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Internationale Wirtschaft (Fach) / dfsfdsfds (Lektion)

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  • Juristisch widerspricht die Bildung regionaler Wirtschaftsgemeinschaften nicht dem WTO-Abkommen. Dessen ungeachtet gibt es sowohl positive als auch negative Meinungen dazu. Nennen Sie jeweils 3! Positiv: Möglichkeit den globalen Liberalisierungprozess positiv zu unterstützen generelle Vorteile der Handelserweiterung (Wohlfahrtssteigerung etc.) sinkende Zahl der Verhandlungspartner bei multilateralen Verhandlungen Prozesse werden überschaubarer sinkende Transaktionskosten steigende Effizenz der Verhandlungen Negativ: Unterminierung der multilateralen Welthandelsordnung Schwächung der WTO man entfernt sich von der "first-best-Lösung" des Freihandels Gewisser "Wildwuchs" in Bezug auf sektorale Ausnahmeregelungen Zahl der Streitfälle bzgl. der Vereinbarkeit beider Mitgliedschaften eines Landes in der WTO u. der regionalen Kooperation hat mit der Zahl der regionalen Abkommen zugenommen.
  • Um was geht es im Kern beim TRIPS-Abkommen? Im TRIPS wurde die Meistbegünstigung und die Inländerbehandlung beim Schutz geistigen Eigentums vereinbart, u. zwar auch für Bereiche die zuvor in speziellen Abkommen geregelt worden waren. Dies gilt z.B. für die Abkommen zu den Urheberrechten, dem Markenschutz, dem Schutz von Mustern und Modellen.
  • In welcher Form kann "Nichtverfügbarkeit" Ursache für Außenhandel sein? Rohstoffe, geologische oder klimatische Gegebenheiten sind in einem Land nicht gegeben N. von Industrieprodukten oder bestimmten Dienstleistungen aufgrund des Entwicklungsstandes eines Landes Vorübergehende N. aufgrund eines zeitl. begrenzten Monopols in bestimmten Ländern Temporäre N. konjuntureller Art, z.B. weg. Vollauslastung der Kapazitäten kann die wachsende Nfr. nicht mehr durch den heimischen Markt bedient werden.
  • Das Inland kann mit allen verfügbaren Produktionsfaktoren 100 Autos und 150 Kräne herstellen, das Ausland vermag durch Einsatz seiner ganzen Produktivkräfte 200 Autos und 350 Kräne zu erzeugen. a.) Auf die Erzeugnung welchen Gutes werden sich das Inland und bzw. das Ausland spezialisieren, und warum? b.) Welche Ursachen können der Produktionsvorsprung des Auslandes haben? a.) Das Inland wird Autos, das Ausland Kräne produzieren. Das Ausland kann zwar von beiden Produkten mehr produzieren, aber von den Kränen relativ mehr, hier besteht neben dem absoluten auch ein komparativer Vorteil. b.) Produktionsvorteile auf verschiedenen Gebieten sind verbunden mit unterschiedlichen Kostenverhältnissen. Zum Beispiel könnten die Materialien, die das Ausland zur Herstellung der Kräne benötigt besonders günstig verfügbar sein. Oder das Ausland hat eine lange Tradition im Kranbau, die entsprechenden Arbeitskräfte sind gut qualifiziert und deshalb sehr produktiv.
  • Die "Kunden" des IWF sind sowohl relativ wohlhabende aber auch extrem arme Länder. a.) Wie sehen die Probleme aus, unter denen im Prinzip beide Gruppen leiden? b.) Wie sieht die währungspolitische Empfehlung des IWF aus, warum ist sie problematisch? Die Exporterlöse rechen zur Finanzierung des Importvoluments nicht aus. Folglich nehmen alle diese Länder entsprechende Kredite auf, was bei flexiblen WK zu einer wachsenden Nachfrage nach den intern. gängigen Währungen im Waren- und Dienstleistungshandel führt und damit zu einer Abwertung der Inlandswährungen der betroffenen Länder. Dies führt zu Impulsen für die Exporte und bremst die Importe. Deshalb empfiehlt der IWF diese Abwertung gewähren zu lassen, in der Realität stützen einige Länder aber künstlich ihre Inlandswährung , denn das spart Geld im Importgeschäft. Was aber nun, wenn die Importe "lebensnotwendig" sind, also doch getätigt werden müssen? Dann funktioniert das theoretische Modell nicht wie- vom IWF - gewünscht.
