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Human Resources - Organizational Behavior (Fach) / Kapitel 3 - 3.3 Aufgaben- und Arbeitsteilung (Lektion)
1. Semester
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- 3.3.1 Aufgabensynthese Analyse-Synthese-Konzept (Organigramm) Siehe Seite 29. Organigramm
- 3.3.1 Aufgabensynthese Aufgabensynthese Grundlage: Aufgabenanalyse (Teilaufgaben) Ziel:Zusammenfassung der Teilaufgaben zu verteilungsfähigen Aufgabenkomplexen→ Bildung von Organisationseinheiten Personenbezogen: Stellenbildung Gruppenbezogen: Abteilungsbildung Zusätzlichen Kriterien für Zusammenfassung: Aufgabenträger (aktuelle und potenzielle Verfügbarkeit) Sachmittel (Arbeitsmittel, Rohstoffe) Raum und Zeit (an einem Ort erforderlich, aufeinander folgend)
- 3.3.1 Aufgabensynthese Aufgabenanalyse und -synthese im Überblick (Organigramm) Folge der Aufgabenanalyse = Aufgabengliederung Folge der Aufgabensynthese = Aufbauorganisation Siehe Seite 31. Organigramm
- 3.3.1 Aufgabensynthese Analyse-Synthese-Konzept (Organigramm) Siehe Seite 32. Organigramm
- 3.3.1 Aufgabensynthese Stellen Definition (Mindmap Abbildung) Definition: Kleinste aufbauorganisatorische Einheit mit einer dauerhaften Aufgabenzuordnung auf Personen Nicht jeder Stelle muss ein Arbeitsplatz zugewiesen sein(z. B. Desk-Sharing, Telearbeit, Außendienst) 5 Merkmale:AufgabenbereichDauerhaftigkeitVerantwortungsbereichKompetenzfestlegungStelleninhaber→ 5 Punkte führen alle zur Stelle Siehe Seite 33 Mindmap
- 3.3.1 Aufgabensynthese Merkmale von Stellen dauerhafte Aufgabenbündelung dauerhafte Übertragung von Teilaufgaben Abgrenzung der Zuständigkeiten von anderen Aufgabenbündelung Aufgabenbereichen Versachlichter Personenbezug Umfang und Anspruchsniveau (quantitatives + qualitatives Leistungsvermögen) bezogen auf eine fiktive Person mit Normaleignung und -leistung Kompetenzen formale Rechte und Befugnisse Verantwortung Pflicht dieser (fiktiven) Person für Folgen ihrer Entscheidungen und Handlungen einzustehen Handlungsverantwortung / Ergebnisverantwortung / Führungsverantwortung
- 3.3.1 Aufgabensynthese Organisatorische Kongruenzprinzip Leitsatz bei der Stellendefinition (langfristig) oder der Delegation (kurzfristig) Delegationselemente „Aufgabe“, „Kompetenz“ und „Verantwortung“ sind eineuntrennbare Einheit und müssen aufeinander abgestimmt werden bei Abweichungen (z.B.) „Frühstücksdirektor“ Aufgaben ohne Verantwortung und Kompetenzen. „Sündenbock“ Verantwortung ohne Aufgaben und Kompetenzen. „Amtsanmaßung“ Kompetenzausübung außerhalb des eigenen Aufgabengebietes typische Praxisbeispiele: Eine Einkaufsmitarbeiterin hat nur sehr eingeschränkte Entscheidungskompetenzen. Dies führt zu Verzögerungen bei Preisverhandlungen, da in jedem Fall Rücksprache mit dem Einkaufsleiter zu nehmen ist. → „Kamineffekt“ Eine Pflegekraft wird zur Verantwortung gezogen, falsche Medikamente verabreicht zu haben, obwohl die Medikamentenzusammenstellung gar nicht zu ihrem Aufgabenbereich gehört. Ein Verkäufer akquiriert einen Kunden in einem ihm nicht zugewiesenen Vertriebsgebiet mit der Begründung, dass die Firmenzentrale in seinem Vertriebsgebiet liegt.
