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Schlüsselfertigbau (Fach) / Schlüsselfertigbau (Lektion)

Zusammenfassung

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  • Estrich - Aufgaben Glatte, ebene Oberfläche Rohbautoleranzen ausgleichen Baupyhsikalische Anforderungen erfüllen (Trittschall-, Wärmedämmung-, Feuchtigkeitssperre) Flächenheizkörper (Fußbodenheizung)
  • Estrich - Anforderungen Hohe Biegezug-/ Druckfestigkeit Hohe Raum-/Formstabilität Aufbringen und Ändern von Bodenbelägen muss möglich sein
  • Estrich - Normen u.a. DIN 18560 Teil 1-7 -> Estriche im Bauwesen u.a. DIN 18353 -> Estricharbeiten
  • Abdichtungen - Abdichtungsmöglichkeiten WU-Konstruktion "Weisse Wanne" Außenabdichtung "Schwarzabdichtung" (mit Bitumen) Kombi aus weisser und schwarzer Abdichtung Innenabdichtung (Nassraumabdichtung)
  • Abdichtungen - Grundsätzliche Regeln Bemessungswasserstand beachten (laut Norm 15 cm darüber; Faustregel aber 30 cm darüber) Bodenfeuchte ist immer vorhanden!! Spritz- und Tagwasser nicht vergessen!! Chemische Wasserbelastung beachten Drainagen nicht vergessen!!
  • Abdichtungen - Beanspruchungs- und Nutzungklassen Beanspruchungsklasse 1 : Kontakt zu anstehendem Wasser Beanspruchungsklasse 2 : Kontakt mit Feuchte oder Sickerwasser Nutzungsklasse 1 : Kein Durchtritt von flüssigem Wasser Nutzungsklasse 2 : Begrenzter Wasserzutritt zulässig
  • Abdichtungen - Konstruktion Mindesbauteildicke (Wasserdurck nimmt über Bauteildicke ab) Schwindarmer Beton Fugenabdichtung Rissinjetkion oder Selbstheilung ermöglichen Einwandfreie Betonage (Entmischen vermeiden, Nachbehandlung ect.)
  • Abdichtungen erdberührter Bauteile Materialien? Bitumen und Polymerbitumenbahnen KMB-Bahnen (Kunststoffmodifizerte Bitumendickbeschichtung) Klebemassen und Aufstriche Asphaltmix und Gussasphalt Geriffelte Metallbänder
  • Vergleich Abdichtungsbahnen - KMB 1. Wetter 2. Qualität 3. Produkteigenschaften 4. Verarbeitung 5. Geometrieanpassung 6. Preis Bitumenabdichtungsbahn                 KMB Wetter                        unabhängig                                 abhängig Qualität                  hoch (im Werk hergestellt)             niedrig (per Hand aufgebracht) Produkteigenschaften     gut                                         schlecht Verarbeitung                       aufwändig                          einfach Geometrieanpassung          gut (große Flächen)          sehr gut Preis                           teuer                                           billig
  • Abdichtungen - Welche Untergrundeigenschaften müssen vorliegen? Frostfrei Fest Eben Oberflächentrocken Frei von Nestern, Rissen ect. Frei von Verunreinigungen Kanten gefast, Kehlen gerundet Vertiefungen > 5mm müssen zugemörtelt werden
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  • Abdichtungen Arbeitsablauf Bitumenbahn Untergrund vorbereiten (sauber, trocken usw.) Voranstrich aufbringen Abdichtungseinbau, i.d.R. zweilagig Gießverfahren Schweißverfahren KSK-Bahnen
  • Balkone Undichtigkeite generell unproblematisch ABER: aufgrund der Dauerhaftigkeit ist eine Abdichtung sinnvoll Belag z.B. Splittbett Empfehlung: Betonfertigteile (hohe Qualität!!!)
