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BAC Prüfung BWBV2012 (Fach) / FW (Lektion)

Fachhochschule Wr. Neustadt

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  • CDO Collateralized Debt Obligation (CDO) ist ein Überbegriff für Finanzinstrumente, die zu der Gruppe der forderungsbesicherten Wertpapiere (Asset Backed Securities) und strukturierten Kreditprodukte gehören. CDOs bestehen aus einem Portfolio aus festverzinslichen Wertpapieren. Diese werden in mehrere Tranchen aufgeteilt, die in Reihenfolge ihrer Seniorität üblicherweise als Senior Tranche, Mezzanine Tranche und Equity Tranche bezeichnet werden. Das Ausfallrisiko steigt – aufgrund der nachrangigen Bedienung im Fall eines Ausfalls – mit sinkendem Rating, daher bietet die Equity Tranche als Ausgleich die höchste Verzinsung.
  • Wasserfall(Prinzip) Waterfall → Priority of Payments, Regeln der Cash Flow Verteilung Grundlage: Seniorität der Tranche Zweck: im Fall vermehrter Kreditausfälle Schutz der Senior Gläubiger auf Kosten der unteren Tranchen
  • Zinsinstrumente/Zinsmanagement Zinsmanagement versucht die Finanzierungskosten zu senken (und die Veranlagungsgewinne zu erhöhen)Instrumente des Zinsmanagement Zinsaustauschvereinbarungen: BEIDSEITIG bindende Veträge, Tausch von Zinszahlungen, Feste Laufzeit, KEINE Abschlusskosten: FRA, Swap Zinsversicherungen: EINSEITIGE Verpflichtung(Verkäufer), Käufer hat Option(das Recht), Feste Laufzeit, PRÄMIENkosten bei Abschluss: Alle Optionen zB Cap, FLoor, Swapoption
  • Cross Currency Swap Zinssätze verschiedener Währungen werden ausgetauscht. Entweder fix gegen variabel oder variabel gegen variabel. Zusätzlich kann es zum Austausch der Nominale kommen. + Günstigere Finanzierung als im EUR bspw. im CHF oder JPY                                                 + Zinsen,Tilgung können möglicherweise zu einem niedrigeren Wechselkurs eingedeckt werden                                                                                                                                           + Zwischenzeitliche Abschwächung der Fremdwährung kann zur Eindeckung der Währungsbeträge für Zinsen und Tilgung bereits während der Laufzeit genutzt werden - Die Fremdwährung kann gegenüber der EUR fortwährend aufwerten, für die Eindeckungen müssen demzufolge mehr EUR aufgewendet werden                                          - Der Zinsvorteil kann sich dadurch reduzieren                                                                              - Die gewünschte Strategie der Finanzierungsverbilligung kann in ihr Gegenteil umschlagen
  • WACC (bei Unverschuldung und APV Methode) Weighted Averaged Capital Costs Die WACC-Methode: Dabei werden unverschuldete freie Cashflows mit dem WACC diskontiert. Der WACC verwendet den effektiven Zinssatz nach Steuern. Der Steuervorteil wird daher implizit über die Kapitalkosten berücksichtigt. Vorgehensweise → Ermittlung der freien Cashflows, Berechnung des gewichteten Durchschnitts der Kapitalkosten, Diskontierung der freien Cashflows mittels WACC Feste Fremdkapitalquote → WACC-Methode Konstante Zinsdeckung à APV-Methode Festgelegtes Verschuldungsniveau à  APV-Methode Die Adjustierte Barwertmethode: Die freien Cashflows werden mit den Kapitalkosten bei der Eigenfinanzierung diskontiert. Der Barwert des Steuervorteils wird daher separat aus dem D geschätzt und dann addiert. Vorgehensweise → Ermittlung des Investitionswertes ohne Verschuldung durch Diskontierung der freien Cashflows, Ermittlung des BW des fremdfinanzierten Steuervorteils, Addition von unverschuldeter Wert und Barwert des Steuervorteils führt zu Wert der Investition mit Verschuldung
  • FTE Methode Die Flow-to-Equity-Methode: Der Nutzen eines Projektes für die Aktionäre wird ermittelt. Bewertung der inkrementellen (schrittweisen, aufeinander aufbauenden) Auszahlungen auf das Eigenkapital in Verbindung mit einem Projekt. Berechnung jener Cashflows, die den Anteilseignern nach Berücksichtigung aller Zahlungen an/von Fremdkapitalgebern zur Verfügung stehen (ist bereinigt von Zinszahlungen, Fremdkapitalemission und Rückzahlungen von Fremdkapital) Vorgehensweise à Ermittlung der Free Cashflow to Equity der Investiton, Feststellung der Eigenkapitalkosten, Diskontierung der FCFEs mittels Eigenkapitalkosten = Betrag zu Eigenkapitalwert Die Annahmen sind: • Durchschnittliches Risiko (Marktrisiko des Projekts = Marktrisiko der Investition) • Verschuldungsgrad ist konstant (dadurch ist die Höhe des D festgelegt, das Risiko für E und D schwankt nicht) • Ertragssteuern sind die einzige Marktunzulänglichkeit (keine Steuern auf Anteilseignerebene, Emissionskosten, Insolvenzkosten und Agency-Kosten) Projektbasierte Kapitalkosten → Projekt hat anderes Marktrisiko als das restliche Unternehmen. Schätzung der Kapitalkosten (bei Eigenfinanzierung) daher mittels Vergleichsunternehmen mit ähnlichem Geschäftsbereich. FTE nur, wenn Werte andere Wertpapiere innerhalb der Kapitalstruktur oder Steuervorteil schwer zu ermitteln
  • Bankenaufsicht Österreich und Europa System der europäischen Finanzmarktaufsicht Kooperation zwischen Europäischer Zentralbank, Europäische Bankenaufsicht, Österreichische Nationalbank & Finanzmarktaufsicht EZB über OeNB EBA über FMA EZB gegenüber EBA und umgekehrt OeNB gegenüber FMA und umgekehrt
  • CAPM Das Capital Asset Pricing Modell baut grundsätzlich auf drei Annahmen auf: o Anleger können Wertpapiere zu Marktpreisen kaufen und Verkaufen und können Kapital zum risikolosen Zinssatz verleihen und leihen.                                                                      o Die Anleger halten nur effiziente Portfolios gehandelter Wertpapiere, sprich Portfolios die für die gegebene Volatilität die maximale Rendite erzielen.                                                   o Anleger haben homogene Erwartungen bezüglich der Volatilität, Korrelation und erwarteten Rendite. Wenn die Annahmen stimmen, ist das Marktportfolio effizient, sodass das Tangentialportfolio wirklich das Marktportfolio ist. Das Marktportfolio wird konstruiert, indem man die Kapitalmarktlinie mit der Effizienzlinie aller risikobehafteten Wertpapiere schneidet. Die KML muss dabei die größte Sharp Ratio haben. Die Annahmen, die hier getroffen werden, beschreiben das Verhalten einiger Anleger jedoch nicht gut. So ist z.B.: nicht korrekt, dass jeder Anleger das Marktportfolio hält.
