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Tanzen (Fach) / Staatsexamen TUM (Lektion)
Theorie Tanzen Staatsexamen TU München 2015
Diese Lektion wurde von Yepawilli erstellt.
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- Bei welchem Gerät ist die Raumorientierung wichtig. Band schwingen: Ebene: sagittal, frontal, horizontal; Form: Kreis, Halbkreis. Achter Variation: in Verbindung mit Gehen, Hüpfen, Drehen etc. Erst nur am Stand schwingen. Dann mit Gehen Hüpfen Drehen verbinden. Den ganzen Raum ausnützen.
- Bei welchem Gerät ist die Beweglichkeit wichtig. Band schwingen: Ebene: sagittal, frontal, horizontal; Form: Kreis, Halbkreis. Achter Variation: in Verbindung mit Gehen, Hüpfen, Drehen etc. Erst nur am Stand schwingen. Dann mit Gehen Hüpfen Drehen verbinden. Den ganzen Raum ausnützen.
- Bei welchem Gerät ist die Rhythmusschulung wichtig. Gymnastikball Ebene: frontal sagittal Form: gerades schräger Prellen Variation: Gehen, Hüpfen, Sprünge beidhändig, einhändig Einfaches Prellen. Verschieden Ebenen. Abwechselnde Rhythmen. Mit Bewegung zb. Sprung.
- Bei welchem Gerät ist die Sensibilisierung/Körperwahrnehmung wichtig. Ball: rollen am Körper: arme beine rücken Bauch versch. Lagen. prellen mit versch. Körperteilen. Ebene: frontal sagittal Variation: in Bewegung, beidhändig einhändig, Geschlossenen Augen Form: gerades, schräges Prellen.
- Bei welchem Gerät ist die Geschicklichkeit wichtig. Reifen:Passagen durch den Reifen, Rollen
- Bei welchem Gerät ist die Gleichgewicht wichtig. Pezziball balancieren auf dem ball Sitzen auf dem Ball: hin und herrollen Wippen: füße am boden. 1 bein anheben wippen und tanzen. Balancieren auf dem ball mit und ohne partnerhilfe einzeln. In Kleingruppen.
- welches Handgerät man für die Reaktionsfähigkeit Alle HandgeräteBeispiel: Keule werfen.Ebene: Frontal, sagittaler werfen. Gerade oder Bogenwürfe. Werfen mit drehen der Keule. In verschiedenen Positionen fangen zb. Bauch oder Kopf Steigern: einfaches hoch werfen und fangen. Differenzieren der Höhe. Differenzieren der Ebene: frontal – sagittal. Werfen mit einfacher Drehung. Werfen mit mehrfacher Drehung. Gerade würfe bogenwürfe. Fangen in versch. Positionen. Partnerübung.
- Strukturmodell Choreology KARDB - KardbahnKörper: hervorheben versch. Körperteile führen, berühren, isolieren, wiederholen Aktionen: Grundformen die zeitlich nund räumlich neutral sind. drehen, springen, Stille, Gestik, öffnen, schließen Raum: Kinesphäre (persön. R.)/allg. R., Bühnenraum/imaginärer R. Richtungen, versch. Ebenen. Form: rund, eckig, Symmetrie-assymetrie Dynamik: Antriebsation/ Qualität/ untersch Energieaufwand geg Schwerkraft tempo, schwung, accelerando (beschleunigen), ritardando (verzögern) Beziehung: Interaktion mit Partner und Gruppe Blicke, Nähe-Distanz, berühren, gewicht abgeben
- Wie erstelle ich eine Musikanalyse Feststellen der Pulsation (Grundschlag), Tempo, Taktart, Taktanzahl, Erkennen der MusikAbschnitte, Festlegen der Formalen Struktur, Rhythmische Besonderheiten, Dynamik, InstrumentierungGTTTMAFRDI= GTTTI fährt über Manfredi
- Wie gestaltet man einen Tanz Ausgangspunkt zb. Motiv, Musik, Umgestaltung oder Weiterentwicklung 4 prägende Faktoren: Zeit, Raum, Dynamik, Form (=Zusammenwirken von Kraft in Raum & Zeit)
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- Welche Aufstellungsformen gibt es? Partneraufstellungsformen:Gegenüberst., Nebeneinanderst., Gegeneinanderst., Hintereinanderst., seitl. Hintereinanderst. Gruppenaufstellung: Freie Aufstellung, Reihe: Stinreihe, Gasse, FlankenreiheKreis:Innenstirnkreis, Außenstirnkreis, Flankenkreis, PartneraufstellungDreieckViereck
- Symmetrie /Asymmetrie zwei Unterteilungen: Opposition oder Sukzession. Linien verlaufen entweder gegeneinander, wie bei einem rechten Winkel, oder fließend wie bei einer Kurve. Gegeneinander verlaufende Linien suggerieren stets Kraft, Vitalität, Gewalt. Die unbeeinträchtigt lineare Form dagegen milder und sanfter. beruhigendsten Wirkung ein symmetrisches mit sukzessivem Charakter. Erheblich stimulierender wirkt die asymmetrische Sukzession.
