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Organisation&Personal (Fach) / Tutorium (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Janaw55 erstellt.

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  • Was sind Milton Friedman Kernargumente? Gewinnmaximierung ist Hauptziel eines Unternehmens Geschäftsführung hat Verantwortung für Gewinn Geschäftsführung gibt fremdes Geld für soziale Zwecke aus Anteilseigner können als Privatperson spenden
  • Auf welche Unternehmen zielen Friedman's Argumente? Nicht-eigentümer geführte Unternehmen Unternehmen, in denen Unternehmensleitung nicht gleichzeitig Unternehmenseigentümer ist (Kapitalgesellschaften, AG; GmbH, KGaA). Geschäftsführung verfügt über das Geld fremder Leute Gegensatz: Eigentümergeführte Unternehmen Personengesellschaften (OHG, GbR, KG). Unternehmer kann eigenverantwotlich selbst handeln und entscheidet selbst, ob er sein eigenes Geld in soziale Projekte Investiert
  • Form von CSR, die Friedman legitim finden könnte? 1. Founder Financed CSR:  Vor dem Börsengang wird angekündigt, dass ein Teil der Überschpsse für soziale Projekte verwendet wird Investoren wissen, was sie werwartet Gründung von Stiftungen Maximierung des Shareholder Values und der Spenden können Hand in Hand gehen 2. Strategic Corporate Social Responsibility: Einsetzen von CSR zur Erhöhung des Unternehmenswertes = CSR als Marketing Strategie (nicht intrinsische Absicht) Image verbessern Umsatz erhöhen Attraktivität für Arbeitnehmer
  • Definiere den EVA Residualgewinn eines Unternehmens- oder Unternehmenseinheit Gibt an, wie viel Wert über die Opportunitätskosten heraus in einer Zeiteinheit geschaffen oder vernichtet wurde Einperiodische Überschussgröße, die auf vergangenheitsorientierten BIlanzdaten basiert und ist nicht zur zukunftsorientierten Unternehmensanalyse geeignet (Cash-Flow Entwicklungen und Potenziale werden nicht berücksichtigt) Wichtig für Anlageentscheidung Berechnung: Differenz aus Gewinn und Kosten des eingesetzten Kapitals
  • Berechnung EVA EVA = G - r x K EVA = U - PK - SK - D - r x K          (beide Seiten mit n/n erweitern) EVA = (R - SK - D - r x K)/n - PK/n) x n VAP ↵                                        ↓ ACP EVA = (Vap - ACP) x n EVA = ( ROI - r) x K
  • Kapitalkosten Fremdkapitalkosten: Zinskosten, die das Unternehmen an Banken bezahlen muss, um Kredite aufnehmen zu können Eigenkapitalkosten: Kalkulatorische Zinsen auf das Eigenkapital →Opportunitätskosten  (=Vorhandene Möglichkeiten (Opportunitäten) zur Nutzung von Ressourcen können nicht wahrgenommen werden))
  • Drei Hebel, um den EVA zu erhöhen EVA = ( VAP - ACP ) x n 1. VAP ↑ = Erhöhung der durchschnittlichen Mitarbeiterproduktivität Mitarbeiterentwicklungen (Schulungen, Trainings, gezielte Talentförderung) Umstrukturierung der Prozesse durch Outsourcing des Rechenzentrums (neue Techniken) Verbesserte Vergütungssysteme Motivation / Arbeitsatmosphäre verbessern 2.  ACP ↓ = Senkung der Personalkosten pro Mitarbeiter  Löhne senken Shared Service Center ( Zentralisierung von Funktionen an einer zentralen Stelle) Arbeitsplätze in Niedriglohnländer verlegen Fluktuation von Mitarbeitern verringern  Weniger Lohnnebenleistungen (Dienstwagen) Neues Vergütungssystem ( Variable Vergütung) 3. n ↑ = Wachstum des Unternehmens / Expansion Höhere Umsätze Optimierung der MA-Anzahl und - kapazitäten Neueinstellungen (sinnvoll, da MA-Prod. > Ma.- Kosten) ABER: bessere Ausbildung führt zu höheren Löhnen - Trade-Offs
