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Einführung in die Welternährungswirtschaft (Fach) / Strategien zur Einkommenssteigerung: (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Tobbe9191 erstellt.

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  • Warum ist Wirtschaftswachstum ein gutes Mittel zur Bekämpfung von Unterernährung? in wirtschaftlich starken Ländern geht es auch den Armen besser Wirtschaftswachstum schafft Arbeitsplätze & erhöht das Einkommen der Armen höhere Investitionen, Einsatz neuer Technologie, LW-Produktivität und Kaufkraft steigen kombiniert mit Globalisierung: Exportorientierte Leichtindustrie Investition in Agrarforschung, oft auch Agrarprotektionismus Ergebnis: Wirtschaftswachstum, Food security, Landwirtschaft gemischt, gleichzeitiges Wachstum
  • Faktoren, die Wirtschaftswachstum in Entwicklungsländern fördern Easterly und Levine: (1) Geographische Faktoren (z.B. Zugang zum Meer, Klima)(2) Institutionen( z.B. Eigentumsrechte, Demokratie, persönliche Freiheitsrechte)Wichtigste(3) Politik (z.B.stabile Wechselkurse, Inflationssteuerung, offener Handel) Wichtige Institutionen: Eigentumsrechte, Korruptionsfreiheit (negativer Effekt auf Wachstum)effiziente Bürokratie & Vorschriften (sichern z.B.Eigentumsrechte, wirtschaftliche Transaktionen) Washington Consensus: wirtschaftspolitische Empfehlungen für Südamerika der WeltbankEntstand aus Beobachtungen über Quellen von wirtschaftlichem Wachstum1) Anstieg Kapitalstock durch Förderung von Ersparnissen & Investitionen 2) Förderung der Arbeitsproduktivität durch Bildung, Gesundheit & Armutsbekämpfung3) Neuer Technologieeinsatz durch geeignete Anreize für wirtschaftliche Entscheidungsträger Kurz: Liberalisierung des Handels, Privatisierung öffentlicher Unternehmen, Preisderegulierung, Inflationssenkung, erweiterter Consensus: Korruptionsbekämpfung; verbesserte Gerichte, Verwaltung, Vorschriften=>KOMPLEXITÄT!!!! Hohe Kosten zur Umsetzung, kaum Erträge Schnellwachsende Länder haben dazu gegensätzliche Politik befolgt, ihre Prinzipien:1) Makroökonomische Stabilität (keine hohe Inflation, keine starke Verschuldung)2) Integriert in Weltwirtschaft (Schutz vor Importen, dafür Exporte, Direktinvestiti. aus Ausland) 3) Eigentumsrechte, Durchsetzung von Verträgen4) Sozialer Zusammenhalt, Solidarität, politische Stabilität Daraus lassen sich nicht direkte Maßnahmen ableiten, versch. Wege können zum Ziel führen=> politische Diversität, Experimentieren sinnvoll, spezifische Lösungen die zum Land passen=>Identifizierung des größten Wachstumshemmnisses (Was ist mögliche Ursache? (1) hohe Ka-pitalkosten (2) Ertrag aus Investitionen gering (3) hoch, aber nicht dem Priv.sektor verfügbar)=>Fokus auf Bereiche wo erwartete Erfolge am größten sind (geringste Opportunitätskosten)
  • 2 Regionen Modell vom Handel Seite 18-19 Skript, beide Länder haben Wohlfahrstsgewinn
  • Warum sind Eigentumsrechte gut für die Wirtschaftsentwicklung? Eigentum dient als Sicherheit, fördert die Verfügbarkeit von Krediten Informationen sind besser verfügbar => wichtig für ausländische InvestorenBindung an individuelle Person erleichtert die Durchsetzung von Vereinbarungen effizientere Nutzung: durch Aufteilung unter verschiedenen Nutzern=>am besten geeignete Individuen übernehmen die Verwaltung des Besitzesz.B. Problem bei nicht geklärten Eigentumsrechten: geringe Anreize für Bauern Farmland / Häuser für Siedler zu verbessern
  • Dilemma der Landreformpolitik bei stark ungleicher Landverteilung These: höhere Wachstumsraten in Ländern mit gleicher verteiltem Vermögen und Landbesitz Landreformen beinhalten i.d.R.: Veränderung der Landverteilung & Größe der jeweiligen Ländereien , Umverteilungen von privatem & öffentlichem Land; Veränderung der Besitzverhältnisse, neue Rechte für Landnutzer (größere Arbeitsanreize) nicht alle Landreformen bringen erwünschtes Ergebnis in China: Arbeitsanreize für Bauern gingen durch Entprivatisierung verloren in Algerien: Ausdifferenzierung kommerzielle Produzenten & landlose Arbeitern in Peru: sollte Ungleichgewicht der Landverteilung beheben; Arme profitierten nicht Gesetzesänderung in Burma: Land musste von Besitzern selbst bearbeitet werden => Besitzer vertrieben Pächter bzw. stellten sie als Arbeiter ein; Verlierer der Reform waren Pächter; Land durfte nicht mehr als Hypothek genutzt werden => keine Sicherheit mehr für Geldgeber, Anstieg der Kreditzinsen ⇒ Endkonsequenz: Rückgang der Investitionen in die Landwirtschaft ineffiziente Landreformen schaden mehr, als sie helfen: ineffiziente Bewirtschaftung => steigende LM-Preise lösen Wohlfahrtsgewinne der Umverteilung auf bei drohender Umverteilung machen Farmer keine Investitionen in neuen Produktionsmethoden mehr
  • Arbeitsteilung zwischen Märkten und Staat in Tweetens ‚standardmodel‘ der wirtschaftlichen Entwicklung Markt: Produktion & Allokation von Gütern & Dienstleistungen unter Wettbewerb; => Evolution von Organisations- & Transaktionsformen Staat: Bereitstellung öffentlicher Güter; => Schaffung & Aufrechterhaltung eines institutionellen Rahmens für die Marktteilnehmer
  • alles drin? vl ist ewig lang
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