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Psychopathologie Kinder-Jugend (Fach) / 12.b Substanzmissbrauch und Frühpsychose (Lektion)
Sucht, Schizophrene Störungen
Diese Lektion wurde von ybreitkopf erstellt.
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- Was ist das Problem mit Alkopopps? Problme; weniger die Suchtgefahr, dafür vermehrt die Risiken, die mir Alkoholexzsessen verbunden sind zB vergiftungen, Unfälle, alkoholbedingte körperliche Verletzungen, sexuelle Übergriffe
- Definiere Sucht Unabweisbares, starkes Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand Immer weniger willentliche Kontrolle Immer wieder von neuem befreidigt Dosis-Steigerung Charakterisch: Schädigende Folgen im psychischen, sozialen und körperlichen Bereich
- Welche Stoffgebundenen Süchte gibt es (nach ICD 10)? F10 Alkohol F11 Opiode (sedierend) F12 Cnabinoide F13 Sedtive und Hyptnotik (sedierend) F14 Kokain (stimulierend) F15 andere Stimulanzen einchl. Koffein (stimulierend) F16 Hallzinogene (hallozinogene) F17 Tabak F18 flüchtige Lösungsmittel F19 multiple Substanzkonsum und Konsum sonstiger psychotroper Substanzen
- Welche Klinischen Substanzbilder gibt es (am Beispiel Alkohol)? F10.0 Akute Intoxikation F10.1 Schädlicher Gebrauch F10.2 Abhängigkeitssyndrom F10.3 Entzugssyndrom F10.4 Entzugssyndrom mit Delir F10.5 Psychotische Störung F10.6 Amnestisches Syndrom F10.7 Restzustand und verzögert auftretende psychotische Störung F10.8 Sonstige psychische oder Verhaltensstörung F10.9 Nicht näher bezeichnete psychische oder Verhaltensstörungen
- Wie lauten die Kriterien für Akute Intoxikation von Alkohol? Funktionsgestörtes Verhalten, deutlich an mindestens einem der folgenden Merkmale Enthemmunf, Streitlust, Aggressivität, Affektlabilität, Aufmerksamkeitsstörung, Einschränkung der Urteilsfähigkeit, beeinträchtigung der persönlichen leistungsfähigkeit Mindestens eines der folgenden Anzeichen: Gangunsicherheit, Standunsicherheit, Verwaschene Sprache, Nystagmus (Augenzittern), bewusstseinsminderung, Gesichtsröte, konjunktivale Injektion
- Was ist Substanzmissbrauch? ist in erster Linie ein psychisches Problem! Bei dem in der Folge körperliche und soziale Probleme auftreten (sekundär)!!
- Definiere Schädlichen Gebrauch nach ICD 10 deutlicher Nachweis dass der Substanzgebreich verantwortlich ist für die körperlichen oder psychischen Schäden (oder wesentlich dazu beigetragen hat) inkl. Eingeschränkter Urteilsfähigkeit, Behinderungen Zwischenmenschlicher Beziheungne Gebreuchsmuster bestehte sein 1 Monat oder trat wiederholt in den letzten 12 Monaten auf Kein Zutreffen anderer psychischer oder Verhaltensstörungen bedingt durch diese Substanz (außer akute Intoxikation)
- Definier Abhängigkeitssyndrom Mindestens 3 Kriterien zusammen für mindestens 1 Monat: Starkes Verlangen, die Substanz zu konsumiewren Verminderte Kontrolle über Substanzgebrauch Körperliches Enzugsyndrom Toleranzendwicklung gegenüber der Wirkungen der Substanz Einengung auf den Substanzgebrauch trotz eindeutig schädlicher Folgen
- Welche Störung treten zusammen mit Substanzmissbrauch auf? Störung des Sozialverhaltens im Jugendalter mit Delinquenzen Affektive Störungen Hyperkinetische Störungen, häufig in Verbindung mit SSV (größere Risikobereitschft) Esstörungen und va. Bulimia Nerovsa (beides Selbstschädigend) Organische Psychosyndrome
- was ist eine Psychose? Schwere Störung von: Affekt Denken Antrieb Mit beeinträchtigung der sozialen Funktionen Oft: Halluzinationen, Wahn, formale und inhaltliche Denkstörungen
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- Welche Besonderheiten der Psychose gibt es bei Kindern und Jugendlichen? - Very early onset psychosis: Beginn vor dem 13 Lebensjahr - Early onset psychosis: Beginn vor dem 18 Lebensjahr - Jugendliche Psychose: Beginn vor dem 21 Lebensjahr