- 3.3.1 Aufgabensynthese Kompetenzarten Kompetenzen des Stelleninhabers Umsetzungskompetenzen- Ausführungskompetenz - Verfügungskompetenz- Antragskompetenz- Entscheidungskompetenz- VertretungskompetenzLeitungskompetenzen- Fremdentscheidungskompetenzen- Weisungskompetenz- Richtlinienkompetenz- Kontrollkompetenz
- 3.3.1 Aufgabensynthese Stellenarten (Tabelle) Siehe Seite 37 ausführliche Tabelle
- 3.3.1 Aufgabensynthese Analyse-Synthese-Konzept (Organigramm) Siehe Seite 38 Organigramm
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- 3.3.1 Aufgabensynthese Abteilungen Definition Definition: Eine Abteilung ist ein dauerhafter Zusammenschluss von Organisationseinheiten, der einer Leitungsstelle untergeordnet wird. Stellenzusammenfassung: primäre Abteilung Abteilungszusammenfassung: sekundäre Abteilung Formale Kommunikation horizontal und vertikal definiert Organisationsprinzipien:Homogenitäts- und Beherrschbarkeitsprinzip Homogenität: Zusammenfassung nach Objekt- oder Verrichtungsprinzipien(= Gleichartigkeit) Beherrschbarkeit: Abteilungsgröße und Zusammensetzung erlaubt Steuerungdurch Leistung (= Steuerbarkeit)
- 3.3.1 Aufgabensynthese Abteilungsbildung (Organigramm) Delegationsmodell (Tp-down-Approach) und Kombinationsmodell (Botton-up-Approach) Siehe Seite 40. Organigramm
- 3.3.1 Aufgabensynthese Analyse-Synthese-Konzept (Organigramm) Siehe Seite 41. Organigramm
- 3.3.1 Aufgabensynthese hierarchische Abteilungsbildung (Organigramm) Siehe Seite 42. Organigramm
- 3.3.1 Aufgabensynthese Organisationsprinzipien (Mehrere Organigramme) Siehe Seite 43. Abteilungsbildung nach Verrichtungen, Objekten, Kundengruppen und Regionen
- 3.3.1 Aufgabensynthese Fallbeispiel: unterschiedliche Abteilungsbildung in einem Verlag (Mehrere Organigramme) Siehe Seite 44. OrganigrammGliederung nach Produkten, Märkten und Kunden
- 3.3.1 Aufgabensynthese Konfigurationsmaße Maßzahlen zur Bestimmung ... ... der Anzahl der untergeordneten Personen (Leitungsspanne) ... der Anzahl der Leitungsebenen (Leitungstiefe) ... des Verhältnisses von Leitungs- und Ausführungsstellen (Leitungsintensität) Erwünschter Zweck: Vergleiche ermöglichen (organisations- und branchenintern) Optimalgrößen und Maximalgrößen bestimmen
- 3.3.1 Aufgabensynthese Leitungsspanne Definition Definition: Die Leitungsspanne (span of control) gibt die Anzahl der einer Leitungsstelle direkt untergeordneten Personen an.Haupteinflussgrößen: quantitative und qualitative Leitungskapazität Leitungsbedarf Determinanten der Haupteinflussgrößen Aufgabenmerkmale, Qualifikation, Führungskonzept Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) Folgen: Nicht für jede Hierarchiestufe gleich Nicht für jede Aufgabenstellung gleich
- 3.3.1 Aufgabensynthese Leitungstiefe und -intensität Definitionen LeitungstiefeDefinition: Die Leitungstiefe (auch vertikale Spanne) ist die Anzahl der hierarchischen Leitungsebenen einer Organisation.LeitungsintensitätDefinition : Die Leitungsintensität entspricht dem Verhältnis von Leitungsstellen zu Ausführungsstellen. Annahme: strenges Einliniensystem Charakterisiert nicht nur die äußere Form des Stellengefüges, sondern auch Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit des Leitungssystems
- 3.3.1 Aufgabensynthese Konfigurationsmaße (Abbildungen) Zusammenhang zwischen Leitungsspanne und LeitungstiefeGeringe Leitungsspanne und große LeitungsspanneSiehe seite 48. Abbildungen von Organigrammen
- 3.3.1 Aufgabensynthese Übung: Konfigurationsmaße Steile Konfiguration und Flache KonfigurationLeitungsspanne:Leitungstiefe:Leitungsstellen:Ausführungsstellen:Leitungsintensität:
- 3.3.1 Aufgabensynthese Leitungsbeziehung 1/2 (Abbildungen) Siehe Seite 50. Abbildungen
- 3.3.1 Aufgabensynthese Leitungsbeziehungen 2/2 (Abbildungen) Siehe Seite 51. Abbildungen
- 3.3.2. Arbeitssynthese Analyse-Synthese-Konzept Organigramm Siehe Seite 52. Organigramm
- 3.3.2 Arbeitssynthese Arbeitssynthese = Prozessgestaltung Definition Arbeitssynthese: Gestaltung der Arbeitsprozesse (Aufgabenerfüllung) Definition:Ein Prozess beschreibt eine Leistungserstellung oder Objektveränderungdurch eine Kette logisch zusammenhängender Aktivitäten Zeitlich limitierte, einmalige Abwicklung der Prozessaktivitäten: Auftrag Mit menschlicher Arbeit zu gestaltende Systeme: Arbeitssysteme Betriebliche Leistungseinheit, die eine Person (auch mehrere), die zur Arbeitsausführung eingesetzten Betriebsmittel, Materialien und Informationen sowie die dabei bestehenden Bedingungen umfasst. Siehe Abbildung Seite 53.