- Welche Körperebenen gibt es (zb für Gerät) frontal (Wandebene); sagittal (Radebene); horizontal (Tischebene)
- Gliederung von Kompositionen (Gestaltung) Verwandelnde Entwicklung: Das Thema erweitert sich und mündet am Schluss in eine neue Situation. Bewahrende Gliederung: Der Tanz entwickelt sich am Schluss zu seinem Anfangspunkt zurück. Kontinuierliche Gliederung: Entwicklung der Bewegungsmotive durch allmähliche Veränderungen. Diskontinuierliche Gliederung: Die choreographische Entwicklung wird durch Kontraste verändert. (= plötzlicher Wandel)Narrative Gliederung: abhängig von der jeweiligen Thematik. Stimmungsbild: Entwicklung durch assoziative Eindrücke.
- Lernzielbereiche KKESS=diese Lenzielbereiche sind so k-kess Sensomotorischer Bereich (=ist das Zusammenspiel der Sinnessysteme mit den motorischen Systemen. zb Auto: sehen (Auge) dann bremsen (Fuß)Koginitver BereichSozialer BereichKreativer BereichEmotionaler Beriech
- Grundformen der Bewegung? GehenLaufenHüpfenSpringen Schwingen Drehen
- Strukturmodell Körpererfahrung nach Beilefeld Körperschema = neurophysiologisch, perceptiv (=Vorgänge des Wahrnehmens) - kognitive (=erkennen) Leistung "Unemotional & objektiv" AOK = Ausdehnung (d. eigenen Körpers),Orientierung (kinästhetische Wahrnehmung),Kenntnis (faktisches Wissen) Körperbild = physiologisch-phänomenologisch, emotional-affektive Leistung - "subjektiv & emotional" ABE = Ausgrenzung (Körper - Umwelt), Bewusstsein (Aufmerksamkeit), Einstellung (Wie zufrieden bin ich mit meinem Körper)
- Allgemeine Zieldimensionen in Tanz Differenzierung der Wahrnehmungsfähigkeit.kinätihische, taktile und Funktionswahrnehmung gehören zum Grundverständins des TanzesZiel beim Tanzen lernen: sich zeitweise bewusst von seinem Körper leiten lassendies kann vermittelt werden durch: 1)Erhöhung der sinnlichen Ansprechbarkeit (sensibel sein für das was gerade geschieht)2)Bereitstellung sinnvoller Arrangements (Lern und Übungssituation zb. keine kaputte Geräte)3)bewusstes Verarbeiten von Wahrgenommenen (
- Integration der Sinnesbereiche durch das Nervensystem "Tavvp= Taff Porno"vestibuläres System (=Gleichgewichtssystem) "im Westen populäres System" propriozeptives System (=Wahrnehmung von Körperbewegung und -lage im Raum bzw. der Lage/Stellung einzelner Körperteile zueinander; Eigenwahrnehmung) "probier in Rio Zepter schiefes" taktiles System (Teil des Tastsinns) visuelles System auditives System
- Endprodukte im Verhalten des Menschen durch das Nervensystem Haltung, Gleichgewicht, Koordination, Orientierung, Aufmerksamkeit, Emotionale Stabilität, Zielgerichtets Handeln
- Ziele einer körper- und bewegungsorientierten Sportdidaktik Förderung der Erlebnisfähigkeit Förderung von Körperbewusstsein Sensibilisierung der Wahrnehmung Differenzierung der Handlungsfähigkeit (motorisch / sozial) Reflexion / Kritikfähigkeit individuelle Ausdrucksfähigkeit Orientierung an subjektiven, individuellen Werten
- mögliche Körpererfahrungen (Körperbewusstsein) Aufbau einer Spannung mit explosiver Entladung, z. B. Würfe, Sprünge, Stöße Spannung und Entspannung Berührungen und Abdrücke des Körpers auf Unterlagen bzw. Geräten Funktionswahrnehmungen z. B. Herzklopfen
- Verschiedene Ansätze / Methoden von Körperarbeit 3 Bsp Feldenkraismethode Body-Mind-Centering Yoga MBSR
- Aufmerksamkeitslenkung (körperarbeit) Möglichkeiten:körperliche Zuständeemotionale Prozessegeistige Prozesse Ziele:Besinnung auf sich selbst, dadurch Offenheit erreichen Verbesserung von Körperbewusstsein Prinzipien:entdeckendes LernenLernen, mit sich selbst gut zu sein,Feedback von Schülern wertfrei annehmen lernen
