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Medien in Alltag und Schule (Fach) / Medien in Alltag und Schule (Lektion)
Karteikarten Teilmodul 2.2 Medien in Alltag und Schule
Diese Lektion wurde von kathykat erstellt.
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- Erste Phase der Kommunikations- und Mediengeschichte Versammlungskommunikation Charakteristika von Versammlungskommunikation Anwesenheit, Gleichräumlichkeit Gleichzeitigkeitkeit Mediengleichheit, individuelle Medienverfügbarkeit
- Zweite Phase der Kommunikations- und Mediengeschichte Kommunikation über Distanz ersetzt das Prinzip der Versammlung Kommunikationsvermittler Erstes Massenmedium: Vorläufer der Zeitung Charakteristika der Kommunikation über Distanz Abwesenheit der Kommunikationspartner Sukzessivität der Mitteilungen bzw. von Mitteilung und Kenntnisnahme zunehmendes Einschalten von professionellen Vermittlern und einer Medienverwaltung durch Spezialisten, d.h. durch Medienkonzentration
- Dritte Phase der Kommunikations- und Mediengeschichte Elektronische Medien vom Telegraphen bis zum Internet Veränderungen durch den Rundfunk in der Kommunikation Charakteristika der Kommunikation über Distanz mittels elektronischer Medien und Informationsnetze statt Sukzessivität wieder Gleichzeitigkeit von Mitteilung und Kenntnisnahme statt Medienverwaltung durch Spezialisten wieder allgemeine Medienverfügbarkeit Abwesenheit jedoch bleibt bestehen
- Kommunikation als … … Bedeutungsübermittlung zw. Lebewesen mittels Zeichen. … soziales Verhalten, in dem Lebewesen aufeinander bezogen agieren und reagieren. … soziales Handeln, dass Intentionalität aufweist und ausdrücklich und bewusst auf andere ausgerichtet ist. … soziale Interaktion als wechselseitiges Geschehen zw. zwei oder mehr Lebewesen.
- Kommunikation ist… … wechselseitig aufeinander gerichtetes soziales Handeln. … intentional, also Mittel zu einem Zweck. … stets medienvermittelt. (Burkart, 2002) ... „Zielgerichteter, wechselseitig aufeinander bezogener medienvermittelter Prozess der Bedeutungsübermittlung.“ (Boos & Jonas, 2008, S. 215) Kommunikation als vermittelter Prozess.
- Klassifikation von Medien Primäre Medien Sekundäre Medien Tertiäre Medien Quartäre Medien
- Primäre Medien Medien des „menschlichen Elementarkontaktes“ Sprache, Mimik, Gestik keine Geräte zwischen-geschaltet S -----> E
- Sekundäre Medien erfordern auf der Produktionsseite ein Gerät, aber keines auf der Empfängerseite S-->M---->E
- Tertiäre Medien technisches Gerät auf Seiten des Senders und Empfängers notwendig S--->M--->M--->E
- Quartäre Medien digitale oder online Medien beruhen auf der Technik der Digitalisierung und setzen die Existenz eines Computers (o.ä.) voraus Auflösung der eher starren Rollenzuschreibung von Sender und Empfänger Flexibilität durch interaktive Momente
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- Kriterien zur Kategorisierung (neuer) Medien Ausmaß der Interaktivität Art und Spektrum angesprochener Sinneskanäle und Ausmaß der Multimedialität Anzahl der Beteiligten und Ausmaß der Öffentlichkeit Ausmaß der Synchronizität Ausmaß, in dem Realitätsnähe und „Präsenzerleben“ oder aber „Medialitätsbewusstsein“ induziert werden Anforderungen an kognitive Aktivitäten und Medienkompetenz
- Grundbegriffe: Kommunikation Organisationsform & Institutionalisierung der Beteiligten zw. zwei Individuen als Einzelperson oder Vertreter zweier Institutionen innerhalb einer informellen Gruppe oder einer Organisation zw. Gruppen oder Organisationen die an einen großen Adressatenkreis gerichtete Kommunikation vonseiten einer einzelnen Privatperson, eines Kommunikators als Vertreter einer Organisation oder einer Medienorganisation im Rahmen der Massenkommunikation
- Medienkommunikation Kommunikation, bei der Inhalte indirekt, bei räumlicher und/oder zeitlicher Unabhängigkeit zwischen den Beteiligten via Medien vermittelt bzw. abgerufen werden.