  • Zur Erklärung internationaler Handelsbeziehungen werden unterschiedliche Ansätze herangezogen, beschreiben Sie a.) die Produktzyklus-Hypothese b.) die Technology-Gap-Hypothese a.) Nach diesem Ansatz durchläuft ein Produkt 3 wesentliche Phasen: Produktentwicklung: stellt hohe qualitative Anforderungen an die Arbeitskräfte Aufbau der Produktionskapazitäten: hoher Kapitaleinsatz Übergang in die Serienfertigung: je nach Stadium des Gutes unterschiedliche Anforderungen an Arbeitskräfte und technologische Ausstattung Je nach Verfügbarkeit der notwendigen Einsatzfaktoren kommt es zu Spezialisierungen und schließlich zu intern. Handelsbeziehungen. Auch hier spielen Kostenvorteile eine entscheidende Rolle. b.) ungleiche Verteilung von technologischem Wissen führt zu unterschiedlichem technischen Fortschritt in den Ländern. Daraus kann ein zeitlich begrenzter komparativer Kostenvorteil entstehen, der wiederum Handelsbeziehungen nach sich zieht.
  • Welche ökonomischen Effekte ergeben sich für Volkswirtschaften aus einer Öffnung ihrer Märkte und Aufnahme von Außenhandelsbeziehungen? -> Markteintritte - führt zur Zunahme der Wettbewerbsintensität, größerer Markt, Massenproduktionsvorteile, höhere Preissenkungsspielräume, Effizienzsteigerungen, führt aber auch zu Druck auf weniger leistungsfähige Unternehmen und damit zu Marktaustritten, Innovationssteigerung, Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigungszunahme, bessere Konsumentenversorgung, Steigerung des Wohlstandes
  • Nennen Sie die Merkmale einer Zollunion Form der Wirtschaftsintegration Freihandel zwischen Vertragspartnern Gemeinsamer Zolltarif bzw. einheitliche Handelsvorschriften ggü. Drittländern
  • Was bildet die Devisenbilanz ab? sozusagen die Kapitalbilanz der zentralen Notenbank besteht aus Devisenbeständen der Notenbank, Goldreserven, SZR, und Reservepositionen eines Landes beim IWF
  • Optimisten erwarten, dass das US-Aussenhandelsdefizit ohne größere globale Turbulenzen abgebaute werden könnte, wenn z.B. die OPEC-Länder und China weniger sparen und mehr konsumieren würden als bisher. Erklären Sie, was bei diesem Szenario Ihrer Meinung nahc passieren würde! Mehr Konsum und weniger Sparen bedeutet weniger Kapitalanlagen aus diesen Ländern in den USA, Kapitalverknappung führt zu höheren Zinsen Geringere Dollarnachfrage führt zur Abwertung des US-Dollars, steigert tendenziell den Export, bremst den Import
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  • Erklären Sie den Begriff "intersektoraler Handel", nennen Sie Beispiele! intersektoraler Handel: Es werden Güter aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen ausgetauscht, in der Regel zw. Ländern, die sich bei der Produktion spezialisiert haben, zb. Textilien aus einem Entwicklungsland gegen hochtechnisches Gerät aus einem Industrieland.