  • Unterschied des Bankensystems in Österreich und Amerika Pro & Contra von Trennbanken → Pro Trennbanken: 1) Spezialisierung für Kunden besser Spezialist für Wertpapierberatung und –finanzierung, kann man in einzelnen Produktkategorien spezielle Lösungen anbieten                              2) IB riskanter als CB: Sicherheit der Einlagen größer (CB), Einlagen können nur CBs aufnehmen Einlagengeschäft möglicherweise weniger risikoreich als Investmentgeschäft 3) Interessenskonflikt zwischen Kreditvergabe und Emissionsabteilungen gibt es nicht      4) Insiderwissen leichter vermeidbar durch Trennung IB und CB                                         5) Universalbanken könnten schlechte Kredite in schlechte WP verbriefen und in Umlauf setzen Gegenargument: Eigenrisiko, Risiko auf viele kleine Einheiten verteilt und ist weniger schlagend Universalbanken versus Trennbankensystem (Vor- und Nachteile) → Pro Universalbanken: 1) Mehr Wettbewerb im Emissionsgeschäft – mehr TN – Preisgestaltung/Konditionen für Kunden günstiger bei Trennbankensystem werden „Kuchen“ aufgeteilt, weniger Konkurrenz                                                                                                                             2) Gewinnung von Synergieeffekten zB nur eine Kreditprüfungsabteilung                           3) Bessere Risikoallokation durch mehr Geschäftsfelder                                                       4) Quersubventionierung von anderen Bankdienstleistungen Zahlungsverkehr ist Verlustgeschäft für Banken, Quersubventioniert durch höhere Kreditzinsen oder niedrigere Einlagensätze, höhere Transaktionen im Wertpapierbereich                                                 5) One stop shop – Prinzip Kunde hat eine umfassende Finanzpalette (Aktiv- und Passivgeschäfte); eine Ansprechstelle mit der er alle Bankgeschäfte abwickeln kann
  • Optionen Call Recht zu kaufen „Long Call“ Verpflichtung zu verkaufen „Short Call“ Put Recht zu verkaufen „Long Put“ Verpflichtung zu kaufen „Short Put“
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  • Optionen (Innerer Wert) Innerer Wert Der Wert, den die Option hätte, wenn der Verfall unmittelbar bevor stünde. Er entspricht der Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Underlyings und dem Ausübungspreis der Option. Der innere Wert ist immer größer oder gleich null. 1. Call Optionen: Kassapreis des Underlyings - Strike USD 30 – USD 28 = USD 2 2. Put Optionen: Strike – Kassapreis des Underlying USD 35 – USD 30 = USD 5
  • Optionen (Zeitwert) Komponente des Optionspreises, die sich aus der Möglichkeit ergibt, dass die Erwartungen des Anlegers während der Restlaufzeit der Option erfüllt werden. Je länger die Restlaufzeit, umso höher der Optionspreis. Dies ist angesichts des längeren Zeitraums, in dem der Basiswert steigen oder fallen kann, nachvollziehbar. Rechnerisch ist der Zeitwert die Differenz zwischen Optionspreis (Prämie) und innerem Wert.  
  • Optionen (Moneyness) Die Moneyness bezeichnet den Zustand einer Option in Bezug auf das Verhältnis zwischen Ausübungspreis und Preis des Underlyings. Möglichkeiten 1.     im Geld (in-the-money) 2. aus dem Geld (out-of-the-money)3. am Geld (at-the-money)abhängig davon, ob der innere Wert der Option 4.     positiv 5.     negativ (nahe) null ist.