  • Bauordnung - Aufzählen der Gebäudeklassen GK1: freistehende Gebäude; ≤ 7m; ≤ 2 NE; ≤400m2 GK2: andere Gebäude; ≤ 7m; ≤ 2 NE; ≤400m2 GK3: sonstige Gebäude ≤7m GK4: ≤ 13m; jede NE ≤ 400m2 GK5: sontige Gebäude, unterirdische Gebäude
  • Bauordnung - Definition eines Hochhauses §2 Abs. 4 Nr. 1 Gebäude nach Abs.3 mit Höhe ≥ 22m
  • Trockenbau - Nennen Sie die Vor- und Nachteile Vorteile wirtschaftlich gute Brandschutzmöglichkeit Nachhaltigkeit kurze Verglegezeiten, schneller Baufortschritt geringes Gewicht schlank -> Raumgewinn wirksamer Schall- und Wärmeschutz Nachteile geringe Stabilität als z.B. Vermauerung hohe Feinstaubbelastung in der Bauphase
  • Trockenbau - Nennen Sie typische Materialien Gipskarton Brandschutzplatten Holzspanplatten ; Holzfaserplatten OSB-Platten MDF-Platten Calciumsilikatplatten
  • Fest eingebaute Trennwände - Nennen Sie typische Materialien Holz Kalksandstein Porenbeton Gipsbauplatten Glasbauplatten
  • Estrich - Nennen Sie die wichtigsten Funktionen Schaffung einer glatten, ebenen Oberfläche Gefälleausbildung Toleranzen des Rohbaus ausgleichen Baupyhsikalische Anforderungen in Kombination mit Wärme-, Trittschalldämmung und Feuchtigkeitssperre, Flächenheizkörper Schutz bzw. Lastverteilungsschicht für Rohrleitungen und Installationen
  • Estrich - Nennen Sie die Anforderungen hohe Biegezug und Druckfestigkeit hohe Raum- & Formstabilität (bei schwankendem Klima und Lastbeanspruchung) problemloses Aufbringen von Bodenbelägen Auswechseln von Bodenbelägen muss möglich sein
  • Estrich - Welche Estricharten gibt es? Zementestrich Anhydrit- Estich Fließestrich Gussasphaltestrich Industrieestrich Fertigteilestrich
  • Estrich - Zementestrich am häufigsten eingesetzt Innen & Außenbereich relativ preisgünstig nach 3 Tagen begehbar, nach 7 Tagen höhere Belastungen möglich, nach 28 Tagen belegereif Neigung zum schwinden, Formänderung und Rissbildung -> Maßnahmen: Betonverfüssiger, intensive Verdichtung, Pflege und Nachbehandlung
  • Brandschutz - Nennen Sie die Baustoffklassen A - nicht brennbar B1 - schwer enflammbar B2 - normal entflammbar B3 - leicht enflammbar Verwendung verboten!!!
  • Brandschutz - Nennen Sie die Feuerwiderstandsklassen F30 - feuerhemmend F60 - hochfeuerhemmend F90 - feuerbeständig F120-180 -> Sonderbauverordnung
  • Brandschutz - Leistungskriterien R ; E ; I ; M ; S ; C ; P/PH R: Tragfähigkeit (resistance) E: Raumabschluss (etancheite) I: Wärmedämmung (isolation) M: Stoßbeanspruchung (mechanical) S: Rauchdichtigkeit (smoke) C: Selbstschließer (closing) P/PH: Funktionserhalt
  • Prüfungsfrage Aufzählen der Gebäudeklassen GK1: freistehende Gebäude; niedriger 7m; weniger als 2 NE; kleiner 400m2 GK2: andere Gebäude; niedriger 7m; weniger als 2 NE; kleiner 400m2 GK3: sonstige Gebäude höher 7m GK4: niedriger als 13m; jeder Nutungseinheit weniger als 4002 GK5: sonstige Gebäude, unterrdische Gebäude
  • Prüfungsfrage Definition eines Hochhauses höher als 22m
  • Prüfungsfrage Anforderungen an den baulichen Brandschutza Anordung, Errichtung, Änderung, Instandhaltung so, dass Entstehung & Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt wird Rettung von Tieren und Menschen muss möglich sein Wirksame Löscharbeiten müssen möglich sein Anforderungen an Baustoffe/ Bauelemeten / Bauprodukte Anforderung an bauaufsichteliche Zulassung
  • Prüfungsfrage Wann kommt eine Brandwand zum Einsatz? Gebäudeabschlusswand (mit Ausnahmen) Innere Brandwand (Abstand weniger als 40m) Innere Brandwand (Landwirtschaftliche Gebäude Abschnitt kleiner als 10.000m3 Brutto Rauminhalt näher an Grundstücksgrenze als 2,5m
  • Prüfungsfrage Welche Feuerwiderstandsklassen haben??? -Brandwand -Verglasung -Türen Brandwand: F90-A (BW) ; 90 Minuten Feuerwiderstand ; Stoßbelastbar und nicht brennbare Baustoffe Verglasung: G30- G120 Türen: T30-T180