  • a.) Die letzte Stufe des in der Theorie beschriebenen wirtschaftlichen Ingetrationsprozesses ist die "Währungsunion", wie lässt sich diese charakterisieren? b.) Nennen Sie die wesentlichen Punkte des Stabilitäts- und Wachstumspakets, der mit der "EG-Währungsunion" eingeführt wurde. a.) Abbau innergemeinschaftlicher Zölle und Handelshemmnisse, Errichtung eines gemeinsames Außenzolls sowie Liberalisierung der Faktormärkte ist in den Vorstufen der Integrationsprozesses bereits erfolgt (Theorie, in der Praxis gibt es auch Währungsunionen, die von der wirtschaftl. Integration unabhängig exisitieren) Größter Verlust an währungspolitischer Autonomie (verglichen mit allen anderen Integrationsstufen) Zur Ausschaltung des Wechselkursrisikos wird eine gemeinsame Geldpolitik mit dauerhafter Fixierung des Wechselkurses bzw. eine einheitliche Währung betrieben. b.) Ziel des Stab.- und Wachstumspakts: größere Stabilität der neuen Währung u.a. Konvergenzkriterien in Bezug auf die nationale Verschuldung, sie beziehen sich auf: - stabile Preise, geordnete Staatsfinanzen, stabiles Zinsniveau und stabile Wechelkurse Nach diesen Kriterien darf die neuverschuldung der öffentl. Hand nicht mehr als 3% des BIP betragen und das Verhältnis zwischen Schuldenstand und BIP darf max. 60% betragen.
  • Was versteht man unter dem Begriff "realer Wechselkurs"? realer WK = (nominaler WK x ausl. Preis) / inländischer Preis
  • Was ist der Unterschied zwischen nominellem und realem Wechselkurs? Nomineller Wechselkurs wird gemessen in einer anderen Währung. Entweder andere Währung in eigener oder eigene Währung in anderer ($ in Euro oder Euro in $) Realer Wechselkurs wird gemessen in zwei gleiche Warenkörben.
  • Erklären sie anhand eines selbst gewählten Beispiels in welcher Beziehung realer und nominaler Wechelkurs zueinander stehen! Bsp.: 1 Tonne dt. Weizen kostet 80 Euro, 1 Tonne amerk. Weizen kosten 50 Dollar. Der nominale WK sei 0,80 Euro/Dollar, somit ist der Preis von 80 Euro gleichzusetzten mit einem Preis von 100 Dollar pro Tonne Weizen. Deutscher Weizen ist somit doppelt so teuer wie amerikanischer Weizen.
  • Warum interessiert uns der reale Wechselkurs überhaupt? Wenn ein Unternehmer darüber nachdecnkt, auf welchen intern. Märkten er sich seine Produktionsfaktoren für eine möglichst kostengünstige Produktion beschafft, hilft ihm bei der Entscheidung der reale WK, er ist ein Maß für die intern. Wettbewerbsfähigkeit der Inlands auf dem Weltmarkt. Je höher der reale WK, desto größer die intern. Wettbewerbsfähigkeit des Inlandes, weil der Preis heimisch Güter relativ zum Preis ausländischer Güter sinkt.
  • Welche regionalen Entwicklungsbanken gibt es, zu welchem Zweck wurden sie gegründet? Zur Unterstützung des wirtschaft. Fortschritts in den entsprechenden Ländern wurden vier intern. Entwicklungsbanken mit größerem regionalen Tätigkeiten gegründet: Interamerikanische Entwicklungsbank Afrikanische Entw. Bank Asiatische Entw. Bank Osteuropäische Ent. Bank Sie sollen durch Finanzhilfen und beratende Tätigkeit zur Beschleunigung des wirtschaftlichen Wachstums ihrer weniger entwickleten Mitgliedsländer beitragen und die wirtschaftliche Integration innerhalb der Region fördern. Sie sind eine Art Selbsthilfeeinrichtung, werden aber auch durch nichtregionale Mitglieder unterstützt.
  • Die Volkswirte einer deutschen Großbank prognostizieren eine mittelfristige Dollar-Abwertung. Als Gründe für die Prognose werden genannt: - das amerikanische Leistungsbilanz-Defizit - ein sich einengendes Zinsdifferential zwischen den USA und Ländern. Erläutern Sie beide Argumente! Wenn in einer Volkswirtschaft relativ große Teile des Volkseinkommens durch den Kauf ausländischer Güter und Dienstleistungen ins Ausland abfließen, entsteht ein Handelsbilanzdefizit. Da die Zahlungsbilanz rein buchungstechnisch stets ausgeglichen ist, muss anderererseitzs zum Ausgleich Kapital aus dem Ausland attrahiert werden (Kapitalimporte). Stellt man jedoch fest, dass die Zinsunterschiede an den intern. Kapitalmärkten nicht mehr so gravierend sind, werden Anlagealternativen zum amerikanischen Markt attraktiv und die "Finanzierungsquelle Kapitalbilanz" für das US-Handelsdefizit würde ins Stocken geraten. Somit könnte es zu einem Druck auf den US-Dollar kommen, da die hohe Importquote nicht mehr durch Kapitalimporte aus dem Ausland finanziert werden kann. Statt dessen müsste eine Dolarabwertung über sinkende Importe (denn diese würden nun teurer) und / oder steigende Exporte (das Ausland könnte billiger in den USA einkaufen) zu einem Abbau des Defizits führen.