  • Basel III Basel III soll die Stabilität des Bankensektors stärken, was durch Risikodeckungsmaßnahmen und Liquiditätsanforderungen sichergestellt werden soll. Basel III stellt gegenüber Basel II wesentlich höhere Anforderungen an Qualität und Quantität der Risikodeckungsmassen. Risiken werden wesentlich umfassender abgedeckt - insbesondere was Kapitalmarktaktivitäten betrifft. So wird für Handelsbuchpositionen etwa ein Stress Value at Risk gefordert. Banken müssen Liquiditätsanforderungen erfüllen. • durch Finanzkrise aufgesetzt • verschärft alle Sicherheitsrelevanten Vorschriften, z.B EK Vorschriften • Umgang mit Liquidität & Ausfallsrisiken • Risikoberechnungsmodalitäten • Höchstkreditgrenzen • Zurechenbarkeit zu Kreditrisiken; EK Standards • Langfristig auch global vorgesehen
  • Effiziente Markthypothese und Paradoxon Das Konzept, dass Märkte die Informationen vieler Investoren aggregieren und dass diese Informationen dann in Wertpapierpreisen widergespiegelt werden, ist eine natürliche Folge des Wettbewerbs unter Investoren. Wenn Informationen verfügbar sind, die angeben, dass der Kauf einer Aktie einen positiven Kapitalwert hat, so würden sich Investoren, die über diese Informationen verfügen, für den Kauf der Aktie entscheiden. Ihre Bemühungen die Aktie zu kaufen, würden dann allerdings den Aktienkurs in die Höhe treiben. Bei Bemühungen die Aktie zu verkaufen, würde der Aktienkurs fallen. Der Umstand, dass der Wettbewerb unter Anlegern die Folge hat, dass alle Handelsmöglichkeiten mit positivem Kapitalwert eliminiert werden, wird als die Hypothese effizienter Märkte bezeichnet. Nach dieser Hypothese wird für Wertpapiere auf der Grundlage ihrer zukünftigen Cashflows und mit allen den Investoren verfügbaren Informationen ein angemessener Preis gebildet. Das der Hypothese effizienter Märkte zugrunde liegende Prinzip ist die Existenz von Wettbewerb. Die Wettbewerbsintensität und damit die Genauigkeit der Hypothese effizienter Märkte hängt von der Anzahl der Anleger ab, die über die betreffenden Informationen verfügen. Öffentlich verfügbare und leicht zu interpretierende Informationen → Alle Investoren können den Effekt dieser Information auf den Unternehmenswert nachvollziehen. Für alle Investoren verfügbare Informationen umfassen Informationen in Nachrichtenmeldungen, Geschäftsberichten, Pressemitteilungen der Unternehmen oder anderen öffentlichen Datenquellen. In dieser Situation sind ein starker Wettbewerb unter den Anlegern sowie eine beinahe sofortige Reaktion des Aktienkurses auf solche Meldungen zu erwarten, Wenige, glückliche Investoren sind in der Lage zu handeln, bevor sich der Preis anpasst, danach spiegelt der Aktienkurs diese Informationen bereits wieder und keiner kann mehr profitieren. Private oder schwer zu interpretierende Informationen → In diesem Fall trifft die Hypothese der effizienten Märkte im engeren Sinne nicht zu. Beginnen die informierten Händler allerdings zu handeln, verschieben sich tendenziell die Preise, so dass im Laufe der Zeit die Preise auch ihre Informationen wiederspiegeln. Dabei handelt es sich um nicht öffentlich zugängliche Informationen, benötigtes Fachwissen oder nur mit sehr viel Aufwand erlangte Kenntnisse. Wenn vertrauliche Informationen in die Hände einer vergleichsweise kleinen Gruppe von Investoren gelegt werden, können diese unter Umständen davon profitieren, indem sie ihre Informationen ausnutzen. Sind die Gewinnchancen aus einer solchen Art von Information hoch, versuchen auch andere Personen das Expertenwissen zu entwickeln und bringen die zum Erwerb dieses Wissens notwendigen Ressourcen auf. Sind mehr Personen besser informiert, steigt der Wettbewerb um die Ausnutzung dieser Informationen. Damit sollten wir langfristig erwarten, dass das Ausmaß der „Ineffizienz“ auf dem Markt durch die Kosten der Informationsbeschaffung begrenzt ist. Paradox: Damit die Märkte möglichst effizient sind bzw werden, müssen die Marktteilnehmer glauben, dass sie es gerade nicht sind, dass sie also durch Transaktionen Gewinne machen können. In der Tat werden auf Märkten Möglichkeiten der Gewinnerzielung in der Regel rasch ausgenutzt und damit eliminiert. Damit werden aber die Märkte erst effizient bzw. effizienter. Glaubten die Marktteilnehmer hingegen, dass die Märkte ohnedies stets effizient sind und das deshalb kein Gewinn zu machen ist, dann würden sie gar nicht handeln und dann würde der Markt ineffizient werden.  à Random Walk!
  • Covenents • Vertragliche Regelungen (Covenants, Kreditklauseln) = schriftliche Verpflichtung, Konsequenzen bei Nichteinhaltung zB. Über Eigenkapitalausstattung, Höhe der Dividendenausschüttung, Höhe des Risikos das ein Projekt haben darf, Verschuldungsgrad, Ertragsminimum, Working-Capital Vereinbarung → Informationspflicht, Kontinuitätspflicht Zu den Finanzkennzahlen gehören auch Zinsänderungsklauseln, die die Veränderung des Kreditzinses von der Veränderung der Bonität eines Kreditnehmers abhängig machen (so genannte margin-grids oder margin-ratchets).
