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Physiologische Psychologie (Fach) / Prfügung mögliche Fragen (Lektion)
mögliche Fragen
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- Neglekt -Ausfall einer Gesichtshälfte -meist kontralaterale Seite betroffen, nach Läsion/Schlaganfall im rechter Hemisphäre -Tatsache, dass Reize auf linker Seite wahrgenommen (wenn keine Interferenz von rechtskommt), ist Hinweis auf ein Problem der Hierachisierung/Selektion von Aufmerksamkeit
- PC / Gehirn - Vergleich beide haben gemeinsam: -Informationsverarbeitende Maschinen -> input / output Maschinen -beide können Daten selektieren (beim Gehirn der Thalamus, der präfrontale Kortex) -Spezifizierung: audivitve, visuelle, vestibuläre System etc., bei PC ebenfalls Spezialisierungen bestimmter Programme Unterschiede: -Gehirn arbeitet mehr parallel und seriell, PC eigentlich nur seriell (Gehrin: parallel: blindeside - Reiz kommt trotzdem durch, wird nur nicht gesehen, Aufbau der Retina, CGL, V1 / seriell: Sakkaden und Fixationen der Augen, stetige Höherverschaltung in immer komplexere Areale) -Gehirn ist fehlertolerant, PC nicht -Gehirne können Lernen, umlernen -> Plastizität -Wissen ist eng mit Erfahrung verknüpft -Gehirne können Emotionen erzeugen -Gehirnleistung wird immer besser, je mehr Wissen sie gesammelt haben, Kapazität des PCs/der Festplatte ist begrenzt -beim Gehirn ist Hardware die Software, bei PC nicht
- Patientenaufgabe -wie nähern? -Lennard (Memento) -H.M. -> was machen, wenn man einen der beiden vor sich hat? was ist problematisches Verhalten? was ist die Konsequenz davon? In welchen Situationen tritt es auf? / Was sind die Verstärker? -> Hypothese aufstellen -> Wie kann man Verhaltenskette unterbrechen? -gucken, was kann er, was kann er nicht (nicht erinnern? -> reterograde Amnesie / nichts neues Lernen -> anterograde Amnesie) (ist Prolblem im Verhalten oder im Wissen, also eher implizit, oder explizit? Verhalten -> sollte nicht nur reden, sondern auch Handeln -> Verhaltenstherapie) .. ansonsten Gesprächstherapie Lennard: (mit ensprechnd. Vorlesung abgleichen 1. SS) -Problematisches Verhalten: vergisst alles was nicht in seinem Arbeitsgedächtnis, KZG aufrechterhalten wird -Konsequenz: er vergisst alles sehr schnell -> Hypothese: z.b. anterograde Amnesie H.M. -was ist Problem: keine neuen explizieten Erinnerungen -was ist Konsequenz? -> Vergisst alles wieder ralativ schnell -Hypothese: anterograde Amnesie -Bsp. für Dissoziation von Funktionen (implizietes und explizietes Gedächtnis als getrennte Systeme -Grund: MTL dort wo Hippocampus sitzt ist geschädigt -Hippocampus ist für Einspeicherung neuer Inhalte (gibt Kontexteffekte und place cells) -MTL für Decodierung/Abruf wichtig
- Dissoziation Doppelte Dissoziation Bsp.: Assoziation: Symptome treten gemeinsam auf Dissoziation: getrennt arbeitende Areale/Systeme -> Teilleistungen sind selektiv beeinträchtigt -> Bsp.: H.M.: kann implizit lernen, aber nicht explizit -> systeme scheinen getrennt voneinander zu sein -Bsp.: Elli hat Schädigung des Temporallappens und kann noch nach Objekten greifen, sie aber nicht mehr benennen -> weist auf unterschiedliche Funktionen hin Doppelte Dissoziation: gerennt und unabhängig arbeitende Gedächtnissysteme -> zwie Patienten zeigen gegensätzliches Muster an Beeinträchtigungen Bsp.: Elli mit Schädigung im Temporallappen kann nicht bennen, und Bernd mit schädigung im Parietallappen kann nicht nach Objekten greifen -> beide Läsionsfälle deuten darauf hin, dass es sich um zwei getrennt und unabhängige Verabeitungspfade handelt
