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Psychologie (Fach) / Objektwahrnehmung (Lektion)

Objektwahrnehmung

Diese Lektion wurde von Hannipanni erstellt.

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  • Stark vereinfachte neuronale Struktur WO- Pfad M- Ganglienzellen - magnozelluläre Schichten im CGL - V1 - V2 - V3 (projiziert auch zum V4) - Mediotemporales Areal (V5, Bewegung) - Parietallappen WAS- Pfad P- Ganglienzellen - parvozelluläre Schichten im CGL - V1 - V2 - V4 (Farbe, Form) - Inferiorer Temporallappen (Form) - vielfältige Verbindungen zB zum Hippocampus (Gedächtnis) 
  • Infero- temporaler Cortex - Zellen mit sehr großen rezeptiven Feldern (z.T. mehr als halbe Gesichtsfeld)- Einzelzellableitung: Zellen aktiv zb nur bei Jennifer Aniston - Zellen reagieren präferentiell auf neu erlernte Objekte - Reaktionsstärke variiert als Funktion der gelernten Ansicht Läsion im Infero- Temporal Cortex - nichts nachzeichnen nach Vorlage - aber aus Gedächtnis zeichnen 
  • Zellen im Gyrus Fusifomris - Feuerrate am höchsten bei senkrechter Kopfhaltung - geringere Feuerrate auf andere Orientierungen/ Haltungen - hochlernfähige Zellen   vor dem Training: Reaktion auf Greebles schwach, auf Gesichter hoch   nach dem Training: beides ungefähr gleich hoch 
  • a. Mittlere Ebene der Wahrnehmung b. Objekterkennung c. Aufmerksamkeit d. Bewegung a. - Kanten identifizieren - Textursegregation: Regionen identifizieren - Figur und Hintergrund trennen - Heuristiken b.- Strukturelle Beschreibungen: Geon- Ansatz- "Ansichten"- Modelle - Ebenen der Objekterkennung 
  • a1. Kanten identifizieren - viel komplexer als einfach Aneinanderfügen von Stücken - nehmen Scheinkonturen wahr, auch wenn zwischen Objekt und Hintergrund an einigen   Stellen kein Unterschied - visuelle System sieht mehr als gegebene Info! Struktur- Ansatz!- Gestaltprinzipien:    - Gute Fortsetzung (Zellen reagieren auf Signale ihrer Nachbarn)     Suche nach plausibler Fortsetzung    - "Prägnanz, gute Gestalt, Einfachheit" Verdeckung (occlusion) 
  • a2. Textursegregation: Regionen identifzieren - Ähnlichkeit in Größe, Farbe Form, Orientierung und rääumliche Nähe   - nicht Ähnlichkeit in Merkmalskombinationen   - Quantifizierung ermöglicht zu messen, wie mächtig ein Gruppierungsgesichtspunkt ist       (Reaktionszeit bei visuellen Aufgaben) - Symmetrie und Parallelismus - Verbundenheit (durch Striche)- Gemeinsame Region (zB Hintergrundfarbe)- Gemeinsame Schicksal (zB Bewegung, dynamisch) - Synchronizität (gleichsinnige Veränderung, zB Farbstärke)-> Gegenteil ist Tarnung-> neuronale Verschaltung sehr komplex-> mehrere Ebenen der Wahrnehmung (perzeptuelle Komitees als verschiedene Filter, die    entscheiden was wichtig ist und worauf man reagiert) 
  • a. Grundidee - nach den Prinzipien werden Eigenschaften von physikalisch möglichen Objekten   "herausgefiltert" - wird die wahrscheinlichste Interpretation gewählt 
  • a3. Restriktionen bei der Szeneninterpretation - Welt ist dreidimensional, zweidimensionale Interpretaion sind aufgrund dieser Prämisse   sehr unwahrscheinlich - Annahme zufälliger Ansichten ("accidential viewpoints") nicht in Betracht gezogen, weil   sie sehr unwahrscheinlich sind
  • a4. Figur und Hintergrund trennen - Prinzipien - Umgebenheit - Größe- Symmetrie (symmetrische Gesichter/ Körper bevorzugt, asymmetrie Mutation/Krankheit)- Parallelismus - äußere Kanten (entweder hart oder weich) - relative Bewegung (das was sich bewegt, ist der Vordergrund also das Objekt) 
  • a5. Heuristiken 1) Verdeckung 2) "Licht von oben- Heuristik" 3) 3D- Kreuzungsheuristiken: ⬆︎- Kanten, Y- Kanten, T- Kanten 1)- „in Bezug Setzen“ darf nicht zu komplex sein
    einfach Kontinuität vor komplizierten für Objektwahrnehmung - „Bezugs- Heuristik“ lassen sich ähnliche Elemente über einfache Ergänzungen über    Lücken hinweg in Bezug zueinander setzen, gehören sie zu einem Objekt 2) - links: erhabene Knubbel, da Licht von oben - rechts: Vertiefungen, weil Licht von unten - entsteht 3 dimensionale Sichtweise, wo keine ist 
sieht man gut, wenn man Objekt   umdreht 3) - nur T- Kanten signalisieren Verdeckung (occlusion) eines Objekts durch ein anderes- Y- Kreuzung: signalisiert meist Ecke, keine Verdeckung- ⬆︎- Kreuzung signalisiert meist Ecke, keine Verdeckung--> ⬆︎-, T- und Y- Kreuzungen sind "nichtzufällige" Merkmale     Identifikation hängt nicht von einer exakten (im Zweifel ungewöhnlichen) Ansicht ab 
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  • " Globale- Überlegenheits- Effekt" - nehmen zuerst Objekt, dann Details wahr (global ist Einstiegsebene)