  • Aufgaben der Organe OeNB → Österreichische Nationalbank Gesetzesbegutachtungen, Statistische Meldungen, Gutachtung von Ratingmodellen (Bonitätsbeurteilung von Geschäften, genaue Prüfung der Aufsicht) Vorortprüfungen bei Banken, Verantwortung für Systemstabilität in Zusammenarbeit mit der EZB Finanzmarktaufsicht → Eingriff bei Problemfällen Bankenaufsicht • Durchführung von Konzessions-, Bewilligungs- und Anzeigeverfahren • Durchführung behördlicher Aufsichtsverfahren • Behördliche Beaufsichtigung bankinterner Modelle • Beauftragung der OeNB zur Vornahme von Vor-Ort-Prüfungen • Behördliche Überwachung von Mängelbehebungen durch Kreditinstitute • Bankaufsichtspezifische Rechtsauslegung • Auswertung und Erfassung von qualitativen Informationen • Bewertung von Analyseergebnissen im Hinblick auf behördliche Schritte • Mitwirkung an der bankaufsichtlichen Legistik • Beschickung internationaler Gremien im Rahmen des Bereiches • Aufsichtsangelegenheiten betreffend Zweigstellen und Repräsentanzen ausländischer Kreditinstitute • Grenzüberschreitende Aufsicht Versicherungs- und Pensionskassenaufsicht • Laufende Überwachung des gesamten Geschäftsbetriebes von Versicherungsunternehmen und Pensionskassen einschließlich Vor-Prüfungen • Vorschläge für die versicherungsaufsichtsspezifische und pensionskassenaufsichtsspezifische Rechtsweiterentwicklung • Beschickung internationaler Gremien im Rahmen des Bereiches, Konzessionsangelegenheiten und Rechtsaufsicht Wertpapieraufsicht • Überwachung der Meldepflichten von Kreditinstituten • Markt- und Börsenaufsicht • Emittentenaufsicht • Konzessionierung und laufende Aufsicht über Wertpapierdienstleistungs-unternehmen (WPDLU) und Veranlagungsgemeinschaften • Ermittlungen im Wertpapierbereich und entsprechende Kooperation mit Bundeskriminalamt, Bundespolizeidirektion, Staatsanwaltschaft, Gerichten und anderen Behörden • Aufsicht über die Einhaltung der Wohlverhaltensregeln und Compliance-vorschriften • Vorschläge für wertpapieraufsichtsspezifische Rechtsweiterentwicklung • Beschickung internationaler Gremien im Rahmen des Bereiches
  • Korrelation und Kovarianz Korrelation misst die Stärke des Zusammenhangs zwischen zwei Aktien, die als Kovarianz der Renditen dividiert durch die SA der einzelnen Renditen bezeichnet wird. Korrelation befindet sich immer zwischen -1 und +1. Wenn diese -1 ist, dann entwickeln sich die Renditen in die entgegengesetzte Richtung von einander. Wenn sie +1 ist, dann bewegen sich in die gleiche Richtungen (in Folge des gemeinsamen Risikos). Wenn sie bei Null liegt, dann sind die zwei Renditen total unabhängig von einander. Kovarianz Der Erwartungswert des Produktes der Abweichungen zweier Renditen von ihrem Mittelwert.
  • Finanzintermediäre i.e.S & i.w.S. & Bsp, Unterschiede und Art der Gewinnerzielung. Vermittler, der sich zwischen Geldnehmer und Geldgeber (Akteure auf dem Finanzmarkt) setzt und weitervermittelt Im engeren Sinne Sektorbankensystem (3 Sektoren: Sparkassen, Raiffeisen, Volksbanken) Spezialbanken mit Kerngeschäften (z.B. Investmentbanken, Kreditinstitute) Spezialunternehmen (z.B. Factory Unternehmen, Leasing Firmen) Sonderfinanzinstitute: Bausparkassen, Kontrollbanken, Internationale Spezialbanken, Zweckgesellschaften, Investmentbanken. Versicherungen (& Derivate) z.B. Kreditversicherung (Risikoübernahme gegen Ausfall von Kunden) Im weiteren Sinne Wertpapierbörsen Informationsbroker (Über Börse, Unternehmensentwicklung, Konsumenten) Kreditschutzverband (Bonität – wie Zahlungsfähig jemand ist) Finanzmakler – Kreditvermittler (verdienen an Vermittlung) Verdienst ·      Zinsmargen: Aus Veranlagungs- & Finanzierungsgeschäften ·      Erträge aus Risikopositionen: Risikoprämien für Risikoübernahme von Kunden ·      Provisionserträge: Vermittlungsgeschäfte aller Art (vor allem Finanzintermediäre i.w.S) ·      Spesen (außerhalb des Tagesgeschäftes)
  • Mikro- und makroökonomische Funktionen von Banken Aufgaben der Banken (Mikro): 1) Einlagen finanzieren Kredite Versicherungen können auch zB Wohnkredite vergeben 2) Banken als Experten am Kapitalmarkt Kreditrisikobeurteilung besser von Banken, Informationsvorsprung, Kontrollfunktion gegenüber Kreditnehmern 3) Transformation der Liquiditätsfristen Poolen von Anlegergeldern zu verschiedenen Laufzeiten, Kreditfinanzierung unabhängig von Anlegerpräferenzen 4) Transformation der Risikobereitschaft Inflation, Bonitätseinschätzung, Zinsänderungsrisiko Wachstumswirkungen auf die Realwirtschaft (Makro): 1) Effiziente Kapitalallokation: Kapital wird der effektiven Verwendung zugeführt, Wohlstandsfördernd! 2) Liquiditätsausgleich wirkt Konsumerhöhend (zB Überziehungsrahmen Konto): ausgeglichene Ausgabenstruktur 3) Ermöglichung langfristiger Investitionen: höheres Investitionsniveau, Wachstumsfördernd (höhere Produktion, techn. Fortschritt) 4) Finanzierung von Innovation und Strukturwandel: zB Start-Ups 5) Beitrag zum wirtschaftlichen Konvergenzprozess: Hohe Korrelation zu entwickelten Finanzsektor und hohem Produktivitäts- und Wirtschaftswachstum o Technologie / Wissenstransfer österreichsicher Banken à österr. Finanzsektor
