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Wertorientiertes Risikomanagement (Fach) / 4) Risikoinventur (Lektion)

1. Grundlegendes zur Risikoinventur 2. Prozess der Risikoinventur 3. Quantifizierung operationeller Risiken 4. Exkurs: Das Wertkettenmodell von Porter 5. Methoden der Risikoidentifikation (Prozessketten, FMEA, Fehlerbaumanalyse, Abweichungsanalyse, Delphi Methode) 6. Klassifizierung von Risiken 7. Grenzen der Risikoidentifikation 8. Gesetzliche vs. Betriebswirtschaftliche Anforderungen

Diese Lektion wurde von Marekhenk erstellt.

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  • Was sind Risiken aus Management & Organisation? Ursachen sind häufig in mangelnder Qualifikation, deliktischen Handeln oder mangelnder Motivation die Mitarbeiter aus einzelnen Funktionsbereichen zu finden Personalfluktuation, unzureichend definierte Ziele, nicht vermittelte Unternehmenskultur oder unzeitgemäße Führungsstile können ebenfalls Risiken auslösen Weiterhin begrenzen unzureichende Datenverarbeitung und Dokumentation den Informationsfluss zwischen den Abteilungen und verhindern einen reibungslosen Ablauf
  • Was für Probleme gibt es bei der Risikoidentifikation? Zentrales Problem der RIsikoidentifikation ergibt sich aus dem Anforderungskonflikt zwischen einer vollständigen und wirtschaftlich sinnvollen Risikoerfassung Aufgrund der Vielzahl schwacher Signale und den damit verbunden Kosten der Informationsverarbeitung ist eine vollständige Erfassung nahezu unmöglich und würde die Kapazitäten des Unternehmens überfordern Bei zunehmender Unternehmensgröße ist ganzheitliche Ermittlung der Interdependenzen kaum möglich und wirtschaftlich nicht sinnvoll Kompromiss: Unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit bzw. Kosten/-Nutzen-Erwägungen sind Einschränkungen beim Einsatz von personal und Instrumenten zur RIsikoidentifikation vorzunehmen.
  • Nenne weitere Problemfaktoren bei der Risikoidentifikation! Durch Ressortdenken sind innerbetriebliche Kooperation und Informationsaustausch bei der Kommunikation von Risiken eingeschränkt und behindern flächendeckende Risikoidentifikation. Erkennung und Beurteilung von Risiken unterliegen subjektiven Standpunkten. Umfassende Risikountersuchungen erfordern längeren Zeithorizont und stehen im Konflikt mit dem sofortigen Handlungswunsch des Managements.
  • Was sind gesetzliche Anforderungen? Frühzeitige Erfassung (KonTraG) Vollständige Erfassung (PS 340 IDW) Konzernweite Risikoidentifikation (PS 340 IDW)
  • Was sind betriebswirtschaftliche Anforderungen an die Risikoinventur? Systematische Erfassung Vollständige Erfassung Wirtschaftliche Erfassung
  • Wie lautet das Fazit zur Risikoinventur? Risikoidentifikationsinstrumente unterstützen das Unternehmen den Blick für die Realität zu verbessern und Komplexität zu verringern Eine integrierte Umsetzung verbessert Kenntnisse über interne und externe Strukturen und deren Wechselwirkung, was als Nebeneffekt auch bei der Optimierung von innerbetrieblichen Abläufen zugute kommen kann Die Effizienz der Risikoidentifikation sollte nicht an der Anzahl und dem Ausmaß der identifizierten Risiken gemessen werden, sondern wie gut die Daten als Grundlage für die Ableitung von Maßnahmen dienen und Planungssicherheit gewährleisten Risikoidentifikation ist in der Lage einen effektiven beitrag zum Fortbestand des Unternehmens zu gewährleisten und darüber hinaus einen betriebswirtschaftlichen nutzen durch Kenntnisse der Abläufe und zusammenhänge zu generieren
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