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Psychologie 2 (Fach) / ... (Lektion)

Schweer

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  • Eindrucksbildung - Primacy Effekt Man erinnert sich besser an früher eingehende Informationen als an später eingehende Informationen, da diese leichter ins Langzeitgedächtnis übergehen
  • Psychologie Def. Beschreibung, Erklärung und Vorhersage menschl Erlebens und Verhaltens
  • Def. Diff. Psychologie   Beschreibung und Erklärung von interindividuellen Unterschieden in einzelnen psychi-schen Funktionen befasst
  • Def. Klinische Psychologie   Teilgebiet der Psychologie, das sich mit abweichendem (patholo-gischem) Verhalten beschäftigt
  • 2 Def. Persönlichkeitspsychologie  empirische Wissenschaft von den überdauernden, nicht-pathologischen, verhaltensrelevanten individuellen Besonderheiten von Menschen innerhalb einer bestimmten Population  Normalvarianten der Persönlichkeit einschließlich verhaltensrelevanter genetischer und neuronaler individueller Besonderheiten
  • Def. Paradigma Bündel von theoretischen Leitsätzen, Fragestellungen und Methoden zu ihrer Beantwortung verstanden, das das Vorgehen einer größeren Zahl von Wissenschaftlern in einer bestimmten historischen Periode der Wissenschaftsentwicklung charakterisiert.
  • Def. Sozialpsychologie   Versuch, zu verstehen und zu erklären, wie die Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen von Personen durch die tatsächliche, vorgestellte oder erschlossene Anwesenheit anderer Menschen beeinflusst werden  empirisch überprüfbare Theorien und Modelle zu entwickeln, um zu beschreiben, zu prognostizieren und zu erklären, wie Menschen sich in sozialen Situationen verhalten - wie sie einander wahrnehmen, wie sie Einfluss aufeinander ausüben und wie sie ihre Beziehungen zueinander gestalten.
  • NEO FFI NNeurotizismusschwach: selbstsicher, ruhigstark: emotional, verletzlichEExtraversionzurückhaltend, reserviertgeselligOOffenheit für Erfahrungenkonsistent, vorsichtigerfinderisch, neugierigCGewissenhaftigkeitunbekümmert, nachlässigeffektiv, organisiertAVerträglichkeitkompetitiv, misstrauischkooperativ, freundlich, mitfühlend
  • Def. Statistik     •Methoden und Techniken für die Analyse von numerischen Daten •Statistik = Resultate einer statistischen Datenanalyse
  • Deskriptivstatistik (beschreibende Statistik) –dient dazu, einen Überblick über die Daten zu gewinnen –Verfahren: •Häufigkeitsauszählungen, Mittelwerte (Modalwert, Median, arithm. Mittel), Kreuztabellen, Balkendiagramme
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  • Inferenzstatistik (schließende Statistik) –Übertragung von Ergebnissen aus einer Stichprobe auf die Grundgesamtheit; dabei werden Hypothesen getestet –Verfahren: •Signifikanztest, bspw. t-Test, 𝜒2-Test, Korrelationsanalysen
  • Item     Aufgabe in einem Test; Fragestellung in einem Fragebogen
  • Skala     mehrere Items, welche die gleiche Eigenschaft erfassen
  • Kausalität     ein Sachverhalt kann als Ursache und ein anderer als dessen Wirkung angesehen werden
  • Variable     bezeichnet ein Merkmal oder eine Eigenschaft eines Merkmalsträgers
  • unabhängige Variable     Variable in einem Experiment, die kontrolliert verändert wird, um den Effekt auf davon abhängige Variablen zu bestimmen
  • abhängige Variable     eine der Variablen, deren Änderungen bei einem Experiment gemessen werden
  • Grundgesamtheit     abgegrenzte (sachlich, örtlich, zeitlich) Menge von Merkmalsträgern (bspw. Einwohner von Vechta, Teilnehmer/in-nen an einer Veranstaltung)
  • Stichprobe     Teilmenge der Grundgesamtheit, die auf Basis eines Auswahl-verfahrens ausgewählt wurde und deren Merkmale erfasst wurden
  • Signifikanz     ein statistisches Ergebnis, das gegenüber zufälligen Einflüssen genügend gesichert ist, wird als signifikant bezeichnet
