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Mibi (Fach) / praktisch (Lektion)
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- Salmonella allgemein Gram negative Stäbchen (1,5x2-5mikrometer) anaerobes Wachstum, können in Umwelt vermehren und Überleben, eng verwandt mit Escherichia oft begeißelt (- Gallinarum ) und beweglich Fimbrien (Zellanhänge zur befestigung an der zelloberfläche) Enterotoxin (ST) (HL) , shigatoxin, zytotoxine Invasine, heat shock proteins (helfen Proteinen bei der Faltung oder bei der Erhaltung ihrer Sekundärstruktur unter Extrembedingungen) komplementresistenz, hohe tenazität siderophore intrazelluläre vermehrung Salmonellose = Zoonose Antigene: O/H/F/Vi löst Gastroenteritis, Thyphus und Parathypus aus sehr unterschiedliche wirtsspezifität Anzeigepflichtig !!!! zur Klassifikation = Kauffmann- White- Schema: dient zur serologischen Einordnung man hat beispielsweise 3 Stämme von Salmonella und wir haben 3 gegen diese Stämme gerichtete Antiseren. In der ersten reihe werden nun diese seren mit den passenden behandelt. Und dann in der zweiten Reihe werden nicht homologe miteinander behandet, die ergebnisse werden tabellarisch festgehalten (4+: starke; 2+: mittlere; 0: keine Reaktion) Wichtig: O und H Antigen !!!!
- Staphylokokkus als mastitiserrreger -Staphyslokokkus aureus, - koagulase positiv - katalayse positiv -bildet biofilm -bildet protein a welches Opsonierung verhindert -hämolysepositiv - antibiotika aber viele resistenzen
- Staphylokokken als dermatitiserrger s. Aureus / S- pseudointermedius / S.hyicus löst exudative dermatitis aus Hund ferkelruß: Der Ferkelruß, Borkenausschlag oder die Nässende Oberhautentzündung der Ferkel (Exsudative Epidermitis) ist eine Hautkrankheit beim Schwein, die durch das Bakterium Staphylococcus hyicus verursacht wird.S. hyicus besiedelt normalerweise die Haut gesunder Schweine. Durch Abwehrschwäche und Verletzungen kommt es zur Schwächung der natürlichen Hautabwehr, die Erreger dringen in die Oberhaut ein und führen zu einer Entzündung. Dies betrifft vor allem kleine Saugferkel; mit zunehmendem Alter nimmt die Schwere der Erkrankung ab. schwarzbraune beläge und Juckreiz, gelenke können betroffen sein
- Streptokokken und Mastitis hämolysepositiv Lancefield agllutiniation CAMP test Virulenz: Dhäsin; invasin, Antiphagotzytotisch, bindet an fibrinogen, molekular mimikry therapie: penicilin, ampicillin Streptokokkus agalaktiae (gelber galt) /S. dysgalaktiae/ S. Uberis Streptokokkus agalactiae (Lancefieldgruppe B) „Gelber Galt“: akute oder chronische katarrh. Galaktophoritis und Mastitits Milchgänge als Lebensraum Übertragung beim Melken, hohe Kontagiosität alle drei Hämolysevarianten möglich (α-, β-, γ-) CAMP-Test Streptococcus dysgalctiae (Lancefieldgruppe C) akute Mastitits Kommensale der Maulhöhle und des Genitaltraktes α-Hämolyse Streptococcus Uberis heute der wichtigste Mastitiserreger unter den Streptokokken sowohl akute als auch chronische Mastitiden Kommensale der Haut, des Darmtraktes, des Genitaltraktes Infektion in der Trockenstehperiode möglich α-Hämolyse löst auch Endocarditis valvularis thromboticans aus
- Streptokokken Pferd: Strep. equi Equi: Druse, Übertragung: Tröpfchen, Geräte, Deckinfektion, Kolostrum, hoch kontägiös, beginn der Erkrankung nach ca. 3-7 Tagen Epidemiologie: Vorkommen bei bis 2-Jährigen am häufigsten. entzündung der Schleimhäute, vorallem bei jungen Pferden, hohes Fieber Symptome: Eitrige Pharyngitis, Rhinitis, Abszedierung der Lnn.pharyngeales et retropharyngeales, Luftsack, streng wirtsadaptiert, empyem, Virulenzfaktoren: Kapsel, Streptolysin, Hyluronidase, pyrogeneToxine, Phospholipase A2, M-like Protein (können Fibrinogen binden und sich so verstecken) Prophylaxe: genügende Kolostrumaufnahme, Therapie: Wärmebestrahlung! Kein Antibiotikum und NSAID! Abszeßspaltung!Luftsackspülung! Ruhe & Schonung Druse in d. Herde: Kranke separieren, bei allen Fieber messen, Antibiotikum bei Str. equ. sp equi nach Luftsacklavage ohne Abszesse! Prophylaxe: Impfung (Lebendimpfstoff) S. equi, zooepidemicus: Fohlenlähme breites Wirtspektrum, zoonose vorallem septikämie !! Infektion über Nabel, Kolostrum, Oral, Schleimhäute Respirator. Infektionen: Pharyngitis, Bronchopneumonie Manifestation auch außerhalb des Respirationstraktes!(Abort, Wund-Nabelinfektionen) Einer der häufigster Erreger bakterieller Infektionen beim Pferd hohe Vielfalt genetischer Varianten und Virulenzgrade Sc. dysgalactiae subsp. equisimilis: Aborte, beta Hämolyse
- Streptokokken beim Schwein Streptokokkus Suis: Übertragung über Maul, Nabel, HautverletzungenZoonose (Meningitis, Endokarditis) Kolonisation: besiedelt die Mandeln/oberen respirationstrakt von älteren Schweinen (Schleimhaut !!!) Prädisposittion: PRRSV !!!, Schlechte Haltung generell: Fieber, gerötete Schleimhäute, Septikämie, Meningitis: Tremor, Ophitotonus, Nystagmus, Konvulsionen, Ataxie , Krämpfe. Faltenbildung auf der Stirn, Ortho: kyphose, Lahmheit (durch Abszesse) Itis !!!: fibrinös eitrige meningitis/tarsitis, endokarditis, omphalitis, Orchitis, latente Infektion möglich, 35 Serotypen, Kapsel, MRP Protein, extracellular factor, Suilysin (ein hämolysin)
- Actinomyces und actinobaculum suis Actinomyces: vorkommen auch auf gesunder schleimhaut Anaerobier keine Sporenbildung Verzweigungen in frischen Kulturen erinnert an Pilze geringe tenazität A. bovis (Knochenaktinmycose Rind, Lumpy Jaw, endogene Infektion, Erreger stammt aus körpereignen Mikrobiota, eindringen des erregers durch wunde, harte schmerzlose auftreibungen) A. suimastitidis (Weichteilaktinomykose- Gesäuge, SU) A. viscosus (Aktinomykose Hund, häufig nach Bissen) grampositiv pleomorphe stäbchen Erreger granulomatöser Prozesse oft chronisch Actinbaculum suis: grampositives plumpes pleomorphes Stäbchen, 0,5 × 1–3 μm obligat anaerob, auf Blutagar graue flache, ca. 2 mm große Kolonien (nach 2–3 Tagen) Saprophyt auf Präputialschleimhaut (ernährt sich von toter Substanz) Erreger von Harnwegsinfektionen des (weiblichen) Schweins hämaturie, polydypsie, Polyurie, Inapettenz, nierenbeckenentzündung, ulcera trüber Ausfluß aus Vulva Prophylaxe: deckygiene, ansäuern Harn durch gerste verfüttern, Stallhygiene häufig Mischinfektion (zB mit Escherichia coli)
