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Physiologische Psychologie (Fach) / visuelle System (Lektion)
Auge mit Drum und Dran
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- Augenbewegungen -Fachwort -zwei Stadien -Arten von Augenbewegungen Fachwort: Okulomotorik -> Elektrookkumulogramm zur Messung von Augenbewegungen -zwei Stadien: Fixation und Sackaden Arten von Augenbewegungen: -optokinetischer Nystagmus: Rückstellsakkaden, z.B. bei Blick aus dem Zugfenster -vestibulärer Nystagmus. z.B. bei einer Drehbewegung -Nystagmus: Wechsel von langsamen Folgebewegungen und Sakkaden -
- Sinnestäuschungen Simultankontrast/Machbänder: - Hervorhebung von lokalen Veränderungen, vor allem an einem Schachbrett zu beobachten, die zu einer Verbesserung der Sehschärfe führen Nachbilder (lokaladaption) -Nach längerem Betrachten eines Reizes, adaptieren die Fotorezeptoren an Lichtreiz -es dauert etwas, bis die Rezeptoren wieder aktiv werden Autokinetisches Phänomen -stationäres Licht scheint zu wandern bei Dunkelheit, obwohl es das nicht tut (z.B. Zigarette) Flimmerfusionsfrequnez -ab bestimmter Freuquenz erscheint Flimmerlicht als Dauerlicht -je heller das Licht, desto höher die benötigte Frequenz, bis das Flimmerlicht, als Dauerlicht erscheint - 22 skotopisches Licht benötogt frequnez von 22-25 Hz um als Dauerlicht wahrgenommen zu werden -photopisches Licht wird ab einer Frequenz von 30 Hz als Dauerlicht wahrgenommen Phi-Phänomen / Scheinbewegung: stationäre Lichterkette der Reihe nach angeschaltet -> scheibare Bewegung -> Bsp.: Reklametafel
- Tiefensehen/Dreidimensionales Sehen -Zusammenspeil von Konvergenzwinkel und Querdisparition der beiden Augen führt zu stereoskopischem Tiefensehen/Entfernungsschätzung auf 6 Meter -bei größeren Entfernungen zieht man Erfahrung von Größen zur Hilfe -Wahrnehmung ist nur eine Interpretation der externen Welt (deshalb ja auch Sinnestäschungen möglich)
- Farbsehen -was ist Licht? -was sind keien Farben? -entsprechender Gyrus? -Licht ist elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge von 400 bis 700 Nanometern (400 Nm blau, 700 Nm rot..rot, orange, gelb, grün, türkies, blau) -Weiß und Schwarz sind beides keien Farben -in Bereich des fusiformen Gyrus gibt es Regionen, die für die Farbwahrnehmung zuständig sind
- additive und subtraktive Farbmischung -wie viele Farbnuancen kann das Auge insgesamt wahrnehmen? additive Farbmischung: -ist ein psychologisches Phänomen -...,das entsteht, wenn von einem bestimmten Areal Licht mit unterschiedlichen Wellenlängen ins Auge fällt subtraktive Farbmischung -ist ein physikalisches Phänomen -s. Farbm. Ensteht, wenn weißes Licht für bestimmte Frequenzen gefiltert wird, sodass nur der Rest die Netzhaut erreicht -das Auge kann insgesamt 7 mio. Farbnuancen wahrnehmen
- das Auge -wie funktioniert es einwandfrei, wie sieht man scharf? -welche zwei Beeinträchtigungen gibt es (+ eins im Alter)? -die Iris funkgiert als Blende, indem sie den Lichteinfall regelt -das Licht muss durch die Linse auf die Retina gebüelt werden, um scharf zu sehen -die Einstellung der Linse nennt man Akkomodation, durch Ziliarmuskeln und Zolafaser -bei Weitsehen, also wenn man in die Ferne sieht, wird die Linse relativ schmal akkomodiert -bei Nahsehen wird die Linse relativ rund akkomodiert Fehlsichtigkeiten: -Kurzsichtigkeit (Nahes kann erkannt werden, Fernes nicht): der Augapfel ist zu lang, das Licht wird vor der Netzhaut gebündelt (Myopie) -Weitsichtigkeit (Weites kann erkannt werden, Fernes nicht): der Augapfel ist zu kurz, sodass das Licht hinter der Retina gebündelt wird (Hyperopie) -Altersweitsichtigkeit, die Elastizität der Linse nimmt im Alter ab, sodass sie nicht mehr richtig kugelförmig akkomodieren kann
