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Grundkurs BWL (Fach) / Management (Lektion)

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  • Marktwachstums-/Marktanteils-Matrix: verdeutlicht den Zusammenhang zwischen dem Produktlebenszyklus und der Kostenerfahrungskurve. Der Gedanke des Produktlebenszyklus geht durch die Abbildung des realen zukünftigen Marktwachstums auf der Ordinate ein. Das soll die Umweltdimension darstellen. Auf der Abszisse dagegen wird der auf dem Kostenerfahrungskurve basierende relative Marktanteil abgetragen. Er verkörpert die Unternehmensdimension. Sie ermöglicht die Einteilung in vier Portfolio-Kategorien. (Question Mark, Star, Cash Cow, poor dog) darauf Aufbauend eine sinnvolle Ressourcenverteilung. einen Überblick über die eigene Produktsituation. und die ergreifung einer adäquaten Normstrategie
  • Normstrategien bei jeweiligen Portfoliokategorien Investitionsstrategie/Wachstumsstrategie: Geeignet für „Question Marks“; Sie können durch die Investitionen ihre Marktpositionen verbessern und evtl. zu „Stars“ werden. Wenn die Strategie nicht greift, sollte so schnell wie möglich desinvestiert werden, damit Mittel frei werden, die für andere Produkte und Märkte noch benötigt werden; auch zur Stärkung der Wettbewerbsposition und zur zahlreichen Platzierung von „Stars“ geeignet.  Selektionsstrategie: Erfolgsversprechende „Question Marks“ auswählen und Erweiterungsstrategien vornehmen; Produkte ohne Erfolgschancen eliminieren.  Abschöpfungsstrategie: Empfiehlt die Einnahmeüberschüsse die das Produkt (meist durch "Cash Cows") erwirtschaftet hat, anderen Geschäftseinheiten zuzuführen und den Markanteil zu erhalten. Es sollte aber nicht mehr versucht werden den Marktanteil auszubauen. Hier sollte spätestestens der Abstoß des Produktes geplant werden und eine Strategie für den Produktabwurf. Desinvestitionsstrategie: Dann wenn die Märkte nur langsam wachsen oder stagnieren und der Cash Flow weiter sinkt. Meist bei "Poor Dogs" der Fall. Hier sollte schnellstmöglich der Abstoß des Produktes durchgeführt werden, damit die ressourcen für neue/andere Produkte frei werden.
  • Portfoliokategorien im Produktlebenszyklus Einführung -> Question Marks  Wachstum -> Stars  Reife/Sättigung -> Cash Cows  Degeneration -> Poor Dogs  Fazit: Darstellung eines Idealtypischen Verlaufs. In der Praxis kann sich der Verlauf jedoch anders entwickeln. Mögliche Handlungsschritte können anders aussehen. Demnach ist die vorgegebene Portfolioanalyse als Richtlinie und nicht als Handlungsanweisung zu betrachten.
  • Vor- und Nachteile der BCG Matrix Vorteile Verschiedenartige strategische Geschäftseinheiten können verglichen werden. Wettbewerb wird betrachtet. Zukunft wird betrachtet Bedeutung des Umsatzes kann abgelesen werden. Nachteile Es werden nur Umsätze betrachtet - nicht aber Deckungsbeiträge oder Gewinne Nur quantitative Betrachtung 
  • Porters Five Forces Rivalität in der Branche: Unternehmen innerhalb einer Branche sind direkt oder indirekt vom Verhalten der Unternehmer betroffen. Preisänderungen, neue Produkte oder neue Vertriebskanäle führen dann zu entsprechenden Reaktion bei der Konkurrenz. Die Wettbewerbsintensität wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst. Potenzielle Konkurrenten: Neue Markteilnehmer können dazu beitragen, dass sich Preis und Konstenstruktur einer Branche verändert. Somit können sie Einfluss auf die Rentabilität haben. Die Wahrscheinlichkeit eines Markteintrittes nimmt mit höhren Markteintrittsbarrieren ab. Ersatzprodukte: Alle Unternehmen in einer Branche stehen in Konkurrenz mit anderen Branchen die ähnliche Produkte herstellen. Die Gefahr ist umso höher, je mehr Funktionen des Produktes übereinstimmen oder je günstiger der Preis des Substitutes. Abnehmer: Abnehmer können den Wettbewerb und die Rentabilität einer Branche beeinflussen, wenn sie versuchen die Preise zu drücken, bessere Qualität verlangen oder die Wettbewerber versuchen gegeneinander auszuspielen. Lieferanten: Können durch veränderung der Preise und der Qualität den Wettbewerb in einer Branche beeinflussen.
  • Wettbewerbsstrategien nach Porter “Michael H. Porter „entwickelte in den achtziger Jahren ein bekanntes Schema, das die Wettbewerbskräfte einer Branche visualisiert. Je nach Branchenanalyse dieser fünf Kräfte soll eine vorgeschlagene Strategie (Kostenführerschaft, Differenzierung, Nischenstrategie) verfolgt werden. In reifen Branchen soll die Kostenführerschaft, in schrumpfenden Branchen die Nischenstrategie und in weltweiten Branchen die Differenzierung angewandt werden. Die Kostenführerschafts-Strategie soll durch Ausnutzung von Rationalisierungspotentialen und Kostendegressionseffekten eine einmalige Position im Markt bezüglich der günstigsten Kosten ermöglichen. Die Differenzierung besagt, dass etwas Einzigartiges i.S. einer Qualitätsführerschaft anzustreben ist, um sich vom Konkurrenten abzugrenzen. Durch die Nischenstrategie soll sich das Unternehmen auf Kunden, Produkte oder bestimmte Regionen konzentrieren und die Marktnische besetzen.
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