- Trueperella pyogenes Trueperella pyogenes: Grampositiv lebt auf Schleinhäuten löst Sommermastitis des Rindes aus: häufig nur ein Euterviertel/rotbraune Eiterflocken/ übler Geruch/Mischinfektionen möglich = t.p. O2 verbruach lockt anerobier an außerem Abort, Leberabszesse, Endometritis Verletzungen begünstigen Infektion, Fliegen als Vektoren
- Corynebacterium renale komplex / Corynebakterium pseudotuberkulosis C.-renale-Komplex (C. renale, C. cystitidis, C. pilosum), grampositive keulenförmige pleomorphe Stäbchen, besitzen mykolsäuren, Saprophyt auf Präputialschleimhaut Harnwegsinfektionen des (weiblichen) Rindes: pyelonephritis, hämaturie, cystitis C. pseudotuberkulosis - 2 Formen: viceral und äußerlich - Abszessbildungen, grün-gelblich, zwiebelschalenartig beim Schaf , -> Abszesse Lymphknoten - vorallem bei schf und Ziege, Pferd möglich - diphtherie mensch
- Nocardia asteroides aerob, fakultativ intrazellulär, grampositive pleomorphe Stäbchen, teilweise verzweigte Filamente (mycelartig), kiyoun färbung, Säurefest, saprophyt im Boden Rind: mastitis, aborte, granulome, Hd: pyothorax aus -> biss und Kratzverletzungen, grannen, oesophagusperforation (Jagdhund), eitrig-granulomatöse entzündungen Symptome: lethargie, Dyspnoe, Fieber, Anorexie, Lethargie, Tachypnoe,
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- Rhodococcus Equi gram postitives, kokkoides Stäbchen, partiell säurefest ( Kinyoun Färbung) unbeweglich, aerob und fakultativ intrazellulär, -> in den Makrophagen Zoonoseerreger Virulenz: kapsel: mykolsäure, intrazellulärer parasitismus, Saptophyt im Boden, Erreger eitrig granulomatöser Prozesse kommt endemisch vor, beistzt hohe Tenizität und Virulenz aufnahme durch Staub oder Koprophagie Erkrankungen= (1) Bronchpneumonie (1-6 Monate) Symptome:, eitrige Bronchopneumonie mit Beteiligung der regionalen Lymphknoten, ausgedehnte Abszessbildung, Husten, Fieber, eitrigen Nasenausfluss eventuell auch schon Atemnot, Apathie oder ein rasselndes Geräusch beim Atmen Lymphadenitis Husten, -> wird oft zu spät festgestellt (2) Enterkolitis (Fohlen bis 6 Monate) Durchfälle ulzerative Enterkolitis und Thyphlitis an der Peyerschen Platten, granulomatöse Entzündung der Mesenteriallymphknoten, Erreger wird aerogen aufgenommen und wird in den MDT abgeschluckt, Erythromycin, Rifampicin, Streptomycin und Gentamicin vollständige Ausheilung ist fraglich
- Dermatophilus D. congolensis - grampositives kokkoides Bakterium (gehört zu actinomyceten) geldrollenartige Anordnung zu Filamenten kommt normal auf der haut vor durch schlechte umwelteinflüsse, wunden eindringen in die haut übertragung on tier zu tier und sattelzeug möglich fakultativ anaerob, besseres Wachstum anaerob, bewegliche Zoosporen obligat pathogen auf der Haut, geringes Überleben in Umwelt exsudative Dermatitis (Dermatophilose) v. a. bei Rind, Schaf, Kamel, Pferd, Mensch - Schuppen, Borke, Krusten, Sekundärinfektionen, Fellschuppen ( Fell löst sich in verklebten Büscheln ab)
- Erysipelothrix rhusiopathiae Rotlauf: Zoonose direkte mikroskopische Untersuchung grampositive, gerade Stäbchen ansteckung oral oder über wunde "Backsteinblattern", Rotlaufendokarditis, vorallem die Mitralklappe ( Links) (Rind ist Rechtsherztyp) chronische Folgen: Ödem, Stauungslunge, Embolien Hohes Fieber, Septikämie, Abort, Missbildungen, Arthritis, auch bei Vöglen krabben und meeresfischen, meeressäugern, schafen Wundinfektionen Mensch, Berufsgruppernerkrankung, oft nur lokal begrenzt, Behandlung mit Penicillin Impfung: Sau
- Listeria monocytogenes Formen: zentral/ septisch/Metral, meldepflichtig gram positiv, beweglich, begeißelt, fakultativ anerob, Immunmodulation, leben In Vakuloe, Fortbewegung über Aktin-Polymerisationvon zelle zu zelle kommt in Schmutz, Erde, physiologisch im Darm von kleinen Wiederkäuern bzw. Schweinen und Abwasser vor starke Vermehrung in Grassilage wird auch sapronose bezeichnet, ubiquitär, in schlechter silage mit einem PH vo unter 5, katalase positiv, beta- hämolyse positiv, camp test, h2s negativ gefährdet sind YOPIS Aufnahme fäkal oralAusbreitung über lymphgefäse und nerven zentralnervöse Form: Gehirn-Hirnhaut-Entzündung, neurologischen Ausfälle, Typische Symptome sind Abgeschlagenheit, Drehbewegungen (im englischen Sprachraum heißt die Erkrankung daher auch circling disease), Herabhängen der Ohren, Zittern der Lippen, Augenzittern und im fortgeschrittenen Stadium Festliegen in Seitenlage mit Ruderbewegungen. Darüber hinaus sind häufig Tränen- und Nasenausfluss zu beobachten. Eine Halsüberstreckung ist eher selten, die Reflexe sind zumeist ungestört. Die Erkrankung endet gewöhnlich binnen 10 Tagen tödlich. Die metrogene Form (v. griech. metra „Gebärmutter“) äußert sich in Fehlgeburten bei tragenden Mutterschafen. Die Fehlgeburten verlaufen in der Regel komplikationslos, also ohne Nachgeburtsverhaltung oder Endometritis. Auslöser ist zumeist L. ivanovii. Die septikämische Form ist durch eine Erregerausbreitung im Blut gekennzeichnet (Septikämie) und tritt vor allem bei Lämmern in den ersten Lebenswochen auf. Sie ist durch Fieber, Schwäche, Saugunlust und Durchfall gekennzeichnet. Sie tritt in einer Herde meist nur sporadisch auf, endet für betroffene Tiere aber zumeist tödlich Symptome beim Menschen: Schwangere: Abort, Fieber, Kopf und Rückenschmerzen Neugeborene: Meningitis (!) Pneumonie,