- Wie sind die Kirterien für eine Schizophrene Störung nach ICD 10? 1. Mindestens 1 Symptom: Gedankenlautwerden, Gedankeneinengung, Gedankenenzug, Gedankenausbreitung Kontrollwahn, Beeinflussungswahn, Wahnwahrnehmung, Gefühl des Gemachten (ist das real oder ist es eine Künstliche Welt?) Kommentierende oder dialogische Stimmen Bizarrer Wahn zb mit Außerirdischen in Verbinung zu seteh 2. Oder Mindestens 2 der folgenden Symptome: Anhaltende Halluzinationen jeder Sinnesmodalität Neologismen, Gedankenabreisen, Zerfahrenheit Katatone Symptome, wie Handlungssteriotypien und wächserne Biegsamkeit, Mutismus, Stupor, Negativismus Minussymptome, wie Apathie, Sprachverarmung, Affektverflachung währen der meisten Zeit innerhalb 1 Monats
- Wie ist das Zeitkriterium von Schizophrenie nach ICD 10? • ICD-10 verlangt 4 Wochen Mindestzeit einer produktiven Symptomatik
- Wie sehen die Symptome einer Schizophrenie zwichen 10 und 14 aus? Störung der Motorik u Ausrucksmotorik: Gestik, Mimik, Eckige Körperhaltung, Steifheit, Zwanghaft Angststymptome: konkrteter Inhalt, oder ohne Inhalt aber depressiv, Ratlosigkeit. Tod, Suizid Depersonalisationserscheinungen: Ich-Störung: ich in 3 Person. mit Tieren verwandt Halluzinationen: optischer Inhalt, Märchen Denkstörungen: Sprunghaft, bizarr, Denkhemmung Wanhsymptomatik: paranoid, Vergiftung, Verfolgung, Beeinflussungsideen, sexueller Inhalt
- Wie sehen Symptome der Schizophrenie in der Hugend aus? Zwangssymptomatik: Zwangsideen, Zwangsimpulse, Zwangshandlungen, motorische Steriotypien, Rituale Angststymptome: verschiedener Inhalt, eigener Körper, Fehler am Körper Depersonalisationserscheinungen: Ich-Störung: ich entfremdung. Rückzug Derealisationserscehinungen: einbezug der Ausenwelt Denkstörungen: Zerfahrenheit, inkoheränz, Blockierung Fantastische wahnbildungen: mit Verfolgungs und Beeinflussungsideen Halluzinationen: optische, aukustische mit motorischer Unruhe, weglaufen
- wie lauten die 5 Phsen der schizophrenen Erkrankung? Prodromale Phase: Akute Phase: Remissionsphase: Residualphase: Chronische Erkrankung:
- Beschreibe die Prodromale und die Akute Phase der schizophrenen Erkrankung Prodromale Phase: sozialer Rückzug, ungewöhnliches Verhalten, schulische Probleme etc. Akute Phase: positive (und negative)psychotische Symptome, deutlich eingeschränktes Funktionsniveau.
- beschriebe die Remissonsphase, Residualphase und Chronische Erkrankung der schizophrenie 3. Remissionsphase: Erkrankungsphase der Schizophrenie, in der die akuten Krankheitssymptome / produktive Symptome (weitgehend) nachgelassen haben und die Vorbeugung von Rückfällen im Vordergrund steht 4. Residualphase: v.a negative Symptomatik (sozialer Rückzug, Apathie, Antriebslosigkeir, Affektverflachung) 5. Chronische Erkrankung: persistierende Symptomatik trotz adequater Therapie
- wie ist die Lebenszeitprävalenz, Beginn, Verhältnis M/Wund in welchem Alter ist die Hauptrisikoperiode für die Erkrankung von Schizophrenie? Lebenszeitprävalenz: ca 1% Beginn vor dem 20 Lebensjahr 10-39% 2-2,5 : 1 (M/W) Hauptrisikoperiode: 20-35 Jahre
- Welcher Faktor spielt bei der Erkrankung an Schizophrenie eine große Rolle? Die Genetik Eineiige Zwillingen: > 50% zweieiige Zwillinge: 10% geschwister: < 10% zwei schizophrene Eltern: 37% ein schizophrenes Elternteil: 10%
- welche Hypothese gibt es zur Erklärung von psychotischen Symptomen, erkläre diese Dopaminhypothese zur Erklärung psychotischer Symptome (Dopaminüberschuss) bei Auslösung von Psychosen Überaktivität dopaminerger Strukturen Erklärung für antipsychotische Wirkung von Neuroleptika: entfalten Wirkung über zentrale postsynaptische Dopamin-D2-Rezeptoren
- welche Substanz hat hohe komorbidität mit Psychosen? was zeigen diese Patienten? hohe komorbidität von Cannabiskonsum und Psychose Früheren Beginn der Psychose Schlechteren Krankheitsverlauf
- um wie viel erhöht sich das Risiko eine Psychose zu bekommen wenn Cannabis konsumiert wird? wie groß ist die Rückfallrate bei hohem und geringem/ keinem Konsum (bei early onset)? Cannabiskonsumenten haben ein doppeltes Risiko für Psychose Rückfall hoher Konsum: 61% Rückfall niedriger/keinem Konsum: 16% also 3 fach erhöhtes Risiko für Rückfall mit hohem Konsum
- Welche Faktoren sprechen für einen ungünstigen Verlauf eine schizophrenen Psychose? Früher Erkrankungsbeginn Männliches geschlecht Keinen Partner Schlechte Sozialanpassung Genetisches Risiko Negative Symptome zu Beginn leben in industrieländern Cannabiskonsum