48

Soziale Prozesse (Fach) / Aggression (Lektion)

Klausurrelevant

Diese Lektion wurde von Lilli71 erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • Definiere hostile attribution bias Sonderform des fundamentalen Attributionsfehlers die Tendenz, mehrdeutiges Verhalten Anderer als ein Ausdruck feindlicher Absicht zu interpretieren Handlungen Anderer werden eher internal stabil attribuiert Attributionsstil kann als kognitive Disposition bezeichnet werden Bsp: Jemandem wird in einem überfüllten Raum auf den Fuß getreten, dieser interpretiert den Vorgang als böswillig und vernachlässigt Alternativerklärung, die potenziell in der Umwelt liegen.
  • Es gibt zwei Prozesse, mit denen die Stabilität von Aggression in der Entwicklung erklärt werden kann. Nenne und beschreibe diese. Kumulative Kontinuität Aggressivität wird durch ihre eigenen Konsequenzen aufrechterhalten, die sich über die Zeit anhäufen (=kumulieren) z.B. Aggression ist im Jugendalter mit schlechten Schulnoten assoziiert → kein Schulabschluss → Delinquenz / Aggerssivität Interaktionskontinuität Aggressivität wird durch die Reaktion Anderer beibehalten / aufrechterhaltenz.B. Aggressive Kinder werden von nicht aggressive peer group gemeden, Kontakt mit anderen aggressiven peers ⇒ Aggression sozial akzeptiert
  • Definiere „emotionale Empfänglichkeit“ („emotional susceptibility“) in Bezug auf Aggressivität. definiert als die individuelle Tendenz auf Gefühle von Hilflosigkeit, Verletztheit zu reagieren / bzw. diese zu erleben Wenn emotionale Empfänglichkeit stärker ausgeprägt ist, höhere Bereitschaft für aggressives Verhalten
  • Fritz hat keine Freunde, wird in der Schule gemieden & ignoriert und beschäftigt sich auch in seiner Freizeit meist allein. Welche Konsequenz kann dies in Bezug auf Aggressivität haben und warum? kann zu erhöhter Aggression führen, da die Beziehung zu Gleichaltrigen ein wichtiger sozialer Einflussfaktor auf die Entwicklung von Aggression ist Isolation führt zu Aggression ⇒ soziale Annerkennung Grundbedürfnis Soziale Isolation kann lang und kurzfristig ein Risikofaktor für psychische Erkrankungen sein und unter anderem zu Aggressionen führen
  • Wenn du hörst, dass Max und Sylvia „aggressiv“ sind: Welche Aggressionsformen sind hierbei geschlechtsspezifisch am wahrscheinlichsten und wie kannst du diese Verhaltensweisen evolutionär erklären. Direkte Aggression und physische Aggressoon kann als typischere männliche Aggressionsform bezeichnet werden: Status- und Machtdemonstration, um Vorteil gegenüber anderen Männern bei Frauen zu haben (Reproduktion, Mann der sich durchsetzt hat bessere Gene). Aggression aus Eifersucht (Sicherstellen der Vaterschaft). Indirekte Aggression ist für Frauen körperlich risikoärmer (Nachwuchs abhängiger von Frauen als von Männern, Reproduktionsvorteil)
  • Welche Aussage ist richtig? (1 P.) Direkt aggressives Verhalten ist mit Internalisierung von Problemen assoziiert, indirektes mit Externalisierung Aggressives Verhalten wird im Unterschied zur Jugend in der Kindheit mehr sozial organisiert (z.B. Gangs) Kinder mit Defiziten in der Affektregulation und Impulskontrolle entwickeln und zeigen wahrscheinlicher aggressive Verhaltensmuster Menschen, die sich gut in andere Menschen hineinversetzen können, zeigen aggressiveres Verhalten Kinder mit Defiziten in der Affektregulation und Impulskontrolle entwickeln und zeigen wahrscheinlicher aggressive Verhaltensmuster
  • Eine junge Mutter schlägt regelmäßig ihr Kind. Welche Konsequenzen hat dies womöglich in Bezug auf die Aggression für die Entwicklung des Kindes und erkläre warum? harte elterliche Disziplin kann zu einem höheren Level von Aggressivität führen Lernprozess: Aggressivität wird als eine akzeptable Form der Konfliktlösung angesehen Das GAM postuliert zur Entwicklung und Aufrechterhaltung von Aggression über die Zeit, dass die Auswirkung aggressiver Wissensstrukturen durch wiederholte einzelne aggressive Episoden langfristig zur Chronifizierung und Automatisierung aggressiver Kognitionen, Verstärkung aggressionsbezogener Einstellung sowie Wahrnehmungsverzerrung in sozialer Interkation und Desensibilisierung führen kann. Diese Prozesse erhöhen die Trait-Aggressivität, die wiederum als personale Variable Einfluss auf eine neue Episode nimmt.
