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IPO (Fach) / Herz-Kreislauf (Lektion)
Anatomie
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- Wandaufbau der Arterien Intima mit Endothel Glatte Muskulatur (Media) Elastisches Bindegewebe (Media) Kollagenes Bindegewebe (Adventitia)
- Bedeutung des Endothels Barriere- und Filterfunktionen Antithrombogene Funktion Regelfunktion für Blutzellen und Gefäßweite (insbesondere dilatiert Stickstoffmonoxid die glatten Muskelzellen) Regulation der Blutgerinnung und Thrombusbildung Angioneogenese
- Aufbau von Herzwand und Herzbeutel Von innen nach außen: Endokard Myokard Epikard Perikardhöhle Perikard
- Ventilebene (Herzskelett) > In der Systole wird die Ventilebene durch die Kontraktion der Kammermuskulatur - unter Verkleinerung der Ventrikellichtung und Erweiterung der Vorhöfe - abwärts gezogen. > In der Entspannungsphase befindet sie sich in Mittelstellung > In der Füllungsphase der Diastole wird sie durch die Vorhofmuskulatur – unter Verkleinerung der Vorhöfe und Erweiterung der Kammern - aufwärts gezogen. Die Pumpaktion des Herzen kann damit im Wesentlichen wie bei einer Kolbenpumpe als eine Auf-undAb-Bewegung der Ventilebene verstanden werden. Das Blut fließt immer entgegengesetzt der Bewegungsrichtung der Ventilebene.
- Koronararterien Aus der Aorta unmittelbar über den Taschenklappen zweigen zwei Koronararterien ab (A. coronaria sinistra = left coronary artery, LCA; A. coronaria dextra = right coronary artery, RCA). Die A. coronaria sinistra versorgt mit einem Ast (Ramus interventricularis anterior, RIVA; LAD= left anterior descendent) vor allem die Vorderwand vom linken und rechten Ventrikel. Mit einem zweiten Ast (Ramus circumflexus , Cx) umgreift sie das Herz an der Vorhofkammergrenze links. Die Arteria coronaria dextra umgreift das Herz an der Vorhofkammergrenze rechts und versorgt den rechten Herzrand und den größten Teil der Herzhinterwand. Von den Koronararterien zweigen zahlreiche kleinere Arterien und Arteriolen in das Myokard ab, wo die Herzmuskelfasern von reich verzweigten Kapillarnetzen umschlungen werden. Die Koronarvenen verlaufen im Wesentlichen parallel zu den Koronararterien und münden auf der Herzrückseite über einen großen Venenstamm (Sinus coronarius) in den rechten Vorhof.
- Blutdruckmessung Wenn z.B. die Blutdruckmanschette 10 cm über der Indifferenzebene liegt, werden der systolische und der diastolische Blutdruck um ca. 7 mm Hg zu niedrig gemessen!!!
- Berechnung des Herzminutenvolumens (HMV) HMV= HR *SV Herzminutenvolumen = Herzfrequenz * Schlagvolumen
- Herztöne 1. Herzton: Während der Anspannungsphase der Systole, durch Anspannung bedingte Schwingungen der Ventrikelmuskulatur. Ein niederfrequenter, dumpfer Ton. 2. Herzton: Am Ende der Austreibungsphase, durch das Zuschlagen der Taschenklappen verursacht. Ein scharfer, hochfrequenter Ton.
- Phasen der Herzaktion Diastole: Vorhofkontraktion Systole: Anspannungsphse Austreibungsphase Diastole: Entspannungsphase schnelle Füllungsphase langsame Füllungsphase Vorhofkontraktion Erneute Systole
- EKG P-Welle: Zeit, über die die Vorhöfe vom Ruhe- in den Kontraktionszustand übergehen QRS-Komplex: Zeit, über die die Ventrikelmyokardzellen nacheinander vom Ruhe- in den Kontraktionszustand (Plauteauphase des Aktionspotentials) übergehen ST-Strecke: Zeit, in dem alle Ventrikelmyokardzellen im Kontraktionszustand sind bzw. in der Plauteauphase des Aktionspotentials T-Welle: Zeit, in dem immer mehr Ventrikelmyokardzellen vom Kontraktionszustand in den Ruhezustand zurückkehren (Repolarisationsphase des Aktionspotentials), bis schließlich alle Zellen das Ruhemembranpotential angenommen haben.
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