  • Welches sind die Merkmale der Freihandelszone? Die Freihandelszone ist eine Form der Wirtschaftsintegration, bei der zwischen den Vertragspartnern Zölle und sonstige Handelsrestiktionen abgeschafft werden, ggü. Drittländern behalten die Vertragspartner jedoch die nationalen Zolltarife  bzw. Handelsvorschriften.
  • Erklären sie die folgenden WTO-Begriffe: - Inländerbehandlung - Meistbegünstigung Inländerbehandlung: Das GATT-Prinzip der I. verbietet die Diskriminierung von Importwaren ggü. gleichartigen Inlandsprodukten hinsichtlich Abgaben und Rechtsvorschriften auf dem inländischen Markt. Meistbegünstigung: Vetrgl. Verpflichtung eines Staates, alle handelspolitischen Vergünstigungen, insbesondere Zollvorteile, die er einem anderen Staat eingeräumt hat, allen anderen Staaten, mit denen die Meistbegünstigung vereinbart wurde, ebenfalls einzuräumen.
  • Wir betrachten im Rahmen der reinen Theorie der Außenwirtschaft die Bedeutung der Nachfrageseite bzw. der Konsumentenpräferenzen auf den Außenhandel. Erläutern Sie das Modell, dessen man sich bedient, um die Konsumentenentscheidungen einer ganzen Gesellschaft abzubilden? Konsumentenentscheidungen hängen vom Nutzen ab, wie wir aus der Nutzenanaylse der mikroökonimischen Haushaltstheorie kennen. Die Darstellung erfolgt an Hand einer Indifferenzkurve. Man versucht die individuellen Indifferenzkurven zu aggregieren zu einer sog. Gesellschatlichen Indifferenzkurve, die als geometrische Ort aller Güterbündel betrachtet wird, die der Gesellschaft die gleich Wohlfahrt stifte. Im gesellschaftlichen Optimium (dort, wo sich Transformationskurve und gesellschaftliche IK tangieren) kann kein Individuum mehr besser gestellt werden, ohne das dies die Wohlfahrt eines anderen tangieeren würde. Eventuell Zeichnung!
  • Erläutern sie die zentralen Grundsätze des GATT! Liberalismus (Abschaffung aller tarifären und nicht-tarifären Handelshemmnisse); Nichtdiskriminiuerung: allg. Meistbegünstigung Inländerbehandlung Gegenseitigkeit/Reziprozität Verbot nicht-tarifärer Handelshemmnisse
  • Kennzeichnen Sie die Besonderheiten der NAFTA. Wie beurteilen sie die Erfolgsaussichten? Es existieren folgende Besonderheiten: sie bildet ein quantitiatives Gegengewicht zur EU Erstmals ist mit Mexiko auf der einen Seite und den USA und Kanada auf der anderen Seite ein Handelsabkommen zwischen einem Schwellenland und Industrieländern geschlossen worden. Es handelt sich um ein reines Freihandelsabkommen. Weitere Entwicklungsschritte sind bislang nicht geplant. Die NAFTA wird häuftig in Zusammenhang gebracht mit dem Neuen Regionalismus. In erster Linie ist dies auf die "neue" Ausrichtung der USA zurück zu führen. Bis zur Gründung der NAFTA waren die Aktivitäten der USA, regionale Handelsabkommen abzuschließen, sehr gering. Ziele sind der Abbau der Binnenzölle sowie von Kapitalverkehrsbeschränkungen. Generell kann die NAFTA als ein erfolgreiches Bündnis gesehen werden. Der Abbau der Zölle erfolgte bereits vor Ablauf der gesetzten Frist. Und auch das Wachstum in den drei beteiligten Ländern fällt größer aus, als vor der Gründung der NAFTA. Allerdings ist dies kein zwingender Beweis für den Erfolg, da dies auch ein Ausfluss einer allgemeinen Aufwärtsbewergung sein kann. Auch die Handelsbeziehungen zwischen den drei Ländenr haben zugenommen. Annäherungen hat es auch in anderern Fragen gegeben: So z.B. in Sachen Migrationen. Betrachtet man die Entwicklung der DI, dan kann kein Erfolg bescheinigt werden.