- Was ist Gamma Band / Gamma Oszillation? Gammaband Aktivität/Oszillation: -hängen mit dem bewussten wahrnehmen (Aufmerksamkeit) zusammen, da ein Reiz in verschiedenen Modulen/Arealen verarbeitet wird, er aber am Ende einheitlich als ein Reiz wahrgenommen wird -> muss also Verknüpfungsmechanismus geben -> synchrone und gleichzeitige neuronale Entladungen in den beteiligten Arealen beobachtbar -> Gamma könnte Areale verbinden -> Gamma ist also da, wenn Binding stattfindet (N2 Komponente, negativierung bei EKP nach 200 ms beobachtbar (neuronales Korrelat) -bei Orientierungsreaktion, viele Aufmerksamkeitsressourcen müssen aufgebracht werden und schnelle Oszillatinen beobachtbar -hängt mit höheren Kognitiven Funktionen zusammen -Frequenz im Bereich von 30 - 70 Hz -synchron Feuernde Neuronennetze
- Aufmerksamkeit ...alles -Sakkaden sagen sehr viel über aufmerksamkeit aus -limitiertes Kapazitätskontrollsystem (gibt nur begrenzt Ressourcen) -die Reize erhalten Ressourcen, die wir bewusst wahrnehmen, also wenn wir etwas neues lernen, von einer Situation Gefahr ausgeht, wenn eine Effektanitzipation nicht zutreffend war(mismatch) -das aufsteigende reticuläre Aufmerksamkeitssystem weist entsprechend Ressourcen zu was auf neuronaler Ebene stattfindet: -Thalamus: hemmt (top down), je nachdem was er hemmen soll (weiß es durch Präfrontaler Kortex der für Entscheidungen und Hemmung zuständig ist) mismatch: Parietallappen und Zinuglum aktiv)
- ARAS neuronale Elemente was aktiv bei mismatch? was aktiv bei hemmung / Entscheidungen treffen? aufsteigendes retikukläres Aktivierungssystem - für Wachheit und tonsiche Muskelspannung zuständig - -Verstärkung und Abschwächung motorischer und sensorischer Impulse -wird vom Kortex moduliert
- warum kann man sagen, wahrnehmen ist ein aktiver Prozess? ... -weil man beim EEG Oszillationen beobachten kann -je mehr Nähe zum Geschen, desto spezifischere Areale bei Aufmerksamkeit beteiligt -> Bei Musikern ist beim Hören von Musik nicht nur auditiver Kortex aktiv, sondern auch der motorische, da sie "in Gedanken mitspielen" - -weil Ressourcen des limitierten Kapazitätkontrollsystems aufgewanded werden müssen, sodass ein selektiver Fokus auf einzelne Aspekte gerichtet wird und andere Aspekte gehemmt werden
- PTBS Scheint Problem bei der Konsolidierung zu geben, da Flashbacks erst nach Wochen auftreten und Erlebnis somit scheinbar nicht richtig verarbeitet wurde
- Plastizität des Gehirns -z.B. bei Blinden ist Aktivität im Occipitallappen, wenn sie Hören -Reorganisation im somatosensorischen Kortex: Wird Finger Abgeschnitten, breiten sich die somatosensorschen Areale der benachtbarten Finger auf sein somatosensorisches Areal aus -oder Dystonie bei Musikern: benachbarte Finger bewegen sich zusammen, obwohl nicht geplant..Grund: durch Hebb Synapsen werden die gleichzeitig aktivierten Finger stark miteinander auf neuronaler Ebene verbunden
