen bzw. -Module (mindestens drei) kennen Sie? 7.2 Sonstige CAD-Applikationen bzw. -Module: Verbindungselemente (z. B. Schraubverbindungen), Normteilbibliotheken, Blechkonstruktion, Folgeverbundwerkzeug-Konstruktion, Profile und Rohrleitungen, Simulationsmodule, FEM-Module, Formbaumodule, spezielle Berechnungsmodule (z. B. für Getriebe), usw.
- In der nachfolgenden Abbildung ist ein bestimmtes Rapid Prototyping Verfahren dargestellt. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) Seite 4/4 8.1 Geben Sie an, welches Verfahren dargestellt ist und beschreiben Sie kurz dessen Grundprinzip. 8.1 Dargestelltes Rapid Prototyping-Verfahren und dessen Grundprinzip: Dargestellt ist die Stereolithographie (1). Das Grundprinzip des Verfahrens besteht in dem schichtweisen Aushärten von flüssigen Polymeren durch einen UV-Laser (2).
- In der nachfolgenden Abbildung ist ein bestimmtes Rapid Prototyping Verfahren dargestellt. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) Seite 4/4 8.2 Benennen Sie die in der Abbildung mit 1 bis 4 gekennzeichneten Komponenten. 8.2 In der Abbildung gekennzeichnete Komponenten: Supportstruktur Bauteil UV-Laser beweglicher Spiegel
- In der nachfolgenden Abbildung ist ein bestimmtes Rapid Prototyping Verfahren dargestellt. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) Seite 4/4 8.3 Führen Sie zwei Tätig- keiten bzw. Arbeiten auf, die unmittelbar nach dem Bauprozess des skizzier- ten Verfahrens durchge- führt werden. 8.3 Tätigkeiten bzw. Arbeiten unmittelbar nach dem Bauprozess: Herausfahren der gefertigten Bauteile (zusammen mit der Plattform). Trennen der Bauteile von der Plattform. Entfernen sämtlicher Stützstrukturen. Reinigen der Modelle mit Lösungsmittel. Bestrahlung der Bauteile mit einer UV-Lampe für deren endgültige Härte.
- Aufgabe 9: Im Rahmen des methodischen Konstruierens wird zwischen folgenden Konstruktionsarten unterschieden: Neukonstruktion, Variantenkonstruktion, Anpassungskonstruktion und Prinzipkonstruktion. Geben Sie an, was unter diesen Konstruktionsarten jeweils verstanden wird bzw. wann diese jeweils an- gewendet werden. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) Unterschiedliche Konstruktionsarten: Unter Neukonstruktion wird das Erarbeiten eines neuen Lösungsprinzips für ein System bei gleicher, geänderter oder neuer Aufgabenstellung verstanden. Die Variantenkonstruktion wird angewendet, wenn gleichartige Bauteile zu entwickeln sind, die bei gleicher Grundgeometrie nur in unterschiedlichen Abmessungen gebraucht werden. Die Anpassungskonstruktion wird angewendet, um vorhandene Bauteile für neue oder geän- derte Anforderungen anzupassen bzw. zu ändern. Eine Prinzipkonstruktion liegt vor, wenn Arbeitsprinzip und Gestalt festliegen, so dass nur die Dimensionierung der Einzelteile erforderlich ist (d. h., es ist nur die Ausarbeitungsphase durchzuführen).
- Für die Qualität von technischen Produkten sind Sicherheit und Zuverlässigkeit wesentliche Merkmale. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 10.1 Erörtern Sie den Unterschied zwischen sicherheitsgerechtem Konstruieren und die Zuverlässigkeit verbesserndem Konstruieren. 10.1 Sicherheitsgerechtes und Zuverlässigkeit verbesserndes Konstruieren: Sicherheitsgerechtes Konstruieren umfasst alle Maßnahmen, welche die Wahrscheinlich- keit des Eintretens eines Schadenfalls und den Schadensumfang verringern (2). Zuverlässigkeit verbesserndes Konstruieren umfasst dagegen alle Maßnahmen, welche die Ausfallwahrscheinlichkeit technischer Produkte verringern (2).
- Für die Qualität von technischen Produkten sind Sicherheit und Zuverlässigkeit wesentliche Merkmale. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 10.2 In der Konstruktion sind Maßnahmen zu ergreifen, um sowohl vorhersehbare, als auch un- vorhersehbare Gefährdungen zu vermeiden. Woraus ergeben bzw. entstehen jeweils diese Gefährdungen? 10.2 Vorhersehbare und unvorhersehbare Gefährdungen: Vorhersehbare Gefährdungen ergeben sich aus dem Aufbau der Produkte. Unvorhersehbare Gefährdungen entstehen durch den Ausfall oder das Versagen von Bauteilen.
- Für die Qualität von technischen Produkten sind Sicherheit und Zuverlässigkeit wesentliche Merkmale. (WB/TB/HB-PRE-P11-120630) 10.3 Zu den Konstruktionsmaßnahmen, die allgemein gelten und zu zuverlässigen sowie sicheren technischen Produkten führen, gehören: das Vorsehen von redundanten Systemen und das Einsetzen von überdimensionierten Systemen. Erläutern Sie die jeweilige Wirkungsweise dieser Konstruktionsmaßnahmen. 10.3 Wirkungsweise von redundanten und überdimensionierten Systemen: In redundanten Systemen wird eine Funktion durch mehrere unterschiedliche Elemente oder Baugruppen realisiert, so dass bei einem Ausfall eines Elementes ein anderes die Funktion gewährleistet. Bei überdimensionierten Systemen sind bekannte Belastungen von Elementen durch Überdimensionierung vor Versagen oder Ausfall geschützt.