  • Erläutern Sie die Unterschiede zwischen der aktuellen Osterweiterung und der Süderweiterung in den 80er Jahren. Welche Probleme ergeben sich durch die Erweiterung für die gesamte Gemeinschaft? Unterschiede zwischen beiden Erweiterungen bestehen sowohl hinsichtlich der Tiefe als auch des Umfangs. die Süderweiterung erstreckt sich auf deutlich weniger Kandiaten und fand auch auf einem niederigeren Integrationsniveau statt. Die Zunahme der regionalen Disparitäten stellt die Gemeinschaft vor große Herausforderungen. Die Spannweite der Pro-Kopf-Einkommen ist mit den neuen Beitrittsländern deutlich größer geworden. Da kein Automatismus besteht, der zu einer Angleichung der Einkommensdisparitäten führt, ist vor allem die europäische Regionalpolitik betroffen. Eine weitere Herausforderung besteht für die Abstimmungsprozesse. um weiterhin in der Lage zu sein, Entscheidungen treffen zu können, müssen die Entscheidungsprozesse auf die neue Situation angepasst werden.
  • Beschreiben Sie die Kernelemente des Neuen Regionalismus. Worauf wird seine Entstehung zurückgeführt? Im Gegensatz zu älteren regionalen Handelsabkommen schotten sich die neueren Bündnisse nicht - im gleichen Maße - gegenüber den Drittstaaten ab. Es besteht eine Offenheit gegenüber dem Rest der Welt. Ein zentraler Gedanke ist, dass wirtschaftliches Wachstum durch Liberalisierung erreicht werden soll. Dies soll den Wettbewerb erhöhen und damit zu Wohlstandssteigerungen beitragen. Es besteht eine Vereinbarkeit mit dem GATT. Auch das neue Engagement der Entwicklungsländer wird auf dieses Phänomen zurückgeführt. Der Neue Regionalismus wird auf die Entwicklungen im Zuge der Globalisierung und dem Ende des Kalten Krieges zurückgeführt. Ersteres hate dazu geführt, dass die Kistanzkosten gesunken sind und die Unternehmer ihren Aktionsradius ausgeweitet haben. Der Aktionsradius der politischen Ebene blieb aller ind auf den nationalen Raum beschränkt. Dieser Umstand in den Aktionsradien führt zu "Spannungne". Der regionale Ansatz wird als ein Lösungskonzept gesehen, dass einen teilweisen Ausgleich schafft. Im Zuge des Endes der Ost-West Konflikts mussten sich die osteuropäischen Länder neu orientieren. Zur Stärkung der wirtschaftlichen und politischen Kräfte bildeten die Transformationsländer entweder untereinander regionale Handelsabkommen bzw. mit westlichen Staaten. Diese stellen den größten Teil unter den Abkommen.