  • Ratingagenturen Ratingagenturen sind private, gewinnorientiere Unternehmen zur Kreditwürdigkeitsbeurteilung von anderen Unternehmen oder Staaten, sie unterliegen staatlicher Aufsicht (zB. keine Gründung ohne Genehmigung) Gründe für Oligopolstellung der Ratingagenturen: ·      Historisch gewachsen und eingespielt  ·      Eine Reputation kann nur langfristig aufgebaut werden ·      Mangelnde Akzeptanz bei Investoren für „Neue Spieler“  ·      Sehr hohe Start up Costs für neue CRA (ca. 1.000 Mitarbeiter…)  ·      Rating ist ein Scale Business – Langer Atem nötig Kritik an Ratingagenturen: ·      Oligopolstruktur ·      Bezahlmodelle als Interessenskonflikt ·      Produktpalette als Interessenskonflikt zB Beratungsdienstleistung der Ratingagenturen, sie bewerten etwas, das sie selbst strukturiert habe ·      Völlige Haftungsfreiheit ·      Zyklikalität der Ratingentscheidung ·      Intransparenz und Qualitätsmangel
  • Unternehmensspezifische Risiko vs. Marktrisiko Schwankungen der Rendite einer Aktie aufgrund unternehmenspezifischer Risiken sind unabhängige Risiken. Die Risiken über Aktien hinweg stehen nicht miteinander in Beziehung, wie zB bei Diebstähle in verschiedenen Gebäuden. Diese Art von Risiko wird auch als unternehmensspezifisches, idiosynkratisches oder diversifizierbares Risiko bezeichnet. Schwankungen der Rendite einer Aktie aufgrund marktweiter Meldungen stellen gemeinsame Risiken dar. Wie im Fall der Erdbeben betreffen solche Nachrichten alle Aktien gleichzeitig. Diese Art Risiko wird auch als systematisches, nicht diversifizierbares oder Marktrisiko bezeichnet. Durch den Vergleich mit dem Marktportfolio, welches ein gut diversifiziertes, effizientes Portfolio, das das nicht diversifizierbare Risiko einer Volkswirtschaft darstellt. Daher weisen Anlagen ein ähnliches Risiko auf, wenn sie die gleiche Sensitivität gegenüber dem Marktrisiko haben (= Beta).
  • Portfoliotheorie Ein Portfolio wird als ineffizientes Portfolio bezeichnet, wenn es möglich ist, ein anderes Portfolio zu finden, das bezüglich der erwarteten Rendite oder der Volatilität besser ist. Effiziente Portfolios bedeuten, dass es keine andere Portfolioallokation bezüglich der beiden Aktien gibt, welche eine höhere erwartete Rendite bei geringerer Volatilität bietet. Eine Rangordnung der effizienten Portfolios ist nicht möglich, da die Anleger diese Portfolios auf der Grundlage ihrer eigenen Präferenzen wählen. Die Korrelation hat keine Auswirkung auf die erwartete Rendite eines Portfolios, jedoch ist die Volatilität umso niedriger, je niedriger die Korrelation ist. Je niedriger die Korrelation ist, desto geringer ist das Risiko des Portfolios. Sind die Aktien vollständig positiv korreliert, kann die Reihe der Portfolios durch eine gerade Linie zwischen ihnen beschrieben werden. In diesem Extremfall ist die Volatilität gleich der gewichteten durchschnittlichen Volatilität der beiden Aktien. Es gibt keine Diversifikation. Ist die Korrelation geringer als 1, sinkt die Volatilität der Portfolios allerdings aufgrund der Diversifikation und die Kurve verläuft nach links geneigt. Die Reduktion des Risikos (und die Neigung der Kurven) nimmt bei abnehmender Korrelation zu. Wenn zwei Aktien komplett gegenläufig sind, also vollkommen negativ korreliert sind, ist es möglich das gesamte (unternehmensspezifische?) Risiko zu eliminieren. Effiziente Portfolios aus vielen Aktien → Durch die Aufnahme weiterer Aktien in ein Portfolio wird das Risiko aufgrund der Diversifikation gesenkt. Bei drei statt zwei Aktien verbessert sich die Effizienzlinie
