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Biologische Psychologie (Fach) / MännchenWeibchen2 (Lektion)

SS15

Diese Lektion wurde von nadily erstellt.

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  • Worauf setzen Männchen bei der Keimzellenherstellung? Quantität -> Fortpflanzungserfolg abhängig von der Anzahl der Befruchtungen 
  • Was muss der Mann für seinen Reproduktionserfolg schaffen? 1) teure Weibchen Gewinnen 2) Konkurenz aus dem Feld schlagen
  • Methoden von Männern, um Weibchen zu gewinnen: Schaukämpfe (Vorgehensweise und Nachteil) - ritualisiert -> Stärkster Mann wird ermittelt und übernimmt das Rudel -> Weibchen bekommen Info stärkstes genetisches Material  Nachteil: Großteil der Männer kommen nicht zum Zug!
  • 2. Weibchen überzeugen: Was machen Männliche Insekten? Sie binden Nährstoffe ans Spermienpaket 
  • Mormonengrillen (Vorgehensweise um Weibchen zu überzeugen, Folge) Übergibt Eiweißpaket mit dem Sperma, das ca. 27% seines Körpergewichts ausmacht Folge: wenige Paarungen, Männchen wird wählerisch 
  • Strategien von Männlichen Lebewesen um Weibchen zu überzeugen: 1) Weibchen überzeugen: Nährstoffe an Spermienpakete Binden 2) Geschenke Machen, Schutz bieten, Unterhaltung 3) Konkurrenz vernichten: Schaukämpfe --> Sich beweisen Fitness und Wohnstätte bieten  4) In die eigene Attraktivität investieren 
  • Wieso investieren Männer in ihre eigene Attraktivität, um Frauen zu überzeugen? 1) Selektion durch das Weibchen Folge: Auffällige Männchen sind leichter verletzlich, nehmen dies jedoch in Kauf  3) Weibchen wissen, dass Männchen so leichter verletzlich sind, Vorteil der Reproduktionschancen aber schwerer gewichtet 
  • Was ist typisch für die Wodabee in Niger (Rinder-Nomaden) ? Treffen sich einmal im Jahr zum großen Fest, Männer schminken sich, schmücken sich, und tanzen vor den Frauen 
  • Was machen Männchen, die von der Natur und/oder der Gesellschaft nicht begünstigt worden sind? Betrügen - 1) Suchen Möglichkeiten, Verbote, Nachteile zu umgehen  2) Riesentintenfische imitieren Aussehen und Verhalten von Weibchen, nehmen sich gerade paarenden Pärchen die "Frauen weg" --> Männchen versucht Nebenbuhler zu vertreiben, verkleidetes Männchen paart sich mit dem unbewachten Weibchen  3) Vergewaltigen  4) Beugen vor  legen Frauen Keuschheitsgürtel um, damit Frau nicht zu stärkerem Mann gehen kann, Insekten leeren begrenzte Spermienbehälter vor Begattung besetzen das Weibchen, verteidigen Platz, riskieren damit Hungertod 5) Bestrafen, verstoßen Frauen 
  • Entwicklung der Vergewaltigungsdelikte bei Menschen lediglich zur Anzeige gebrachte Fälle berücksichtigt --> Steigt innerhalb von 30 Jahren von 8 auf 24 pro 100.000 Einwohner 
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  • Wie beugen Männer weiblicher Untreue vor? 1) bewachen, besetzen von Frauen (Frösche) 2) Spermienbehälter vor Begattung leeren (Insekten)  3) Keuschheitsgürtel anlegen (Kratzer, Menschen) 
  • Welche Strafen bekommen untreue Frauen bei verschiedenen Tieren? Vögel und Menschen: Verstoßen Löwen/Flusspferde: Töten geborene Kinder anderer Männer (Infantizid) 
  • Worauf setzen Frauen bei der Fortpflanzung? Auf Qualität -> Begrenzter Nachwuchs soll optimale Chancen haben, deshalb Partner mit hochwertigen Keimzellen oder anderen Vorteilen 
  • Welche Männchen werden von Weibchen gewählt, wenn sie die Wahl haben? 1) die Schönsten 2) mit der tiefsten Stimme    --> Punkt 1/2 Hinweise auf Stärke, Gesundheit 3) Wer am meisten zu bieten hat (Großzügige, Reiche, Mächtige)Am liebsten alles zusammen, denn Hinweise auf gute Chancen für Überleben und Lebensbedingungen des Nachwuchses
  • Inwiefern sind Frauen untreu und wählerisch? Wenn Partner nicht gut ausgestattet sind für die Nachwuchsaufzucht, nicht alle Attribute in einem Individuum vorhanden sind, machen Frauen meistens Seitensprünge  --> Pater semper incertus 
