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Politische Soziologie (Fach) / 6 (Lektion)
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- die drei Gewalttypen Direkte physische und psychische Gewalt Strukturelle Gewalt kulturelle symbolische Gewalt
- 1. Gewalttyp: die direkte physische und psychische Gewalt · Psychische zielt auf Geist, Seele, Gemütsverfassung ab (Psychospielchen) · Physische auf körperliche, äußerliche Verletzungen, Tötung · Kulturell vorraussetzungslos und universell wirksam · Setzt keine Dauerhaft überlegende Machtmittel vorraus, da Mächtigkeit aus der Verletzbarkeit des menschlichen Körpers resultiert
- 2. Gewalttyp: strukturelle gewalt Synonym für soziale Ungerechtigkeit Dehnt den Gewaltbegriff aus, steht für folgenreiche Entgrenzung des Gewaltbegriff Resultiert aus Strukturen der Gesellschaft Bspw weltweites Massensterben aufgrund ungleicher Lebenschancen von Menschen zu beantworten aber nicht individuell zurechenbar
- 3. Gewalttyp: kulturelle/symbolische Gewalt zur Legitimierung von direkter,illegitimer, institutioneller oder struktureller Gewalt Ziel: Gewalt für Gesellschaft akzeptabel machen, zu verschönern ist eine verharmlosung der Gewalt zB sprachlich vermittelte Gewaltakte wie Beleidigen, Ignorieren, Rufmord ist nicht so offensichtlich als Gewalt zu sehen
- Definition politische Gewalt Politische Gewalt sei somit verstanden als die direkte physische Schädigung (körperliche) von Menschen durch Menschen, die zu politischen Zwecken stattfindet, d.h. darauf abzielt, von oder für die Gesellschaft getroffene Entscheidungen zu verhindern oder zu erzwingen oder die auf die Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens zielt und versucht bestehende Leitideen zu verteidigen oder durch neue zu ersetzen, die außerdem im öffentlichen Raum, vor den Augen der Öffentlichkeit und an die Öffentlichkeit ..als Unterstützer, Publikum oder Schiedsrichter appellierend stattfindet.
- Beispiel für die Gewalt von oben z.B. Diktaturen, autoritäre Regimes, Staatsterrorismus zur Herrschaftssicherung)
- Beispiel für die Gewalt von u nten (z.B. Extremismus und Terrorismus als Formen des Protests gegen den Staat)
- Drei Gewaltphänomene Individuelle Gewalt Kollektive gewalt Staatliche Gewalt
- Individuelle Gewalt (Art von Gewalt, bsp, Leg.technik, Fkt. der Legitimation) Art von Gewalt: Zweckrational, Affektiv, expressiv Beispiel: Gewalt im privaten Bereich, Mann schlägt seine Frau und im öffentl. Bereich zB Angestellter schlägt Chef (Zeugen müssen nicht vorhanden sein) Legitimationstechnik: Verteidigung, Neutralisierung, nachträgliche Rechtfertigung Funktion der Legitimation: Nach innen für abweichendes Verhalten nach außen die nachträgliche Rechftertigung
- Kollektive Gewalt (Art der Gewalt, Bsp., Legitimationstechniken, Fkt der Legitimation) Art der Gewalt: zweckrational und wertrational Beispiel: die Politische Gewalt, Bürgerkriege, Gruppengewalt Legitimationstechniken: Delegitimierung und Dehumanisierung des Gegners Funktion der Legitimation: Nach innen um die Gefolgschaft zu sichern nach außen um andere von der Didaktik der Gewalt zu überzeugen
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- Staatliche Gewalt (Art der Gewalt, Bsp, Legitimationstechniken,Fkt. der Legitimation) Art der Gewalt: zweckrational und institutionell Beispiel: staatliches Gewaltmonopol, Kriege, Diktaturen, Staatsterrorismus Legitimationstechniken: Gefahrenabwehr, Verteidigung, Notwehr Funktion der Legitimation: Nach innen um das Gewaltmonopol zu sichern und die Ordnung aufrecht zu erhalten und nach außen für die Sicherung der Akzeptanz und Folgebereitschaft
- Vier Felder Legitimierung, Legitimierung nach innen Ex Ante: Sinn zweck zur Anstiftung darstellen Ex Post: Erläuterug der Didaktik einer Gewalthandlung bzw Effizienz einer Tötung aufzeigen Legitimierung nach außen: Ex Ante: Einschüchterungen, Warnungen, Trennung des Feindes von der normalen Bevölkerung Ex Post: Hintergründe verständlich machen , darauf bestehen, dass der Feind der eigtl Aggressor ist