  • Was kennzeichnet den Prototypen von aggressivem und antisozialem Verhalten nach Moffitt, der auf die Jugend beschränkt ist (adolescence-limited)? Das Bedürfnis nach Eigenständigkeit Die Assoziation mit frühen neurologischen Risikofaktoren (Kognitive Defizite, Temperament, Hyperaktivität) Die Verschlimmerung durch das soziale Umfeld Die Assoziation mit Gewaltverbrechen im Erwachsenenalter Das Bedürfnis nach Eigenständigkeit
  • Welche Aussage ist richtig? Direkt aggressives Verhalten ist mit Internalisierung von Problemen assoziiert, indirektes mit Externalisierung Aggressives Verhalten wird im Unterschied zur Jugend in der Kindheit mehr sozial organisiert (z.B. Gangs) Kinder mit Defiziten in der Affektregulation und Impulskontrolle entwickeln und zeigen wahrscheinlicher aggressive Verhaltensmuster Menschen, die sich gut in andere Menschen hineinversetzen können, zeigen aggressiveres Verhalten Kinder mit Defiziten in der Affektregulation und Impulskontrolle entwickeln und zeigen wahrscheinlicher aggressive Verhaltensmuster
  • Was hat keinen Einfluss auf die Wahrnehmung feindlicher Absichten? (1 P.) Lernprozess Bestehende Begriffsstruktur Hostile attribution bias Sozialisation Bestehende Begriffsstruktur
  • Anzeige
  • Jürgen (2. Klasse) bleibt bei der Aufteilung für eine Gruppenarbeit als letzter übrig. Von den anderen Kleingruppen ist keine bereit ihn freiwillig aufzunehmen. Schließlich weist die Lehrerin ihn einer Gruppe zu. Ausgehend von dieser Ausgangssituation: nennen Sie die 3 Formen von Ausgrenzung und stellen sie beispielhaft dar, wie sich diese Formen jeweils in der Gruppe Jürgen gegenüber äußern könnten Ostrazismus: - Ignorieren oder ausgrenzen von anderen - Form von indirekter Aggression, die oft aggressive Antworten auslöst -> Kinder reden nicht mit J./beim Besprechen wird er nicht angesprochen oder gefragt, was letztendlich dazu führen könnte, das Jürgen ein Gruppenmitglied tritt oder anspuckt, weil er sich nicht anders zu helfen weiss und leidet Abweisung: - Explizites Deklarieren, dass jemand nicht gewollt ist -> Gruppe brüllt lauthals in die Klasse, dass sie mit Jürgen nicht arbeiten wollen, um dies zu untermauern machen sie Witze über seinen Namen Soziale Ausgrenzung: - von anderen ferngehalten werden -> die inkompetente Lehrerin tadelt die Gruppe für ihr Verhalten, verweist aber Jürgen der Klasse, weil er getreten/ gespuckt hat
  • Welche Moderatorvariable beeinflusst in der Regel nicht die Aggressivität alkoholisierter Personen? vorhandene (aggressive) Hinweisreize Provokation auf Andere fokussierte Aufmerksamkeit Traits auf Andere fokussierte Aufmerksamkeit
