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Politische Soziologie (Fach) / Macht und Herrschaft (Lektion)
- Was bedeutet im Sinne Max Webers Herrschaft und Macht? universeller Machtbegriff (negativer Machtbegriff) versus normative Methoden auf der Grundlage von Vereinbarungen informationsbasierte Macht ist temporär nur basierend auf die Verfassung legitim Durchsetzung wird garantiert, insofern sie zum Wohle des Volkes ist Macht bedeutet, dass es eine Chance gibt sich und seine Interessen durchzusetzen bzw. wahrzunehmen--> die Gesellschaft hat Macht integriert, so entsteht Herrschaft durch die Gesellschaft Macht ist gewaltlos (amporph) jede soziale Beziehung ist von Macht durchdrungen, in der es eine Chance gibt Herrschaft ist definiert als Chance inhärent ein Befehl, solange ist Macht legitim bei Anna Harend ist die Gewalt der Gesellschaft gegeben Benutzung von Gewalt, so Weber, ...und die Legitimität zur Macht hört auf Macht bedarf Zustimmung Weber bezieht sich auf die Ständegesellschaft (König, Priester und Händler): König besitzt am Meisten Macht, der Priester ist ein Auslaufmodell, doch der Glaube vergrößert die Macht der Kirche, der Händler hat Vertrauensprobleme, weil er evt. von Gott ernannt ist und die Exekutive kontrolliert (Mangel an Legitimation). Der König befehligt das Militär und besitzt Legitimität durch das Volk, auch die Titelvergabe fällt ihm zu. Macht und Wissen sind nicht immer gute Partner: 1) Verkauf von Wissen durch Geld 2) Kollektives Monopol zur Kontrolle (Kirche, Forschung, aufklärerische Bewegungen)
- Verstehende Soziologie-Max Weber / Wirtschaft und Gesellschaft/ Weimarer Republik individuelles Verhalten steht im Mittelpunkt Menschen sind angepasst und durch ihre Sozialisation entstehen soziale Beziehungen, die Weber untersucht Idealtypen: 1) Kampf, d.h. Konkurrenz 2) Vergemeinschaftung, Bsp. Familie und Zusammengehörigkeitsgefühl 3) Vergesellschaftung: soziale Beziehung mit Interessenausgleich Aber es kam zu einer Krise in der WR: das Volk war recht emotional, das Parlament relativ schwach, der äußerliche Faktor: Wirtschaftskrise! So fehlte das Verständnis für demokratisches Handeln...
- Solidarität -durch Charisma - entweder mechanisch oder organisch -Lenkung des Staates durch industrielle Verwaltung -Arbeitsteilung -Webers These: je bürokratischer, desto moderner der Demokratieprozess -Durkheim: die Gesellschaft segmentiert sich stärker, eine neue Morallehre entsteht -Fetscher: Zweifel an der charismatischen Führerthese nach 1933, Reichen Auftreten und Meinung aus? Parlamentarismus ist nicht ideal...
- Was versteht Max Weber unter Soziologie? -das Wesen ist sinnhaft orientiert -Aufstellung genereller Regeln des Geschehens -historisch-kausale Zusammenhänge untersuchend, die kulturwidriges geschehen aufdecken -Bildung von Klassifikationen durch Begriffe
- I.Fetscher/Max Weber: Erklärung für das Scheitern der W.R. ...auch Überbürokratisierung Minister besaßen lediglich das Budgetrecht, jedoch wenig Kontrollfunktion Max Weber: nicht die Politiker seien unfähig, sondern der Reichstag wäre ohnmächtig gewesen die Deutschen seien zu passiv gewesen aus der französischen Revolution und den Bauernaufständen damals seinen zu wenig Konsequenzen gezogen worden
- Klassenkategorien nach Weber 1) Unternehmer (+) (Besitzklasse durch Bildung) 2) Bauern (Mittelklasse, Kleinbürger/ Inteligentia) 3) Arbeiter (-) (alle) gleiche Klasse, aber mit unterschiedlichen Interessen Gründe und Folgen des Handelns müssen durchsichtig sein für gemeinsames Handeln Ständische Lage: typisch wirksame positive oder negative Priviligierung in der sozialen Schätzung (Ehre, Prestige) mit Basis der Lebensführung, Erziehung, Abstammungs- o. Berufsprestige Klassen entstehen durch Befindlichkeiten: 1) Besitzklasse (Besitzunterschiede werden bestimmt) 2) Erwerbsklasse (Chancen des Marktes w. bestimmt) 3) Soziale Klasse (leichter Wechsel) Genuß, Vermögen, Leistung und Erwerbsmittel bestimmen die besondere Klassenlage und somit die Lebenschancen. ...Bedingungen des Marktes bilden die Gemeinschaft, auch sachlicher Besitz (Klassenlage durch Vergemeinschaftung), Klassen sind angeblich keine Gemeinschaften, sondern Stände!!! Klassen- Wirtschaftsordnung Stände- Soziale Ordnung Parteien- Macht
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