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Medien und Gesellschaft (Fach) / Medienunternehemn und Medienmärkte (Lektion)

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  • Änderungen im Übergang von Analog zur Digital im Bezug auf das Gut Information? -     Information trennt sich vom Trägermedium (z.B.: Zeitung [E-Paper], Buch[E-Book..) -     Information kann über verschiedene DistrIbutionskanäle verbreitet werden  -     keine Abnutzung durch Gebrauch  -     Jeder kann auf das Wissen und Kultur von überall zugreifen (Internetzugriff vorausgesetzt) -     leichtere Reproduktion und Veränderbarkeit
  • Was verändert sich im Übergang von analog zu digital in Bezug auf die Endgeräte? -   können unterschiedlichste Medienformate wiedergeben (Funktion des Fernsehers früher nur linear, heutzutage durch SmartTV etc. für Wiedergabe von Videos, Musik, Lesen von Nachrichten oder VoD Diensten) -   Smartphone, Tablets und PCs können zur Nutzung von mehreren Medienkanälen benutzt werden, dies ist zukünftig bei der Entwicklung der Endgeräte zu beachten.
  • Was verändert sich im Übergang von analog zu digital in Bezug auf die Nutzer? -       konnte früher nur auf Massenmedien zugreifen -       Informationsbeschaffung hat sich geändert -       jetzt können Nutzer selbst Content (Inhalte) verbreiten: → User Generated Content -       Kommunikation mit Mitmenschen hat sich durch soziale Netzwerke und Blogs verändert (man kann sich selbst verwirklichen und einfach globale Kontakte pflegen) -       Nutzer konsumiert über unterschiedliche Engeräte 24/7 Inhalte und verliert den Überblick, welche Relevanz diese Informationen haben
  • Änderungen von Analog zur Digital im Bezug auf den Medienmarkt Fernsehen? -       bekommt Konkurrenz aus anderen Branchen. (Bspw. VoD und Internet) -       Große Anzahl an Spartenkanäle (durch Digitalisierung der Übertragung mehr als 400 Sender empfangbar) -       Second Screen Nutzung -       Interaktives Fernsehen  (Kommunikation nicht mehr einseitig) neue Distributionskanäle ergänzen lineares Fernsehen  (Handy, Mediathek, InternetTV)
  • Änderungen von Analog zur Digital im Bezug auf den Medienmarkt Hörfunk? -       interaktiver Hörfunk (starkes zusammenwachsen mit Social Media Plattformen) -       neue Distribution durch Online Radio (Internet, PC, Smartphone, Tablet, ...) -       Neue Konkurrenz und Spartenradios durch digitale Frequenzen -       Werbung durch Rundfunkgesetz begrenzt -       Radio ist nicht mehr regionsabhängig (auch in Berlin kann man SWR hören, nur über Internetradio) 
  • Änderungen von Analog zur Digital im Bezug auf den Medienmarkt Tonträger? -       rückläufig -       Konkurrenz durch digitale Angebote wie Spotify, iTunes -       höhere Piraterie, da Vervielfältigung durch Digitalisierung einfacher geworden ist -       einfacherer Vertrieb durch E-Distribution (iTunes, Amazon, PlayStore, …) -       Zeit- und Ortsunabhängiges einkaufen/ downloaden von Musik -       Selbstvemarkung möglich -       Umweltschonend
  • Änderungen von Analog zur Digital im Bezug auf den Medienmarkt Print? -       E-Paper (Trennung vom Medium) -       Print und Online Produkte erfolgreich vernetzen (Kovergenz) -       globale Akutallität über Webseiten und Apps erhöht sich -       digitale Version: first Copy costs -       User Generated Content -       Selbstvermarktung möglich (durch Amazon Creative Space) -       Regionale Angebote werden weiterhin bestehen bleiben -       Konkurrenz durch digitale Medien → Mediennutzungsverhalten ändert sich -       Zahlungsbereitschaft im Internet ist geringer
  • Viele Medienkonzerne haben die Digitalisierung der Medien für die Geschäftsmodelle erfolgreich umgesetzt. Was unterscheidet deren Strategie zu denen die nicht erfolgreich sind? -       Erfolgreiche Vernetzung von digitalem und analogen Angebot. -       Medienkonvergenz zum Vorteil nutzen -       Starker Social Media Auftritt, stärkere Integration von Rezipienten -       Kosten sparen durch Digitalisierung -       Werbefinanzierte Modelle einsetzen (da Rezipienten im Internet zahlungsunwilleriger sind) -       Cross-Selling  (Zeitungen können zu Abobestellung einen E-Reader zur digital Version mitverkaufen) -       Eindringen (Penetration) in andere Märkte (horizontale Konvergenz) -       hohe Veränderungsbereitschaft + Innovation -       Rubrikengeschäft nutzen (Immonet, idealo, xing, HolidayCheck) -       Verschmelzung von Handel- und Medienunternehmen (Amazon) -       "Medienunternehmen sind getrieben durch Innovation in Technologie."