  • Ergänzen sie die folgende Abbildung zu den Ergebnissen der Cyberball-Studie von Zadro, Williams & Richardson (2004). Wie ist in diesem Zusammenhang das jeweilige Ausmaß des Effekts in beiden Bedingungen erklärbar. Computer-basiertes Ballspiel, in dem eine Person ausgeschlossen wird Studie untersucht Effekte von sozialer Zurückweisung. Entweder entsteht die "Schädigung" durch Mitspieler oder durch zufällige Ziehung in beiden Bedingungen: durch soziale Ausgrenzung kommt es zu einer Herabsenkung des Selbstwertgefühls und der Kontrollüberzeugung es spielt dabei keine signifikante Rolle, ob die Ausgrenzung durch andere (laut Instruktion) am Spiel beteiligte Personen oder (randomisiert) durch den Computer stattfindet
  • Ergänzen Sie die Abbildung des „General Aggression Model“ nach Anderson & Bushman (2002). (2P) Situationsvariablen Verhalten
  • Nennen Sie 2 weitere Umweltfaktoren, die neben Hitze zu Aggression führen können? Erläutern Sie diese knapp. Menschenmenge: kann aggressives Verhalten z. B. in Bars und Gefängnissen verstärken, aufgrund von negativer Erregung, da sich die Person eingeengt fühlt. Umwet Stressor ⇒ neg. Erregung / subj. Wahrnehmung bedeutsam oder Lärm: kann aggressives Verhalten auslösen oder verstärken - Lärm als aversiver Reiz und verstärkt negatives Verhalten eher, wenn die Person bereits aggressiv/wütend/frustriert ist oder gemeinsam mit aggressivem Hinweisreiz. Oft ist Lärm unkontrollierbarer Stressor. ⇒ Aggr. Verhalten besonders stark bei Lärm der nicht kontrollierbar ist. oder Luftverschmutzung: kann ebenfalls aggressives Verhalten verstärken - z. B. Zigarettenrauch
  • Soziale Ausgrenzung ist... ein kurzzeit und langzeit Risikofaktor für aggressives Verhalten.
  • Es gibt 2 verschiedene Wirkweisen, durch die Alkohol Aggressionen verursachen kann. Nennen Sie diese und erläutern Sie kurz. pharmakologische Argumentation: durch Veränderung der physischen Abläufe im GehirnDisinhibitionshypothese: Alkohol beeinflusst die Hirnregionen, die für Aggressionen bzw. deren Hemmung zuständig sind. Aggressive Impulse werden eher ausgelebt psychologischer Mechanismus: durch das Wissen, dass Alkohol getrunken wurde, verändert sich das VerhaltenErwartungshypothese: hängt vom Betrunken-Stereotyp ab ⇒ Menschen, die ewarten, dass Alkohol aggressiv macht, werden sich auch aggressiv verhalten. Alkoholinduzierte KurzsichtigkeitAlkohol verringert  Aufmerksamkeit und Verarbeitungskapazität nur die salienten Reize werden verarbeitet Reize werden verkürzt und internal stabil attribuiert, dies kann zu mehr Aggression führen.
  • Was versteht man unter der sog. “Hitze-Hypothese“? kurvenlinearer Zusammenhang feindselige Aggression erhöht sich (nicht instrumentelle) aggressives Verhalten nimmt durch hohe unangenehme Temperaturen zu.
