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Pädagpgische Psychologie (Fach) / Rahmenbedingungen (Lektion)
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- Lehrperson (Helmke) Professionswissen fachliche,didaktische, diagnostishce und Klassenführungskompetenz pädagogische Orientierungen Erwartungen und Ziele Engagement, Geduld, Humor
- Unterricht (Angebot) Prozessqualität des Unterrichts (fachübergreifend und fachspezifisch) Qualität des Lehr-Lern-Materials Kontext nimmt hier über die Unterrichtszeit Einfluss
- Kontext Klassenzusammensetzung Schulform regionaler Kontext kulturelle Rahmenbedingungen didaktischer Kontext Schulklima/Klassenklima
- Lernaktivität (Nutzung) aktive Lernzeit im Unterricht, außerschulische Lernaktivitäten
- Wirkungen (Ertrag) fachliche Kompetenzen fachübergreifende Kompetenzen erzieherische Wirkungen der Schule
- Lernpotenuial Vorkenntnisse, Sprache, Intelligenz, Lern- und Gedächtnisstrategien, Lernmotivation, Anstrengungsbereitschaft, Ausdauer, Selbstvertrauen
- Familie strukturelle Merkmale (Schicht, Sprache, Kultur, Bildungsnähe), Prozessmerkmale der Erziehung und Sozialisation
- Professionswissen Überzeugungen/Werthaltungen/Ziele, motivationale Orientierungen, Selbstregulation
- Professionswissen Überzeugungen/Werthaltungen/Ziele, motivationale Orientierungen, Selbstregulation
- Kompetenzbereiche Fachwissen (tiefes Verständis der Schulmathematik) fachdidaktisches Wissen (Erklärungswissen, Wissen über das mathematische Denken von Schüler/innen, Wissen über mathematische Aufgaben) pädagogisch-psychologisches Wissen (Wissen um Leistungsbeurteilungen, Wissen über Lernprozesse, Wissen über effektive Klassenführung) Organisationswissen Betratungswissen
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- Fachwissen vs. fachdidaktisches Wissen = vertieftes Verständnis der Inhalte des zu unterrichtenden Faches Welche Lernaufaben implizieren welche kognitiven Anforderungen? Welche Wissensvoraussetzungen sind beim unterrichtlichen Vorgehen zu beachten= Welche typischen Schülerfehler zu erwarten? Wie kann man Lernstand zuverlässig diagnostizieren? Welche Inhalte müssen vermittelt werden? (curriculares Wissen) --> Annahme: Fachwissen kann sich nur durch fachdidaktisches Wissen entfalten
- Effekte von Lehrerüberzeugungen Filtereffekt: Wahrnehmung und Interpretation von Ereignissen wird beeinflusst motivierender Effekt: die Entscheidung für eine bestimmte Handlung wird beeinflusst Steuerungseffekt: die Reaktionen auf Handlungen anderer werden beeinflusst
- Wie wirkt der Erwartungseffekt: 1. Instruktion des Lehrers: Schüler bekommen stärkere sozio-emotionale Unterstüzung (Klima) genauere und günstigere Rückmeldung (feedback) mehr und schwierigeren Stoff vermittelt (Input) mehr Antwort- und Fragegelegenheit geboten (output) 2. motivationstheoretische Erklärung: Schüler über nimmt die Fremderwartung und verändert die Kausalerwartung eigener Leistungen in die motivationsfördernde Richtung
- Meta-Analyse zum Pygmalion-Effekt (bei welchen Variablen ist der Effekt wie stark?) Intelligenz und Begabung = sehr klein Leistung = klein bis mittel Lehrerverhalten ggü. individuellen Schülern (Rückmeldung, Ermutigung, positive Versärkung, Aufmerksamkeit, eher klein) Beurteilung der Schülerfähigkeiten, der Schülerleistungen und des Schülerverhaltens durch den Lehrer (mittel bis groß)
- 2 verschiedene Arten von Erwartungseffekten 1. objektiver Erwartungseffekt (Schülerleistung ändert sich tatsächlich in die vom Lehrer antiziüerte Richtung 2. subjektiver Erwartungseffekt (nur die Wahrnehmung der Lehrperson ändert sich)
- praktische Implikationen: Alle Vorabinfos vermeiden, um keine Erwartungen aufzubauen? NEIN erwartungsprägende Infos lassen sich nicht vermeiden sie können nur mehr oder weniger bewusst wahrgenommen werden JA Lernende als Individuen sehen und nicht als Zugehörige zu einer Gruppe Beobachtungen gegenwartszentiert mit Sensibilität für Veränderungen Setzen von Minimalzielen, die von allen erreicht werden können
- praktische Implikation: positive Erwartungen an alle haben? NEIN Schülerinnen und Schüler SIND unterschiedlich begabt Vorsicht, die Aussage: diese Aufgabe ist wirklich leicht, kann negative Konsequenzen für den Selbstwert haben ABER: pädagogische günstige Voreingenommenheit (Schrader) JA Einbezug der individuellen Bezugsnorm sparsam mit Kritik und Verzicht auf Tadel bei Missefolg natürluche, untertstützende Beziehung für alle hilfreich