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Diffenetielle Psychologie (Fach) / 4c Lerntheoretische (sozial-kognitiver) Ansatz: Rotter (Lektion)
1916-2014 - Julian Rotters Konzept der Kontrollüberzeugungen
1925 - Albert Bandura Selbstwirksamkeitserwartung (Sozial-Kognitiver Ansatz)
Diese Lektion wurde von ybreitkopf erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
- Rotter: Was ist das Verhaltenspotential? Aus was setzt es sich Zusammen? das Verhaltenspotential ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Verhalten in einer bestimmten Situation mit Aussicht auf eine positive Konsequenz gezeigt wird: Verhaltenspotential = f(Erwartung, Verstärkungswert) Erwartung: subjektive Einschätzung, wie sich eine bestimmte Verhaltensoption auswirken wird Verstärkungswert: individuelle Präferenz bezüglich der verfügbaren möglichen Folgen einer bestimmten Verhaltensoption basierend auf Erfahrungen in den gleichen/ähnlichen Situationen
- Rotter: Wie Entwickeln sich Kontrollüberzeugungen? welche 2 Kontrollüberzeugungen unterscheidet Rotter? entwickeln sich auf der Basis vorangegangener Lernerfahrungen, welche die subjektive Überzeugung formen, dass Verstärkung eher durch äußere Einflüsse kontrolliert wird oder das eigene Verhalten die Verstärkung kontrolliert. Externalisierer sehen die Verstärkung des Handelns eher durch externe Faktoren determiniert (Glück, Gott, Schicksal, Regierung, etc.) Internalisierer sehen die Verstärkung eher als Folge des eigenen Handelns
- Rotter: Wie sehen die empirischen Befunde der Kontrollüberzeugungen aus? Externalisierte und internalisierte Kontrollüberzeugungen konnten bestätigt werden
- Im Behaviorismus sieht es so aus: Situation -> Blackbox -> Reaktion -> Konsequenz Wie sieht die Abfolge bei Rotter aus? Situation -> Erwartung u Bewertung -> Reaktion -> Konsequenz
- Im Behaviorismus sieht es so aus: Situation -> Blackbox -> Reaktion -> Konsequenz Wie sieht die Abfolge bei Bandura aus? Situation -> Selbstverstärkung, Selbstwirksamkeitserwartung -> Reaktion -> Konsequenz
- Beschreibe das Modellernen und die 2 Phasen Durch bewusste individuelle Lernprozesse werden wir zu der Person, die wir sind, was dann wiederum unser Verhalten erklärt. Modelllernen = Lernen durch Beobachten und Nachahmen anderer Menschen Aneignungsphase: Aufmerksamkeit -> Gedächtnis Ausführungsphase: Motorische Ausführung -> Verstärkung u Motivationsprozesse (positive u negative Konsequenzen als direkte Anreize)
- Bandura: Was ist Selbstwirksamkeitserwartung? ist die Überzeugung aufgrund eigener Fähigkeiten/Kompetenzen mittels bestimmter Handlungen ein bestimmtes wünschenswertes Ziel zu erreichen und beeinflusst… Überzeugung, Situationen beeinflussen oder verändern zu können, um für sich selbst oder andere eine Verbesserung herbeizuführen
- Bandura: Wie wirkt seich eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung aus? Je höher die Selbstwirksamkeit ist desto: anspruchsvollere Ziele mehr Anstrengung u Ausdauer bessere Leistung eher in der Lage mit Belastungen umzugehen Konnte Empirische Bestätigt werden
- Fasse die Ansetze von Rotter u Bandura Zusammen Lerntheorien betonen Situationseffekte und Lernerfahrungen (Klassische und operante Konditionierung, Modelllernen) in der Erklärung interindividueller Unterschiede im Verhalten Betonung kognitive Prozesse (Erwartungen und Bewertungen) auf der Basis einer individuellen Lerngeschichte generalisierte Erwartungen (z.B. Kontrollüberzeugungen) und selbstregulatorische Mechanismen (Selbstverstärkung, Selbstwirksamkeitserwartung) zur Erklärung interindividueller Unterschiede im Denken, Fühlen und Handeln eine große Rolle spielen Vernachlässigung anderer Dispositionen (wie Motive, Charakterfixierungen, Eigenschaften) sowie genetische/biologische Persönlichkeitsunterschiede
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