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- Zellensembles Reverberatorische Erregunskreise / Kortikale Plastizität -Mechanismus (Hebb Synapsen) -mehrere reverberatorische Erregunskreise bilden einen geschlossenen Kreis -> ein Zellensemble -in der Konsolidierungsphase müssen die neuronalen Erregunskreise zu geschlossenen Kreiseverbänden werden -Simultane Aktivierung durch Hebb Synapsen verstärkt deren Verbindungen, snaptische Verstärkung -die Bildung von Zellensembles beim Lernen entsteht durch gleichzeitiges und kohärentes Feuern und wird in Synchronisation von neuronalen / oszillatorischen Entladungen im EEG/ MEG sichtbar -später genügt Teilaktivierung um ganzen Neuronenkreis zu aktivieren -
- Synaptische Plastizität welcher Kern für wichtigen Neurotransmitter zuständig? welcher weiterer Neurotransmitter und was macht er? -Nucleus Meynert: (NBM) Produziert Großteil des Acetylcholins im ZNS; Erhält Information über Vitalitätsbedeutung eines Reizes aus der Amygdala und anderen limbischen Regionen -Dopamin und Lernen: Wichtig für instrumentelles Lernen (operante Konditionierung) und Änderung von Zielhierarchien (Aufmerksamkeit, PFC); Verbindet den Belohnugswert eines Reizes mit einem Verhalten-Ändern Feuerrate in Abhängigkeit, von Belohnungsvorhersagewert: Mehr Belohnung als erwartet: Stärkere Aktivität (als wenn gleiche Belohnung gemäß der Erwartung) und umgekehrt-Operiert über Feedbackkreis zwischen Basalganglien (Willkür, Spontanität, Affekt etc) und dem PFC-Das Dopaminsystem treibt einen an etwas zu machen (ist auch bei Pakinson Patienten beschädigt) Nucleus accumbens: Reagiert vor Allem auf Anreizwerte (Also wenn starkes Verlangen da ist, ist der Aktiv)
- Parkinson Motivatio ist gestört (Zielsetzung) -> da Dopamin dafür zuständig ist -
- Glutamat und lernen LZP LZD Glutamat und Lernen: Glutamat und seine Rezeptoren (zb NMDA) sind notwendig für Lernen (Wichtig für Langzeitpotenzierung /-depression); Kommt im ZNS häufiger vor als Dopamin und Noradrenalin; Besonders viel im Hippocampus und Neokortex-Glutamat in höheren Konzentrationen toxisch (Desswegen therapeutisch ungeeignet -> Geringe Abweichungen führen zu kognitiven Beeinträchtigungen) Habituation der Aplysia: Wiederholte Reizung des Saugrohrs führt zu Habituation-Sensorisches Neuron zeigt hier geringere Ausschüttung von Neurotransmittern an den Synapsen des Motorneurons-Diese Reduktion wird ausgelöst durch weniger Ca2+ Einstrom in die Präsynapse des sensorischen NeuronsLangzeithabituation: Hier kommt es zu einer Abnahme der der Vesikel in der SynapseSensibilisierung: Hier wird die ausgeschüttete Transmittermenge erhöht (und auch mehr Ca2+ Einstrom) Strukturelle Konsequenzen von LTP: -postsynaptische Verdichtung der spines (also: Rezeptoren, Enzyme, Transmitter und Proteine zur Fixierung der Moleküle werden am Ort der postsynaptischen Aktivität konzentriert-Der spine vergrößert sich, neue aktive Zonen werden ausgebildet und langfristig werden neue Synapsen gebildet-> Insgesammt erhöht dies die Effizienz der Verbindung -> Folgt der Hebb Regel
- was ist lernen? -Je geringer Vorhersagefehelr, desto besser wird gelernt -vorhersage fehler je besser erwartung übertroffen wird, desto eher lernt man -> Effektantizipation -> -neuronale Ebene: -Hebb Synapsen, Synaptische Verstärkung durch LZP -RF vergrößern sich durch Hebbsche Synapsen, Areale die viel genutzt werden, überlagern andere Areale -zeichnet sich durch synchron feuerende Erregunskreise aus - -Gedächtnis (impilizt oder explizit lernen
- Motivation -Anreizchrakter -Antizipation der Konsequenz -> Effektantizipation -> motivationale Aufmerksamkeit (incentive salience) ...