- 3.3.2 Arbeitssynthese Der Prozess Das „Prozesshaus“ Säulenaufbau:Managementprozesse (Dach) → wirken auf Geschäftsprozesse einSupportprozesse (Fundament) → wirken auf Geschäftsprozesse ein
- 3.3.2 Arbeitssynthese Der Prozess Merkmale und Kette (Abbildungen) Prozessmerkmale und ProzessketteSiehe Seite 55. Abbildungen
- 3.3.2 Arbeitssynthese Fallbeispiel: Prozess der Auftragsabwicklung (Tabelle) Siehe Seite 56. umfangreiche Tabelle
- 3.3.2 Arbeitssynthese 3 Merkmale der Arbeitssynthese Personale Synthese1. Stufe: Zusammenfassung Elementararbeiten zu Arbeitsgängen für eine Person2. Stufe: Bestimmung der optimalen Arbeitsmenge Funktion eines Aufgabenträgers besteht aus den zu seiner Stelle gehörenden ArbeitsgängenTemporale SyntheseBestimmung der optimalen Durchlaufzeit in Abhängigkeit von der Leistung der involvierten Mitarbeiter/innenErstellung von ArbeitsgangfolgenZiel: Minimierung organisatorischer LagerbeständeLokale SyntheseRäumliche Verteilung:Minimierung von Lauf-/Transportwegen (Bsp. Desk-Sharing)Quantitative und qualitative Sachmittelausstattung:Gewährleistung des definierten Leistungspotentials Berücksichtigung arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse ( Ergonomie etc.)
- 3.3.2 Arbeitssynthese Reflexion: Aufbau- und Ablauforganisation Aufbauorganisation Formaler, struktureller Aufbau von Organisationen mit einzelnen Stellen als kleinster Einheit Gruppen, Abteilungen als größeren Einheiten der Zu- und Unterordnung der unterschiedlichen Einheiten Ergebnis der Aufgabenanalyse und -synthese Ablauforganisation Gesamtheit und Zusammenspiel der Arbeitsschritte (Prozesse), die zur Erfüllung der Organisationsziele erforderlich sind Ergebnis der Arbeitsanalyse und -synthese
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- 3.3.2 Arbeitssynthese Geschäftsprozesse über Funktionsbereiche hinweg (Organigramm) Siehe Abbildung Seite 59.
- 3.3.2 Arbeitssynthese „operative Inseln“ „operative Inseln“ als Folge der traditionellen Organisationslehre Die funktionale, traditionelle Organisationslehre (z.B. Kosiol, Grochla) ist auf die Aufbau-Organisation fokussiert. die Primärorganisation (Aufbau-Organisation) berücksichtigt weder funktions- nochhierarchieübergreifende Formen der Zusammenarbeit Die traditionelle Organisationslehre behilft sich mit Sekundärorganisation⇒ Prozessorganisation als eine besondere Form der Sekundärorganisation (s. Kap. 3.4) Siehe Abbildung Seite 60.
- 3.3.2 Arbeitssynthese Sekundärorganisation (Abbildung) Lösung von Problemen der klassischen Aufbau-/Ablauf-OrganisationSiehe Seite 61. Abbildung