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Kognition und Wahrnehmung (Fach) / Perceving objects and scenes 5 (Lektion)
wie man Objekte und Szenen wahrnimmt
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- Grundsatz der Gestaltpsychologie -> Die Gestaltpsychologen kamen zu dem Schluss: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ -grenzt sich von den Elementaristen und den Assoziationspschologen ab, die davon ausgehen, dass sich die Wahrnehmung aus elementaren Empfindungen aufbauen
- Wahrnehmung ist für Maschinen schwierig, weil: -der Stimulus ist am Rezeptor ambigue (mehrdeutig) -Objekte können teilweise verdeckt sein (Menschen könne mit GEONS enstschlüsseln) -Objekte können unscharf sein -Objekte sehen aus verschiedenen Perspektiven unterschiedlich aus (Invarianz Porblem für Maschinen)
- Gestaltfaktoren / Gesetze was sind sie in Wirklihckeit funktion 9 Stück Gestaltfaktoren = Heuristiken, also Erfahrungswerte zur Auflösung von MehrdeutigkeitenAlgorithmus = Regelhaftigkeit Faktor der Prägnanz/ der guten Gestalt/ der Einfachheit- Jedes Reizmuster wird so gesehen, dass die resultierende Struktur so einfach wie möglich ist (z.B. symmetrisch statt unsymmetrisch, ein 3D Würfel statt sieben 2D Flächen) Faktor der Ähnlichkeit-Ähnliche Dinge scheinen zu zusammengehörenden Gruppen geordnet. Zu den Kriteriennach deren Ähnlichkeit gruppiert wird gehören- Orientierung, Helligkeit, Farbton, Größe, Tonhöhe (bei auditiven Reizen) Faktor der gestaltgerechten Linienfortsetzung/ der fortgesetzt durchgehenden Linie-Punkte, die als gerade oder sanft geschwungene Linie gesehen werden wenn man sieverbindet, werden als zusammengehörig gesehen. Linien werden so gesehen, alsverfolgten sie den einfachsten Weg Faktor der Nähe-Zeitlich und räumlich Nahes wird gruppiert Faktor des gemeinsamen Schicksals-Dinge, die sich in die gleiche Richtung bewegen erscheinen als zusammengehörig Faktor der Vertrautheit-Dinge bilden mit größerer Wahrscheinlichkeit Gruppen, wenn die Gruppen vertrauterscheinen oder etwas bedeuten Faktor der gemeinsamen Region-Elemente, die innerhalb einer gemeinsamen Region liegen, werden zusammengruppiert Faktor der Verbundenheit der Elemente- Elemente, die miteinander verbunden sind, werden als Einheit gesehen Faktor der zeitlichen Synchronizität-gemeinsames Auftreten, z.B. Leuchtpunkte die gemeinsam aufleuchten werden alsEinheit gesehen (auch dann wenn sie relativ weit auseinander liegen)Gestaltfaktoren können zusammenwirken, Erleichterung der Objektwahrnehmung, aber auchkonkurrieren (darum auf welche Weise gruppiert wird).
- Figur-Grund-Trennung -Eigenschaften allgemein beschreibend -welche Eigenschaften beeinflussen was Figur und was Grund ist? Besonders wichtig für die Objekterkennung: Figur-Grund-Trennung: - Die Figur wirkt „dinghafter“ und ist leichter im Gedächtnis zu behalten- Die Figur wird als vor dem Hintergrund stehend wahrgenommen- der Hintergrund wird als ungeformtes Material gesehen (erstreckt sich hinter der Figur)- Die Konturen, die die Figur vom Hintergrund trennen, gehören zur Figur Bestimmte Eigenschaften beeinflussen was als Figur, und was als Grund gesehen wird. Figur ist...-symmetrisch- in der unteren Bildhälfte- die relativ kleinere Fläche- horizontal/vertikale orientiert- konkav ist (und nicht konvex)- bedeutungshaltig (Welle)
- recognition by components theory -Irving Biederman’s Theorie (RBC, Recognition-bycomponents-theory) -Zerlegung der Objekte in Bestandteile/Koponenten -> elementare Teilkörper, die Geone„geometrisches Ion“ -Idee: jedes Geon hat NAP: (non-accidental properties)= Set von Eigenschaften, durch die jedes Geon erkannt wird, da charakteristisch; jedes Geon hat sein eigenes Set von NAPs --> Objektidentifizierung möglich, wenn die Geon-Identifizierung erfolgreich= principle of componential recovery -es gibt 36 Geone -Problem: Inaccidental Viewpoint: In dieser Position kann es nicht erkannt werden (stehende Münze) -> es gibt auch accidental properties