- bacillus katalase positiv, gram positiv, besitzen sporen, - ubiquitär in der Umwelt bacillus anthracis: Meldepflichtig vermehrung über sporen, auch im kadaver ->tier muss verbrannt werden, hohe tenazität ungeronnenes Blut aus Körperöffnungen, splenomegalie, Nekrose, Ödeme, bildet milzbrandtoxin, Cave: bildet sporen Außerhalb vom Tier Kapsel innerhalb vom Tier Nachweiß: färbung nach foth Bacillus cereus: Lm-vergiftung Bösartige Faulbrut der Bienen: Paenibacillus larvae subsp. larvae anzeigepflichtig
- E.Coli gram negatives Stäbchen, begeißelt, sporenlos fimbrien als Adhäsine, Invasive, Endotoxin, LPS, Plasmide, Shiga toxin, Siderophore - O/H/K/F- Antigene, nachweiß mit OSA, Gassner, Kauffmann white, laktase, zoonose, weltweit kommt physilogisch im Darm vor (außer Chincilla und Meerschweinchen) Schwein: - ETEC/EDEC/EPEC/SEPEC - durch Enterotoxin (Shigatoxin), kann mit Mischinfektion Auftreten STEC: Ödemkrankheit der Ferkel Vermehrung im Dünndarm wichtig: kein AB sonst Schock, Gefäßendothelschäden durch shigatoxin, (alpha hämolysin) Ursache: drastischer Futterwechsel bzw. Absetzen, ist aber in jedem Lebensalter möglich, proteinreiches Rohfaserarmes Futter, Symptome: " die besten der Gruppe " Ödem im Kopfbereich, an den Augenlidern und dem Nasenrücken (aber auch MDT etc. ) plötzliche Todesfälle, unspezifischen Allgemeinstörungen, Durchfall, unkoordinierten Bewegungen, Lähmungen, Schreckhaftigkeit, Muskelzuckungen, Stimmverlust Lungenödeme verursachen Atemnot kein Fieber auf UPEC: Schwein: MMA komplex Rind: EHEC: Rind: E. Coli -Mastitis = aus MDT oder Strichkanal, fieberhaft, meist kurz nach der Geburt SEPEC:Kalb Hund/ Katze: UPEC:Flfr: pyelonephritis, Cystitis SEPEC: -besitzen Siderophore, Entotoxine, Shigatoxine, Adhäsine, Fimbrie Mensch: hämorragische Colitis (HC), hämorrhagisches- urämisches Syndrom (HUS) TTP (trombotisch-thrombizytopenische purpura ETEC: bilden hitzestabile (ST) CAMP hoch, und hitzelabile (LT) Enterotoxine cGMP hoch -> Folge: chloridsekretion hoch, Absorption Sekretorische Diarrhoe bei Lämmern, Kälbern und Ferkeln, Hd. Ktz. Ferkel: kurz nach der Geburt, Letalität 50 %, nass, frieren, sind matt, geblähtes Abdomen, Durchfall (wässirg, übelriechend, Gelblich)dehydratation, schwanzunterseite gerötet Symptome verändern sich je nach alter der Tiere bitte keine AB, weil sonst endotoxinschock Impfung der Muttertiere, Ferkelimpfung, APEC durch Adhäsine, Perikarditis, Luftsackentzündung, Dottersackinfektion, Aoerogene Übertragung
- samonella rind schwein gefluegel Rind: (thiphimurium/ Dublin, Enteritidis) Anzeigepflicht (cave -> bezieht sich nicht auf bestimmten Serotyp sondern generell !!!) Zoonose Formen: Septikämie, Abort, akute/ chronische Enterocolitis, inapperente Ausscheider, bei Kälbern ab der 2.-6. Lebenswoche bei älteren Tieren kann es zum Abort kommen bronchepneumonie, septikämie, Artithiden, fieberhafte Allgemeinerkrankung + Durchfall Bekämpfung durch Rinder-Salmonellose-Verordnung Alle anderen meldepflichtig !!! Schwein: (Thyphimirium, Cholerasuis) Verbreitung : Nager, kontaminiertes Futter, Kot, latent infizierte Carrier, (Thyphiurium )= Thyphlitis, Colitis, wässrig blutiger Durchfall, rapides, oft symptomloses Verenden, akut: Septikämie mit Fieber Durchfall, chronisch: Entwicklung von Kümmerern Durchfall, Pneumonien durch dauerausscheider ( Carrier) cave: zyanose rüssel und ohren !!! typischer wässriger gelb-blutiger Kot Geflügel: (gallonarium, pullorum) Hühnertyphus (Gallinarum) Kükenruhr (S. Pullorum) Infektion: oral-fäkal, transovariell, über Sperma, Hautläsionen Septikämische Allgemeinerkrankung Symptome: Uratausscheidung nimmt zu ( weiße Kükenruhr) Legeleistung nimmt ab, Lähmungen, Drehhals, Salpingitis, typischer Geruch des grüngelben Durchfalls, häufig inapperente Infektion Impfung leider verboten Zoonose, häufig lebensmittel mensch, 3 häufige Erkrankungen: Septikämie, Abort, Enteritis, infektion über tierische Produkte, futtermittel, wasser, eier, fleisch, milch S: Enteritidis,Thyphi, Parathyphi, Dublin, Abortusequi,abortusovis, gallinarum, Salmonella Dublin ist als einziges Wirtsadaptiert
- Yersinia (die pest) hohe tenazität (kontamination während der Schlachtung), Zoonoserreger, kommt weltweit vor, übertragung durch rattenfloh bzw. tröpfcheninfektion, vorallem sepsis vorallem bei Mensch und Nager Virulenz: LPS, Urease, hitzestabiles Enterotoxin, invasine, Immunmodulation, Intrazellulär Erkrankungen: Gastroenteritis, mesenteriale Lymphadenitis, Sepitkämie, Arthritis, Endotoxinschock, Abort, Diarrhoe, Granulome, Y. pseudotuberculosis (Yersiniose, Rodentiose) tuberkulose der nagetiere, in Milz und Niere, Cave: sehr weites Wirtsspektrum !!! Y. enterocolitica subsp. enterocolitica (Yersiniose) durchfall erbrechen gastroenteritis, erythema nodosum, reaktive arthritis, Y. enterocolitica subsp. palaearctica (Yersiniose), Y. ruckeri (Rotmaulseuche der Salmoniden, Septikämie) Y. pestis (Pest): tröpcheninfektion, Flöhe als vektoren, reservoir sind ratten, sepsis, beulenpest, lungenpest, schafe: abort
- Klebsiella gehört zur familie der enterobacteriaceae Klebsiella - pneumoniae/oxytoca Cave: KBC: Die KPC (Carbapenemase) bewirkt eine Resistenz der Klebsiellen gegenüber bestimmten Antibiotika, den Carbapenemen - gramnegativ, unbeweglich, umweltkeim, im Darm, -virulenz: urease, AB resistent, endotoxin, erkrankungen, wundinfektion, MMA, Pneumonie, genitalinfektion,
- Pasteurellaceae allgemein Gramnegativ, oxidasepositiv, gramnegative kokkoide stäbchen, Schleimhautkommensalen Wirtsspezifität! (insb. Actinobacillus, Haemophilus, Mannheima, Pasteurella) obligat extrazellulär nur zum Teil obligat pathogen (faktorenkrankheit) Erreger infektiöser Faktorenerkrankungen einige Erreger mit großer wirtschaftliche Bedeutung Geflügelcholera, Rhinitis atrophicans= auflösen der nasenmuscheln , enzootische Pneumonie, Septikämie, Mastitis ect. kein Wachstum auf Gassner-Agar