- Süchte entstehen u.a. durch K.K. Konsequenz bei Entzug? Die Konditionierung unterbrenchen Kontexteffekte herausfinden (Kneipe, Stimmung) und diese versuchen als normales darzustellen -> Umfeldwechsel hilft am besten gegen Rückfälligkeit
- Korsakoff Patien welche Schädigung? was ist folge? Hat PFC zersoffen, dieser ist für Hemmung und Entscheidungen zuständig -somit werden Gedanken einfach geteilt, ohne gehmennt zu werden -> Konfubulationen (erfundene Geschichten) + Amnesie
- Dipol alles zu hinschreiben
- Die Integration der Information von unterschiedlichen sensorischen Systemen ist eine wichtige Funktion des Gehirns. Beschreiben Sie dazu kurz ein Beispiel! interaktion von sensorische systemen mit Tiefensehen -> Bsp für multisensorische Interkation und Konvergenz --> für Positionsbestimmung des körpers im Raum zuständig, Stellung des Kopfes im Vergleich zum Körper, Bewegung des Körpers im Raum
- -Efferenzkopie -Reafferenzprinzip Efferenzkopie: hypothetische Vorstellung einer Kopie der nach außen abgegebenen Efferenzen, mit der die Rückmeldungen über die vollzogenen Handlungen (Reafferenzen) verglichen werden. So ist eine ständige Kontrolle des eigenen Verhaltens möglich Reafferenzprinzip: -die efferenten motorischen Kommandos erzeugen eine Efferenzkopie, die mit den afferenten Signalen verrechnet werden
- Das Temporallappen-Hippokampus-System ist verantwortlich für: -explizites Gedächtnis -assoziatives Zusammenbinden von Kontextreizen -Bündelung der aufgenommenen Information vor Ablage in den Kortexarealen
- was passiert bei konvergierender / divergiegrender Inforamtion? dient, dass relativ kleine Erregungen abgebildet werden können
- Rolle des PFC? Hemmung, Entscheidungen treffen und ebenhalt -Phineas Gage konnte dies nicht mehr tun, weshalb er keine sinvolle Effektantizipation mehr vornehmen konnte und somit riskante Entscheidungen traf
- -vergleich von mrt pet -pet stoffwechselprozesse -beides bildgebedne Verfahren -aber pet keine strukturelle auflösung, aber gute räumliche auflösung -pet invasiv -mrt strukturelle aufnahmen, dies nicht bei / bei pet nur bildgebendes versfahren -bei fmrt nur sauerstoffkoneznentration Pet verschiedene Stoffwechselprozesse
- Aphasie 2 Stück, die wichtig sind Broca Aphasie: für Syntax und Mopholige wichtig, Verständnis nicht beeinträchtigt (Symptom ist Telegrammstil) Wenicke Aphasie: Sprachverständnis nicht betroffen
- Prosopagnosie 2 Typen, Gesichtsbildheit Komponente: N170 assoziative Agnosie: bekannte Gesichter können nicht mehr erkannt werden apperzeptive Agnosie: Gesichter werden nicht mehr als Gesichter erkannt
- Wahrnehmung als aktiver Prozess -Efferente Systeme (Motorik) übenen einen großen Einfluss auf die Wahrnehmung aus ('Tasten, Augenbewegungen etc.), d.h. Wahrnehmung ist ein hoch aktiver Prozess -> sieht Sportszene oder Lied und entsprechend Areale von Sportlern oder Musikern für ausführung der Bewegungen (motorische Zentren) sind aktiv (bei Laien lediglich visuelle oder auditive Verarbeitung, keine motorische) Efferente Systeme (Motorik) haben großen Einfluss auf die Wahrnehmung (Tasten, Augenbewegung): wohin wird die Aufmerksamkeit gerichtet? → durch Kenntnisse/Wissen gesteuert