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Investition und Finanzierung (Fach) / Zusammenfassung (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Janaw55 erstellt.

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  • Kennzeichen von statischen Verfahren - Entscheidung auf Basis von Erfolgsgrößen - Bildung einer Durchschnittsperiode Sinnvoll, wenn die betrachteten Investitionsprojekte beliebig oft wiederholt werden können.   Periodisierung von Zahlungen -Ökonomische Zeitpräferenz der Entscheider wird nicht berücksichtigt: Für Investoren sind frühe Einzahlungen besser als späte Einzahlungen  Ebenso sind spätere Auszahlungen besser als frühe
  • Anwendbarkeit des KVR Grundidee Grundidee: Umsatzerlöse werden vernachlässigt, da sie entweder identisch sind und daher keinen Einfluss auf die Entscheidung haben oder nicht bestimmbar sind (Bsp. Investition in Fortbildung)  Alle Entscheidungsprobleme lösbar bis auf das Vorteilhaftigkeitsproblem. 
  • Rentabilitätsvergleichsrechnung Relative Größe, die die Verzinsung des durchschnittlich eingesetzten Kapitals angibt Berücksichtigung des Kapitaleinsatzes, indem der Gewinn auf die durchschnittliche Kapitalbindung des Projektes bezogen wird  
  • Anwendbarkeit der Rentabilitätsvergleichsrechnung identische KB: • RVR und GVR anwendbar unterschiedliche KB: nur GVR anwendbar, wenn Ergänzungsinvestition unberücksichtigt bleibt  RVR + GVR anwendbar, wenn Ergänzungsinvestition berücksichtigt -> GVR immer anwendbar 
  • Bilanzielle vs. Kalkulatorische Abschreibung - Kalkulatorische Abschreibungen spiegeln ökonomische Plandaten (Werteverzehr) wider; - Bilanzielle Abschreibungen hingegen orientieren sich an steuerlichen bzw. handelsrechtlichen Vorschriften und Interessen 
  • Probleme bei Anwendung von KVR UND RVR KVR: Vorteilhaftigkeitsproblem sinnlos  Probleme bei unterschiedlicher Qualität und Quantität RVR: Nur eindeutig, wenn klar ist, was mit nicht investierten Mitteln geschieht.  Relativer Ansatz der statischen Verfahren: auf KB bezogen 
  • Varianten dynamischer Verfahren Vermögensansätze (Dimension = €, Analogon zur GVR) • Endwert-Methode • Kapitalwert-Methode  Verzinsungsansätze (Dimension = %, Analogon zur RVR) • Interne-Zinsfuß-Methode 
  • Interpretation Endwert Endwert ist die durch eine Alternative verursachte Endvermögensänderung.  Es lässt sich feststellen, welchen Wert während eines Betrachtungszeitraums anfallende Zahlungen am Ende dieses Zeitraums haben. Endwert eines Projekts =Endvermögen bei Durchführung des Projekts – Endvermögen bei Nicht-Durchführung = Endvermögensänderung bei Durchführung des Projekts 
  • Kapitalwert vs. Endwert Der Endwert eines Projekts entspricht der durch ein Projekt verursachten Vermögensänderung bezogen auf den Endzeitpunkt (t=T)  Der Kapitalwert eines Projekts entspricht der durch ein Projekt verursachten Vermögensänderung bezogen auf den Startzeitpunkt (t=0) 
  • Interpretation des internen Zinsfuß Interner Zinsfuß gibt die Verzinsung des in den einzelnen Perioden jeweils gebundenen Kapitals an   Interner Zinsfuß gibt den Kalkulationszinssatz an, ab dem ein Investitionsprojekt unvorteilhaft wird. 
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  • Vorteile IZV -> gibt einen kritischen Wert an, ab dem sich das Investitionsprojekt lohnt, + man kann den kritischen Wert zunächst berechnen, ohne sich auf einen bestimmten Kalkulationszinssatz festzulegen. + Leicht verständliches Ergebnis. 
  • Nachteile des IZV Anwendungsbereich ist eingeschränkt auf die Fälle, in denen ein Projekt nur einen internen Zinsfuß besitzt. -> IZV und Kapitalwert-Verfahren können beim Wahlproblem zu unterschiedlichen Entscheidungen führen. - In diesem Fall muss ein Ergänzungsprojekt berücksichtigt werden, so dass schließlich die Kapitalbindungen beider Projekte in allen Perioden gleich sind. 
