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Sozialpsychologie (Fach) / Aggression (Lektion)
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Diese Lektion wurde von Jess20 erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
- Def. Aggression • Intentionalität• Handlungen können physisch oder verbal sein• an Handlung(sziel) gebunden, nicht Erfolg• Vermeidungsmotivation bei Zielperson (d.h. Aggression ist nichtSelbstmord, Sadomasochismus)
- Instrumentelle Aggression Das aggressive Verhalten ist Mittel zum Zweck.Dieser Zweck besteht nicht darin, das Opfer zuverletzen, ihm Schaden zuzufügen oder es zu zerstören.
- Feindselige Aggression Das primäre Ziel des aggressiven Verhaltensbesteht darin, das Opfer zu verletzen, ihm Schaden zuzufügenoder es zu töten.
- Aggression als angeborener Trieb • Freud: Verhalten wird durch Eros (Lebenstrieb) und Thanatos(Todestrieb: „Das Ziel allen Lebens ist der Tod“) motiviert• aggressives Verhalten, wenn Triebobjekt des Todestriebes eineandere Person ist • Lorenz: Aggression (auch innerartliche Aggression) dient derArterhalten und ist Ausdruck eines Aggressionstriebs• Triebenergie baut sich permanent auf: ohne Triebabfuhr sinktdie Schwelle für Aggression und es kann zu spontaner„Entladung“ der Triebenergie kommen (Dampfkesselmetapher)
- Theorie der aggressiven Hinweisreize • Frustration, Schmerz, Hitze etc. sind mögliche Quelle von angerarousal (≈Ärgerlichkeit), welche die Bereitschaft bedingt,andere Personen zu verletzten• aggressives Verhalten wird aber nur dann gezeigt, wennHinweisreize (cues) in der Situation vorhanden sind, die mitaggressivem Verhalten assoziiert sind anger arousal + aggression cue = aggressives Verhalten
- Sex-Aggression-Link • sowohl Männer als auch Frauen assoziieren Sex mit Aggression...aber sexuelle Aggression geht häufiger von Männern aus undbetrifft häufiger Frauen• Sex sollte daher bei Männern aggressives Verhaltenbegünstigen, wohingegen Sex bei Frauen die Wahrnehmungaggressiven Verhaltens erleichtern sollte
- Culture of Honor • …beschreibt die Normen einer sozialen Gruppe, die denZusammenhang zwischen eher trivialen Streitigkeiten undKonflikten und aggressivem Verhalten moderieren.• Studie untersucht US-amerikanische, weiße „Südstaatler“ imVergleich zu „Nordstaatlern“; Effekte der Ehrkultur der„Südstaatler“:– Beleidigungen werden eher als Bedrohung von sozialemStatus und Ruf gesehen– Beleidigungen führen zu stärkeren emotionalen Reaktionen– Beleidigungen führen eher zu aggressivem Verhalten
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