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Sozialpsychologie (Fach) / Stereotypen (Lektion)
Def.
Funktion
Quellen
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- Stereotyp Def. bezeichnet die kognitive Repräsentation des angenommenenoder tatsächlichen Zusammenhangs zwischen Personenattributenund Gruppenzugehörigkeit
- Funktionen von Stereotypen • Reduktion der Komplexität der sozialen Umwelt• steigern Effizienz sozialer Informationsverarbeitung durchBereitstellung von Wissen und ggf. Handlungsmustern• soziale Funktion z.B. Demonstration von Zugehörigkeit,Abgrenzung gegenüber anderen• Selbstwertdienlich z.B. Abwertung anderer, Erklärung vonErfolg/Misserfolg
- Quellen von Stereotypen • Sozialisation (Eltern, Geschwister, Freunde etc.)• Intergruppenkonflikte• Motive (z.B. system justification)• illusionäre Korrelationen…bezeichnen den angenommene Zusammenhang von 2Kategorien von Ereignissen die (a) nicht zusammenhängen oder(b) weniger stark zusammenhängen als angenommen.
- Erklärungsmodell (Hamilton & Gifford, 1976) • Distinktheit (definiert als relativ geringere Häufigkeit vonEreignissen) erhöht die Aufmerksamkeit• Aufmerksamkeit verbessert Enkodierung und damit dasGedächtnis negative Verhaltensweisen der Minorität werden bessererinnert und die Auftretenshäufigkeit dieses Verhaltens daherüberschätzt
- minimal group paradigm Aufteilungvon Vpn in arbiträre Gruppen, z.B. Präferenz für Klee vs.Kandinsky; anschließend Verteilung von Geldbeträgen fürEigen- vs. Fremdgruppenmitglieder (vollständige Anonymität,kein persönlicher Nutzen)• Neben der Maximierung der Geldbeträge für die eigene Gruppeist auch die Differenzierung zu Gunsten der Eigengruppe aufKosten der Betragsmaximierung zu beobachten ! reine Kategorisierung als hinreichende Bedingung für Vorurteile und Diskrimierung
- bookkeeping model jede inkonsistente Information trägt zu einer graduellen Änderung desStereotyps bei mehr inkonsistente Information führt zustärkerer Änderung (keine Aussage zu Verteilung)
- conversion model stark inkonsistente Information führt zu einer schlagartigen Änderungdes Stereotyps. in einer Person konzentrierte inkonsistenteInformation führt zu mehr Änderung (keine Aussage zu Menge)
- subtyping model stark inkonsistente Information führt zu einer Unterscheidungweiterer Gruppen innerhalb des Stereotyps (d.h. Erhalt desStereotyps); Stereotypänderung nur bei Vermeidung der Bildung vonUntergruppen über mehrere Personen verteilteinkonsistente Information führt zu mehr Änderung (keineAussage zu Menge)
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