- pasteurella multocida hämophil leben auf Schleimhäuten, haben Wirtssprzifität eingeschränkt wirtsspezifisch: meist bei Wdk. gehört zur Normoflora der Maulhöhle bei Hund+ Katze (wundinfektionen bei katzenbissen) transparent auf Blutagar Spermageruch bzw Kastanienblüten !!! oxidase positiv, gram negativ, hämolyse negativ Primäre Pasteurellose: Geflügelcholera: petechiale Blutungen, hydropericard, pneumonie, nekrosen /Zyanose (z.b. vom Kehlllappen, - akut oder chronisch), hohe mortalität und morbidität, blutig schleimiger Nasenausfluss, übertragung oronasal, über wildvögel und schadnager Wild- u. Rinderseuche Kaninchenpasteurellose ( verursacht zusammen mit Bordetella ansteckenden Kaninchenschnupfen) Wundinfektionen beim Menschen! (Hunde- und insbesondere Katzenbisse) Schwein: Progressive atrophische Rhinitis (PAR): schnüffelkrankheit, rhinitis athropicans Symptome: blutiger/seröser Nasenausfluss, Atrophie der conchae, Deformation des Gesichtsschädels (Brachignatha Superior) + nasenscheidewand, Ablauf: durch Toxin werden osteoklasten aktiviert, osteoblasten inhibiert, im Alter von1-3 Monaten mischinfektion mit bordetella möglich Therapie: Impfung möglich (Muttersauen) unbedingt Resistenztest, Amoxiciklin Sekundäre Pasteurellose: tritt häufig nach Viralen Infektionen auf zb. BRSV -> danach Infektion mit Pasteurella führt zu enzootische Bronchopneumonie beim Rind 3 Formen: Rhinitis, Tracheitis, katarrhalische + eitrige + fibrinöse Bronchopneumonie
- Mannheimia haemolytica (pasteurellaceae) gram negativ, oxidase positiv relativ wirtsspezifisch (Ru + Schaf) sekundäre pastereullose hat leukotoxin (Interaktion mit beta-2 Integrin Rez bei Ru) (bei niedriger Konz: oxidativer burst + Zytokinfreisetzung, bei hoher Konz: Induktion Nekrose)) Rind: enzootische bronchopneumonie Schaf: wichtigster Mastitis-Erreger, Septikämie, Pneumonie Virulenzunterschiede bei Serotypen (S1 sehr virulent) 3 Formen: – Rhinitis, Tracheitis, katarrhalische Bronchopneumonie – Fibrinöse Bronchopneumonie – Katarrhalisch bis eitrige Bronchopneumonie
- Haemophilus parasuis = Glässner (Pasteurellaceae) Gram negatives Stäbchen streng wirtsspezifisch --> Schwein schleimhautkommensale virulenzfaktoren: fimbrien, LOS, NAD abhängiges Wachstum, Glässersche Kankheit Verbreitung über Atemwege Fieber, Inappetenz, schnelles Kümmern, anorexie, tritt hauptsächlich kurz nach dem Absetzten auf - selten bei Absatzferkeln --> erst wenn schutz durch maternale AK vorbei plötzliche Todesfälle in Zusammenhang mit Stress Leitsymptom Serositis: Kyphose (dorsale Aufbiegung der WS) Lahmheiten bei polyarthritis !!! (Artritis, Carpitis und Lahmheiten mit Schmerzen) zentralnervöse Störungen bei Meningitis (rudern in seitenlage) Siehe streptokokkus suis ! (ITIS) Pericarditis, peritonitis, pleuritis, meningitis, Impfung möglich
- Avibacterium paragallinarum (pasteurellaceae) -streng wirtsspezifisch auf huhn - ansteckender Hühnerschnupfen - Durch die Entzündung der oberen Atemwege entstehen Augenentzündungen und eitriger Nasenausfluss mit einem charakteristischen süßlich-fauligen Geruch. Die Nasennebenhöhlen schwellen deutlich an, es kommt zur Bildung des so genannten „Eulenkopfes“
- Histophilus somni (pasteurellacea) streng wirtspezifisch rind -Erreger der Infektiösen Septikämisch-Thrombosierenden Meningoencephalitis Myelitis (ISTMEM) sowie Bronchopneumonien, Enzootische Bronchopneumonie beim Rind, Polyarthritiden und Genitalinfektionen - ISTMEM: Fieber, Apathie, Ataxie, Schwäche, Blindheit, Koma, Tod innerhalb Stunden bis Tage sleeper syndrome thrombose, hämorrhagische infarkte - Behandlung, Penicillin, streptomycin
- Actinobacillus APP gram -, fakultativ anerob, stäbchen siedelt auf der schleimhaut Actinobacillus Pleuroplumoniae: streng wirtspezifisch fürs schwein hämorrhagisch-nekrotisierende Pneumonie mit adhäsiver Pleuritis (fibrinös) bei Läufer- und Mastschweinen, schaumiges exsudat aus maul und Nase Störung des Allgemeinbefindens: hohes Fieber, Dyspnoe, Anorexie, Respiratorische Symptomatik: Husten, Dyspnoe, Maulatmung Zyanose der Ohren ( cave: streptococcus, erisepelotrix, salmonella) sequesterbildung bei chronischen verläufen nekrotisierende Pneumonien verlaufen tödlich Impfung möglich ( Ferkel und Mutter) Toxine: APX (freisetzung Hämoglobin) Actinobacillus lignieresii: (Actinobazillose) gehört zur Normalflora beim Schaf an Lippe und Backe kann die sog. "Holzzunge" hervorrufen (harte Granulome im Zungengewebe, aber auch Granulome in weichen geweben an Kopf,Hals, Gliedmaßen, selten auch in Lunge, Pleura, Euter und Unterhaut. Eintrittspforte: Wunden, auch das "Futterloch" am Zungengrund Actinobacillus Equuli: Fohlen: Polyarthritis, Septikämie, Glomerulonephritis (Fohlenfrühlähme) (Adultes PferdBronchitis, Pneumonie, Arthritis) Eiter kann Kolonien Ausfällungen von Calciumphosphat enthalten, sog. "sulfur granules" Therapie: chirurgisch, Kaliumiodid (nicht bei lebensmittelliefernden Tieren)
- Pseudomonas Gram-, aerob, beweglich Katalase+, Oxidase+, lactose -Kein fermentativer Kohlenhydratabbau Große Artenvielfalt, AB-resistent, keine wirtsspezifität, - katalase, hämolyse, proteasen, endotoxine, biofilm Pseudomonas aeruginosa: Opportunistischer Eitererreger, Krankenhauskeim Erreger des blau-grünen Eiters (aerugo= grünspan) Wirtsspektrum: alle Haustiere, viele Wild-und Zootiere, Mensch v.a. lokale Infektionen, Septikämie möglich nasskeim, tritt vorallem bei immunschwäche auf Beteiligt z.B. an: Wundinfektionen, Harnwegsinfektionen, Haut- und Unterhautabszesse, Otitis externa (Hund) Mastitis, Metritis, Vaginitis, (rind, stute) Enteritis, Nabelentzündung, Pyodermie Pneumonie traumatische herzbeutelentzündung (Rind) ulzerative keratitis (pferd) Multiple Antibiotikaresistenzen!