- Aufbau der Netzhaut (Fachwort?) -welche Arten von Photorezeptoren gibt es hier? -was ist besonders? Die Retina besteht aus Zapfen und Stäbchen -Zapfen für Farbsehen (engl. cones) -> ausschließlich in der Fovea Centralis vorhanden -Stäbchen für Helligkeit (engl. rodes) -> überwiegend in der Pherepherie der Retina vorhanden -Fovea Centralis ist Punkt des schärfsten Sehens -Aufbau ist paradox, da Licht erst gesamte Neuronenschicht durchdringen, bis es zu den Photorezeptoren gelangt
- Verlauf der Sehbahn -die beiden Sehnerven (nervi optici) tauschen an der Sehkreuzung (optisches Chiasma) einen Teil ihrer Fasern so aus, dass die Nervenbahnen der nasalen Retina-Bereiche zur kontralateralen Seite kreuzen und und die äußeren Retina - Bereiche ungekreuzt verlaufen (ipsilateral) -Augenverzweigungen führen weiter zu den Augenmotrischen zentren -prätektale Regionen- wo auch die colliculi superiores liegen -Corpus geniculatum lateralis (LGN) hat Filterfunktion, Schützt vor Reizüberflutung durch bottom up (bewirkt top down) -dann weiterverschltung zu V1 (pimärer visueller Kortex) -> striatäre Schicht (hier RZ mit best. Funktion) -dann weiter hoch verschlatet zu V2-V5 -danach geht bei Höherverschlatung die retionotope Organisation zugunsten anderer Inhalte verloren -bis zu den extrastriatären Schichten V5 etc wird Information retinotop verschlatet und Retina ist ebenfalls überreäpresentiert
- CGL -wozu gehört er? -wie ist er aufgebaut? -was macht er, was verhindert er? -wofür ist er bedeutsam? Corpus geniculatum lateralis -ist retionotop organisiert und Fovea centralis ist wieder überreäsentiert) -besteht aus Schichten (die Schichten 1, 4,6 des Thalamus erhalten Input aus dem Kontralateralem Auge) -die Schichten 2,3,5 verarbeiten Infos aus dem ipsilateralen Auge - die Interatkion der verschiedenen schichten ist relativ gering und binokulare Verarbeitung findet erst viel später statt -CGL hat Filterfunktion, Schützt vor Reizüberflutung durch bottom up (bewirkt top down) -es gibt hier viele Umschaltstationen (Relaiskerne), somit zentrale Bedeutung für sensorische Aufmerksamkeit
- V1 (was genau?) -Aufbau -welche Arten von RZ hier? V1 = Primärer visueller Kortex (V1) auch Area 17 Aufbau: -ist wieder retionotop organisiert und Fovea centralis ist überrepräsentiert -ist ebenfalls in Schichten und Säulen aufgeteilt (okuläre Dominazsäulen) -die Säulenaufteilung zeigt, dass es eine örtliche Aufteilung mit paralleler Informationsverarbeitung gibt -diese Organisation führt zu Hyperkolumnen; also Analyseeinheiten für bestimmte Orte im Gesichtsbereich Homologe Arele im V1 tauschen Infos über den Balken aus Rezeptive Felder im V1: -einfache RF reageieren am stärksten auf Kanten -komplexe RF reagieren auf Rotion -hyerkomplexe RF, für Bewegung zuständig
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- was sind stritäre und extrastritäre Areale? V1 ist strtär (einzelen Schichten mit Auge erkennbar) V2-V5 ist extrastritär (da hier keine Streifen erkennbar)