- Massenkommunikation jene Form der Kommunikation, bei der Aussagen öffentlich durch Verbreitungsmittel (Medien) indirekt und einseitig an ein disperses Publikum vermittelt werden.
- Kommunikationsmodelle Kommunikation als Signalübertragung Kommunikation als Interaktion (Kommunikation als System)
- Kommunikation als Signalübertragung Sender-Empfänger-Modell (Shannon &Weaver) Prinzip der Enkodierung und Dekodierung von Signalen
- Sender-Empfänger-Modell (Shannon &Weaver) Prinzip der Enkodierung und Dekodierung von Signalen Enkodierung umformen der Nachricht in ein adäquates Signal Dekodierung Signale werden wieder in die ursprüngliche Information zurückverwandelt Vernachlässigung der Bedeutung der übertragenen Signale
- Prinzip der Enkodierung und Dekodierung von Signalen Merkmal aller Kommunikationsprozesse Kommunikation als zwischenmenschlicher Prozess Enkodierungs- und Dekodierungs-prozessen auf mehreren Ebenen: Syntaktik, Semantik, Pragmatik
- Morris unterscheidet Dimensionen von Zeichen in: semantische Dimension (Beziehung zwischen Zeichen - Gegenstände) Bedeutungslehre syntaktische Dimension (Beziehung der Zeichen untereinander) grammatische Regeln pragmatische Dimension (Beziehung zwischen Zeichen - Benutzer) Ausdrucks- und Appellfunktion
- Kommunikation als Interaktion Organon-Modell von Bühler (1934) Vier-Seiten-Modell der Kommunikation von Schulz von Thun (1981, 1989) Symbolische Interaktionismus von Mead (1934) bzw. Blumer Modell menschlicher Kommunikation von Watzlawick (1967)
- Organon-Modell (Bühler, 1934) Soziale Kontext Semantik: Zeichenverkehr und Sprechhandeln sind nicht beim Einzelnen zu verorten, sondern gleichzeitig vermitteln sich Formen der Gemeinschaft mit Formen von Verständigungsmitteln. Grundsituation: Zeichengeber und Zeichennehmen, die ein koaktives Handlungsgefüge bilden
- Organon-Modell (Bühler, 1934) Prozesscharakter von Kommunikation Funktion der wechselseitigen Steuerung auf ein Handlungsziel Sprechhandlung an den Hörer gerichtet und an ihm zielorientiert Positionen zw. Sprecher und Hörer wechseln idealtypisch kontinuierlich
- Organon-Modell (Bühler, 1934) Sprache in ihrer Zeichenhaftigkeit Ausdruck: Relation Sprechereignis zum Sprecher und dessen Innerlichkeit Darstellung: Relation des sprachlichen Zeichen zu Gegenständen oder Sachverhalten (Stellvertretercharakter) Appell: Relation des Sprechereignisses zum Empfänger
- Organon-Modell (Bühler, 1934) Sprache als Werkzeug, das einer dazu verwendet, um einem anderen etwas über „die Dinge“ mitzuteilen Beziehung des Schallphänomens zum Sprecher bzw. Sender (einer), zum Hörer bzw. Empfänger (Anderer) und zu Gegenständen oder Sachverhalten. Relation zum Sender: Ausdruckzeichen bzw. Symptom Erleben und Befindlichkeit des Individuums Relation zum Gegenstand / Sachverhalt: Symbol beruht auf den Konventionen einer Sprachgemeinschaft Relation zum Empfänger: Signal Aufmerksamkeit auf das Gesagte zu richten und sich in bestimmter Weise zu verhalten
- Organon-Modell (Bühler, 1934) Funktionen Beziehung Zeichen - Gegenstand: Darstellungsfunktion als Symbol für das Gegenstand Beziehung Zeichen - Sender: Ausdrucksfunktion Symptom, drückt Gedanken, Gefühle etc. aus Beziehung Zeichen - Empfänger: Appellfunktion wirkt als Signal, z.B. Aufforderung
- Vier-Seiten-Modell der Kommunikation (von Thun) vier psychologische Aspekte in jeder Botschaft, sowohl bei der Enkodierung als auch bei der Dekodierung
- Vier-Seiten-Modell der Kommunikation (von Thun) Sender Sachinhalt: worüber ich informiere Selbstkundgabe: was ich von mir zu erkennen gebe Beziehungsaussage: was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe Appell: was ich bei dir erreichen möchte