  • psychometrische Tests     –Messung von (Teil-)Aspekten der Persönlichkeit –bspw. Persönlichkeitsstrukturtest, Interessenstest –Persönlichkeitsfragebogen –nicht-sprachliche und objektive Persönlichkeitstests
  • Leistungstests     –Messung der Leistung in einem Bereich –bspw. Intelligenztest, Funktions- und Eignungstest, Assessment-Center
  • Operationalisierung     Finden / Festlegen von Indika-toren, die auf das zugrunde liegende Konstrukt schließen lassen; Festlegen von beobachtbaren Kri-terien für theoretische Begriffe z.B. Ausländerfeindlichkeit
  • Messen   „Messen ist die systematische Zuordnung von Zahlen zu Objekten oder Personen." (Sedlmeier & Renkewitz, 2008) „essen" = systematische Zuordnung von Zahlen zu Ausprägungen einer Variable die Zuordnung von Zahlen zu Ausprägungen einer Variable bildet das Skalenniveau
  • 4 Skalenniveaus Nominalskala Ausprägungen von Variablen lassen sich dahingehend vergleichen, ob sie bei zwei Merkmalsträgern gleich oder unterschiedlich sind. Familienstand,Geschlecht, Hobbies, Lieblingsfarbe, Nationalität, Familienstand, Geschlecht, Religionszugehörigkeit Ordinalskala Ausprägungen von Variablen lassen sich für Merkmalsträger in eine Rangfolge bringen. Hierachie-Ebenen, Schulabschluss, Schulnoten, Güte von Restaurants, gemessen in Sternen, militärischer Rang Intervallskala Ausprägungen von Variablen lassen eine Aussage über die Differenzen zu. Temperatur in °C,Kalenderzeit, Uhrzeit, Verhältnisskala Ausprägungen von Variablen lassen eine Aussage über Verhältnisse zu. Zeit (s, min, etc.),Körpergröße,Temperatur n. Kelvin, Körpergewicht, Länge,Alter, Reaktionszeit
  • KTT     •meist verbreitete psychometrische Testtheorie •versucht zu klären, wie (ausgehend von einem Testwert einer Versuchsperson) auf die wahre Ausprägung des zu messenden Merkmals geschlossen werden kann •Schwerpunkt: Genauigkeit einer Messung bzw. Größe des jeweiligen Messfehlers (Messfehlertheorie)
  • KTT 5 Axiome     •Existenzaxiom –der wahre Wert existiert als Erwartungswert der Messungen eines Probanden •Verknüpfungsaxiom –jede Messung ist aus einem wahren Wert und einem zufälligen Fehlerwert zusammengesetzt •Unabhängigkeitsaxiom –Korrelation zwischen den Messfehlern und den wahren Werten bei beliebigen Personen und beliebigen Items ist null •Unabhängigkeit der Messfehler zwischen Items –Fehlerwerte zweier Messungen mit beliebigen Items für dieselbe Person sind unkorreliert •Unabhängigkeit der Messfehler zwischen Personen –Fehlerwerte zweier Messungen mit beliebigen Personen mit demselben Item sind unkorreliert
  • 3 Gütekriterien psychologischer Messungen   Objektivität: Unabhängigkeit der Testergebnisse von der Testleitung. •Durchführungsobjektivität •Auswertungsobjektivität •Interpretationsobjektivität Reliabilität: Zuverlässigkeit eines Tests: Wie genau misst der Test das, was er misst? •Retest-Reliabilität: wiederholte Testung •Paralleltest-Reliabilität: zwei parallele Tests werden erstellt •split-half-Reliabilität: Test wird in zwei Teile geteilt Validität: Gültigkeit eines Tests: Misst der Test auch das, was er zu messen vorgibt?
  • Faktoren- und Clusteranalyse     •Gemeinsamkeiten –Verfahren zur Aufdeckung von vorhandenen Strukturen -> Datenstrukturierend –Bezeichnungen stehen für Verfahrensgruppen und nicht für ein einzelnes Verfahren –gehen nicht von abhängigen und unabhängigen Variablen aus, sondern behandeln alle Variablen unabhängig von einem etwaigen kausalen Zusammenhang –Verfahren dienen primär der Wissenskonstruktion •Faktorenanalyse –„entdeckt" ggf. vorhandene lineare oder inhaltliche Gemeinsamkeiten zwischen Variablen –einander ähnliche Daten werden statistisch zu Faktoren zusammengefasst –Bspw. Persönlichkeitstest: NEO-FFI (5 Dimensionen der Persönlichkeit usw.) •Clusteranalyse –sucht möglichst homogene Gruppe durch Zusammenfassung von Fällen (Ausgangspunkt sind somit die Merkmale) –(re)konstruiert Assoziationen zwischen Fällen und ihrer Clusterzugehörigkeit –bspw. Typenbildung von Personen/Gruppen: SINUS-Milieus