  • Was sind Individual- und Massenmedien? Individual Medien beziehen sich immer nur auf die Kommunikation zwischen zwei Personen oder kleineren Gruppen. Es ist dabei keine örtliche oder zeitliche Anwesenheit der Kommunikationspartner notwendig (1:1 Beziehung) Beispiele: Briefe, E-MailsBei Massenmedien handelt es sich um eine öffentliche Kommunikationsform welche an ein disperses Publikum gerichtet ist. (Das Publikum kennt sich nicht) --> 1:N Beziehung Bsp: Presse, Rundfunk, Internet
  • Konvergenz zwischen Individual und Massenmedien? Konvergenz beschreibt die Annäherung von verschiedenen Medien. Ein Bsp. hierfür wäre wenn ein Leser von einer Online Zeitung einen Kommentar unter einem Artikel hinterlassen kann. 
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  • Beschreiben die den Begriff Kovergenz Medienkovergenz beschreibt die Annäherung bzw. die Verschmelzung von Einzelmedien. Hierbei gibt es unterschiedliche Formen:
  • Was ist die Netzwerkkovergenz? Beschreibt die Verstärkung des Nutzens von bereits vorhandener Infrastruktur, so dass Inhalte über verschiedene Infrastrukturen konsumiert werden kann. (bsp. Internetverbindung über Satellit oder Fernsehen über Breitbandanschluss)
  • Konvergenz in Bezug auf Geräte? -       Die Geräte entfernen sich von ihrer ursprünglichen Funktionalität. (bsp. Handy -       früher: telefonieren und SMS -       heute: multifunktional (Kamera, Audio- und Videoplayer, internetfähig, …))
  • Beschreiben Sie die Konvergenz der Inhalte -       Simultane Nutzung verschiedener Medienformate (bsp. Einbindung von Video- und Audio-Dateien in digitale Texte, Second Screen)  
  • Konvergenz auf Provider Bezogen -       Horizontale und vertikale Erweiterung der Geschäftsmodelle um Synergie-Effekte zu erreichen (bsp. Apple:-       früher: Hersteller von Computern und mobile Endgeräten-       heute: Bezahlsystem (Apple Pay), VoD (Apple TV)
  • Beschreibe Konvergenz auf Nachfrager bezogen Das Vertrauen der Nachfrager in neue Medien und Dienstleistungen steigt kontinuierlich. Die Häufigkeit und Nachfrage sind verschieden und hängen von den Vorlieben und Lebensstil des Nutzers ab “das Bedürfnis nach neuen Medien steigt und die Nutzung ist personalisiert” -  (Bsp.:Früher:  TV hatte ein vorgegebenes Sendeformat, Personalisierung ging vom Nutzer aus (war nur mit DVDs möglich),→ saubere Trennung. Heute: vorgebenes Sendeformat, Personalisierung geschiet durch Anbieter (VoD, Mediathek). → Möglichkeit durch VoD den Nutzer zu analysieren um persönalisierte Inhalte vorzuschlagen.
  • Konvergenz auf Branchen bezogen Bewährte Branchen werden aufgelöst, entweder sie greifen auf vorgelagerte Branchen (horizontal)  zu oder tauchen in andere (lateral) Branchen ein. (Branchen vermischen sich miteinander, IT-Branche und Automobilbranche verschmelzen durch ergänzende Funktionen im Auto, wie MediaCenter, Navigation, Fahrsicherheitssysteme, ... , aktuell autonomes Fahren Bsp. Google steigt mit in die Autobranche ein und entwickelt autonomes Fahren mit. 
  • Konvergenz auf Programme bezogen Profilierung einzelner Programm öffentlicher und privater Sender hebt sich auf, wo durch ein immer ähnlicheres Progamm entsteht. (z.B. ARD versucht Serienformate von privaten Sendern nachzumachen, um an höhere Beliebtheit zu kommen.
