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Zytologie (Fach) / Zellphysiologie (Lektion)
Austauschvorgänge zwischen Zelle und Umgebung
Diese Lektion wurde von Logisch erstellt.
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- Transportprozesse Passiver Stofftransport aktiver Stofftransport
- Was sind Transportprozesse? Aufnahme in die Zelle von Nahrung Salze Wasser Ausscheidung von Stoffwechselprodukten Aufrechterhaltung des inneren Milieus
- passiver Stofftransport Stofftransport erfolgt ohne Energieverbrauch Diffusion Osmose Filtration
- Diffusion Konzentrationsausgleich von hoher Konzentration zu niedriger Konzentration
- Brownsche Molekularbewegung Vorgang bei der Diffusion durch eine Art Zittern prallen Teilchen aufeinander und entfernen sich so von einander bis alle Teilchen verteilt sind
- Vorkommen der Diffusion? Atmung Stofftransport (Salze, Gase, Nährstoffe) im interstitiellen Raum Versorgung des Oberflächenepithels
- Osmose Flüssigkeitsverschiebung Wasser gelangt durch die semi-permeable Membran auf die andere Seite
- Vorkommen Osmose? Zellmembranen Wasseraustausch zw. Blut und dem Gewebe entlang der Kapillaren Wasserentzug aus dem Stuhl im Darm
- selektiv permeable selektiv durchlässig anderes Wort für semi permeable
- Filtration Abpressen einer Flüssigkeit durch eine Membran oder einen Filter flüssige Stoffe pressen sich durch, festere bleiben zurück
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- Vorkommen Filtration Glomeruläre Filtration (Primärharnbildung der Niere) Kapilläre Filtration (Abpressen des Blutplasmas in den Blutkapillaren)
- aktiver Stofftransport Unter einem aktiven Transport versteht man einen unter Energieverbrauch ablaufenden Transport gegen einen Konzentrationsgradienten
- Transport durch Pumpen ATP-Verbrauch gegen Gefälle Stoffe in die Zelle oder aus der Zelle heraus transportieren
- Endozytose Einstülpung von Partikeln abschnüren mittels Vesikel ins Zellinnere abgegeben Phagozytose für grössere Partikel wie Bakterien, Staub etc. = Immunsystem Pinozytose für Flüssigkeiten
- Phagozytose Fremdkörperaufnahme (Bakterien, Staub, abgest. Zellen etc.) Fremdkörper werden aufgenommen vom Vesikel umschlossen Verschmelzung mit den Lysosomen Einleitung der intrazellulären Verdauung
- Exozytose Stoffe aus dem intrazellulären Raum (Raum in der Zelle) werden in Vesikel eingeschlossen Vesikel verschmilzt mit Zellmembran Stoffe werden aus der Zelle heraustransportiert
- Vorkommen Exozytose? an bestimmten Drüsen Nervenzellensynapsen
- Bedeutung von Wasser im Körper? Wasseranteil im erwachsenen Körper 65 % bei Männern höher Frauen mehr wasserarmes Fettgewebe Wasseranteil variiert je nach Alter Neugeborene mehr als ältere Menschen dynamisches Gleichgewicht von Wasseraufname und Wasserabgabe unser Umsatz ca. 2.4 l/Tag
- Wasserverteilung im Körper? Intrazellulärraum = 30 L oder 45 % des Körpergewichts Extrazellulärraum = 15 L oder 21 % des Körpergewichts
- Aufteilung Extrazellulärraum Interzellulärer Flüssigkeitsraum (Interstitium oder Zwischenzellraum) ca. 12 L Blutplasmavolumen ca. 3 L
- Was ist das Blutplasmavolumen? flüssige Fraktion des Blutes ca. 3 L Wasser, Elektrolyte und Proteine
- Aufgabe des interzellulärem Flüssigkeitsraum? (Interstitium) Stoffaustausch aus dem Blut in die Zelle Stoffaustausch aus der Zelle in den Blut- oder Lymphkreislaus muss über die interstitielle Flüssigkeit geschehen.
- Wo befindet sich der interzelluläre Flüssigkeitsraum? Flüssigkeit in den Spalträumen zwischen Zellen Geweben Blut- und Lymphkapillaren
- intra innerhalb
- inter zwischen
- trans durch, hindurch, hinüber
- Transport durch Pumpen Moleküle gegen ein Konzentrationsgefälle aktiv durch die Zellmembran zu pumpen unter Energie-Aufwand (ATP-Verbrauch)
- häufigste Elektrolyte Kationen positiv geladene Teilchen Anionen negativ geladene Teilchen
- Kationen Natrium (Na+) Kalium (K+) Kalzium Ca 2+) Magnesium (Mg 2+)
- Anionen Chlorid-Ionen (CI-) Bicarbonat-/Hydrogencarbonat-Ionen Phosphat Sulfat
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- Hauptbestandteile Intrazellulärraum? Kalium Phosphat
- Hauptbestandteile Extrazellulärraum? Natrium Chlorid
- Erklärung Membranpotential unterschiedliche Salzkonzentrationen im intra- und extrazellulären Raum führt zu elektrischer Spannung = elektrisches Potential elektrisches Potential ist physiologische Grundlage vieler Zellfunktionen Muskelkontraktion Nervensystem Reiz der Sinnesorgane
- Ablauf Proteinsynthes Kopie der DNA = mRNA mRNA wird ins Zytoplasma geschleust Ribosomen lesen die codierte Gen-Information ab = tNRA die tRNA-Basensequenz wird in eine Aminosäurenkette übersetzt = 1 Protein
- Umschreibung nennt man Transkription
- Übersetzung nennt man Translation
- Warum Zellteilung? wichtig für z.B. Wachstum Ersetzen abgestorbener Zellen Wundheilung Fortpflanzung
- Arten der Zellteilung? Mitose Meiose und andere
- 3-Phasen der Zellteilung Interphase Mitose Meiose
- Was passiert in der Interphase? auch Ruhephase genannt Zeit zwischen der Zellteilung Zelle wächst DNA und Zentriolenpaar verdoppeln sich normaler Zellstoffwechsel
- wie funktioniert der Zellnachschub? dank Teilungsfähigkeit der Zellen
- Was versteht man unter Mitose? symetrische Teilung der Zelle in zwei Tochterzellen auch indirekte Zellteilung genannt
- Ziel der Mitose? reines Verdoppeln der Zellen Wachstum Produktion von 2 genetisch identischen Tochterzellen mit duploidem Chromosomensatz (46 Chromosomenpaare)
- Was bedeutet Interphase? Verdoppelung der Erbsubstanz = DNA Verdoppelung sämtlicher Zellstrukturen
- Unterteilung der Mitose? Interphase Prophase Metaphase Anaphase Telophase
- Prophase Chromosomen verkürzen sich Kernkörperchen und Kernmembran lösen sich auf die beiden Zentriolenpaare verschieben sich Richtung der Zellpole Ausbildung der Mitosespindel
- Metaphase Anordnung der verdoppelten Chromosomen an der Mittelebene auch Äquatorialebene genannt
- Anaphase Schwester-Chromatiden werden auseinandergesprengt Zentromer löst sich auf es gibt zwei einfache (haploide) Chromosomen
- Telophase die beiden identischen Chromosomensätze werden von neuen Kernhüllen umgeben Chromosomen werden entspiralisiert Mitosespindel verschwindet Kernkörperchen (Nucleolus) erscheinen wieder 2 neue Tochterzellen sind entstanden
- Was versteht man unter Meiose? spezialisierte Zellteilung der Keimdrüsen