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Strategische Koordinationsinstrumente und -konzepte für internationele Unternehm (Fach) / Kapitel 1 (Lektion)
1. Koordination internationaler Unternehmenstätigkeit als zentrale Herausforderung des internationalen Organisationsmanagements
Diese Lektion wurde von ManutheKing1991 erstellt.
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- Folie 10 Nach Rühli: Koordination ist ? die wechselseitige Abstimmung von Elementen eines Systems zwecks Optimierung desselben.
- Folie 10 Nach Kutschker/Schmid: Koordination ist ? die wechselseitige Abstimmung zwischen den einzelnen Einheiten einer internationalen Unternehmung.
- Folie 11 Dimensionen koordinativen Handelns ? Inhaltlich-qualitativ Räumlich Zeitlich Formal Es geht im Kern darum dafür zu sorgen, dass die richtigen Dinge (formal), in der richtigen Beschaffenheit (inhaltlich-qualitativ), zur richtigen Zeit (zeitlich) am richtigen Ort (räumlich) sind.
- Folie 12 Grundlegende Koordinationsbasen ? Hierarchie: Über- und Unterordnung (Weisungsbefugnisse); Bürokratie: Prinzip der Kontrolle und des Gehorsams (H. Fayol) Markt: Preismechanismen; Preis als koordinierende Größe in Bezug auf Angebot und Nachfrage (z. B. in Schmalenbachs Theorie der Lenkungspreise, Profit-Center als praxisorientierte Anwendung) Clan: Gemeinsames Wertesystem, Kultur als koordinierende Kraft; keine Notwendigkeit für Anweisungen oder Marktkoordination aufgrund geteilter Werte, Normen und Überzeugungen (W. Ouchi) Verhandlung: (Direkte) Interaktion
- Folie 13 Ursachen des Koordinationsbedarfs ? Zunehmende Arbeitsteilung und Spezialisierung in modernen Gesellschaften sowie insbesondere in internationalen Unternehmen; damit geht eine Zunahme von Interdependenzen in quantitativer und qualitativer Dimension einher Erhöhte Anzahl von Stellen, Abteilungen etc., deren Aktivitäten aufeinander abgestimmt werden müssen, um Ineffizienzen zu minimieren -> Koordination ist das natürliche Komplement zur Arbeitsteilung
- Folie 14 Notwendigkeit der Koordination in Unternehmen ? Aus der arbeitsteiligen Aufgabenerfüllung leitet sich der systeminhärente Zwang zur Koordination ab, um unternehmensweit zu einer Abstimmung der Einzelaktivitäten im Hinblick auf ein übergeordnetes Ziel zu kommen Dezentralisation begünstigt Interpretationsunterschiede bei der Ziel- und Aufgabendefinition; die Realisierung des übergeordneten Ziels kann so gefährdet werden Eine Harmonisierung von Abteilungen und Tochtergesellschaften international tätiger Unternehmen ist eine notwendige Vorbedingung für unternehmerischen Erfolg
- Folie 15 Einflussfaktoren des Koordinationsbedarfs ? Grad der Arbeitsteilung Ausmaß der zu überwindenden Distanzen in räumlicher, zeitlicher, sachlicher und menschlicher Hinsicht Grad des Problemlösungsbedarfs (Umfang, Variabilität, Strukturierungsgrad) Grad der Komplexität und Intensität der Beziehungen bzw. (Inter-)Dependenzen zwischen den zu koordinierenden Elementen (Einheiten)
- Folie 16 Grundlegende Möglichkeiten der Handhabung des Koordinationsbedarfs ? Reduktion des Koordinationsbedarfs:Eine Reduktion des Koordinationsbedarfs erfolgt durch Maßnahmen, die dazu dienen, dem Koordinationsbedarf ex ante, d. h. vor seinem Auftreten, entgegenzuwirken. Deckung des Koordinationsbedarfs:Eine Deckung des Koordinationsbedarfs erfolgt durch Maßnahmen, die dazu dienen, den Koordinationsbedarf ex post, d. h. nach seinem Auftreten, im Sinne einer Kompensation zu handhaben.
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