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Einführung in die Welternährungswirtschaft (Fach) / Bevölkerungspolitik (Lektion)
- Vorteile sinkender Fertilitätsraten (auch Abbildung hierzu) Wenn die Bevölkerung langsamer wächst, fallen LM-Preise & mehr LM sind pro Person verfügbar Bei niedrigem Bevölkerungswachstum:kleinere Familiengrößen verbessern die Ernährung der einzelnen Individuen Beeinflusst auch andere Faktoren : erhöhte Kapitalintensität pro Kopf, reduzierte Umweltbelastung, weniger Herausforderungen fürs Bildungssystem Grafik Skript Seite 2
- Gründe für den Rückgang der Fertilität in EL (5) Entwicklung sehr einfacher & zuverlässiger Verhütungsmittel höheres Einkommen => Rückgang der Fertilität => mit Kindern konkurrieren: Bildung,Freizeit, Reisen, Gesundheitsversorgung Kinder als Altersvorsorge werden immer unbedeutender (Rente, private Vorsorgeprogramme) Niedrigere Kindersterblichkeitsrate Bildung von Frauen =>spätere Heirat, Verhütung, definieren sich nicht mehr nur als Mutter
- 3 grundlegende Politikrichtungen zur Beschleunigung des demographischen Übergangs Beschreibung des Übergangs von hohen zu niedrigen Sterbe- und Geburtenraten und dem daraus resultierenden veränderten natürlichen Bevölkerungswachstum. 1. Ökonomische Anreize & Abschreckung (1-Kind-Politik in China, Tea-Estates in Indien)2. Moralischer Appell & Regulierung (gesetzliche VO: Heiratsalter anheben, Dorfrat)3. Subvention von Familienplanung (Bereitstellung & Aufklärung Verhütungsmittel; Anreize für kleinere Familien durch Bildung (von Frauen) => verringerte Sterblichkeitsrate)
- Synergieeffekte(~ positiver Effekt) zwischen Bevölkerungs- und Ernährungssicherungspolitiken Joel Cohen (1996) schlägt vor: „alles gleichzeitig zu versuchen“ Beispiel 1: Förderung des langen Stillens Beispiel 2: Förderung der späten Heirat Beispiel 3: Bildung von Frauen J. Bongaarts (1994):(1)Reduzierung ungewollter Schwangerschaften durch Bereitstellung und Aufklärung über Verhütungsmittel(2)Anreize für kleinere Familien durch Bildung und verringerte Kindersterblichkeitsrate(3)Förderung späterer Heirat und längerer Pausen zwischen zwei Geburten
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