- Worauf kann ich meine Aufmerksamkeitslenkung lenken (Möglichkeiten) a) körperliche Prozesse: Wahrnehmung der Muskulatur Wahrnehmung des Skeletts Wahrnehmung der Atmung Wahrnehmung des Pulsschlags b) emotionale Zustände: Wahrnehmung von Wohlbefinden (Ärger, Trauer, Angst, Unwohlsein) c) geistige Prozesse :c) geistige Prozesse : Wahrnehmung von inneren Einstellungen, Bewertungen (Gedanken, Phantasien, Erinnerung)
- Welche Vermittlungsaspekte in Bezug auf Tanz kennst du? BAE = vermitteln von tanzen is BÄ Erfahrungsraum schaffen klare Handlungsanweisungen offene Aufgaben, die keine Lösung vorwegnehmen, die individuellen Spielraum lassen Freie Zeit zum Experimentieren Geltenlassen jeder Erfahrung; Verzicht auf wertende Äußerungen Aufmerksamkeit lenken Die Wahrnehmung von innen nach außen und von außen nach innen lenken Das Aufspüren von Zusammenhängen unterstützen Mit wacher Präsenz unterrichten Beziehung gestalten (=Welche Art des Unterrichts wähle ich in Bezug auf den Schüler) Individuumzentrierter Unterricht Die Aufgaben je nach Schüler neu formulieren
- Formen der Improvisation Freie und gebundene (=gelenkte) Improvisation Einzel-, Partner- und GruppenimprovisationBeispiele von Interaktionen: Frage - Antwort, Spiegelbild, Schatten, Echo Bewegungsimprovisation ohne und mit Hilfsmitteln: MusikSprache (Worte, Sprichwörter, Gedichte, Prosatexte...)Kunst (Skizzen, Zeichnungen, Bilder, Graphiken, Skulpturen...) Materialien, Objekte, Geräte
- Choreographie schriftliche Fixierung Tanzkomposition.
- Ausgangspunkte für eine Gestaltung eine Formidee, ein Gestaltungsmotiv oder eine musikalische Vorlage bekannten Bewegungsformen Umformung, Umgestaltung oder Weiterentwicklung.
- prägende Faktoren einer Choreographie FRZD = Fritz Dynamit Form Raum Zeit Dynamik
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- Mögliche Umsetzung musikalischer Strukturen (Gestaltung) Unisono ABCD alle Teilnehmer bewegen sich gleich und gleichzeitig (=einstimmig) "uni=1 sono=bin" Kanon ABCD...: die gleiche Bewegungsstruktur wird zeitlich versetzt ausgeführt (=mehrstimmig). Rondo ABACADAEA...: eine Bewegungsstruktur fungiert als immer wiederkehrender Refrain nach einer beliebigen Anzahl von freien Teilen. Kettenrondo, Bogenrondo "rond =frz rund)
- Bewegung und Musik ist in Beziehung zu? (Gestaltung) KRZF=KrzfixRaumB: Raumposition, Raumwege, Raumrichtung; M: Melodieverlauf: auf- absteigend, Tempo: ZeitB: Bewergungsdauer, Bewegungsrhythmus, BewegungsflussM: Tempo: allegro lento, Tondauer: kurz lang, musik. Modulation: accelerando - ritardando KraftB: Krafteinsatz: Spannung - Lösen,M: Tonstärke: forte - pianoForm (=entsteht aus dem Zusammenwirken von Kraft in Raum und Zeit)B: BewegungsmotivM: musikalisches Motiv
- Bewegungsmotiv Unter einem Bewegungsmotiv versteht man eine kurze, in sich geschlossene Bewegungsform oder Bewegungssequenz. zb Klappen
- Bewegungsmotive lassen sich erweitern und variieren durch RAUMKörperebene: saggital, frontal, horizontalRichtungGrößeSpiegelung: anderer Körperteil, od Partner ZEITTempoRhythmusWiederholungenVerzierung: Motiv wird länger
- Raumrichtungen vorwärts - rückwärts seitwärts (rechts, links) hoch - tief diagonal
- Der Bühnenraum Die beiden hinteren Ecken scheinen der fernen Gestalt Bedeutung zu verleihen. Die Mitte der Bühne ist zweifelsfrei der machtvollste Fleck. Im vorderen Bereich kann nichts wirklich Ernsthaftes geäußert werden. Was von rechts kommt wirkt mächtiger als das, was von links kommt.