  • Um die psychologische und pharmakologische Wirkweise von Alkohol zu erkennen und von einander abzugrenzen bietet sich ein bestimmtes Versuchsdesign an. Beschreiben Sie dieses kurz. Balanced Placebo Design 4 Gruppen:1. Trinken Alkohol und denken, dass Sie Alkohol trinken (psycholog. & pharmakolog. Effekte kombiniert) 2. Trinken Alkohol, denken aber, dass Sie keinen trinken (Pharmakologische Effekte) 3. Trinken keinen Alkohol, denken aber, dass Sie Alkohol trinken (Psychologische Effekte) 4. Trinken keinen Alkohol und wissen, dass Sie keinen trinken (Keine Effekte) Vgl. zwischen 2 und 4 - Pharmakolog Effekt Vgl. Vgl- 3 und 4 - Psycholog Effekt Vgl. 1 und 3 - kombinierte Effekte
  • Beschreiben Sie das „Life-Alone Paradigma“. Beschreiben Sie außerdem, welche Ergebnisse man hier typischerweise hinsichtlich aggressiven Verhaltens beobachtet. Versuchspersonen nehmen an Persönlichkeitstest teil Erhalten anschließend (falsches) Feedback über die zukünftige Entwicklung ihrer sozialen Beziehungen über ihren Lebenslauf hinweg: Gruppe „soz. Ausgrenzung“: negatives Feedback ⇒ „alleine Leben“ Gruppe „soz. Inklusion“ : positives Feedback ⇒erfolgreich in soz. Beziehungen Gruppe „negativer Vergleich“: Menschen sind angeblich allgemein gefährdeter, einen Unfall zu haben ⇒ Negatives, aber nicht auf soz. Beziehungen bezogenes Feedback (Kontrolle) Gruppe „soz. Ausgrenzung“ zeigt mehr aggressives Verhalten gegenüber dem VL
  • Welche Reaktion auf soziale Ausgrenzung müsste typischerweise am häufigsten zu Beobachten sein? Aggressives Verhalten -> Ärger der aus sozialer Ausgrenzung resultiert
  • Beschreiben Sie die klassische Frustrations-Aggressions-Hypothese nach Dollard et al.. Warum musste diese erweitert werden? Frustration         ⇒ Aggression es kommt zu Frustration, wenn man am Erreichen der eigenen Ziele gehindert wird Frustration führt automatisch immer zu Aggression, die gegen die Quelle der Frustration gerichtet ist Aggression setzt Frustration voraus folgt Katharsis-Prinzip wenig Evidenz für Katharisisannahmen - erweitert durch kognitives neoassoziationistisches Modell (aversiver Hinweisreiz) Aversive Hinweisreite modullieren Wahrscheinlichkeit für aggressives Verhalten. Problem: Frustration führt nicht automatisch zu Aggression vermittelt durch "Ärger". Es gibt neben Frustration noch weitere aversive Stimuli, die Aggression auslösen können.
  • Beschreiben Sie das „get-acquainted Paradigma“ lernen sich VP und Instruierte des VL zunächst in einer Diskussion o.Ä. kennen; anschließend wird VP systematisch zurückgewiesen Diskussion Gruppenarbeita) soz. Inklusionb) soz. Ausgrenzung b) ⇒ führt zu deutlich niedrigeren Selbstwertgefühl und erhöht WS für aggresives Verhalten
  • Beschreiben Sie zwei Wege des “Downward spiral“ Modell nach Slater, Henry, Swaim, & Anderson (2003) in denen der Konsum von Medien Aggressives Verhalten beeinflusst und durch dieses beeinflusst wird. Selection Hypothese Stärker aggressive Individuen zeigen eine Präferenz für gewaltvolle Medien. Socialization Hypothese Der intensive Konsum gewaltvoller Medien verstärkt ihre aggressiven Tendenzen des Zuschauers über die Zeit zusätzlich
  • Für die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen gewaltvollen Medien und aggressivem Verhalten werden vor allem drei Studiendesigns gewählt. Nennen Sie diese drei und beschreiben Sie eines davon genauer im Zusammenhang mit gewaltvollen Medien und Aggression Cross-sectional Studien Experimentielle Studien Längsschnittstudien Experimentelle Studien: Randomisierte Zuweisung von VP zu einer "gewaltvolle Medien" und einer "nicht gewaltvollen Medien" Gruppe. Beschreibung der Kurzzeitunterschiede zwischen den Gruppen.
  • Erklären Sie wie der Konsum von Pornografie Einstellungen, welche relevant für Aggression sind, durch die positiven Reaktionen der Frauen in den Filmen beeinflussen könnte. Medienanalysen zeigen, dass meiste Pornographie hohen Anteil an Gewalt beinhaltet Entwicklung: rape supportive attitudes: Frauen wollen Sex auch wenn sie gegenteilige Signale aussenden Frauen als Sexualobjekte Studien zeigen, dass Pornos mit gewalttätigem Inhalt im Gegensat zu der Darstellung sexueller Handlungen ohne Gewalt kurzfristige und langfristige Risikofaktoren für aggressives Verhalten darstellt.