  • Weitere Formen weiblicher Selektion des Erbguts: Vorzeitiger Abbruch der Kopulation  Verhinderug der Fusion von Samen und Eizelle (Verhütung) Abort des gesunden Embryos (Abtreibung)
  • Was sind Begattungstaschen? Weibchen (Vögel haben zb. 300 bis 20.000 Speichertaschen) bewahren Spermien verschiedener Partner auf --> Je nach Temperatur und Nahrungsangebot nutzen sie diese für Begattung 
  • Wie werden Melonenquallen begattet? Eier im Wasser befruchtet, mehrere Spermien von mehreren Männchen können gleichzeitig in die Eizelle eindringen, werden immobilisiert (in eine Eiweißhüle eingeschlossen) -> Kern mit weiblichem Erbgut der Zellmitte wandert zu den Paketen und kehrt nach jeder Kontaktaufnahme zur Mitte zurück  -> Vereinigung mit Samenzelle (dauert über eine Stunde)
  • Warum haben Weibchen geringere Konkurrenz? Weil sie knappe Ware haben und sie mehr und direkter in Nachkommenschaft investieren 
  • Was kann die Grille verhindern? Kosten der Inzucht -> Vermehren sich mehr, wenn keine verwandten Grillen zur Verfügung stehen 
  • Welche Attribute sind bei Frauen auch von Vorteil? und wieso? größere Frauen können mehr Kinder zeugen, deshalb Größe von Vorteil
  • Bei welchem Geschlecht ist die Gefahr, nicht zur Fortpflanzung zu gelangen, größer? Männchen 
  • Wo entsteht weibchenkonkurrenz besonders? Wenn Männchen große Qualitätsunterschiede aufweisen UND Paare gebildet werden (Fortpflanzung also langfristige Folgen hat) 
  • Wie werben Frauen um Männer, wenn weibchenkonkurrenz entsteht? Betonen körperliche und verhaltenstypische Attribute iher Weiblichkeit 
  • Welche beiden Faktoren stellen für Frauen ein Problem für die Aufzucht von Kindern dar? Weibliche Konkurrenz und männliche Untreue 
  • Wie können Frauen mit dem Problem der weiblichen Konkurrenz und dem Problem der männlichen Untreue umgehen? Eisprung maskieren, Paarungswilligkeit/Fortpflanzungsfähigkeit vortäuschen, Spermien zwischenlagern oder verdauen  Vorleistungen verlangen 
  • Wer kümmert sich um die Nachkommen? Entweder A) der, der mehr investiert hat  B) nicht der, der zuerst weg kann C) Beide, wenn beide viel investieren und die größte Anzahl an Nachkommen nur so aufwächst --> In wenigen Fällen nicht geteilte Brutpflege sondern nur von den Männchen übernommen 
  • Folgekosten der Zweigeschlechtlichkeit 1) Geschlechtsspezifische Fortpflanzungsorgane  2) Sexueller Dimorphismus verstärkt sich (Unterschiede in Körperbau, Verhalten und Erscheinung beider Geschlechter) 
  • Was gehört alles zum sexuellen Dimorphismus? Säugetierweibchen = Milchdrüsen, Beuteltierweibchen = Beutel Muskeln und Fettgewebe unterschiedlich ausgebildet und verteilt Schmuck wie Geweihe, Farbkleider, Schwänze Stimme und Bewegungsmuster angepasst Charakter und kognitive Fähigkeiten genetisch/umwelt/rollenbedingt verändert 
  • Bei anderen Arten gibt es Themen, die bei Menschen auch bzgl. geschlechtlicher Paare beobachtet werden.. Welche Rituale bilden Männer? -Vielweiberei -Pater semper incertus - Jungfrauen heiraten -ius primae nocte -lange Verlobungszeiten -Konkurrenz entmannen -Klitorisbeschneidung -Keuschheitsgürtel -Bewachung -Strafen, Verstoßen -Bluttests
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  • Bei anderen Arten gibt es Themen, die bei Menschen auch bzgl. geschlechtlicher Paare beobachtet werden.. Welche Rituale bilden Frauen? -Vortäuschen von Jungfräulichkeit, von Orgasmus/Freude an Sex, von Fortpflanzungsfähigkeit (o. passagerer –unfähigkeit), von Bewunderung fürs Männchen -Konkurrenz ausstechen -Unterschieben von Kindern anderer Väter
  • Bei anderen Arten gibt es Themen, die bei Menschen auch bzgl. geschlechtlicher Paare beobachtet werden.. Welche Rituale bilden Beide? Eifersucht Stiefkinder