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Medienwissenschaft (Fach) / Konzepte der Medienwissenschaft (Lektion)
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- Michelangelo Antonio: Liebe 1962 ästh. Merkmale sehr stark (Kameraführung, Blickwinkel etc.) Spiegelungen Story nicht genau klar, keine Deadline-Struktur
- Bordwell: Obj. Realismus, Subj. Realismus, Auktoriale Präsenz Obj. Realismus: klass. Geschichten, Episoden Subj. Realismus: Figurenkonstruktion, psycholog. Fragestellung Auktoriale Präsenz: künstl. Motivation, Stil des Filmes
- Medientheoretisch: Medientheorie als vergleichende Theorie Primäre & sekundäre Intermedialität gewinnen ihre Medienbegriffe ohnehin aus der Mediendifferenz Aber auch die anderen Theorietypen kommen nicht ohne den Vergleich aus, um die Einzelmedien zu platzieren Primäre Intermedialität Einzelmedienontologien Generelle Medientheorien Generelle Medienontologien Sekundäre Intermedialitätstheorien
- Medialität als Vergleichrelation (Fohrmann) Vergleich als Lösung des Problems Medien selbst - als Bedingung der Möglichkeit von Formbildung - Form werden zu lassen, um sie (hinter den Inhalten/Formen) beobachtbar zu machen Zitate von Forhmann - Vergleich findet im Medium statt
- Medienhistorisch Mediengeschichtsschreibung entfaltet sich dort, wo neue Medien auf etablierte treffen, zu diesen in Konkurrenz treten, sie ablösen o. ihre Nutzung verschieben - und damit auch die Gesellschaft verändern z.B. Veränderung des Films durch das Fernsehen - insofern der Film sich auf seine differenziellen Qualitäten besinnt (Breitwand, Farbe, 3D, Stars...)
- Medienkonvergenz statt Medienkonkurrenz Annahme einer zunehmenden Integration versch. Medien - insbesondere im Zeichen des Digitalen, insofern die digitalen Medien verschiedenste aufitive, visuelle & audiovisuelle Daten verarbeiten & darstellen können Das Computerinterface als Zugang zu verschiedenen Daten & Datenströmen als Ort des Musikhörens, des Fernsehens, des Zeitunglesens,...
- Transmedia Storytelling (Jenkins) als Konservierung des Traditionellen mögl. versch. Medien werden genutzt Erfindung Erzählwelt, wodurch versch. Medien zusammengebracht werden Bsp. Lost, Buffy - The Vampire slayer & How I Met Your Mother
- Jay David Biólter/Richard Grusin - Remediation Remediation = Aufnahme von Elementen/Strukturen/Formen usw., eines Mediums in ein anderes Medium Prämisse: Wunsch nach immer unmittelbarer Erfahrung des "Realen" Remediation ist kein Phänomen der Neuen Medien, sondern immer schon in der Mediengeschichte vorzufinden
- Bolter/Grusin: The Double Logic of Remediation Immediacy: Transparenz des Mediums; "Überwindung" der medialen Vermittlung Hypermediacy: intensive mediale Präsenz Bsp: Flugsimulator (gleich und ungleich zu Fülle an Medien) "the immediacy of this experience is pure hypermediacy"
- Transmedialität Irina Rajewsky, Intermedialität, Tübingen/Basel 2002 medienunspezifische Wanderphänomene "Mediengrenzen überschr. Phänomene, die min. 2 konventionell als distinkt wahrgenommene Medien involvieren Intermedialität bezieht sich somit immer auch auf das Wissen, was ein medium ausmacht (s.Schröter)
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- Medienkombination Kombination 2er Medien, die im entstehenden Produkt materiell präsent sind & mit ihren je eigenen Mitteln zur Konstitution beitragen Bsp.: Fotostory, illustr. Zeitschrift
- Medienwechsel Literaturverfilmung (Bsp. Harry Potter) Transformation eines medienspez. fixierten Produkts bzw. Produktsubstrats Dominanzverhältnis
- Der Piktoralismus ca. 1870-1910 die fotograf. Herstellung von Kunst Robert Demanchy: Kinderporträt (ca. 1900-1910) Pigmentdruck Clarence White "The Ring Toss" Gummidruck 1899 Intermedialer Bezug: Vielfach optische Angleichung der Fotografie an Druckgrafik Wirklichkeit nicht reproduziert, sondern gefiltert & mit Sinn aufgeladen
- Fotorealismus Chuck Close: Big Self Porträt (1968) Acryl & Fanny/Fingerpainting (1985) Finger interessant, weil Fotografie = Abdruck der Wirklichkeit Finger = Index
- Medienreflexion (im Film): Prämissen Siegfried Kracauer: Filmisch/Unfilmisch Funktioniert nicht nur in Kunst, Hollywoodfilme benutzen Meidendifferenz, beziehen sich auf andere Medien, sind reflexiv reflexive Operation fungiert in beide "Richtungen" Bsp. Groundhog Day/Und tägl. grüßt das Murmeltier (harold Rarmis) USA, 1993
- Wisconsin School - David Bordwell & Kristin Thompson Einführungen (Film Art, Film History) Autorenmonographien (Lubitsch,Eisenstein,...) Bordwell (Narration in the fiction film) Neoformalismus (kognitive Ansätze)