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bilanzen (Fach) / A1 Einführung und Überblick (Lektion)

Grundlagen der handelsrechtlichen Rechnungslegung

Diese Lektion wurde von LEJ2010 erstellt.

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  • internes ReWe dient der Versorgung unternehmensinterner Personen mit entscheidungsrelevanten Informationen
  • externes ReWe richtet sich an Personen / Institutionen außerhalb des Unternehmens, denen ein berechtigtes Interesse an Informationen über das Unternehmen zugebilligt wird
  • das betriebliche ReWe ...erfasst, speichert und verarbeitet betriebswirtschaftlich relevante quantitative Informationen über realisierte oder geplante Geschäftsvorgänge und -ergebnisse
  • wesentliche Teilbereiche des betriebl. Rewe Kosten und Leistungsrechnung (internes Rewe) Finanzbuchführung und Bilanzierung (externes Rewe) daneben auch: Investitionsrechnung Finanzrechnung Statistik
  • Aufgaben der KLR ...ist die Erfassung, Verteilung und Zurechnung der Kosten, die bei der betrieblichen Leistungserstellung entstehen, zu dem Zweck durch Vergleich der Kosten mit den erstellten Leistungen den (kurzfristigen) Erfolg festzustellen und eine Kontrolle der Wirtschaftlcihkeit der Betriebsprozesse zu ermöglichen und auf der Grundlage der ermittelten Selbstkosten der Leistungen eine Kalkulation von Angebotspreisen bzw. Preisuntergrenzen möglich zu machen
  • Haupt Rechengrößen der KLR Kosten Leistungen
  • Finanz- und Investitionsrechnungen werden verwendet... ..., um die Beschaffung und Verwendung von finanziellen Mitteln zu planen und zu steuern.
  • Hauptrechengrößen der FuI-Rechnung Bestände von liquiden Mitteln (Bestandsgröße) Auszahlungen, Einzahlen (Stromgrößen)
  • Handelsbilanz Die durch §242 I HGB vorgeschriebene Bilanz, die ein Kaufmann bei Beginn seines Handelsgewerbes (Eröffnungsbilanz) und jeweils am Ende des Geschäftsjahres (Schlussbilanz) aufzustellen hat.
  • Steuerbilanz eine unter Berücksichtigung einkommensteuerlicher Vorschriften aus der Handelsbilanz abgeleitete Vermögensübersicht dient u.a. als Grundlage zur Ermittlung der Bemessungsgrundlagen von ESt bzw. KSt und GewSt richtet sich allein an den Fiskus; jedoch richtet sich die Veröffentlichung eines handelsrechtlichen JA an verschiedene Interessentengruppen
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  • GuV auch als Erfolgsrechnung bekannt Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen zur Ermittlung des Unternehmensergebnisses und der Darstellung seiner Quellen Pflichtbestandteil des JA von Kaufleuten
  • Die Aufgabe der Buchführung... ....besteht darin, alle wirtschaftlich bedeutsamen Vorgänge (Geschäftsvorfälle) in geeigneter Form aufzuzeichnen. Die Buchführung liefert die Zahlenwerte zur Erstellung von Bilanzen und anderer Rechenwerke.
  • Durch die Bilanzierung soll... ... ein Einblick in die Vermögens-, Ertrags- und Liquiditätslage des Unternehmens zu einem bestimmten Stcihtag geschaffen werden. Haupt-Rechengrößen: Vermögen, EK und FK (Bestandsgrößen) Aufwendungen, Erträge (Stromgrößen)
  • Bestandsgröße Wert zu einem bestimmten Zeitpunkt
  • Stromgröße Veränderung einer Bestandsgröße in einem bestimmten Zeitraum z.B. Mietaufwand eines Jahres
  • wichtige Stromgrößen Auszahlung - Einzahlung Ausgabe - Einnahme Aufwand - Ertrag Kosten - Leistung
  • Auszahlung Verringerung des Zahlungsmittelbestandes
  • Einzahlung Erhöhung des Zahlungsmittelbestandes
  • Zahlungsmittelbestand Bestand an liquiden Mitteln Kassenbestand + jederzeit verfügbares Bankguthaben
  • Ausgabe Verringerung des Geldvermögens (auch Verbindlichkeiten)
  • Einnahme Erhöhung des Geldvermögens (auch Forderungen)