  • Welche Instrumente bzw. Komponenten bestimmen das Aktionsfeld der EU im Globalisierungsprozess? Sechs große Komponenten sind zu berücksichtigen, wenn man das Aktionsfeld der Europäischen Union im Globalisierungsprozess betrachtet: Der Europäische Rat erarbeitet die großen Linien der Politik. er gibt der Union die für ihre Entwicklung erforderichen Impulse und legt die allgemeinen politischen Zielvorstellungen für diese Entwicklung fest. Rat der Europäischen Uion (Rat der Außenminister, wenn es um außenpolitische Themen geht, "Ministerrat") Hier gilt: Ein Beschluss ist angenommen, wenn 55% der Mitgliedsstaaten positiv abgestimmt haben und zugleich minidestens 65% der EU-Bevölkerung repräsentiert sind (so im Studienhelft) Die EU-Kommission macht globale Politik mit vier Abteilungen: der für Entwicklung und Humanitäre hilfe, für Erweiterung, für Handel und für die GASP. Das Europäische Parlament (schwächste Rolle)8 Die Euroäische Zentralbank (EZB) koordiniert die Politik des Euro und sorgt für dessen Stabilität. Außerdem sorgt sie für die Gestaltung der Wirtschafts- und Währungspolitik der EU27. Die Europäische Investitionsbank (EIB) trägt zur Globalisierung durch die Finanzierung von Projekten bei. Ausserdem will die EU verstärkt mit einer Stimme sprechen und mehr Kontinuität in ihr Handeln bringen. Zeichen dafür ist die Schaffung der geplanten Ämter des Europäischen Ratspräsidenten und des Europäischen Außenministers.
  • Nicht alle Unternehmen und Wirtschaftsbereiche können die Globalisierung gleichermaßen nutzen. Wodurch ergeben sich die Unterschiede? Der jeweilige Bedard an den Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und Wissen für die Produktion Die Standortgebundenheit (Rohstoffe, Transportkosten, Qualifikation des Arbeitskräfteangebots Die Besonderheiten der Produkte (Homogenitätsgrad, Nachahmbarkeit, Austauschbarkeit, technische Marktzutrittsschranken) Die Produktionsverfahren (Zerlegbarkeit der Wertschöpfungskette) Die Produktionskostenverläufe in Abhängigkeit zu der hergestellten Stückzahl (Skaleneffekte)
  • Der Automobilindustrie wird häufig eine Vorreiterrolle im Globalisierungsprozess zugeschrieben. Was spricht für bzw. gegen diese Annhame? Führende TNC's aus der Automobilindustrie Autos ca. 10% der internationalen Handelsware Bsp. VW in Mexiko Globalisierte Entwicklungs- und Investitionsmuster FDI in Entwicklungs- und Schwellenländern Fragmentierung der Wertschöpfungskette Aufschlüsselung sequentieller Fertigungsprozesse, die traditionell an einem Standort ausgeführt wurden geoprafische Streuung der Produktion die Auslagerung relativ arbeitsintensiver Teilprozesse in Länder mit vergleichsweise niedrigem Pro-Kopf-Einkommen global sourcing Verteilung der Wertschöpfung zwischen Fahrzeughersteller, Zulieferer und Vorlieferant ist nachhaltig verändert. Wie kaum ein anderer Industriezweig verfügt die Automobilindustrie über eine tief gegliederte Struktur von Zulieferern, die Aufgaben übernommen haben, die früher ganz selbstverständlich bei den Herstellern angesiedelt waren. Die Fertigung nach dem Just-In-Time bzw. Just-In-Sequence-Prinzip hat sich gerade in der Automobilindustrie seit langem etabliertz. Die enge Verflechtung von Herstellern und Zulieferern bedingt, dass letztere sehr weitgehen in den gesamten Produktionsprozess und seine Planung integriert sind. Sie sind heute meist schon am Design der jeweiligen Modelle beteiligt und übernehmen beim Early Supplier Involement (ESI) in ihrern Arbeitsbereichen weitreichende Entwicklungsaufgaben. Das geht im Extremfall so weit, dass sich ein Hersteller mehr oder weniger eine ganze Fertigungsstätte von seinem Zulieferer einrichten lässt. In keiner anderen Branche sind so viele Unternemen so weit im E-Business wie in der Automobilindustrie. Es wurden nicht nur offene und private Marktplätze aufgebaut, man versucht vor allem auch, die Lieferanten ganz unmittelbar in die Beschaffungsprozesse einzubindne. Im Einkauf sind digitale Marktplätze, Online-Verhandlungen und elektronische Kataloge auf dem Vormarsch.