  • Vor- und Nachteile dynamischer Verfahren Vorteile: Alle Zahlungen werden periodengerecht erfasst, d.h. die Anschaffungsauszahlung wird im Anschaffungszeitpunkt in voller Höhe erfasst.  -> deshalb werden auch keine Abschreibungen berücksichtigt, dies geschieht nur bei statischen Verfahren, wo Durchschnittsbildung erfolgt Nachteile: • komplexer, da Zahlungen periodengenau zu prognostizieren 
  • Bewertung von Kuponanleihen Duplikation aller Zahlungen der Kuponanleihe durch Portfolio aus Zerobonds  Wenn alle Zahlungen in jedem Zeitpunkt identisch sind, dann muss der faire Preis des Duplikationsportfolios dem fairen Preis der Kuponanleihe entsprechen 
  • Kapitalwert Durch den Kapitalwert kann festgestellt werden, welchen Wert eine oder mehrere während eines Zeitraums anfallende Zahlungen zu Beginn der Betrachtungsperiode (Entscheidungszeitpunkt) haben.  Kapitalwert eines Projekts = Anfangsvermögen bei Durchführung des Projekts – Anfangsvermögen bei Nicht-Durchführung = Anfangsvermögensänderung bei Durchführung des Projekts 
  • ZSK • stellt die Renditen von Zerobonds mit verschiedenen Restlaufzeiten (1,2,3,...) zu einem Zeitpunkt (0) dar.  -> nicht immer steigend
  • Arbitragefreiheit Arbitragefreiheit bedeutet, dass keine risikolosen Gewinne ohne Kapitaleinsatz möglich sind Bestehen Preisunterschiede auf Märkten, so kann man diese ausnutzen und risikolose Gewinne erzielen  ZSK kann verschiedene Verläufe haben, Arbitragefreiheit kann nur über Diskontstrukturkurve (DSK) geprüft werden  • ZSK muss in DSK überführt werden • DSK ist arbitragefrei, wenn sie nie über dem Rückzahlungskurs RZK (=1) liegt: B(0,T) ≤ 1 für alle T sie monoton fallend ist: B(0,1) ≥ B(0,2) ≥ B(0,3) ≥ .... 
  • Bestimmung des fairen Emissionspreises Dividenden-Barwert-Modell: Der faire Emissionskurs entspricht dem Gegenwartswert aller zukünftigen Dividendenzahlungen. 
  • Portfoliotheorie Annahmen 1. Anleger sind risikoscheu (= risikoavers) und orientieren sich nicht nur an der erwarteten Rendite, sondern auch am Risiko ihrer Anlage. - Rendite- und Risiko von Aktien spielt eine Rolle - Grad der Risikoaversion spielt eine Rolle (Präferenzfunktion)  2. Anleger interessieren sich nicht für das Ergebnis einer einzelnen Aktie, sondern für das Ergebnis ihres gesamten Portfolios. Anleger investieren in die gleichen Aktien 1 und 2, je nach Risikoeinstellung aber unterschiedliche Gewichte w1 und w2 nach ihrer Präferenzfunktion Φ 𝜇𝑤,𝜎𝑤 =𝜇𝑤 −𝛾𝜎𝑤2  (Unterschied CAPM)
  • CAPM Annahmen Annahmen: 1. Alle Anleger sind einperiodige μ-σ-Optimierer. 2. Alle Anleger besitzen die gleichen Erwartungen bzgl. μi,σi und ρij 3. Es gibt neben den Aktien ein risikoloses Instrument. 4. Die Kapitalmärkte sind friktionslos. Konsequenzen der Annahmen: Da alle Anleger gleiche Erwartungen bezüglich µ, Sigma und p haben, besitzen sie denselben effizienten Rand. Somit halten alle Investoren ein identisches Aktienportfolio (= TangentialPF) Da auf dem Markt Gleichgewicht herrscht, decken sich Angebot und Nachfrage. Dies bedeuted, dass die Zusammensetzung des Tangentialportfolio dem Marktportfolio entspricht.  Gemäß der Tobin-Separation stellen alle Anleger ihr Anlageportfolio aus der risikolosen Anlage und dem Tangentialportfolio in Abhängigkeit ihrer individuellen Risikopräferenz zusammen
  • Kapitalmarktlinie gibt Auskunft über die erwartete Rendite effizienter Portfolios im Gleichgewicht  erw. Portfoliorendite µw hängt ab von Standardabweichung der erwarteten Portfoliorendite 𝜎 w 
  • Wertpapiermarktlinie gibt Auskunft über die erwartete Rendite einzelner Aktien erw. Rendite der Aktie µi hängt ab von Risiko der Aktie i im Verh. zum Marktrisiko βi 
  • Beta-Aktie = Risiko Aktie i im Verhältnis zum Marktrisiko ß= cov(ri,rm)/Var(rm)
  • Quellen der Innenfinanzierung Kalk. Abschreibungen Kalk. Rückstellungen  Einbehaltene Gewinne Stille Reserven (Differenzen)
  • Gesamte Innenfinanzierung Einzahlungen in einer Periode - Auszahlungen in einer Periode -> Kurzfristiger Finanzierungseffekt 
  • Anschaffungskosten berechnen Kaufpreis netto + ANK  Transportkosten  Transportversicherungen  Zölle  Fundamentierungs- und Anschlusskosten  Montagekosten  Verkaufsprovisionen  Notar- und Gerichtskosten  Grunderwerbsteuer  - Sofortrabatt + Nachträgl ANK  • Abnahmekosten (z.B. TÜV) • Erschließung • Anliegergebühren • Um- oder Ausbau  - Nachträhl. ANK Minderung • Skonti • Boni • Preisminderungen aufgrund von Mängelrügen