  • Ein kleiner Junge schaut momentan sehr viele gewalttätige Cartoons, nennen sie in diesem Kontext mögliche kurzfristige und langfristige Wirkmechanismen, über welche die Aggression des Jungen kurzfristig und oder langfristig steigen könnte. Kuzfristig: Erhöhung physischer Erregung Steigung von Ärger und Feindeligkeit (affektiv) Priming aggressiver Gedächtnisinhalte Imiiatatiionsverhalten Langfristig: Beobachtungslernen Entwicklung aggressiver mentaler Strukturen Disinhibition / Enthemmung Emotionale "Abstumpfung"
  • Arnes Mutter gibt an, dass er viele gewalttätige Videospiele spielt. Wie könnte seine Aggressivität und die Anzahl seiner Straftaten im höheren Alter aussehen? Nennen Sie die zwei möglichen Erklärungsansätze und erklären Sie, welche durch dieses Beispiel unterstützt wird. Arne könnte aufgrund des erhöhten Konsums von gewalttätigen Medien als Erwachsener eine erhöhte Aggressivität und eventuell sogar eine erhöhte Strafauffälligkeit aufweisen. „Selection-Hypothese“: Aggressive Individuen sind stärker von aggressiven Fernsehprogrammen angezogen „Socialisation-Hypothese“: Der intensive Konsum aggressiver Medien verstärkt aggressive Tendenzen über die Zeit. In Arnes Fall trifft eher die Socialisation-Hypothese zutreffen
  • Nennen Sie 3 Risikofaktoren, die zu Mobbing in der Schule führen können; davon soll ein Faktor nur Einfluss auf „Bullies“ haben. Nennen Sie kurz den jeweiligen Einfluss auf die beteiligten Gruppen Niedrige soziale Problemlösefähigkeiten Internalisierende Symptome (Bsp. Ängstlichkeit) Negative familiäre Umgebung Niedriger Peer-Status Niedriger akademischer Erfolg Häufige negative Einstellungen gegenüber Anderen Keine/wenig soziale Kompetenz Männliches Geschlecht 1 - 4 - Einfluss auf alle drei Gruppen5 - 6 - Einfluss auf Bullies7 - Einfluss auf Opfer und Bullie Victims8 - Einfluss auf Bullies und Bullie Victims
  • Paul kommt wütend von der Arbeit nach Hause. Er sagt zu seiner Frau: „Dieser Kollege macht mich so sauer. Ich würde ihm am liebsten mal eine verpassen.“ Seine Frau schlägt Paul vor doch erst einmal das Eis-Hockey Spiel anzuschauen, da er so seine Aggressionen bestimmt besser abbauen würde. Bewerten Sie diesen Vorschlag und begründen Sie. Aggressionsabbau kann nicht über das Zuschauen aggressiver Handlungen geschehen Hydraulisches Dampfkesselprinzip, nachdem sich aggressive Energie aufstaut und durch aggerssives Handeln abgebaut werden muss ⇒ Katharsisannahme kann wissenschaftlich nicht bestätigt werden Vorschlag ist eher kontraproduktiv, da der Konsum von Medien mit aggressiven Ihnalten kurzfristig eine Erhöhung physischer Erregung Steigung von Ärger und Feindseligkeit Priming aggressiver Gedächtnisinhalte Imitationsverhalten  zu Folge hat Je mehr sich Paul mit der Mannschaft identifizier desto mehr kommt es zu physischer und verbaler Aggressivität
  • Anzeige
  • Welche zwei Aggressionsformen treten häufig bei Sportveranstaltungen auf? Nennen Sie jeweils ein Beispiel Instrumentelle Aggression: Einen Gegner am Trikot festhalten, um ihn bei der Aktion zu stören Feindliche Aggression: den Schiedsrichter beleidigen
  • Der kleine Max spielt Fußball im Verein FC Schwarz. Nachmittags kommt er nach einem Spiel nach Hause und erzählt seiner Mutter: „Der Schiri war heute so blöd, Mama! Der war voll auf der Seite der anderen und die haben richtig gefoult. Drei haben bei uns eine rote Karte und die anderen haben keine und deswegen haben wir verloren!“ Gehen Sie davon aus, dass die Spieler den Namen ihres Vereins beim Spiel offen zur Schau gestellt haben. Beschreiben Sie 2 Begründungen für die Erklärungen von Max Die Farbe Schwarz wird in unserem Kulturkreis mit dem Tod, dem Bösen und Feindseligkeit assoziiert (soziokultureller Einfluss).Der Schiedsrichter könnte tatächlich grenzwertige Aktionen des FC Schwatz als feindselig aggressiv interpretiert haben und daraufhin strenger sanktioniert haben- Induzierung von Aggression durch das Tragen schwarzer Trikiots / Die Farbe Schwarz hat Einfluss auf die Selbstwahrnehmung / Verhalten.Max könnt sich tatsächlich aggerssiv verhalten haben, da das Tragen von schwarzen Trikots die Selbstwahrnehmung dahingehend beeinflusst, dass die Träger von bestimmten Prozessen (Group Shift) auch aggressive Gruppenentscheidungen treffen. (Studie Franz & Gilovich 1988)