  • Mobilität und mobile Endgeräte sind das aktuelle Thema in der Medienwirtschaft. Was bedeutet diese Entwicklung a. für Nutzer, im Kontext der Medien? b. Und wie sieht die Werbung in einer mobilen Welt aus und damit anders als in der klassischen Werbung a.   für Nutzer, im Kontext der Medien?Ein mobiles Endgerät ermöglicht Zugriff auf Inhalte (online verfügbare) von überall und jederzeit. Ebenso ein breites Spektrum an Kanälen (direkter Kontakt zu anderen Nutzern, Abruf von Nachrichten, Dokumentenbearbeitung, Social Media, …) b.   Und wie sieht die Werbung in einer mobilen Welt aus und damit anders als in der klassischen Werbung                       -       Im Print Bereich ist Werbung glaubwürdiger als im Rundfunk und Internet. -       Werbung unterliegt nicht den Beschränkungen des Rundfunks -       Personalisierte Werbeanzeigen ← Faktoren sind: Surfverhalten, Standort, Zeit, Online Käufe, ..
  • Welche Formen von Medienkonvergenzen gibt es? Netzwerk Geräte Inhalte Provider Nachfrager Branchen Programme
  • Welche Medienmärkte gibt es? Fernsehen Hörfunk Tonträger Print
  • Womit beschäftigt sich die Medienökonomie? Nennen Sie die verschiedenen Ebenen und beschreiben Sie diese detailliert. Was unterscheidet Massen- von Individualmedien? In der Medienökonomie werden betriebs- & volkswirtschaftliche Zusammenhänge auf Medienmärkten und in Medienunternehmen behandelt. Das allgemeine BWL/VWL wird auf den Wirtschaftszweig der Medien begrenztMikroebene Individualverhalten der Akteure Funktionen & Relevanz medialer Güter (Besondere Eigenschaften)Mesoebene Analyse der Rahmenbedingungen (Marktstrukturen und Marktbedingungen) im Medienmarkt (Einzelen Sektoren) Marktstrukturen & MarktbedingungenMakroebene Ganzheitliche Betrachtung des Mediensystems-   Untersucht Technologischen, rechtlichen, politischen, solzialen und ökonomischen Rahmenbedingungen das Mediensystem und wie dieses durch Aktuersverhalten beinflusst wird. Beitrag zum BIP, Arbeitsmarkt, Wohlstand in der Gesellschaft, Kulturentwicklung usw.
  • Beschreibe Polity Polity = Rahmen, Strukturen—> Dieser Begriff umfasst die Institutionen und Organisationen, in denen politisches Handeln abläuft. Diese bilden Ordnungs- bzw. Handlungsrahmen von Politik. Beispiele sind das Regierungssyteme, Parteien oder Normen und Gesetze.„polity“, beschreibt das Gefüge der staatlichen Institutionen untereinander, den Aufbau des Systems.
  • Politics Politics = Prozess—> Hierunter versteht man den politischen Prozess. Dieser umfasst den Prozess der Willensbildung und diese politischen Prozesse laufen häufig in Form von Konflikten ab.Fokussiert auf Prozesse wie politische Verfahren (z.B. Wahlen, Abstimmungen, Lobbyismus) und auf die Konfliktanalyse bzw. darauf, wie Interessengruppen ihre Anliegen durchzusetzen suchen. Das englische „politics“ schlussendlich ist das, was wir als „Prozess“ verstehen würden, die Interaktion aller Akteure, die mit Politik in Berührung kommen. Hierzu gehören auch Lobbyisten, Experten – und natürlich die Bürgerinnen und Bürger. Auch der Weg, auf dem eine „Digitale Agenda“ vorab ihren Weg in die Medien findet, ist so ein politics-Vorgang.
  • Beschreibe Policy Policy = Inhalt—> Darunter versteht man den Inhalt von Politik, insbesonderes bestimmte Politikfelder und die konkreten Aufgaben, Ziele und die Gestaltung bestimmter politischer Programme.Policy“, das sind die Inhalte, die Ziele, die Politik erreichen will.Policy (engl. policies) beinhaltet die Inhalte politischer Auseinandersetzungen, es geht um die Gegenstände, Aufgaben und Ziele, welche die Beteiligten formulieren und realisieren wollen. Somit zielt diese Dimension auf Problemlösung und auf die Gestaltung gesellschaftlicher Verhältnisse und ist Ausdruck von Interessen- und Zielkonflikten.