- Vier-Seiten-Modell der Kommunikation (von Thun) Empfänger Sachinhalt: wie ist der Sachverhalt zu verstehen? Selbstkundgabe: was ist das für eine? Was geht in ihr vor? Beziehungsaussage: was hält sie von mir? Wie steht sie zu mir? Appell: was will sie bei mir erreichen?
- Symbolischer Interaktionismus (Blumer nach Mead) Prämissen Beschreibung der Bedingungen, unter denen Menschen zu Handlungen in sozialen Situationen fähig sind. 1. Prämisse:Menschen orientieren sich in sozialen Situationen wechselseitig aneinander auf der Grundlage der Bedeutung, die Dinge und andere Menschen für sie haben. 2. Prämisse:Die Bedeutung solcher Dinge ist aus der sozialen Interaktion, die man mit Mitmenschen eingeht, abgeleitet bzw. entsteht in ihr. 3. Prämisse:Diese Bedeutungen können in einem interpretativen Prozess, den die Person in ihrer Auseinandersetzung mit den ihr begegnenden Dingen benutzt, gehandhabt und abgeändert werden
- Symbolischer Interaktionismus (Blumer nach Mead) Menschen agieren und interagieren auf der Grundalge von Bedeutungen, die sie Dingen zuschreiben, und entwickeln in ihrer Kommunikation eine Welt von Symbolen. Zeichen haben Symbolfunktion: repräsentieren einen Gegenstand, ein Ereignis, einen Zustand etc. Der Mensch lebt in einer Welt von Symbolen. Signifikate Symbole repräsentieren für die Kommunikationspartner dieselben oder zumindest ähnliche Objekte entstehen in sozialer Interaktion auf Grundlage gemeinsamer Erfahrungen
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- Symbolischer Interaktionismus (Blumer) Bezug zur durch Medien vermittelte Kommunikation (21. Jh.) Identität entwickelt sich in sozialer als auch in medialer Interaktion im Mittelpunkt der Kommunikation mit Medien stehen die Interpretationsprozesse der Mediennutzer Medienhandeln als sinnhafter Prozess, bei dem Menschen in ihrem Alltag Bedeutungen aushandeln und ihre Identität formen
- Modell menschlicher Kommunikation (Watzlawick) Kommunikation als beobachtbarer Ausdruck menschlicher Beziehungen. pragmatische Axiome menschlicher Kommunikation „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ „Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt.“ „Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung (Interpunktion).“ „Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten.“ „Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär.“
- Kommunikationspsychologie … befasst sich mit den Strukturen und Prozessen der Kommunikation zwischen Menschen in unterschiedlichen sozialen Systemen und mit den Resultaten der Kommunikation, den individuellen und sozialen Konstruktionen. Zentraler Gegenstand Individuen in ihrer unmittelbaren und medialen Kommunikation. Aufgabe Analyse, Erklärung und Vorhersage von Kommunikationsprozessen und -ergebnissen unter psychologischen Aspekten sowie Bereitstellen der wesentlichen Erkenntnisse zur Optimierung von Kommunikation in verschiedenen Kontexten
- Medienpsychologie beschäftigt sich mit Fragen zu menschlichem Erleben und Verhalten in Verbindung mit Mediennutzung Aufgaben Beschreibung, Erklärung, Prognose und Veränderung in Folge der Medien-nutzung und Medienwirkung gekennzeichnet durch den Forschungstyp „psycho-logische Domainprogramme“ für bestimmtes Problemfeld (Domäne) wird nach geeigneten Explikationsmitteln gesucht (Theorien, Konzepte) Im Fokus Kognitionen, Erleben, Verhalten und Handeln von Individuen in ihrer medialen Kommunikationsumgebung einschließlich der relevanten Bedingungen und Einflussgrößen aufseiten der Individuen, der Situation, des mikro- und makrosozialen Kontextes, des nichtsozialen Umfelds sowie nicht zuletzt der Medien selbst.