  • Nennen Sie 3 Methoden, mit denen Mobbing im schulischen Kontext untersucht werden kann und erläutern Sie diese kurz. Selbstbericht z.B. Participiant Role Questionnaire: Kinder sollen die Häufigkeit angeben, mit der sie in einer bestimmten zeitlichen Periode an Situationen beteiligt waren, in denen andere oder sie selbst gemobbt wurden Direkte Fragen oder Multiple Items (spezifizieren verschiedene Formen des Mobbings) 2. GleichaltrigenbefragungGleichaltrige nennen jene Mitschüler, die sich an Situationen beteiligen, in denen andere gemobbt werden oder die selbst unter Mobbing leiden Zuweisung auf Basis der aggregierten Nennungen Bildung von Scores 3. Eltern- bzw. Lehrerbefragung4. Direkte Beobachtungz.B. während der großen Pause  Geschulte Beobachter erfassen Häufigkeit und Kontext des Mobbings
  • Was ist kein Risikofaktor für aggressives Fahren? Alter Narzissmus Boredom susceptibility (Anfälligkeit für Langeweile) Obsessive Interest
  • Welche dieser Möglichkeiten fällt nach Salmivalli (1996) nicht unter den Begriff „participant role“? defenders of victim assistants of bullies communicators outsiders
  • Nennen Sie vier individuelle Faktoren, in denen sich sexuell aggressive Männer von nicht sexuell aggressiven Männern unterscheiden Physiologische Errgbarkeit durch sexuellen Stimuli Art sexuell Stimuli wahrznehmen und zu verarbeiten in Bezug auf sexuelle Handlung Fähigkeit zur Erregungskontrolle Sozialisationserfahrungen und personale Eigenschaften
  • Nennen Sie jeweils zwei Beispiele für soziale und gesellschaftliche Risikofaktoren der sexuellen Aggression Soziale Faktorenz.B. : Duldung von sexueller Gewalt, Überzeugung Mann sei der Frau übergeordnet Gesellschaftliche Faktorenz.B. : Mangel an Arbeitsplätzen, Toleranz von sexueller Gewalt in der Gemeinde
  • Beate erklärt ihrer Tochter, dass sie sich von schlecht aussehenden Männern mit niedrigem Status fernhalten soll, da bei denen eine höhere sexuelle Aggression vorherrschen soll. Auf welchen Erklärungsansatz bezieht sich Beate und auf welche Annahmen stützt dieser sich? (2P) Evolutionstheoretischer Erklärungsansatz Annahmen: sexuelle Aggression geht auf evolutionsbiologische Unterschiede der Geschlechter zurück⇒Vergewaltigung als Fortpflanzungsstrategie, falls keine risikoärmere Option zur Verfügung steht Befunde die die Theorie stützen: die meisten Opfer von Vergewaltigungen sind Frauen im gebärfähigen Alter Täter haben oft sozioökonomisch niedrigen Status Probleme: Verzerrung z. B. durch social claim stereotyping Ansatz kann sexuelle Gewalt gegen Männer oder  Kinder nicht erklären
  • Nenne zwei der drei Faktoren, die nach Singer zu Terrorismus führen und gib jeweils ein Beispiel. Nach Singer kann die Interaktion dreier Faktoren zu Terrorismus führen: Systemische Konditionen auf multi-nationalem Level: z.B. Materielle Ressourcen Dyadische Konditionen in bilateralen Beziehungen: z.B. Handel, Balance militärischer Stärke Nationale Konditionen im Land: z.B. ökonomische Instabilität
  • Beschreiben sie die Terror-Management-Theorie? TMT erklärt, wieso Deprivation und Frustration zu terroristischer Gewalt führen können ( Bekommt man nicht, was für einen bestimmt ist, ist das eine Zeichen von Insignifikanz) Sozialpsychologische Theorie ⇒ Terror führt Menschen die eigene Sterblichkeit vor Augen. Dies führt dazu, dass sich Menschen mehr mit ihren kulturellen Normen und Werten identifizieren und dadurch eine kollektive Identität suchen. Dies kann dazu führen, dass mit starker Ablehnung und Feindseligkeit auf abvweichende Ideologien reagiert wird. Durch den Tod für das Kollektiv kann Gefühl von Bedeutunglosigkeit entgegengewirkt werden.
