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Bankmanagement (Fach) / Teil 2 - Internes Rechnungswesen Übung & Folien (Lektion)

Teil 2 - Internes Rechnungswesen

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  • Konzeption der Marktzinsmethode Bewertung von Aktiv- und Passivgeschäften unter Verwendung von Marktzinsen  Unter der Annahme eines vollkommenen Kapitalmarkts (u.a.: Soll- = Habenzins) ist der Marktzins derjenige Zinssatz, zu dem ein Kreditgeschäft refinanziert werden kann bzw  zu dem Mittel aus dem Einlagengeschäft alternativ zur Kreditvergabe angelegt werden können zu dem Einlagen angelegt werden können, wenn es keine Kreditvergabemöglichkeit gibt zu dem eine alternative Refinanzierung (alternativ zum Einlagengeschäft) des Kreditgeschäfts möglich ist Der Marktzins ist der Maßstab zur Beurteilung von Kreditgeschäften unabhängig davon, wie der Kredit refinanziert wird und der Maßstab zur Beurteilung von Einlagengeschäften, unabhängig davon, wie die Einlagen verwendet werden (􏰛 Fisher-Separation) 
  • Deckungsbeitragsschema für ein Einzelgeschäft Zinserlöse - Zinskosten = Konditionenbeitrag - Risikokosten = DB 1 (Wertbereich) +/- Provisionen = DB 2 (Wert-/Provisionsbereich) +/- Betriebserlöse und Kosten = DB 3 (Marktergebnis)
  • Mengennotierung Preis der ausländischen Währung in einer Einheit der Inländischen Währung
  • Preisnotierung Preis der Inländischen Währung in einer Einheit der Ausländischen Währung
  • Interner Zinsfuß von Kuponanleihen = Renditestrukturkurve stets unter der Zinsstrukturkurve bei normaler Zinsstruktur Yield to maturity Effektivzins Fristigkeitsstruktur der Effektivzinsen gewogener Durchschnitt aus den Spot rates derjenigen Zerobonds, in die sich die Anleihe zerlegen lässt (= Bündel aus Zerobonds)
  • Interner Zinsfuß Zerobonds yield to maturity, Spot rates Zinsstrukturkurve, unterschiedlicher Restlaufzeiten, Fristigkeitsstruktur der Spot rates
  • Vergleich Spot Rates und Effektivverzinsung Normale Zinsstruktur Effektivverzinsung < laufzeitäquivalenten Spot rate Inverse Zinsstruktur Effektivverzinsung > laufzeitäquivalente Spot rate Flache Zinsstruktur Effektivverzinsung = laufzeitäquivalente Spot rate Additional: Bei endfälligen Anleihen tendiert der Effektivzins zu der endfälligen Spot rate
  • Effektivverzinsung und Kuponeffekt Effektivzins > Nominalzins (Kupon) = erhöhtes gebundes Kapital über die Laufzeit Effektivzins < Nominalzins (Kupon) = reduzierte Kapitalbindung über die Laufzeit (vorzeitige Tilgung) Dem Vorteil einer höheren Effektivverzinsung steht der Nachteil einer größeren Kapitalbindung (Zinsänderungsrisiko) gegenüber Effektivzins ist nicht für die Bewertung von Investitionen geeignet Kuponeffekt steigender Nominalzins = sinkender Effektivzins fallender Nominalzins = steigender Effektivzins
  • Bestimmung von Forward Rates Aus der Zinsstrukturkurve (Zerobonds) ergibt sich aus der Abitragebeziehung: (1 + izot)t * (1 + iftk)k-t = (1 + iz0k)k → umstellen nach Forward Rate  aus der Renditestrukturkurve (Kupons) if-1, k = 1 + y0k / {1 + y01 - y0k) * (1 + if12) - y0k * (1 + if23) - y0k * ...      -1  y = Kupons
  • Zinsverrechnungsmethode - Pool-Methode Jeweils Geschäft auf der Gegenseite betrachten Aktivgeschäft wird auf Basis der gesamten Passivseite kalkuliert und umgekehrt Marge Aktiv = ZinsAktiv - ø PassivGesamt Ergbnisbeitrag = Marge Aktiv / 2 Oder Marge Aktiv - Bruttozinsspanne / 2 Bruttozinsspanne = ( ø PassivGesamt - ø AktivGesamt)
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  • Zinsverrechnungsmethode - Schichtenbilanz horizontale Zordnung von einzelnen Gruppen aus Aktiv- und Passivgeschäften ("Schichten") ZinsAktiv - ZinsPassiv
  • Opportunitätsprinzip Vergleich eines Kredites/einer Einlage mit einer GKM Anlage Kundendarlehen = Marktanlagezins Kundeneinlage = Marktrefinanzierungszins
  • Gegenseitenprinzip = Refinanzierung eines Kredites am GKM
  • Strukturbeitrag Ergebnis der im Normalfall positiven Fristentransformation ø Zinsbindungsfrist Aktiva > ø Zinsbindungsfrist Passiva Differenz zwischen Opportunitätszinsen für verschiedene Laufzeiten Tranformationsergebnis Strukturbeitragsmarge = Bruttozinsspanne - ø Konditionenbeitragsmarge oder: ø Opportunitätszins Aktiva - ø Opportunitätszins Passiva  iz12 < if12  = positiver Strukturbeitrag, günstigere Refinanzierung iz12 > if12 = negativer Strukturbeitrag, Refinanzierung teurer als erwartet Entspricht die Spot rate = Forward Rate = Strukturbeitrag = 0!
  • Grundmodell der Marktzinsmethode Zinsspanne = ø ikk - ø i EK Strukturbeitrag = ø iGKM - ø iGKM Konditionenbeitrag = ø KBMAktiv + ø KBMPassiv
  • Konzeptionelle Probleme der Marktzinsmethode Annahme eines vollkommen Geld- und Kapitalmarktes Trennung von Kundengeschäft und Tresury Variabler Zins → Opportunitätszins? Berücksichtigung von effektivzinsrelevanten Gebühren ?
  • Konditionenbeitrag = Differenz zwischen Kundenzins und Opportunitätszins (Marktzutrittsprämie) Dient der Deckung von: Betriebskosten Liquiditätskosten Risikokosten Eigenkapitalkosten
  • Konditionenbeitragsbarwertmarge Konditionenbeitragsbarwert / Barwert der durchschnittlichen Kapitalbestände* Kapitalbestand in t * AZFt
  • Effektive Konditionsmarge Konditionsbeitragsbarwert / Verrentungsbasis* * = Summe der einzelnen Barwerte
  • Liquiditätshypothese ergänzt die Erwartungshypothese Investoren kennnen zukünftige Pläne nicht  Liquiditätsprämie als Anreiz für langfristige Anlagen → steigt schwach: nur Liquiditätsprämie, keine steigenden Zinsen erwartet → steigt stark: es wird mehr als Liquiditätsprämie gezahlt, Markt erwartet steigende Zinsen
  • Erwartungshypothese = Erwartungen der Investoren an die zukünftige Entwicklung Markt erwartet steigende Zinsen Investoren legen in "Kurzläufer" an Nachfrage am kurzen Ende der Zinskurve steigt schmälert Renditen für Titel mit kurzer Laufzeit, Zinskurve steigt Markt erwartet fallende Zinsen Investoren legen langfristig an Nachfrage am Anfang sehr hoch