- Mediennutzung „Unter dem Begriff Mediennutzung werden alle Phänomene zusammengefasst, die mit einem Kontakt von Menschen mit Medienangeboten zusammenhängen.“ (Haselbrink, 2006) verschiedene Aspekte Reichweitenforschung Medienauswahl Medienrezeption (Wahrnehmung, Verarbeitung, Interpretation)
- Medienwirkung alle Veränderungen, die partiell oder in Interaktion mit anderen Faktoren auf Medien bzw. deren Mitteilungen zurückführbar sind betreffend der Eigenschaften von Individuen Aggregaten (Personengruppen) Systemen (z.B. Verhältnis Politiker / Bürger) Institutionen (z.B. Familie) lösen direkt oder indirekt Wandel aus
- Perspektive der allgemeinen Psychologie Erleben und Verhalten ist immer verbunden mit aktuellen internen Prozessen psychische Kräfte Motivation und Emotion psychische Funktionen Wahrnehmen, Lernen, Denken
- Kognitionswissenschaftliches Paradigma Informationsverarbeitung Prozesse der Wahrnehmung und Konzeptbildung, die es dem Wahrnehmenden ermöglichen wahrzu-nehmen, die festlegen, wie der Handelnde handelt, die dem Denken, Erinnern, Problemlösen usw. zu-grunde liegen.
- Strukturierung des Denkens Das neu erworbene Wissen wird strukturiert und in Kategorien (Schemata) eingeordnet. leichter abrufbar einfacher mit neuen Erfahrungen zu verknüpfen Unterschiedliche Mitglieder einer Kategorie weisen gemeinsame Merkmale auf undEigenschaften, die variieren können. Typische Repräsentanten einer Kategorie werden Prototypen genannt.
- Schemata abstrahierte Wissensstrukturen Repräsentation eines Teils eines Stimulusgebiets in Form von aufeinander bezogenen Kategorien Kategorien als Klasse von Stimuli mit best. ähnlichen Merkmalen kognitives Schemata werden durch passende Stimuli aktiviert und vor dem Hintergrund des aktiven Schemata interpretiert und ergänzt
- Informationsverarbeitung schemagesteuerte Informationsverarbeitung top-down reiz- bzw. datengesteuerte Informationsverarbeitung bottom-up
- Mediennutzung als soziale Situation Medien enthalten andere Personen Einfluss anderer in den Medien Nutzung erfolgt häufig gemeinsam mit anderen Einfluss anderer auf die Mediennutzung Einfluss anderer bei computervermittelter vs. direkter Face-to-Face-Kommunikation
- Das Selbst gesamte Wisse über die eigene Person in Form hierarchisch strukturierter Selbstbilder, -konzepte u. -schemata
- faktische Selbstbilder stabile Inhalte durch Erfahrungen und soziale Rückmeldung abgesichert
- dynamische, zukunftsbezogene Selbstbilder possible selves bzw. potentielle Selbstbilder was eine Person werden möchte oder befürchtet zu werden
- Theorie des sozialen Vergleichs (Leon Festinger) Menschen orientieren sich bei ihrer Selbsteinschätzung an anderen Personen bezieht sich auf einzelne Merkmale betrachtete Aspekte kognitive:Selbsteinschätzung, Selbstkonzept emotional:Selbstwertgefühl motivationale und verhaltensbezogene: Selbstentwicklung, Selbstwirksamkeit
