19

Psychologie (Fach) / Sozialpsychologie (Lektion)

Kapitel 10

Diese Lektion wurde von chica_bonita erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • Mit was beschäftigt sich die Sozialpsychologie? mit zwischenmenschlichen Interaktionen dem sozialen Einfluss anderer Personen auf unser Erleben/Verhalten
  • Wie definiert Gordon Allport die Sozialpsychologie? Sozialpsychologie = Wissenschaft, die versucht zu verstehen, wie Gedanken, Gefühle u Verhaltensweisen von Individuen durch tatsächlich anwesende oder aber auch nur vorgestellte andere Personen beeinflusst werden. = Wissenschaft, die Ursachen u Wirkungen zwischenmenschlicher Interaktion erklärt.  
  • Was spielt eine sehr starke Rolle im Zustandekommen von menschlichem Verhalten? Die Situation, d.h. der situative Kontext. Disposition nicht
  • Was ist Konformität? = Wenn Menschen ihre Meinungen und/oder ihr Verhalten der Mehrheit (z.B. einer relevanten Gruppe) anpassen.
  • Was veranschaulichte das Stanford Prison Experiment? Wie stark situative Kräfte das menschliche Denken & Verhalten beeinflussen.
  • Warum machen Jugendliche binge drinking? Sie haben ein Bedürfnis nach Akzeptanz durch die Clique u Gleichaltrige (Peers).
  • Was sind Normen? Implizite oder explizite Regeln oder "ungeschriebene Gesetze" einer Gruppe, deren Nichtheinhaltung zu negativen Folgen & Sanktionen führen kann (z.B. ausgeschlossen werden)
  • Was ist der normative Einfluss? Compliance <> Konversion? = Man hält sich an die Gruppennorm. Er führt zur Angleichung an die Mehrheitsmeinung. Compliance: = öffentliche Zustimmung ohne privater Akzeptanz. Personen zeigen Konformität, aber die innere Überzeugung ist nicht gegeben. Konversion: = öffentliche Zustimmung mit privater Akzeptanz. Personen zeigen Konformität (z.B. Meinungen/Verhalten) mit der Mehrheit, und sind auch innerlich davon überzeugt, dass dieses Verhalten in Ordnung ist.
  • Was ist ein informativer sozialer Einfluss? z.B. in der Uni -> man hat keine Ahnung wohin man gehen soll und folgt anderen am 1. Tag. -> Mitstudenten dienen als Informationsquelle
  • Was ist das "need to belong" Bedürfnis nach Zugehörigkeit? = angeboren, kulturübergreifend u universell. Menschen sind bestrebt, positive u langfristige Beziehungen mit anderen Menschen aufzubauen. Bedürfnis nach Bindung unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Dennoch benötigen alle Menschen ein Mindestmaß an sozialer Einbindung.
  • Anzeige
  • Was ist der soziale Tod (social death)? = Anhaltende Ausgrenzung oder Einsamkeit -> kommt einem psychischem Tod sehr nahe.
  • Was ist ein Vorurteil? = negative Bewertung bzw. die ablehnende Haltung gegenüber Gruppen oder Personen allein aufgrund der angenommenen Gruppenzugehörigkeit -> beinhalten eine emotionale Komponente.
  • Was ist ein Stereotype? = Zuschreibungen bestimmter Eigenschaften zu einer Gruppe. -> Alle aus deiser Siedlung sind dumm = verallgemeinernde Annahme über eine Gruppe von Menschen = kognitiver Prozess
  • Was ist Diskriminierung? = Wenn Vorurteile in austrenzendem, abwertendem oder schädigendem Verhalten gegenüber anderen Personen resultieren.
  • Was sind automatisch aktivierte/implizite Stereotypen? = Prozesse, die ganz automatisch, unbewusst und damit nicht willentlich ablaufen und somit nicht der kognitiven Kontrolle der Versuchspersonen unterliegen.
  • Reichen schon kurzfristige Episoden sozialer Ausgrenzung? Ja, denn unmittelbar in der Situation des Auschlusses werden grundlegende menschliche Bedürfnisse bedroht, wie z.B. der Selbstwert oder das Bedürfnis nach Kontrolle.
  • Was kennzeichnet die "School shottings"? In 12 von 15 Fällen lagen Formen von sozialer Ausgrenzung (Zurückweisung, Mobbing) vor. Menschen die hohe Narzissmuswerte aufweisen u sozial ausgegrenzt werden entwickeln wahrscheinlicher hochaggressives Verhalten.
  • Wann führt soziale Ausgrenzung zu prosozialen Verhalten? Wenn die ausgegrenzte Person in irgendeiner Weise noch eine Möglichkeit auf Wiedereingliederung oder Akzeptanz sieht.
  • Wieso kann die Anwesenheit eines Hundes den Stress, der durch soziale Ausgrenzung ausgelöst wird, eindrucksvoll verringern? Wegen der Assoziation des Hundes mit Gefühlen der Akzeptanz und des Eingebundenseins.