- Tayorella equigenitalis Gram negativ kokkoid Meldepflicht Katalase + aerobes Wachstum ansteckende Gebärmutterentzündung = Erreger der Contagious Equine Metritis (CEM) Infektion: Deckakt!, Putzzeug, Instrumente Erregerpersistenz in Klitorissinus ♀, Fossa glandis ♂ Chron. infizierte Deckhengste: Reservoir, Hauptüberträger Klinik: oft inapparent! ♀ Vaginitis,Endometritis, Zervizitis mukopurulenter Ausfluss , Umrossen, Konzeptionsrate↓ dR. keine Aborte ♂asymptomatisch Diagnose: Tupferprobe aus Genitaltrakt, CAVE= Erreger ist sehr empfindlich und braucht deswegen als Trägermedium Aktivkohle im Tupfer Therapie: Antibiose (Penicilline u.a.) Prophylaxe: Zuchtausschluss vonTrägertieren, Exportuntersuchungen, Klitorisextirpation
- Burkholderia mallei Allgemein: Gramnegativ = Oxidase +, aerob, Katalase positiv, beweglich außer B. Mallei Rotz = Burgholderia mallei: Obligat wirtsständig (↔ andere Burkholderia ssp.) seuchenhafte Erkrankung der Equiden: Esel, Maultier: besonders empfänglich, meist akut Pferd: latent infizierte Tiere wichtiges Erregerreservoir auch Katzen, katzenartige Raubtiere, Hunde, Schafe und Ziegen empfänglich Akute Form: Verlauf: tödlich < 2 Wochen Symptome: Fieber, Nasenausfluss, Lymphadenitis, Knotige, geschwürige Entzündungen (Rotzknötchen) Chronische Form: Oft progressiv tödlich, Symptome: unregelmäßiges Fieber, Husten, Atembeschwerden, Lymphadenitis der Kehlgangslymphknoten, Rotznarben auf nasenschleimhaut (eisblumenförmig) Formen: Nasenrotz/Lungenrotz/Hautrotz Anzeigepflicht! + Zoonose - Keine Therapie möglich Pseudorotz/ B. pseudomallei: Tropen/Subtropen eitrige, granulomatöse entzündung beim Mensch lebensbedrohlich
- bordetella allg. + B. bronchoseptica Gram-, strikt aerob, Katalase+, Oxidase +, StäbchenBeweglich (außer B. pertussis, parapertussis) Obligat oder fakultative Erreger von entzündliche Atemwegserkrankungen Virulenzfaktore: Toxine (z.B. Pertussistoxin (Keuchhusten), Trachea-Zytotoxin)Adenylat Cayclase toxin, Filamentöses Hämagglutinin); tropismus zu kinozilientragenden Epithel, Adhäsion mittels Hämagglution und Fimbrien, Kinoziliostase, Obligat wirtsständig auf Schleimhaut des oberen Respirationstraktes, Tenazität gering Tröpfcheninfektion, wirtspezifisch, aerogen bordetella bronchospetica Hund: sekundärerreger Zwingerhusten (außerdem noch Streptcoccus zooepidemicus, Pseudomonas, Mycoplasme, canines Parainfluenzavirus, canines Adenovirus-2 caninesrespiratorisches Coronavirus Ausbreitung: in Tierheimen, bei jungen Tieren, durch tröpfcheninfektion Symptome: Fieber; anorexie, Lethargie, Dyspnoe, Husten, Würgen, Nasen und Augenausfluss Bordetella ist meist nicht auslöser für Zwingerhusten sondern eine Coinfektion Katze: beteiligt am Katzenschnupfenkomplex Schwein: Wegbereiter für Rhinitis atrophicans Kaninchen, Ratte, Meerschweinchen: Atemwegserkrankungen Pferd: beteiligt an Atemwegserkrankungen immunsupprimierte Menschen: Atemwegserkrankungen , Keuchhusten !!! Geflügel: aviäre Bordetellose, symptome: verminderte Lebhaftigkeit, Futteraufnahme, Schnabelatmung, Auseinanderwachsen, vorallem bei Puten,
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- brucella gramnegative, kokkoide Stäbchen (0,5-1,5 μm), unbeweglich, aerob, fakultativ intrazellulär Brucellose der Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen oral, Fruchtwasser, milchtank, (milchtanktestung) anzeigepflichtig! Zoonoseerreger obligat pathogen brucella Abortus: rind, spätabort, lebnsschwache kälber, hodenentzündung, brucella melitensis: schaf und ziege, sporadische Aborte, Mastitis, Lahmheit und Hodenentzündungen brucella suis: Aborte (zwischen 4. und 12 Woche), Unfruchtbarkeit, Lahmheit und Hodenentzündungen brucella canis: aborte, Fruchtbarkeitsstörungen beim Rüden,Entzündungen der Nebenhoden und Hoden, Uveitis, Osteomyelitis, Discospondylitis, Meningitis u.a. Nachweiß: PCR; ELISA; Rode- Bengal-test,
- campylobacter gramnegativ, Stäbchen. kommaförmig bis mehrfach gewunden, 0,5 x 2-5 μm, begeißelt hitze und Säurempfindlich adhäsine, endotoxin, beweglich, oxidase positiv, löst guliian-Barre syndrom aus: paralyse durch auflösung der Myelinscheiden campylobacter fetus: aszendierende Infektion des Genitaltraktes führen zu Umrindern und verlängerten Zwischenkalbezeiten, Aborte in jedem Trächtigkeitsstadium möglich Pathologie:Endometritis, Vaginitis, abortierte Feten weisen Bronchopneumonie, fibrinöse Pleuritis oder Peritonitis, infarzierte Kotyledonen auf campylobacter fetus fetus - Darmtrakt bei Schaf, auch bei Rind, Schwein u. Vögeln, orale Infektion (im Gegensatz zu C. fetus subsp. venerealis!), Translokation, Bakteriämie, Uterus, Schädigung der Kotyledonen Schaf: seuchenhafte Aborte (v. a. letztes Drittel der Trächtigkeit) können bis zu 70% der trächtigen Muttertiere erfassen Rind: sporadische Aborte campylobacter jejuni/coli: Hd/ktz. kommensale im MDT wässriger mukoider durchfall vorwiegend bei Tieren unter 6 Monaten) verdickte mukoide Colonmukosa hyperplasie peyersche platten