  • Geldvermögen      Zahlungsmittelbestand + Bestand an sonstigen Forderungen -  Bestand an Verbindlichkeiten
  • Aufwand Verringerung des Reinvermögens, soweit nicht auf Ausschüttungen zurückzuführen
  • Ertrag Erhöhung des Reinvermögens, soweit nicht auf Einlagen zurückzuführen
  • Reinvermögen Geldvermögen + Sachvermögen      Zahlungsmittelbestand +   Bestand an sonstigen Forderungen +   Bestand an Sachvermögen -    Bestand an Verbindlichkeiten
  • externe Interessenten der Handelsbilanz Gläubiger AN Geschäftspartner potentielle / nicht geschäftsführende Gesellschafter haben Interesse an Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Unternehmung
  • Funktionen der Finanzbuchhaltung Dokumentation Information Ausschüttungsbemessung
  • Dokumentationsfunktion alle wirtschaftlich relevanten Vorgänge müssen erfasst werden, damit sie später chronologisch nachvollzogen werden können Aufzeichnung muss chronologisch, zeitnah, systematisch und lückenlos erfolgen chronologische Erfassung: Grundbuch systematische Erfassung: Hauptbuch
  • Informationsfunktion Die Finanzbuchhaltung dient als Informationsquelle sowohl für interne als auch externe Interessenten Instrument: Bilanz & GuV
  • Grundbuch Im GB werden die Geschäftsvorfälle in zeitlicher, chronologischer Folge aufgezeichnet. Die Aufzeichnungen müssen mind. folgende Informationen umfassen: Datum des GF Belegnummer Art des GF Buchungssatz (Betrag und Sachkonten)
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  • Hauptbuch im Hauptbuch erfolgt die Aufzeichnung der GF nach systematischen (sachlichen) Gesichtspunkten. Die im Grundbuch erfassten GF werden ihrem Charakter entsprechend im Hauptbuch eingetragen. Früher in gebundener Form geführt, erfolgt die Führung heute EDV-gestützt.
  • Ausschüttungsbemessungsfunktion - Ziel der Gewinnanspruchsermittlung - Auf Basis des in der Bilanz ausgewiesenen Gewinns werden verschiedene Abflüsse von liquiden Mitteln bestimmt Ertragsteuern richten sich nach dem Gewinn der Steuerbilanz Gewinnausschüttungen an Anteilseigner richten sich nach dem Gewinn der Handelsbilanz - Bilanz wird mit Daten der Finanzbuchhaltung aufgestellt, daher kommt der Buchführung eine Ausschüttungsbemessungsfunktion zu - ermittelt den Gewinn, der den Gesellschaftern zugewiesen wird und tatsächlich ausschüttbar ist
  • System der doppelten Buchführung alle Vermögensgegenstände, die im Betrieb vorhanden sind, müssen auch irgendwie finanziert worden sein jeder Gf hat immer zwei Seiten: Mittelverwendung und Mittelherkunft
  • Aktiva Mittelverwendung Wie ist das Kapital verwendet? Investition
  • Passiva Mittelherkunft Woher stammt das Kapital? Finanzierung
  • Buchführungstechnik jeder GF ist buchungspflichtig Ausnahme: schwebende Geschäfte
  • schwebende Geschäfte ein Geschäft wird als schwebend bezeichnet, wenn bei einem Vertrag noch keine der Vertragsparteien ihre Leistung erbracht hat bei Störung des Gleichheitszustands des schwebenden Vertrags entweder Abschreibung, Aktivposition oder Bildung einer passiven Rückstellung
  • Buchführungspflicht Das Führen einer Buchhaltung und die Erstellung einer Bilanz am Jahresende sind gesetzlich vorgeschrieben. für das Handelsrecht ist das HGB ausschlaggebend Steuerrecht: von besonderer Bedeutung sind hier das EStG und die AO Im HGB werden die Buchführungspflichten ausgestaltet durch die GoB, die zum Teil gesetzlich kodifiziert sind
  • Befreiung der Buchführungspflicht gem. §4 Abs. 3 EStG müssen bestimmte Gruppen wegen ihrer fehlenden Kaufmannseigenschaft keine Bücher führen. Stattdessen ermitteln sie anhand einer geordneten Belegablage ihren Jahresgewinn durch eine EÜR Freiberufler und andere selbständig Tätige Kleinunternehmer Einzelkaufleute nach §241a HGB