- visueller Assoziationskortex -welche zwei Pfade gibt es hier? -grobe Aufgaben er verschiedenen Areale des visuellen Assoziationskortex V2 - V5 sind die extrastriatären Areale -es gibt zwei visuelle Verarbeitungspfade: -einen ventralen, der sich zum Temporallappen ersteckt und für Gesichtererkennung / Identifikation zuständig ist -einen dorsalen Pfad, der für die Lokalisation zuständig ist und zum Parietallappen führt -beide Pfade arbeiten getrennt voneinander - V2 erkennen stationärer Reize / Mustern - V3 zuständig für Gestalterkennung bewegter Reize /bewegte Konturen -V4 zuständig für Farberkennung -V5 Bewegung -nach extrastriatären Arealen keine retinotpe Verarbeitung mehr
- welche Schlüsse könne aus dem Aufbau des V1 (auch des CGL) gezogen werden? hier spielt ebenfalls die Frage nach serieller oder paralleler Verarbeitung mit rein? -die Säulenaufteilung zeigt, dass es eine örtliche Aufteilung mit paralleler Informationsverarbeitung gibt -die Interatkion der verschiedenen schichten ist relativ gering und binokulare Verarbeitung findet erst viel später statt (im CGL) -diese Organisation führt zu Hyperkolumnen; also Analyseeinheiten für bestimmte Orte im Gesichtsbereich Serielle oder Parallele Verarbeitung? -> beides parallel: Aufbau der Retina, des CGL und Hyperkolumen sprechen für parallele Verarbeitung seriell: serielle Sakkaden ansieht, Fokus wandert der Reihe nach, weiterer Grund, erst einfaches, auf dem komplexere Verarbeitung aufbaut (serielle Höherschaltung)
- wie viele Muskeln wirken an der Bewegung des Auges mit? das Auge wird von 6 Augenmuskeln bewegt und es wirken ebenfalls 3 Hirnnerven
- wie entsteht (der Eindruck einer aufrechten) /nicht verwackelten Welt? -Reafferenzprinziep sorgt für eine Aufrechte Welt - die efferenten motorischen Kommandos erzeugen eine Efferenzkopie, die mit den afferenten Signalen verrechnet werden
- Läsionen im visuellen System: visuelle Objektagnosie: Klasse von Störungsbildern, denen gemeinsam ist, daß visuell präsentierte Objekte nicht erkannt werden, obwohl die Wahrnehmungsfähigkeiten ausreichen sollten, um das Erkennen zu gewährleisten (assoziative Agnosie, Agnosie) -apperzeptive Agnosie: apperzeotive Agnosie :einzelne Objektteile können erkannt werden, aber nicht zu einem Ganzen zusammengefügt werden -assoziative Agnosie: es entsteht die Vorstellung eine Objekts (kann auch nachgezeichnet werden, aber nicht mit Gedächtnisinhalten in Verbindung gebracht werden -Topografagnosie: unfähigkeit (bekannte) Räume zu erkennen -Akinetopsie: unfähigkeit bewegungen wahrzunehmen -Achromatopsie: unfähigkeit Farben Wahrnzunehmen -Prosopagnosie: Kann keine Gesichter mehr erkennen (Gesichtsblindheit) -Apperzeptive Agnosie: Gesichter werden nicht als Gesichter erkannt -assoziative Agnosie: bekannte Gesichter wirken unbekannt visueller Hemineglekt: eine seite des Raums wird vernachlässigt (Störung der Aufmerksamkeitsausrichtung/-hierachisierung) -verbale Alexie: Wörter werden nicht mehr gelesen werden (nach Agnosie im Gyrus angularis) -litterale Alexie: unfähigkeit Buchstaben zu lesen (Eselsb.: die kleineren Inhalte von wörtern)
- wie werden die verschieden (visuellen) Inhalt verknüpft? -durch Aufmerksamkeit -durch Gamma Band Aktivität: synchron feuernde Zellensembles - an Bewusstseinsbildung und Aufmerksamkeit sind Feedbackkreise beteiligt