- Vergleich der eigenen Person mit Mediendarstellungen Aufwärtsvergleiche mit Personen, die einem hin-sichtlich des interessierenden Merkmals überlegen sind Ansporn, die eigene Leistung zu verbessern Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls Abwärtsvergleiche mit Personen, die einem hin-sichtlich des interessierenden Merkmals unterlegen sind Steigerung des Selbstwertgefühls (kontrastive Verarbeitung) Befürchtung, selbst in eine entsprechende Lage zu kommen (assimilative Verarbeitung) horizontale Vergleiche mit Personen, die einem hinsichtlich des interessierenden Merkmals ähnlich sind fördert die realistische Selbsteinschätzung
- Theorie der sozialen Identität (SIT) Teil des Selbstkonzeptes eines Individuums als Mitglied einer sozialen Gruppe und der Bedeutung dieser Zugehörigkeit Grundannahmen nach Taifel & Turner (1979) Menschen ordnen sich i.S. der Selbstkategorisierung unterschiedlichen Gruppen zu individuelle Wissen, einer Gruppe anzugehören, wird als ‚Soziale Identität‘ beschrieben Menschen grenzen sich im sozialen Vergleich von anderen ab und streben nach positiver Selbstbewertung: positive Distinktheit durch Abwertung anderer Gruppen kann der eigene Selbstwert erhöht werden: ‚Outgroup Diskriminierung‘ Annahmen Menschen wollen eine positive Selbsteinschätz-ung erhalten oder herstellen Menschen leiten einen Teil ihrer Selbstein-schätzung, ihre soziale Identität, aus ihren Gruppenzugehörigkeiten und den Bewert-ungen dieser Gruppen ab die Bewertung einer Gruppe ergibt sich aus dem Vergleich dieser Gruppe mit relevanten anderen
- Theorie der sozialen Identität (SIT) Forschung zu sozialer Identität und Medien bezieht sich mehrheitlich auf Zusammenhang von sozialer Identität und Medienselektion Rezipienten bevorzugen Medieninhalte, die einen Bezug zu ihrer Ingroup herstellen Belege in diesem Zusammenhang für bspw. Identifikation mit der Altersgruppe (Harwood, 1999), ethnischer Gruppe (Zillmann et al., 1995) und Geschlechtsgruppe (Trepte, 2004) Jungen identifizieren sich eher mit Computerspielen als Mädchen
- Stellen Sie die diagnostischen Kriterien (DSM-5) einer Computerspielabhängigkeit („internet gaming disorder“, IGD) übersichtlich da Gedankliche Eingenommenheit: Nachdenken über vorangegangene Spiele oder gedankliche Antizipation künftiger Spielereignisse, auch in Situationen, wo nicht gespielt wird Entzugserscheinungen: Reizbarkeit, Angst, Traurigkeit oder Unruhe bei Internetentzug Toleranzentwicklung: deutliche Zunahme der Spieldauer Kontrollverlust: erfolglose Versuche, das Ausmaß der Nutzung zu begrenzen Verhaltensbezogene Einengung: Interessensverlust an früheren alternativen Beschäftigungen Fortsetzung trotz psychosozialer Probleme: Fortführung des Verhaltens trotz der Kenntnis, dass es nachteilige Auswirkungen für die Person hat Lügen/ Verheimlichen: täuschen von Familienmitgliedern, Therapeuten oder anderen Personen über Ausmaß des Spielens Dysfunktionale Gefühlsregulation: Gebrauch des Internets, um negative Stimmungen zu vermeiden Gefährdungen/Verluste: wichtige Beziehungen, Karrierechancen oder Arbeitsplatz riskiert oder verloren