- Der Bühnenraum Formen geradeaus nach vorn: hat die machtvollste Ausstrahlung die Diagonalen: von re oben nach li unten und von li oben nach re unten verlaufen die dramatischen Diagonalen 'Konflikt und Stärke'von li unten nach re oben 'aus dem Dunkel ins Licht' von re unten nach li oben 'Auszug ins Ungewisse' Kreis, Bogen: Kontinuität, Harmonie, Ausschluss des Zuschauers
- Gestaltungsprinzip: Form (was für arten der form gibt es) Körperformen: rund – eckig Raumformen: kurvig – gerade Bewegungsformen: z. B. parallel – spiegelbildlich
- Auswahl der Lerninhalte 8.Methodisch-didaktische Aspekte für den Tanzunterricht (Prinzipien für die Unterrichtsvorbereitung) Zielsetzung Alter bzw. Entwicklungsstand Leistungsstand Geschlecht oder Koedukation Schülerzahl Übungsstätte / Geräteausstattung Übungszeit
- Anordnung der Lerninhalte: vom Leichten zum Schwierigen (z. B. vom Grundrhythmus zum variierten Rhythmus) vom Bekannten zum Unbekannten (z. B. Variation der Grundform Hüpfen durch Veränderung der Spielbeinhaltung) vom Einfachen zum Komplexen (z. B. aus vertrauten tänzerischen Grundfiguren eine komplexe Bewegungsverbindung kreieren)
- Prinzip der Abwechslung (8.Methodisch-didaktische Aspekte II. Anordnung der Lerninhalte) Wechsel: in der allgemeinen körperlichen Anstrengung. viel - wenig körpl Anstr. des Bewegungscharakters (z. B. schwunghafte oder geführte Bewegungen) von dynamischen und statischen Übungen von Bewegungsmöglichkeiten am Ort und in der Fortbewegung der Ausgangsstellungen (z. B. Levelwechsel) von Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit von Unterrichtsverfahren: induktiv / deduktiv
- Unterrichtsverfahren InduktiveBei dieser Methode wird das eigenständige Üben des Lernenden in den Vordergrund gestelltzb nur verbale Impulsgebung rhythmisch-akustische Impulsgebung optische Impulsgebung vorgeben DeduktiveMithilfe von Bewegungsanweisungen wird versucht, dem Lernenden die entscheidenden Hilfen im Lernprozess vorzugebe zb. Bewegungen vorzeigen
- Zielsetzung des Unterrichts mit Handgerät ist Seigerung der Bewegungsbereitschaft Wahrnehmung koordinative Fähigkeiten: Differentierungs-, Orientierungs-, Umstellungs (zb. barfuß - mit schuh)-, Reaktions-, Rhythmus-, Gleichgewichts-, Kopplungsfähigkeit Qualität/Technik Anregung der Fantasie & Kreativität Ausdruck/Kommunikation
- Geräte der rhythmischen Sportgymnastik Ball (prellen, werfen & fangen, rollen, rollen am körper, balacieren & führen)Reifen (schwingen, werfen & fangen, rollen am boden & körper, rotieren, passagen durch den körper) Keule (schwingen kreise/8er, werfen & fangen, schlagen, führen)Seil (Laufen mit Seildurchschlagen, Springen mit Seildurchschlag, Schwingen & Kreisen des Seiles, werfen & fangen, führen)Band (schwingen, schlagen, spiralen, werfen & fangen)Pezziball (balancieren auf dem ball, den P.b auf versch. körperteilen balacieren, werfen & fangen, prellen, rollen mit & über den ball)
- Spezifische Lernziele der einzelenen Handgeräte Rhytmusschulung: Ball prellenBeweglichkeit: Reifen: Passagen druch den ReifenRaumorientierung: Band schwingenSensibilisierung, Körperwahrnehmung: Ball: rollen am Körper, prellen mit versch. KörperteilenReaktionsfähigkeit: alle Handgeräte werfen zb. KeuleGeschicklichkeit: Riefen: Passagen durch den Reifen, RollenGleichgewicht: Pezziball: balacieren