  • "Globalization isn't primarly about trade or communications, economic monopolies or even empire. If it were it would hardly be new: those aspects or life were already 'globalizing' a hundred years ago" (Tony Judt) Welche neuen Qualitäten, Sachverhalte bzw. Dimensionen kennzeichnen dann Globalisierung? Welche Voraussetzungen sind dafür notwendig? Fortsetzung Zitat: "G. is about the disapearence of bounderies - cultural and economic boundaries, physical boundaries, linguistic boundaries - and the challange of organizing our world in their absence." Intensivierung und Beschleunigung grenzüberschreitender Transaktionen bei deren gleichzeitiger räumlicher Ausdehnung Kompression von Raum und Zeit Grenzüberschreitende Transaktionen sind z.B. Handel, Finanzströme, Nachrichte, Breife, Telefonate, E-Mails, Wanderungsbewegungen (Tourismus, Arbeitsmigration, Armutswanderungen, Flüchtlingsströme) internationale Arbeitsteilung und darauf bezogene Auslandsinvestitonen duetlich im Finanzwesen, im Mediensektor, in der populären Kultur (Film, Musik) in der Werbung, im Tourismus, im Sport, im Umweltbereich Vorraussetzung: technische Entwicklung insbesondere im Bereich von Transportwesen und Telekommunikation, weil diese dazu geführt haben, die Standortgebundenheit von gewerblichen und Dienstleisuntgstättigkeiten aufzuheben Konsequnzen von Globalisierung ist die Integration und Konvergenz von Staaten, Kulturen, Gesellschaften und Nationalökonomien zur Weltwirtschaft, Weltgeschichte und Weltkultur.
  • Erläutern sie die Gründe für Internationalisierungsbestrebungen von Unternehmen. Erschließung neuer Märkte Wissenvorsprünge in der Fertigungs- und Vermarktungstechnologie, die im eignenen Unternehmen gehalten werden sollen; Gewinn von neuem Know-How Optimierung von Produktionskapazitäten Sicherung von Rohstoffquellen Nutzung von unterschiedlichen Faktorausstattungen in unterschiedlichen Ländenr Sicherung von Kosten- und Standortvorteilen Reduzierung von Transaktions- Transport- und Informations- und Kommunikationskostne Nutzung von Wettbewerbsvorteilen durch die lokale Akzeptanz bei den Abnehmern und dem politischen, administrativen System Fokussierung auf horizontale Zusammenschlüssen, nach einer Welle von vertikalen Fusionswellen sind es heute besonders horizontale Fusionsbewegungen und eine Konzentration au die Kernkompetenzen Outsourcing der Hausdienstleistungsressourcen - Kauf von Dienstleistungen auf dem Markt Marktunvollkommenheiten, tarifäre und nicht-tarifäre Handelshemmnissen (diese sollen durch die Produktion vor Ort umgangen werden), Subventionen, Wissens- und Technologievorsprünge
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  • "Mandelson [das ist der EU-Handelskommissar, KR] will 'Turnschuh-Zölle' einführen" Welche Art von Maßnahme steckt hinter "Turnschüh-Zöllen"? Wie lässt sic heine solche Maßnahme mit der Forderung nach Liberalisierung des Welthandels vereinbaren? EU-Kommission hat sich entschieden, Anti-Dumping-Zölle auf asiatische Schuhimporte zu erheben. Damit sollen heimische Schuhproduzenten gegen billige Importe aus China und Vietnahm geschützt werden. Voraussetzung für das Anti-Dumping-Verfahren ist jedoch, dass Mandelson den chinesichen und vietnamesichen Konkurrenten wettbewerbswidrige Praktiken nachweisne kann. Andernfalls drehte es sich um eine rein protektionistische Maßnahme. So der Fall, als die EU sich infolge der Aufhebung der WTO-Handelsbeschränkungen plötzlich einer wahren Textilschwemme aus China gegenüber sah. Es wurden zwar für einige Sparten-Quotenbeschränkungen eingeführt, doch auch eine Einigung mit China ändere letztlich nichts an der Tatsache, dass die ergriffenen Maßnahmen protektionisch waren. Die großen Handelsnationen plädieren i.A. lautstark für eine Liberalisierung des Welthandels, praktizieren jedoch Einfuhrbeschränkungen (vgl. Agrarprodukte), um heimische Märkte zu schützen. Dieser Widerspruch ist herauszuarbeiten!