  • Universalbankensystem (Vor- u. Nachteile) Universalbanken → Banken, die mit jedermann Zahlungsverkehrs-, Platzierungs-, Finanzierungs- sowie Geld- und Kapitalanlagegeschäfte tätigen können. Universalbanken haben zwei Funktionen, volkswirtschaftliche und einzelwirtschaftliche. Zu den volkswirtschaftliche Funktionen gehören Liquiditätsausgleich innerhalb des dem Wertestrom der Sachgüter und Dienstleistungen entgegengerichteten Geldstroms durch Losgrößen-, Fristen- und Risikotransformation. Zu den einzelwirtschaftlichen Funtionen gehören die Umtauschfunktion (Schaffung von Möglichkeiten des Tauschs liquider Mittel unterschiedlichster Form und/oder Qualität), die Depotfunktion (Verwahrung liquider Mittel über bestimmte Zeiträume), die Transportfunktion (Räumliche Übertragung monetärer Mittel) und die Finanzierungsfunktion (Zweiteilige Überlassung von Geld oder Kredit an Dritte). Universalbanken bieten das gesamte Spektrum an Bank- und Finanzdienstleistunggeschäften an. Demnach werden vor allem Kreditbanken, Sparkassen und Genossenschaften dazugezählt. Folgende Bankgeschäfte zählen zu den Finanzdienstleistungen einer Universalbank: 1) Einlagengeschäft: Annahme fremder Gelder als Einlage (Ausnahme: Verbriefung des Rückzahlungsanspruchs in Inhaber- oder Orderschuldverschreibungen)                             2) Pfandbriefgeschäft: siehe § 1 Abs. 1 Satz 2 Pfandbriefgesetz (PfandBG)                         3) Kreditgeschäft: Gewährung von Gelddarlehen und Akzeptkrediten                                    4) Diskontgeschäft: Ankauf von Wechseln und Schecks                                                          5) Finanzkommissionsgeschäft: Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im eigenen Namen für fremde Rechnung                                                   6) Depotgeschäft: Verwahrung und die Verwaltung von Wertpapieren für Andere                    7) Revolvinggeschäft: Eingehung der Verpflichtung, zuvor veräußerte Darlehensforderungen vor Fälligkeit zurück zu erwerben                                                        8) Garantiegeschäft: Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen für Andere                                                                                                   9) Girogeschäft: Durchführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und des Abrechnungsverkehrs                                                                                                                10) Emissionsgeschäft: Übernahme von Finanzinstrumenten für eigenes Risiko zur Platzierung oder die Übernahme gleichwertiger Garantien                                                      11) E-Geld-Geschäft: Ausgabe und die Verwaltung von elektronischem Geld
  • Margin Initial Margin: Für den Erstkauf die Kaution Variation Margin: Additional Margin ist der Betrag der wieder aufgefüllt werden muss um die Initial Margin zu erreichen Maintenance Margin: Mindestanforderung
  • Vollkommener Kapitalmarkt Vollkommener Wettbewerb auf dem Wertpapiermarkt. Preis gleicht sich durch Angebot und Nachfrage aus. Keine Steuern, Transaktionskosten und Emissionskosten. Informationen sind für alle Investoren öffentlich zugänglich und kostenlos. Die Wirtschaftsakteure handeln rational, sie halten das Marktportfolio. Modigliani und Miller 1: Der Gesamtwert eines Unternehmens entspricht dem Marktwert der gesamten Cash Flows, die durch dessen Vermögensgegenstände generiert werden und ist von der Wahl der Kapitalstruktur unbeeinflusst. Modigliani und Miller 2: Die Kapitalkosten für Eigenkapital im verschuldeten Unternehmen steigen mit dem Verschuldungsgrad des Marktwertes des Unternehmens.
  • Commercial Papers Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von wenigen Tagen bis zu 2 Jahren. Sie werden vornehmlich durch erstklassige Industrie- und Handelsunternehmen zur flexiblen Deckung eines kurzfristigen Kreditbedarfs ausgegeben. Die meisten Banken tätigen untereinander Depotgeschäfte. Die Zinssätze, zu denen diese Geschäfte (Depots) im Heimwährungsmarkt oder im Eurogeldmarkt gehandelt werden, hängen von den aktuellen Marktkonditionen und von den Volumina ab, die untereinander gehandelt werden. 
  • Factoring Finanzierungsart, bei der die Forderungen einer Gesellschaft als Versicherungen für einen Kredit an eine Factoring Gesellschaft ausgelagert werden, um spätere Zahlungseingänge auch realisieren zu können und das Ausfallsrisiko abzuwälzen. Der Vertrag dauert mindestens 2 Jahre. Nach der Entstehung der Forderungen stellt die Factoring Gesellschaft den Wert der Forderung dem Unternehmen zur Verfügung.                    Factoring hat 3 Funktionen: 1.     Finanzierungsfunktion 2.     Risikotransferierungsfunktion 3.     Servicefunktion: durch Factoring kann die Kreditwürdigkeit des Abnehmers geprüft werden bzw. Mahn- und Inkassiowesen vom Factoring Gesellschaft wird übernommen.
  • Interbanken Depotgeschäfte Banken tätigen untereinander Geschäfte. Die Zinsen richten sich nach dem Wert des zu Grunde liegende Geschäftes. Die Depots liegen auf der Zentralbank.
