Ernährungslehre (Fach) / Ernährung in der Industriegesellschaft (Lektion)

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Datenerhebung Selbstauskunft Befragung Anthropometrie

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  • Anthropometrie Anthropometrie ist die Lehre der Ermittlung und Anwendung der Maße des menschlichen Körpers. Anthropometrie wird vor allem in der Ergonomie zur Gestaltung von Arbeitsplätzen, Fahrzeugen, Werkzeugen und Möbeln gebraucht, sowie im Arbeitsschutz zur Festlegung von Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Bemessungen von Schutzabdeckungen) oder Abständen zu gefahrenträchtigen Teilen verwendet.
  • Datenerhebung Als Erhebung bezeichnet man das Sammeln und Auswerten von Daten, beispielsweise im Bereich der Meinungs- , Wahl- oder Marktforschung. Bei einer Erhebung müssen die Daten nicht erst erzeugt werden, wie bei einem Experiment, bei dem zuerst eine experimentelle Situation hergestellt werden muss, bevor die Daten gemessen werden können. Durch die (Daten-)Erhebung sollen die Ausprägungen eines zu untersuchenden Gegenstandes statistisch dargestellt werden. (Beispiel: Erhebung des Wahlverhaltens einer kleinen Gruppe von wahlberechtigten Personen, um die Lage der Parteien vor der Wahl festzustellen (Wahlumfrage)). Erhebungen können schriftlich, mündlich (auch telefonisch) oder durch Beobachtungen erfolgen. Man unterscheidet zwischen drei Erhebungsarten: Die primärstatistische Erhebung (auch Primärstatistik, Primärerhebung), die nur zu diesem Zweck der Erhebung neue Daten sammelt. die sekundärstatistische Erhebung (auch Sekundärstatistik, Sekundärerhebung), die lediglich bereits vorbestehende Daten nutzt. die tertiärstatistischen Erhebung, wenn nur noch komprimierte Daten, etwa in Form von Mittelwerten zur Verfügung stehen Außerdem wird zwischen Grunderhebung (auch Vollerhebung) und Teilerhebung unterschieden. Dabei kommt es zur Untersuchung einer Grundgesamtheit, die die ganze zu befragende Masse darstellt (bei Wahlumfragen z. B. alle Wahlberechtigten in einer bestimmten festgelegten Altersgruppe, oder beispielsweise nur das Wahlverhalten von Frauen etc.). Eine Stichprobe wird der Grundgesamtheit entnommen, bei der nur ein Teil der ganzen Gruppe befragt wird. Dabei verfolgt man das Ziel, nach bestimmten statistischen Kriterien das Verhalten der ganzen Gruppe zu ermitteln. In der Regel sind Stichproben kostengünstiger, weniger aufwändig und nicht so fehleranfällig.
  • Selbstauskunft Der Begriff der Selbstauskunft wird in verschiedenen Bereichen unterschiedlich verstanden. Immer geht es jedoch darum, über die eigene Person oder Firma Auskünfte an einen Dritten zu geben. Meist dient die Selbstauskunft der Vorbereitung eines noch zu schließenden Vertrags
  • Befragung Def. Die Befragung (auch: Umfrage) ist eine wissenschaftliche Methode, um Informationen über Informationsstand, Meinungen, Werthaltungen, Verhalten oder demographische Basisdaten zu erhalten. Die Befragung ist (neben der Beobachtung und dem Experiment) eines der wichtigsten Instrumente der Sozialwissenschaften allgemein, sowie der Marktforschung und Motivforschung zur Datenerhebung.
  • Fair trade Als fairer Handel (englisch fair trade) wird ein kontrollierter Handel bezeichnet, bei dem den Erzeugern für die gehandelten Produkte meist ein von Fair-Trade-Organisationen festgelegter Mindestpreis bezahlt wird. Ziel: Damit soll den Produzenten auch bei niedrigeren Marktpreisen ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel ermöglicht werden. Die Höhe eines gerechten Preises ist ein seit Jahrtausenden diskutiertes Thema der Wirtschaftsethik. Dazu wird außerdem versucht, langfristige „partnerschaftliche“ Beziehungen zwischen Händlern und Erzeugern aufzubauen. In der Produktion sollen außerdem internationale sowie von den Organisationen vorgeschriebene Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden Die Fairhandelsbewegung konzentriert sich hauptsächlich auf Waren, die aus Entwicklungsländern in Industrieländer exportiert werden. Fairer Handel umfasst landwirtschaftliche Erzeugnisse ebenso wie Produkte des traditionellen Handwerks und der Industrie und weitet sich zusehends auf neue Bereiche wie den Tourismus unter der Bezeichnung „faires Reisen“ aus. Angeboten werden fair gehandelte Produkte in Naturkost- und Weltläden sowie in Supermärkten und in der Gastronomie
  • regionale Wertschöpfung Leistungen einer Region - von außen bezogene Vorleistungen = regionale Wertschöpfung Definition RWP: Bei einer Regionalen Wertschöpfungspartnerschaft handelt es sich um eine strategische Allianz zwischen den Unternehmen einer regionalen Wertschöpfungskette bzw. eines -netzes einerseits und einer regionalen Partnerschaft bestehend aus den zentralen Akteuren der Region aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft andererseits. Ziel der RWP ist die Generierung einer nachhaltigen regionalen Wertschöpfung durch die Inwertsetzung der regionalen Potenziale zum wechselseitigen Nutzen aller Beteiligten.
  • Umwelt- und Sozialverträglichkeit Umwelt - und Sozialverträglichkeit umfasst den Schutz des Lebens und der Gesundheit der Menschen, ihrer ökonomischen Lebensbasis, der ökologischen, sozialen und kulturellenUmwelt sowie die nachhaltige Nutzung  natürlicher Ressourcen.