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Einführung in die Welternährungswirtschaft (Fach) / Besserer Zugang zu Nahrung durch Nahrungssubventionen (Lektion)
- Graphik zu den Effekten einer Nahrungssubvention Skript S. 7
- Gute und schlechte Gründe für Nahrungssubventionen Absenken von Nahrungsmittelpreisen, damit sich mehr Menschen diese leisten können => viele Menschen (in Entwicklungsländern) hungern, da sie sich keine LM leisten können; Politiker wollen diese Menschen lieber „sofort“ ernähren, als Programme (z.B. landwirtschaftliche Forschung) zu sponsern, die Monate oder Jahre andauern =>Programme die in Forschung investieren brauchen länger für offensichtliche Erfolge NICHT NACHHALTIG!!!! entwickelte Länder haben enorme Überschüsse in der Landwirtschaft erwirtschaftet i.A. ziehen Reiche Lebensmittelhilfen bloßem Geldtransfer an Arme vor einige Gruppen in Exportländern profitieren: Bauern, Verarbeiter von LM, Inputlieferanten, Verschiffer, Betreiber von Getreidespeichern, Hilfsorganisationen Politiker in Entwicklungsländern, sowie einflussreiche Gruppen haben Interesse an der Schaffung & am Fortbestand solcher Programme enorme politische Beliebtheit; auch bei der Bevölkerung komische Karte???
- Targeting und Self- Targeting (Nutzen, Beispiele) Targeting: gezielte Subventionen, gegen Ineffizienz (Korruption, Misswirtschaft, falsche Zielgruppe) Subvention für die Menschen, die unterernährt oder arm sind (vgl. Sri Lanka) Person erhält die Nahrungsmittelsubvention nur dann, wenn sie gewisse Kriterien erfüllt Ernährungszustand & wirtschaftlicher Status (HH-Einkommen) Bsp. Philippinen: Grenzkriterien festsetzen, zuerst die Orte mit hohen Konzentrationen an unterernährten Vorschulkindern identifiziert; dann dort die betroffenen HH ausfindig gemacht andere Fälle: wenn ein bestimmtes Einkommen unterschritten wird, bekommt die jeweilige Person LM-Subventionen Geographisches „targeting“: Programme auf Regionen beschränkt, in denen viele unterernährte Menschen leben Problem: Ineffizienz, hohe Kosten; kann trotz Begrenzung auf Zielgruppe misslingen (Sri Lanka) Self-Targeting: Subventionierung von LM mit negativer EK-Elastizität d. Nachfr. (inferiore Güter) meist stärkehaltige Produkte wie Cassava oder Mais Direkte Verteilung: Zusatznahrung für Risikogruppen (Schwangere, Stillende, Kleinkinder) =>kein Anstieg des NM-Konsums, Nahrung wird geteilt, eingespart Rationierung: an berechtigte Teilnehmer des Programms unter Marktpreis verkauft (statt verschenkt) =>effektiver als geschenkt Kosteneffektiver als andere Programme, vorhandene Strukturen können genutzt werden => Aber: städtische HH profitieren mehr als ländliche
- Können Subventionen und Hilfen zur besseren Ernährung zu 100% erfolgreich sein? Nein, weil man nicht kontrollieren kann, was tatsächlich gegessen wird Nein, weil Agrarhilfen noch aufs Wetter angewiesen sind => Dürren, … nicht auszuschließen Nein, weil die Regierung und Bevölkerung auch mitmachen müssen (nicht steuerbar) ??????????
- Gründe für Ineffizienzen bei Subventionen und andern Hilfen zur Verbesserung der Ernährungslage Vier Formen der indirekten Hilfe Welche Arte von Subventionen ist Sinnvoll Inflation, Abhängigkeit vom Geberland, Unangepasstheit an spezielle Situation Direkte Verteilung: im Ergebnis enttäuschend, Nahrungskonsum steigt nicht, Gewinn wird eingespart Rationierung: Überwachung gegen Betrug, Bedarf eigenes Handelssystem, hilft eher städtischen HH LM-Marken: können zu Inflation führen Food-for-work: v.A. Landbesitzer profitiern von Arbeitern, Ungleichverteilung könnte zunehmen, viele weibliche Teilnehmer => Kinderfürsorge leidet Subventionen aus dem Ausland sind teuer und nicht effektiv Transport, Verwaltung, .. 89% des Wertes der verschifften LM (fast die Hälfte!!!) Ausgaben für Nicht-LM steigen, drücken Löhne Abhängigkeit von Geberländern Fazit: ursächliche Probleme müssen angegangen werden, kommen die subv. LM aus heimischer Produktion, so steigen Preise und Anreize für lw. Prod.Werden LM importiert, so sinken die Preise im Land und zerstört Anreize für lw. Produktion
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