- Mycoplasmen (enzootische pneumonie der Schweine ) intra + extrazellulär --> parasitär lebend (hohe wirtsspezifität) Fähigkeit zum phenotypic switching --> können in eine andere Zellenart switchen pilzähnlichen Fadenformen Gram + Einlagerung von cholesterol in die Zellmembran fakultativ anerob, keine zellwand (deswegen keine ß- lactamasen einsetzen - greife Zellwand an ) Rind: M. mycoides mycoides/ M. bovis Lungenseuche des Rindes (bunte Marmorierung, sulzige BGW. strassen) Mastitis, Pneumonie, Polyarthritis, Metritis, Abort, Sterilität Ziege: M. agalactiae/ M. capricolum capri- pneumoniae Infektiöse Agalaktie Lungenseuche der Ziege Schwein: M. hyopneumoniae/ M. Suis tröpfcheninfektion, häufig mit sekundärinfektionen Enzootische Pneumonie der Schweine = Leitsymptom: trockener unproduktier, chronischer husten, Schädigt die Epithelien und Zilien der Lunge Struppiges graues Borstenkleid kümmern, Pneumonie, Pleuritis, Perikarditis Saugferkelimpfung Geflügel: M. gallisepticum / M. synoviae chronische Atemwegserkrankung (CRD), Luftsackentzündung, Sinusitis, Arthritis, Tenosynovitis symptome: Augenausfluss, ödeme im Kopfbereich (pute= eulenkopf) , verfärbte kehllappen, Atemrasseln,
- Clostridium = anaerobier Sporenbildend, beweglich, kommt im Boden vor Gram +, bildet alpha bzw beta toxin außer C. perfringens --> aktiv bewegen Neurotoxisch: Cl. Tetani= hemmt die Freisetzung von GABA und glycin an der präsynaptischen membran durch Verletzung, Bakterium vermehrt sich an der eintrittspforte -> Ophistotonis, klonische Krämpfe, Lichtscheu, Tod durch ersticken, Spasmen der Kau und Gesichtsmuskulatur, festliegen in Seitenlage, Sägebockstellung, Tod durch ersticken, DD: Tollwut, vorallem beim Pferd impfung C. botulinum = hemmt Ach freisetzung, schlaffe lähmung, über aufgeblähte dose, silage Histotoxisch: Cl. chauvoei (Rauschbrand) Cl. septicum, Cl. perfringens Typ A Clostridium Piliforme = Tyzzer - Übertagung durch Nager, Fäkal oral, - 4-6 Wochen alte Fohlen betroffen Symptome: Fieber Ikterus, plötzliche Todesfälle, Akute Verlaufsformen sind durch schwere wässrige Durchfälle mit Apathie, Inappetenz und Dehydratation gekennzeichnet, die meist innerhalb von ein bis zwei Tagen zum Tod führen. Ein verzögerter Verlauf geht mit unspezifischen Symptomen wie Abmagerung, verminderter Kondition und struppigem Haarkleid einher und wird v. a. durch die Schädigung der Leber hervorgerufen, Enzephalopathie, Patho: diphteroid Nekrotisierende Enteritis, , Hrpatische Nekrose, Therapie: Tetrazyklin und Chloramphenicol Enteropathogen und enterotoxämisch: Cl. perfringens Typ A - E, Cl. difficile Typ A =Enteritis, Gasgangrän, gangränöse MastitisTyp B = Lämmerdysenterie, hämorrhagische EnteritisTyp C = "Struck" beim Schaf, nekrotisierende Enteritis beim Ferkel (1. LW)Typ D = Enterotoxämie Typ D ("Breinierenkrankheit" beim Schaf)Typ E = hämorrhagische Enteritis Nordischer Bradsot= Labmagenpararauschbrand Clostridium Septikum fiebrige Allgemeinerkrabkung mit rapiden Verlauf ödembildung und nekrotisch-hämorragische Entzündung der Labmagenschleimhaut bei Schafen von 3-6 Monaten Lämmerdysenterie: bei neugeborenen Lämmern in der ersten Lebenswoche hohe mortalität blutiger Durchfall durch hämorragisch-nekrotisierende enteritis durch Trypsinmangel beta toxin ( bildet Poren für Kationen) Breinierenkrankheit erwichte Nieren, Ödeme und Nekrosen im gehirn, hyperglykämie, ophitotonus, zns-störungen bei älteren Mastlämmern nekrotisierende enteritis beim Saugferkel wässriger, blutiger Durchfall, vorwiegend im Dünndarm, blut im Darmlumen, hohe mortalität, letalität 100 % Mutterschutzimpfung verfügbar,
- neurotoxische Clostridien 1 C. tetani: Tetanus: (TeNT, Tetanospasmin) -> hemmt die freisetzung von GABA aus Glycin • spastische Parese • „sägebockartige“ Stellung • Muskelzittern • Nickhautvorfall • Trismus der Kaumuskulatur, Pathogenese wird durch Bildung des Neurotoxins in der Wund bestimmt C. botulinum: Botulismus: (BoNT C) - hemmt freistezung von Ach •Muskelschwäche • schlaffe Paralyse • gesenkte Kopfhaltung • Ptosis (herabhängen des oberen Augenlieds) • Mydriasis (weitstellung pupille) • Protrusion der Zunge (hervortreten) • Fieberfreiheit • Tod durch respiratorische Paralyse , keine Infektion sondern Intoxikation, Toxin wird schon vor Eintritt in den Körper gebildert, zB in Tierkadaver in Silage oder im Körper = viszeraler Botulismus equine grass sickness = equine Dysautonomie: akute + chronische Form akut: in faust, Kolik, Hypersalivation, Reflux, Obstipation Chronisch: Gewichtisverlust, Wespentaillie auf weide = risiko
- Histotoxische clostridien 2 Clostridium chauvoei: Erreger des Rauschbrandes Lecithinase negativ α-Toxin: nekrotisierend, lethal führt zur Ausbildung von Kanälen in der Zellmembran, Kalium strömt aus und Cl strömt ein = Nekrose Clostridium septicum: Erreger des Pararauschbrandes Lecithinase negativ α-Toxin: nekrotisierend, lethal (Porenbildung) Clostridium perfringens Typ A : Phospholipase C/alpha-toxin Erreger des Gasbrandes (zB bei Muskelquetschungen wenn Gewebe nicht mehr gut durchblutet wird bildet sich Gasbrand - anaerobes Wachstum) α-Toxin: nekrotisierend, lethal (Lecithinase, Phospholipase C) Nekrotisierende Mastitis (Ru) Enteritis necroticans (Geflügel) Enteritiden Buttersäuregeruch!
