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General Management (Fach) / 1-3 (Lektion)
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- Managementfunktionen 4 1. Strukturierung: - Gestaltung der Organisation, grundlegende Fragen 2. Koordinierung: - Steuerung der Prozesse und Personen - verfahrensorientiert (Aufgaben, Prozesse) - verhaltensorientiert (Personen) 3. Herrschaftssicherung und Kontrolle: - Sicherung der Autonomie nach außen - Sicherung der Einbindung der Mitarbeiter nach innen 4. Legitimation: - Rechtfertigung des Unternehmenshandelns gegenüber der Umwelt und internen Gruppen
- Corporate Governance 5 -> Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung des Unternehmens herrschendes Paradigma: Prinzipal-Agent-Problematik Gestaltungsprinzipien: - Interessenwahrung verschiedener Bezugsgruppen- vertrauensvolle Austauschbeziehungen- Abstimmung von Anreiz- und Motivationsstrukturen- Maßnahmen zur Sicherstellung von Transparenz interne und externe Kontrollmechanismen hard und soft law
- Zielbestandteile 3 Zielinhalt: sachliche Festlegung dessen, was angestrebt wird Zielausmaß: absolute oder relative Form des verfolgten Anspruchniveaus Zeitlicher Bezug: Zeitpunkt der Zielerreichung und damit dafür verfügbarer Zeitraum
- Funktionen von Zielen 5 Entscheidungskriterium: Umsatzziel in Absatzentscheidungen Handlungs- und Orientierungsfunktion: Leistungsbemessung, interne Orientierung durch Zielpräferenzen Koordinationsfunktion: Abstimmungen im Ausschuss Legitimationsfunktion: ermöglichen und begründen Handeln, Existenz des UN Konfliktlösungsfunktion: Kriterien für Entscheidungen
- Zielsysteme und Zielbildung 4 Zielsysteme: geordnete Gesamtheit von Zielelementen und ihren Beziehungen Ordnung z.B. nach Rang (Primär-/Sekundärziele), Präferenzen, Kurz-/Langfristigkeit Zielbeziehungen können kompatibel oder konfliktär sein Ziele werden nach Zuordnungsbereichen und Planunghorizont differenziert
- Prozess der Bildung von Zielsystemen 4 perspektivisch versus heuristisch-inkremental zentral vorgegeben versus dezentral entwickelt autoritativ/ohne Mitwirkung versus kooperativ punktuell/zeitweise versus laufend
- Zielbereiche/Balanced Scorecard 4 Aktionärsperspektive: Liquidität, Rentabilität Kundenperpektive: Kundenzufriedenheit, Marktanteil Interne Perspetive: Arbeitsproduktivität, Lagerbestände Neuausrichtung: Anzal Patente, Verbesserungsprojekte
- Prinzipien Balanced Scorecard 4 Fokus auf wachstumskritische Elemente, nicht quantitiative Leistungsmessung Verknüpfung der Geschäftseinheiten Ziele auf Mitarbeiter-Ebene herunterbrechen und mit finanziellen Anreizen verbinden Strategiebudget zur Mobilisierung des Wandels
- Ethik-Theorien als Basis der Unternehmensethik 6 Hedonismus: homo oeconomicus, Rationalität Ulititarismus: größtmöglicher Nutzen für möglichst viele Betroffene Tugendethik: verinnerlichte Tugenden, Werte, Gesinnungen Vertrags- oder Gerechtigkeitsethik: geltende Vereinbarungen, Normen, Gesetze Intuitionismus und Non-Kognitivismus: Gefühl und implizites Wissen von der Richtigkeit des Handelns Prozedurale kommunikative Diskursethik: herrschaftsfreier (nicht möglich im UN) Dialog, um konsensfähige Regeln zu bestimmen
- Grundsätze der Unternehmensethik 4 ethnisches Handeln ist begründbar- nicht willkürlich- Entlassung mit Begründung ist ethisch ...orientiert sich nicht ausschließlich an ökonomischen Dimensionen- Entlassung wegen Profit nicht ethisch ...berücksichtigt die Interessen aller von Handlungen und Handlungsfolgen Betroffenen- Textilunternehmen verantwortlich für Lieferkette ...betrachtet nicht nur die kurzfristigen, sondern auch die langfristigen Wirkungen von Handlungen
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- Felder Corporate Responsibility 4 Ökonomische Verantwortung: Investor Relations, Risikomanagement Umweltverantwortung: Energieverbauch, Umweltmanagement, CO2-Emissionen Mitarbeiterverantwortung: Arbeitsplatzsicherheit, Weiterbildung, Gesundheit Gesellschaftliche Verantwortung: freiweillige Leistungen des UN zur Unterstützung der Region und Öffentlichkeit