  • Nenne und beschreibe die 2 Mechanismen im Treppenmodell zu Terrorismus wodurch die Hemmung Menschen zu töten überwunden wird? Kategoriesierung: Betonung der Unterschiede von in- und outgroup Distanzierung: Betonung der Unterschiede von ingroup und Anschlagsopfer
  • Julia hat 9/11 hautnah miterlebt. Daraufhin erlitt sie eine Posttraumatische Stressstörung. Wodurch äußert sich diese? Nenne die 3 Hauptkriterien. Flashback von traumatischen Events Vermeiden von Stimuli, die einen an das Event erinnern Symptome erhöhter Aufregung
  • David kommt aus Israel und Amir aus Palästina. Beide lesen in der Zeitung, dass ein Terrorverdächtigter aus Palästina in einem israelischen Gefängnis gefoltert wurde. Für wie gerechtfertigt halten David und Amir laut der Social identity theory die Folter und wie viel Empathie verspüren sie? Laut der Theorie gehört David für die Sicherheitskräfte zur ingroup Deshalb ist es wahrscheinlicher, dass er die Folter als moralisch gerechtfertigter empfindet und weniger Empathie für das Opfer empfindet als Amir.
  • Bennenne die einzelnen Stufen Treppenmodell von Mogadham Psychologische Ungerechtigkeit von materiellen Bedingungen Wahrgenommene Optionen. um unfaire Behandlung zu bekämpfen Verschiebung von Aggressionen Moralische Verpflichtung "Wir" gegen "Sie" und die Legitmität der Terrororganisation Überwindung von Hemmungen
  • Welches gehört nicht zu den drei persönlichen Charakteristika zu Terrorismus nach Huesemann? Narzissmus Neigung zu neg. emotionalen Zuständen Soziale Verträglichkeit Geringe Erregung bei Gewalt Soziale Verträglichkeit
  • Nenne drei Punkte die Terrorismus kennzeichnen? Öffentliche Aufmerksamkeit: Suche von Medienaufmerksamkeit , statt Verheimlichung Organisation: Nutzung sozialer Netzwerke, stark abhängig von definiertem Führer ( stärker als Gangs) Symbolische Bedeutung: Nachricht an große Zuhörerschaft senden, geht über einzelne Vorfälle und Opfer hinaus
  • Kurze Definition GAM Allgemeines Modell der Aggression: Stellt eine Integration verschiedener Erklärungen aggressiven Verhaltens dar und erfasst u.a. die Ansätze kognitiv neoassoziationistischer Theorie, soziologischer Lerntheorie und der Theorie der Erregungsübertragung. Es beschreibt die Entstehung von Aggressoionen auf der Ebene spezifischer Situationen und über die Zeit.
  • Kriterien für Mobbing Zeitraum fortdauernd Kräftegefälle zwischen Tätern und Opfern i. d. R. Beteiligung von Vielen Unterschätzung der Problematik Angst der Opfer sich jemandem anzuvetrauen Schwerwiegende Folgen