- Enteropathogene und Enterotoxämische Clostridien 3 C. perfringens Typ A-E: Typ B+C: beta Toxin (bildung einer kationen selektiven Pore, Enterotoxin, Trypsinsensivität) Typ C: Enteritis necroticans (neug. Ferkel, Durchfall, hohe Mortalität) Typ D: Schaf, Breinierenkrankheit (zentralnervöse Störungen, Durchfall, Ödeme + Nekrosen im Gehirn, weiche Nieren) C.difficile: -> toxine A+B Antibiotika assozierter durchfall durch Störung der Colon Mikroflora kann Cl. difficile Koloisalisieren Typhlocolotis des Pferdes/ des Ferkels: akute wässriger Durchfall, hypovolämischer Schock, Kolik
- Fusobakterium nekrophorum gramnegativ, sporenlos Stäbchen ,z.T.kokkoid,pleomorph- viele Gestalten (1-3μm) oder fusiform- Spindelform (bis 10 μm lang, z.B. Fusobacterium) strikt anaerob, Erhöhte Nährbödenansprüche (Vit.K-und Häminzusatz) Bestandteil der Normalflora, tritt häufig bei Mischinfektionen auf (endogen Infektion) Anzucht auf bluthaltigen, selektiven und nicht-selektiven Nährböden (z.B. Schaedleragar als Grundlage) Übelriechend!!! bildet Leukotoxine - Diphtheroid bei Kälbern und Lämmern/ Fuscobakterium nekrophorum: diphteroid-nekrotisierende Entzündung der Maul- und Rachenschleimhaut), Leberabszesse Mastbullen (Nekrobazillose) Puerperale Nekrobazillose des Rind grünliche Schleimige Beläge die beim ablösen Bluten stechender Geruch Fieber, röchelnde Atmung Pansenentzündungen (Ruminitis) erreger gelangen in die Pfortader und lösen Lebernekrosen aus HD: pyothorax (siehe Nocardia) strahlfäule pferd moderhinke schaf
- Brachyspira gram negativ Spirochaeten: Endoflagellen, zur Bewegung, spiralig gewunden, Schwein : Brachyspira hyodysenteriae: hämolysine schweinedysenterie wichtigste darminfektion, Faktorenkrankheit orale infektion (schleim der dysenterie schützt den erreger vor Magensäure) Infektion: Nager, Kot, Stallgegenstände, Hunde Katzen, Fliegen, nur im Dickdarm !!!!! -> blutig, fibrinhaltig, zementfarben, befällt die krypten, eingefallene Flanken dehydratation, plötziche Todesfälle möglich durch fehlende Resorption auch Durchfälle Brachyspira pilosicoli: Schweinedysenterie-ähnliche, aber milder verlaufende Erkrankung, schleimiger Durchfall, meist ohne Blutbeimengungen, Typ. pathohistologische Veränderung: “false brush border” = dichter Rasen von Spirochaeten, die mit einem Ende am Colonepithel festsitzen, nur im Dickdarm !!! Huhn: Aviäre intestinale Spirochätose (AIS) B. pilosicoli/ B. intermedia / B. alvinipulli Leistungseinbußen in der Legehennenhaltung fäkale Verfärbung der Eischalen, dünne schale retardiertes Wachstum Diarrhoe große wirtschaftliche Einbußen
- Candida - Sprosspilz (hefe) - Kommensale auf der Haut - Anpassung: biofilm, Adhäsine, hohe Toleranz, phenotypwechsel, kann gewebslösende Proteasen ausscheiden, Rind/Ferkel/Pferd: Mastitis (gelblich graue schleimige Flocken), diarrhoe, Genitalinfektion Hund/Katze: generalisierte Infektion (Muskel, Knochen, Haut), Genitalinfektion, intestinale Infektion, Infektion des oberen Atmungstraktes, Augenerkrankungen, Urocystitis, stomatitis Soor = weiße beläge in Rachen (Geflügel) : - weiße, zirkuläre Ulzerationen, verdickte Mukosa, pseudomembranöse Belege, Schorfbildung --> Antimykotika (Nystatin)
- definition Hefen Hefen und hefeartige-Pilze = Sprosszellen = einzellige Pilze, die sich durch Sprossung vermehren Sproßzellen: einzelne, ovale, elliptische, rundliche Zellen Hyphen: längliche, fadenförmige Pilzzellen Myzel: Pilzgeflecht (Anordnung der Hyphen zu einem Geflecht) Invasion/Evasion/Destrucktion Beispiel: Candida
- Malassezia hefe Lebt auf feuchter haut und Hautfalten Pathogenese: bilden Hyphen, besitzen lipasen, proteasen, peroxide, radikale, Lipasen spalten die Lipide zu Fettsäuren und reizen so das gewebe Otitis externa bei Hund und Katze: bräunlich-schwarzes Exsudat, Cave: verwechslung mit ohrmilben möglichJuckreiz Rötung starke Schmerzen Gehörgang schwillt zu, ranziger geruch, oft chronisch (Malassezia pachydermatis ) = Dermatitis bei Hund und Katze: meist als sekundäre Infektion der vorgeschädigten Haut, oft vergesellschaftet mit Staphylokokken (Pyodermie) u. a. Erregern schuppige, gerötete, fettige und stark riechende Haut , besonders Halsunterseite, Pfoten und Achseln betroffen, Juckreiz
- mykobakterium allgemein säurefeste, fragmentiert-anfärbbare Stäbchen Gramfärbung +, aber keine klassischen grampos. Bakterien (mit Ziehl-Neelsen-Färbung angefärbt) teilweise pigmentiert (Runyon-Klassifizierungssystem) (kulturell) obligate Aerobier besitzen Mycolsäuren (seltene, komplexe, lange Fettsäuren, die sonst nur in Nocardien und Corynebakterien vorkommen) Zellhülle mit hohem Lipidanteil (Säurefestigkeit, ZN-Färbung) Katalase positiv pathogene Mykobakterien sind fakultativ intrazelluläre Erreger Mykobakterium Tuberkulosis, Mykobakterium avium (lepra) werden vom endosom aufgenommen und können so überdauern und vermehren, nicht lytische ausschleusung
- Mycobacterium tuberculosis Komplex (MTC) M. tuberculosis, M. bovis, M. caprae, Nachweiß: Elisa, Tuberkulintest, M. Tuberculosis: Tuberkulose des Menschen, chronische Allgemeininfektion Infektion aerogen, Hauptmanifestation Lunge Bildung typischer Granulome (Tuberkel) in Lunge e.v. andere Organe (Miliartuberkulose) ansteckung über tröpfchennfektion (Futter, Wasser,Milch) primärherd sind oft die Lympfknoten im Gaumenbereich lebenslange Persistenz möglich, Gefahr der Reaktivierung , Infektion von Hund, Kanarienvogel, Psittaziden sind beschrieben M. bovis, M. caprae: Rindertuberkulose, weltweit auftretenden Tierseuche (gilt in Deutschland als getilgt), Anzeigepflichtig v. a. Lunge, Erreger kann auch den Menschen infizieren und eine Darm/Knochen/Nierentuberkulose auslösen , Mensch als mögliches Erregerreservoir für das Rind, in Deutschland reservoir bei Wildschwein, Nachweiß mit Tuberkulintest,
- Mycobacterium avium Komplex (MAC) M. avium Subspezies avium (M. avium)M. avium ssp. hominissuis (M. hominissuis)M. avium ssp. paratuberculosis (M. paratuberculosis) = Paratuberkulose MAP: chronisch-progressive Enteritis bei Wiederkäuern Infektion oral/ Einstreu, kolostrum, Intrauterin im Jungtieralter sehr lange Inkubationszeit, oft „subklinische“ Infektionen erste Krankheitszeichen erst beim adulten Tier rezidivierende Diarrhoe beim Rind, granulomatöse Enteritis, v.a.Ileum und proximales Colon fresslust erhalten, Abmagerung, schlechtes Wollkleid, Milchrückgang, Ödeme, Infiltration der Mukosa mit Mykobakterien in Makrophagen, verdickte Schleimhäute verbindung mit morbus crohn vermutet Diagnose, Therapie und Prophylaxe sehr problematisch Prävalenz in Deutschland zwischen 5%-30% Ausscheidung über Kot, Milch und Sperma Schwein: bei Läuferchweinen (8 Wochen) Entwickling in Retropharyngeallymphknoten (bildung granulome) in manchen Fällen organtuberkulose in Leber, Lunge, Milz säurefest (Zellhülle mkit hohem Lipidanteil) fragmentiert anfärbbare Stäbchen Gram positiv, aber keine Gramfärbung anwendbar (stattdessen Ziehl-nelsen fakultativ intrazellulär (parasitär) wächst sehr langsam Therapie, kein Kot auf weide, Keulung, Milch mit ELISA testen, Vogel: orale Infektion, erregerausbreitung in Leber Milz und Gelenken, Symptome: Granulome, Zottenatrophie im Duodenum, Splenomegalie, Hepatomegalie, • Deutschland: Meldepflichtig