- Wahrnehmung von Objekten in Szenen und Szenenwahrnehmung -wie schnell? -was sind global image features und wofür sind sie gut? ______ -ich bin im zimmer und stimme damit übergein (degree), dass ein schöner Tag ist -ich gucke aus offenen Fenster (openness) und sehe den Horizont und wenige Objekte -dort ist auch das Meer, das so natürlich (naturalness) wirkt mit den geschwungen Wellen -der Wald davor wirkt eher rauh (roughness), mit seinen vielen kleinen Elementen und Bäumen -davor ist die Stadt mit Hochhäusern, die viele lange Lienen hat (Expansion) -alle Farben sind so schön bunt, dass es plötzliche einen Regenbogen gibt -nach 66 ms erste Elemnte erkennbar, nach 250 ms fast die ganze Szene -Global image features: Globale Gedächtnisrepräsentation -> schnelle Wahrnehmung möglich, Assoziation mit bestimmten Arten von Szenen - degree of naturalness: raue Textur in Natur, keine Homogenität, keine reinen Konturen- degree of openness: Horizont hilft beim Erkennen. Natur hat oft Horizont.- degree of roughness: wenige Objekte sind leichter zu erkennen, wie Strand als ein Wald mit vielen kleinen Objekten (high roughness)- degree of expansion: künstliche Bilder haben einen Fluchtpunkt, meist Mittelpunkt- Colour: Manche Bilder haben charakteristische Farben, wie an einem Strand oder ineinem Wald
- Regularities in the environment Regularities in the environment: Regelhaftigkeiten, die bei Wahrnehmung helfen Physikalische Gesetze:- Licht kommt von oben- bessere Wahrnehmung von horizontalen und vertikalen Linien (oblique effect) Semantische Gesetze:- einzelne Gegenstände werden im Kontext assoziiert (semantisches Wissen)- multiple Persönlichkeiten eines blobs: unscharfes Kästchen wird je nach Kontext definiert
- Theory of unconscious inference (auch: likelyhood principle) -> helmholz unbewusste schlussfolgerung Charakteristika von vielen visuellen Täuschungen (Helmholtz)-> unbewusst schließen wir darauf, was wir sehen wollen, trotz mehrerer Möglichkeiten-> da unbewusst, kein Einfluss auf das, was wir sehen
- Reagieren Neurone auf den Reiz, oder auf auf was wir sehen? -Die Gehirnaktivität hängt von der Wahrnehmung und Identifikation/Klassifikation ab -Erkenne ich die Person richtig, ist die Gehirnaktivität am Größten. Erkenne ich eine falsche Person,geringer -Erkennt man nur ein Objekt ist sie am geringsten, obwohl immer der gleiche Stimulus.
- beteiligte Gehirnregionen bei der Wahrnehmung Occipitaler Cortex: Initial processingFFA (Fusiform face area): Erkennen des GesichtsAmygdala: emotionale Reaktion, Deutung fremder EmotionenSTS (superiorer temporaler Sulcus): Deutung von BlickrichtungenFrontaler Cortex: AttraktivitätExtrastriateBodyArea: KörperParahippocampicalPlaceArea: Gebäude und Plätze
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- Wann feuert eigentlich Zelle, wo muss Reiz (z.B. Balken) liegen, um wahrgenommen zu werden? -Wenn Detektoren in einem Umfeld sind, in denen auch Detektoren derselben Orientierung sind (in a line), feuert das Neuron höher als wenn es von anderen Orientierungen umgeben ist (Inhibition durch die anderen). -Der Reiz muss eigentlich in dem rezeptiven Feld leigen (z.B. sind komplexe Zellen im V1 auf Balken spezialisiert, dann werden sie aktiviert) -wenn ein Balken im rezep. Feld genau richtig liegt, müsste Zelle eig. aktiviert werden.Wenn aber nun noch viele wahlos verteilte Balken um rezeptiven Feld liegen, wird die Zelle nicht aktiviert. -Wenn aber einige der umherumliegenden Balken die gleiche Ausrichtung wie der Balken im rezeptiven Feld hat, wird er wahrgenommen (--> Gesetz der guten Fortsetzung) -Außerdem müssen diese gleichangeordenten Balken klar zum Vordergrund gehören, denn den nimmt man viel eher als den Hintergrund wahr (Figur Grund Gliederung)