  • Vorhergehensweise bei der Gestaltung eines Interviews 1. Bestimmung von generellen Anforderungen der Organisation - Definition von Eigenschaften, die eine Person in der Organisation haben muss um hohe Leistungen zu erzielen. - Nutzung eines unternehmensspezifischen Kompetenzmodells 2. Bestimmung der Anforderungen an die Stelle des Vertriebsmitarbeiters - Definition von Eigenschaften, die eine Person als Vertriebsmitarbeiter haben muss, um hohe Leistungen zu erzielen - Kompetenzen können durch gezielte Aufgaben und Anforderungsanalysen ermitteln werden - Ableitung eiens Anfoderungsprofils 3. Bestimmung der Fragen im Auswahlinterview - Alle Anforderungen prüfbar, sodass der beste Bewerber selektiert werden kann - Fragen werden auf die zu besetzende Stelle zugeschnittem - Jedem Bewerber sollen die gleichen Fragen gestellt werden um Vergleichbarkeit zu gewährleisten - Genaue Unterteilung der Bereiche, für die Noten oder Punkte vergeben werden ⇒ All dies führt zu einer höhreren Struktur und einer gesteigerten Validität des Interviews
  • Eignung des Tests/ Interviews überprüfen? Kriteriumsvalidität → betrachet die Korrelation zwischen den Ergebnissen eines Auswahlinterviews und einer zweiten Variablen, die überlicherweise die spätere Leistung des Bewerbers im Job misst. Validität eines Tests → Ausmaß, in dem der Test das misst, was er messen soll
  • Vorgehensweise zur Bewertung durch Kriteriumsvalidität 1. Erhebung der Daten Bewertung der Mitarbeiter im Auswahlintervies (Skala 0-10) Messung des 2. Kriteriums mit Eigenschaften des Mitarbeiterns (Bewertung durch Vorgesetzten, Produktivität) → Korrelation zwischen den beiden bestimmen 2. Korrelationskoeffizient liefert ein normiertes Maß für die Validität des Interviews 3. Konkrete Eignung des Verfahrens kann durch einen Vergleich der errechneten Validität mit den Validitäten aus anderen Interviews belegt werden
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  • Sind Kompetenzmodelle geeignet? Kompetenzmodelle dienen der Beschreibung und Bestimmung wichtiger Eigenschaften von Mitarbeitern und Bewerbern mittels einheitlicher Begrifflichkeiten Enthalten eine Liste von Kompetenzen, die in einfachen Aussagesätzen beschrieben sind Enthalten möglicherweise auch Hinweise aus Instrumente der Kompetenzmessung Ermöglichen ein präzises Verständnis von Kompetenzen und definieren eine einheitliche Sprache.
  • Warum ist das Kompetenzmodell sinnvoll? Schafft einen Rahmen für die Anforderungsanalyse Ableitung von Auswahlinstrumenten Einführung eines Kompetenzmodells könnte sich lohnen, wenn das bestehende Auswahlinterview eine zu geringe Validität aufweist
  • IQ-Test - Messung kognitiver Fähigkeiten - Testet angeborenes Talent/Intelligenz - Wenn entwicklungsfähig, dann Messung von erworbenen Problemlösestrategien (Wie schnell baut eine Person Humankapital auf?) - liegt in standartisierter Form vor bestitzen hohe Validität
  • Signaling-Aufgaben lösen Perspektive der Person, die die private Information nicht kennt 1. Kann die Person die private Information erkennen? - JA : Trenn-GG 1. mit Talent: TH-KH ≥TL-KA 2. Ohne Talent TL-KA ≥ TH-KL -NEIN : Pooling- GG A alle signalisieren A1. mit Talent: E(T) - KH ≥ TL - KA  A2. ohne Talent: E(T) - KL ≥ TL - KA B keiner signalisiert B1: mit Talent: E(T) ≥ TH - KH (Markt erwartet, dass niemand signalisiert, daher Lohn) B2: ohne Talent: E(T) ≥ TH - KL (gleiches Prinzip nur höhere Kosten)