- Dermatophyten - fadenpilze, keratinasen, kh abbau, befällt haut, haare , nägel Aussehen: meist oberflächlich rundliche, teilweise auch tiefere, oft leicht schuppende, begrenzte Läsionen Haarausfall Exsudation Krustenbildung Verschlimmerung durch bakt. Sekundärinfektion Rindertrichphytie : Zoonose Erreger: Trichophyton verrucosum an Hauptwirt Rind adaptiert Infektion über Sporen und infizierte Hautbestandteile keratinophiler Pilz: befällt Haarfollikel Auflösung der Hornschicht mit Keratinase typische Klinik insbesondere im Bereich von Kopf und Hals, besonders Jungtiere über Keratinasen, Proteasen, Urease, Adhäsine, T. interdigitale (mentagrophytes)-Komplex: Mehrwirtparasit und Zoonoseerreger Katze, Hund, Kaninchen, Meerschweinchen, Igel, Maus u. v. a. T. tonsurans: Kaninchen T. equinum: Pferd T. gallinae: Vögel, T. beigelii: Schildkröten T. erinacei: Igel • Microsporum canis • häufig auch bei anderen Tierarten zu finden • Infektion über Sporen und infiziertes Fell/Haut • fakultativ pathogener Erreger • kaum immunologische Abwehr • keine Selbstheilung
- aspergillus die pilzsporen werden eingeatmet und können ein aspergillom verursachen kommt ubiquitär in der Umwelt vor (einstreu, Mais, Roggen etc.) Aspergillus spp., Penicillium spp., Mucorales bei 27-30 Grad häufig mit Bakterien vergesellschaftet Lebertoxisch Pferd= Luftsackmykose: Aspergillus fumigatus, Aspergillus nidulans meist nur 1 Luftsack betroffen Bereich der A. carotis interna/ externa + Maxillaris Schädigung der Hirnnerven möglich ( N. vagus. Glossophartyngeus, Hypoglossus, Acessorios, Diagnose oft erst im fortgeschrittenen Stadium hochgradiges Nasenbluten, ZNS-störungen, fibrinöse Pneumonie, Fieber, Dyspnoe, Tachypnoe, Husten, Nasenausfluss (einseitig) Dysphagie, Vogel: Aspergillus fumigatus, Aspergillus flavus, Aspergillus niger, Penicillium bei Falke, Papagei, mastbetrieben Teilnahmslosigkeit, Schwäche, Abmagerung (Durchfall, Erbrechen, Fressunlust) glanzloses Gefieder, ZNS-Störungen (Mykotoxine), Schädigung von Leber, Niere und Herz , Atemprobleme bei fortgeschrittener Erkrankung, gelegentlich Befall von Haut, Augen, Gehirn Ursachen: zu nierdige Luftfeuchte, Stress, schlechte Haltungsbedingungen, geschwächtes Immunsystem, Hund: lokale Aspergillose der Nase, wird systemisch nur bei Immunschwäche (IgA), bei langnasigen hunden, kann den Knochen zerstören, besitzen Sporen, lactophenolblau, Aspergillose: Aflatoxin,Ergotalalkaloide, Orchatoxin
- Clamydien gramnegative, unbewegliche, obligat intrazelluläre Bakterien, sehr kleines Genom, keine Enzyme zur Synthese energiereicher Phosphate (z.B. ATP) verhindern Phygolysosombildung, fragmentiertes Er versorgt Chlamydien mit Nährstoffen zb. Lipiden intrazellulärer Entwicklungszyklus (obligat intrazelluläre „Energieparasiten“ ) Lebenszyklus aus infektiösen Elementar- und intrazellulären Retikularkörpern geringe Tenazität: rasche Inaktivierung durch UV- Licht und Wärme Nachweiß: Giemsa- Färbung, PCR; Immunfluoreszenztest, Zoonose, direkte Übertragung über aerosole möglich) C felis: Auge, genitaltrakt, Lunge, Gelenke, Fieber, Mattigkeit, verringerte Gewichtszunahme, Leitsymptom: Konjunktivitis, Augenausfluss,Chemosis (Ödem der Bindehaut),Blepharospasmus (Lidkrampf), Lahmheiten, Unfruchtbarkeit durch chronische Eileiterentzündungen C. psittaci Vögel, Rind, Hase u. a. = Sacculitis, Kerato- konjunktivitis, Enteritis oft systemisch, Infektionen inapparent, schwer, akut oder chronisch psittacose bzw. ornithose C. pneumoniae: Mensch, Pferd, Reptilien u. a. Respirationstrakt C. pecorum: Rind, Schaf, Ziege, Schwein =(Kerato-) Konjunktivitis, Polyarthritis, Abort, Enteritis, Enzephalo- myelitis, Pneumonie C. abortus: Wiederkäuer, Mensch, Pferd =Abort, lebensschwache Neugeborene
- coxiella burnetti Zoonose, Meldepflichtig hohe Tenazität Gramnegativ, stäbchen, obligat intrazellulär breites Wirtsspektrum Erreger des Q Fiebers Übertragung über Feten, Milch Harn, Fruchtwasser, vorallem Zecken, Schafe und Ziegen als wichtiges Erregerreservoir: Massive Erregerausscheidung bei der Geburt Schaf: sporadisches Verlammen, Totgeburten, Geburt lebensschwacher Lämmer, abortierte Feten ohne morphologische Veränderungen Rind: Aborte meist im spätstadium Mensch: Grippeähnlich und Aborte, Brustschmerzen, Myalgie, Nachweißmethoden: PCR; ziehl-neelsen Färbung, immunfluoreszenztest, ELISA;
- Leptospirose gram negativ, Kleiderbügelform, Anzucht schwierig Erregerreservoire: Ratten, Mäuse und viele mehr, Infektion indirekt durch Wasser, Boden, Futter, Gegenstände usw., die Leptospiren enthalten Haustiere infizieren sich auf verseuchten Weiden und Futterplätzen sowie an Tränken Erkrankte Tiere scheiden Leptospiren in großen Mengen mit dem Harn aus und bilden Hauptinfektionsquelle Ausscheidung auch über Sperma, Fruchtwasser hohe Tenazität (wenn alkalisch, feucht, warm) Pathogenese: Bakeriämie, Septikämie, Fieber Schwein: meldepflichtig gravide Sau besonders anfällig Aborte, lebensschwache Ferkel Ferkel sterben in Stufen ab Interstitielle Nephritiden („white spots“ bei Fleischbeschau) Wdk: besonders Weiderinder, meldepflichtig beim Schaf Fieber, Ikterus, Hämoglobinurie, Anämie (Durchfälle, Mastitis) bereits in Bakteriämie: Apathie, Inappetenz, Leistungsabfall Hund "Stuttgarter Hundeseuche“ übertragung durch stehende, warme gewässer - eintrittswunde seuchenhaft, perakut bis chronisch, jahrelange Persistenz, bes. urämische Form (im Gegensatz zu anderen Tieren) Fieber, Mattigkeit, Erbrechen, Durchfall, Abort, bluthusten, nephritische, ikterische, gastrointestinale, nervale Formen Nierenversagen und Leberversagen ( kreatinin, harnstoff massiv erhöht) Bakterien vermehren sich in Nierentubuli, Nierenschwelllung mittel der wahl ist doxy Impfung möglich = Berufserkrankung Pferd Mondblindheit (rezidivierende uveitis) Mensch ( schweinehüterkrankheit) Grippeähnlich, konjuktividen, meningitis