  • Credit Default Swap vs. Credit linked Note Ist ein Kontrakt, der eine Absicherung gegen das Ausfallsrisiko eines bestimmten Unternehmens bietet. Der Käufer des CS leistet bis zum Ende der Laufzeit, oder bis ein Kreditereignis eintritt, regelmäßige Zahlungen an den Verkäufer.  Risikoaktivum à risikobehaftete Underlying, das abgesichert werden soll (wesentlicher Vertragsbestandteil)  Referenzaktivum à Maßstab für den Eintritt eines definierten Kreditereignisses, löst die Inanspruchnahme der „Versicherungsleistung“ aus (z.B. Ratings, Aktienkurse, Indizes etc.). Im Idealfall stellt das Risikoaktivums das Referenzaktivum dar. Credit Linked Notes: Anleihen, deren Rückzahlungsströme von bestimmten, vertragliche vereinbarten Kreditereignissen abhängt. + auch kleine Einheiten möglich + Zugang auch für Investoren, die typischerweise nicht am OTC Markt agieren
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  • 3 Säulen-Modell Säule I  Eigenkapitalanforderungen Säule II  Bankaufsichtlicher Überprüfungsprozess                                                                    Interne Risikobeurteilung, externe Evaluierung → Überprüfung Säule III  Marktdisziplin durch Offenlegung -> Offenlegung
  • Effektivverzinsung bei Anleihen (Preis und Effektivverzinsung) Anleihen sind verbriefte Schuldverschreibungen, die meistens auf Bankenplattformen gehandelt werden. Es gibt mehrere Arten wie Nullkuponanleihen oder Kuponanleihen. Der Käufer der Nullkuponanleihe zahlt den aktuellen Preis der Anleihe aus um zu einem späteren Zeitpunkt den Nennwert der Anleihe vom Emittenten zu erhalten. Bei der Kuponanleihe verpflichtet sich der Emittent Kuponzahlungen zu festgelegten Zahlungszeitpunkten zu leisten. (z.B.: in allen 3 Monaten, halbjährlich, jährlich)               Der Preis einer Anleihe entspricht dem Wert der zukünftig zahlenden Kupons + des Nennwerts abgezinst auf dem gleichen Zeitpunkt durch den Effektivzinssatz. Der Effektivzinssatz entspricht dem Kalkulationszinssatz zu dem der Wert einer Anleihe mit dem zukünftigen Wert der Anleihe gleichgesetzt wird. Der Kuponzins wird von den Emittenten festgelegt. Die Kuponzahlung entspricht dem Kuponzins multipliziert mit dem NW und geteilt durch die Anzahl der Kuponzahlungen pro Jahr. Zwischen dem Preis und Effektivverzins einer Anleihe besteht einen umgekehrten Zusammenhang. Beispiele aus der Praxis: 1. Nullkuponanleihen: Staatsanleihen wie Treasury Bills                                                       2. Kuponanleihen: Treasury Notes (LZ: 1-10 Jahre), Treasury Bonds (LZ > 10 Jahre)        3. Unternehmensanleihen
  • Zinsstrukturkurve – Arten und Investorenerwartungen Verhältnis von Zinsen und Laufzeiten werden auf einer Graphik dargestellt. Je höher die Laufzeit umso höher sind die Zinsen. Geldmarktzinsen haben eine Laufzeit < 1 Jahr und der Rest > 1 Jahr dafür kann die SWAP-Kurve verwendet werden. Es gibt unterschiedliche Geldmarktzinssätze wie EURIBOR, LIBOR, LIBID (auch als Referenzzinsätze genannt). Es gibt auch die Leitzinssätze, die von den Zentralbanken bestimmt werden wie Hauptrefinanzierungszinssatz, EONIA, Spitzenrefinanzierungszinssatz und Einlagenzinssätze. Formen von Zinskurven: 1.     inverse: Rezession 2.     Bucklige: Gesetzänderungen 3.     Steile: Konjunktur (normal) 4.     Flache: keine wirtschaftliche Veränderung
  • EZB Die Europäische Zentralbank (EZB; englisch European Central Bank, ECB; französisch Banque centrale européenne,BCE) ist ein Organ der Europäischen Union. Ihr Sitz ist im Eurotower in Frankfurt am Main. Sie ist die 1998 gegründete gemeinsame Währungsbehörde der Mitgliedstaaten der Europäischen Währungsunion und bildet mit den nationalen Zentralbanken (NZB) der EU-Staaten das Europäische System der Zentralbanken (ESZB). Die grundlegenden Aufgaben finden sich in Art. 127 Abs. 2 AEU-Vertrag:                            • Festlegung und Durchführung der Geldpolitik (siehe geldpolitische Instrumente),                    • Durchführung von Devisengeschäften,                                                                                        • Verwaltung der offiziellen Währungsreserven der Mitgliedstaaten (Portfolio Management), • Versorgung der Volkswirtschaft mit Geld, insbesondere die Förderung eines reibungslosen Zahlungsverkehrs. Vorrangiges Ziel ist es Preisstabilität zu gewährleisten. Soweit die Beeinträchtigung des Ziels der Preisstabilität nicht beeinträchtigt wird, unterstützt das Eurosystem die allgemeine Wirtschaftspolitik der Gemeinschaft. Dies beinhaltet ein ständiges nicht-inflationäres Wachstum und ein hohes Beschäftigungsniveau.
  • EZB Geldpolitik Die Geldmengensteuerung der EZB erfolgt durch drei Instrumente: ·       Offenmarktgeschäfte                                                                                             Wichtigste Instrument der Geldpolitik, mit dem Zentralbanken die Geldschöpfung beeinflussen. Die Zentralbanken bieten den Geschäftsbanken bestimmte festverzinsliche Wertpapiere zum Kauf an (Verminderung der Geldmenge) und kaufen aber auch selbst Wertpapiere von den Geschäftsbanken (Erhöhung der Geldmenge) (Offenmarktgeschäft). Dies geschieht 1-mal pro Woche.  ·       Ständige Fazilitäten                                                                                                         = Kreditmöglichkeiten. Es gibt 2 Möglichkeiten: Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität  ·       Mindestreserven                                                                                                         Die Mindestreserve ist eine minimale Einlage von Geschäftsbanken bei der Zentralbank, zu welcher sie von dieser verpflichtet werden. Die Mindestreserve ist ein geldpolitisches Instrument der Zentralbanken zur Steuerung der Nachfrage nach Zentralbankengeld. Sie wird von der Zentralbank festgelegt als Anteil an den Einlagen der Kunden der jeweiligen Geschäftsbank