  • Prüfungsfrage Warum wird Estrich eingebaut? Nennen sie 4 Aufgaben von Estrich Ausgleich von Rohbautoleranzen Lastabtragung Schutz von Installationen Als endfertiger Bodenbelag (belegereif)
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  • Prüfungsfrage Erklären Sie Gründe für ... ... bei Estrich -Scheinfuge -Randfuge -Bewegungsfuge Scheinfuge: Eingeschnittene Fuge, dient der Aufnahme der in der Enthärtungsphase auftretenden Schwindbeanspruchungen. Bis maximal zur Hälfte einschneiden Randfuge: Im Grunde Bewegungsfuge, die den Estrich, sowie den Bodenbelag von den seitlichen angrenzenden Wänden und festen Einbauteilen trennt. Breite = 5-8 mm Bewegungsfuge: Beweglichkeit von Estrich gegeneinander ermöglichen, Übertragung von Schall und Schwingungen verhindern. Feldgröße maximal 40 Quadratmeter; Seitenlänge kleiner als 8m
  • Prüfungsfrage Nennen Sie die 4 Qualitätsstufen bei Gipskartonflächen und welche Endbeschichtung draufkommt? Q1: Fliesen oder andere keramische Beläge Q2: mittelschwere bis schwere Tapeten, Raufaser oder Vliesfasertapete, füllende Anstriche mit Dispersionsfarbe Q3: fein strukturierte Tapeten, matte Anstriche und Finishputze mit Körnung kleiner als 1mm Q4: höchste Ansprüche, Tapezierung mit Glanz/Metalltapeten, Lackierung mit Seidenmatten Lacke oder Lasierung
  • Prüfungsfrage Warum müssen Abdichtungen mindestens 15cm hoch sein? 30cm Regel, aber mindestens 15cm laut DIN 15-30cm über Bemessungs Hochwasser bei durchlässigen Böden 15-30cm über GOK bei undurchlässigen Böden Stau/Sickerwasser im Erdreich, Spritzwasser im Sockelbereich
  • Prüfungsfrage Wann kann die Höhe der Abdichtung auf 5cm reduziert werden? Wenn durch andere geeignete Maßnahmen im Türbereich ein einwandfreier Wasserablauf sichergestellt ist, der einen direkten Anschluss an die Entwässerung hat. 
  • Prüfungsfrage Wo ist die Bewegungsfuge bei GK-Platten anzuordnen? alle 15m
  • Prüfungsfrage Wo ist die Bewegungsfuge bei GK-Faserplatten anzuordnen? alle 15m
  • Prüfungsfrage Nennen Sie 3 Beispiele wann noch Bewegungsfugen angeordnet werden? Bei starren Bauteilen Ecke / T-Kreuzung Deckenanschluss Bodenbelag
  • Prüfungsfrage Nennen Sie die Aufgaben einer Fassade? Design Wetterschutz Baupyhsikalische Anforderungen einhalten z.B. Wärme, Schall usw.
  • Prüfungsfrage Nennen Sie die Hauptbestandteile einer Pfosten Riegel Fassade Pfosten (und Pfostenhalterung) Riegel Füllelement (häufig Glas) Pressleiste Dichtstreifen/Kunststoffstrebe
  • Prüfungsfrage Behaglichkeit: Wohlfühlatmosphäre bei welcher... ..Raumtemperatur ..Luftfeuchtigkeit ..Wann tritt Zugluft auf? Raumtemperatur: 15-23 Grad Celsius  Luftfeuchtigkeit: max. 50 % relative Luftfeuchtigkeit  Zugluft: 0.14 - 0.24 m/s darf nicht überschritten werden
  • Prüfungsfrage Problem: heiß-schwüles Wetter. Abgehängte Kühldecken laufen auf Hochtouren. Was ist dabei das Problem?? Taupunkttemperatur der Außenluft unterschritten -> Kondensatbildung Auslastung der Kühldecke kann zum Ausfällen führen -> Lösung: Außenliegenden Sonnenschutz anbringen
  • Prüfungsfrage Nennen Sie 3 verschiedene Fugenarten in Bauwerken (Beispiel) Arbeitsfuge; Bewegungsfuge; Dehnungsfuge; Setzungsfuge; Scheinfuge; Pressfuge; Schwindfuge
  • Prüfungsfrage Welche 4 Beschaffenheiten müssen vorliegen, damit eine Wand verputzt werden kann? Putzgrund muss... ebenflächig tragfähig formstabil staubfrei bzw. verschmutzungsfrei ..sein Luft/Bauteiltemperatur muss höher sein als 5 Grad Celsius
  • Prüfungsfrage Nennen Sie das Vorgehen beim Aufbau eines WDVS Kleber anbringen Dämmplatte verlegen Dübel setzen (Bohren usw.) Ausgleichsmörtel aufbringen Armierungsgewege anbringen Ausgleichsmörtel aufbringen Putz/ Schlussbeschichtung