  • FRA, CAP, Collar, Floor Forward-Rate-Agreement (FRA) = Zinsterminkontrakt, außerbörsliche Vereinbarung, dass während eines bestimmten zukünftigen Zeitraums ein bestimmter Zinssatz für einen Nominalbetrag bezahlt wird.  Cap =Zinsobergrenze                                                                                                      Option, die eine Auszahlung biete, wenn ein bestimmter Zinssatz über einem festgelegten Niveau liegt. Zinssatz ist variabel und wird regelmäßig angepasst. (Gut für Kreditnehmer) Der Zinscap sichert Sie gegen steigende Zinsen ab, ohne Ihre Partizipation an sinkenden Zinsen einzuschränken. Dafür zahlen Sie eine (Versicherungs-) Prämie. Floor = Zinsuntergrenze                                                                                                   Option, die Auszahlung bietet, wenn bestimmter Zinssatz unter einem festgelegten Niveau liegt. (Gut für Kreditgeber) Gegen Zahlung von einer Prämie bekommt man für gewisse Laufzeit eine Höchstgrenze für Zinsen.  Collar = Kombination aus Cap & Floor
  • Mergers and Acquisitions (&Prozessphasen) Prozessphasen → • Vorbereitung (Finanz- und Durchführbarkeitsanalysen                                                                  • Dokumentationserstellung (Businessplan, Unternehmenspräsentation,   Informationsmemorandum)                                                                                                             • Unternehmensbewertung                                                                                                             • Due Diligence                                                                                                                              • Finanzierungskonzept                                                                                                                    • Kaufvertragsverhandlung und Abschluss
  • M&A Motive • Konzentration auf das Kerngeschäft • Globalisierung – Erschließung neuer Märkte • Zunehmende Spezialisierung • Kürzere Produktionszyklen • Technologischer Wandel • Kostendruck – Erschließung von Synergiepotenzialen • Renditeforderung der Kapitalmärkte und Investoren • Steigende gesetzliche Anforderungen
  • M&A Verkauf Vollständig oder nur Teile des Unternehmens: ·      Verkauf einer rechtlich selbständigen Einheit = Spin-Off ·      Abtrennung einzelner Geschäftsbereiche aus einen Konzern = Carve-out Motive für Verkauf: ·      Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolgs ·      Konzentration auf das Kerngeschäft ·      Verbesserung der Bilanzstruktur ·      Unternehmensnachfolge Prozess – 4-6 Monate à 1. Verkaufsvorbereitung – 4 Wochen 2. Käuferansprache – 2 Wochen 3. Einholung erster Kaufangebote – 6 Wochen 4. Due Diligence/Verbindliche Angebote – 6 Wochen 5. Vertragsverhandlungen und Abschluss – 5 Wochen Strategie  ·      Exklusive Verhandlung ·      Kontrollierte Auktion ·      Offene Auktion
  • M&A Akquisition Motive ·      Erweiterung der geografischen Präsenz ·      Synergieeffekte ·      Zugang zu neuen Technologien ·      Erweiterung des Produktprogramms ·      Diversifikation ·      Wachstum Prozess  1. Akquisitionsvorbereitung 2. Marktrecherche 3. Kontaktierung 4. Indikatives Angebot 5. Due Diligence/Verbindliches Angebot 6. Vertragsverhandlungen und Abschluss
  • M&A Öffentliche Übernahme = Kauf eines börsennotierten Unternehmens Public to Private Transaktion Private to Public Transaktion/Reverse IPO Regelung im Wertpapierübernahmegesetz Motive  Siehe Unternehmensakquisition; zusätzlich: • Unterbewertung des Zielunternehmens • Zugang zu internationalen Kapitalmärkten/zusätzliche Finanzierungsquellen • Medienwirkung mit positiver Wirkung auf operatives Geschäft • Erwerb einer transparenten Unternehmensstruktur Prozessbesonderheiten • Börsenkurs bestimm Kaufpreis • Zugang zu Aktionären schwierig • Keine Due Diligence • Rechtliche Rahmenbedingungen • Gegen den Willen des Vorstandes möglich Due Diligence bezeichnet eine mit „gebotener Sorgfalt“ durchgeführte Risikoprüfung   
  • M&A Leveraged Buy Out = Übernahme eine Unternehmens durch einen Private Equity-Investor oder Beteiligungsgesellschaft  • Kaufpreis überwiegend mit Fremdkapital finanziert • Maximierung der Eigenkapitalrentabilität (Leverage-Effekt), wenn Kosten für Fremdkpaital niedriger als Gesamtkapitalrentabilität Freier Cash Flow: Tilgung des Fremdkapitals Typische LBO-Formen: • MBO - Management Buy-Out • MBI – Management Buy-In • Bimbo – Buy-In Management Buy-Out • OBO – Owners Buy-Out
  • Erfolgswirtschaftliche Kennzahlen und Gesamtkapitalrentabilität Profitabilitätskennzahl Return on Sales (ROS) → Fähigkeit des Unternehmens, Produkt für mehr als die Herstellkosten zu verkaufen Working Capital Days → solange dauert es, bis Zahlungen durchschnittlich eingehen EBITDA → Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen Investitionsrendite Return on equity (ROE) → Eigenkapitalrentabilität, Effizienz des eingesetzten Eigenkapitals Investitionsrendite Return on Assets (ROA) → Effizienz des gesamten eingesetzten Kapitals Kapitalumschlagshäufigkeit → Wie oft ist das Kapital über die Umsatzerlöse zurückgeflossen?
  • Fremdfinanzierter Steuervorteil und Auswirkung auf WACC Der fremdfinanzierte Steuervorteil ist der zusätzlich Betrag, den ein Unternehmen an Steuern gezahlt hätte, wenn es nicht verschuldet gewesen wäre. Je höher die Verschuldung des Unternehmens, desto mehr kann das Unternehmen den Steuervorteil aus dem Fremdkapital ausschöpfen und desto niedriger ist der WACC.
  • Operativer Unternehmenswert Der operative Unternehmenswert ist der Wert der Vermögensgegenstände, die nicht durch Fremdkapital belastet sind. Es sind die Kosten für die Übernahme eines Unternehmens bei gleichzeitiger Zerschlagung.