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Random StEx (Fach) / 2 (Lektion)
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Diese Lektion wurde von Flitzflosch erstellt.
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- Blei BleiEin Befall der Lunge und Atemwege ist bei einer Bleiexposition nicht primär zu erwarten. Im Rahmen einer chronischen Bleiintoxikation wären die klassische Trias aus Darmkoliken, Anämie und N. radialis-Lähmung und als typische Stigmata ein blauschwarzer Zahnfleischsaum sowie eine Verfärbung der Haut ("Bleikolorit") typisch.
- 25% C Beryllium 25%CBerylliumBeryllium (Erdalkalimetall) wird industriell bei Legierungen verwendet. Bei starker Exposition können akut Husten und Dyspnoe auftreten, bei chronischer Exposition droht eine zunehmende Lungenfibrose. Veränderungen, die zu wiederholten Pneumothoraces führen, sind nicht zu erwarten. Die Berylliose ist aufgrund des Röntgen-Thorax-Bildes eine wichtige Differentialdiagnose der Sarkoidose.
- Quecksilber Typische Folgen einer chronischen Belastung sind Nerven- und Nierenschädigungen.» Feedback
- Quecksilber Typische Folgen einer chronischen Belastung sind Nerven- und Nierenschädigungen.» Feedback
- Trichlorethen 51%BTrichlorethenTrichlorethen ist ein karzinogenes Lösungsmittel, das zum Beispiel in der Glas- und Metallindustrie als Entfettungsmittel genutzt wird. Bei chronischer Exposition führt es zu Polyneuropathien, erhöht das Parkinsonrisiko deutlich und kann Auslöser des Nierenzellkarzinoms sein. Der Nachweis einer chronischen oder akuten Exposition erfolgt durch die Bestimmung der Trichloressigsäureausscheidung im Urin.
- PAK Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe sind kanzerogen. Unter anderem bei Schornsteinfegern ist eine Anerkennung als Berufserkrankung möglich. Dieselruß aus DieselmotorenPolyzyklische aromatisierte Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen bei der unvollständigen Verbrennung fossiler Brennstoffe. Lange Zeit geschah dies in Fabriken, die keine Filter verwendeten. Heutzutage sind es vor allem Dieselmotoren ohne Rußpartikelfilter und Schiffe, die mit Schweröl fahren, die eine große Menge an PAK ausstoßen.
- Arsen 71%EHyperkeratose und maligne HautveränderungenEine chronische Arsenexposition führt zu einer Hyperkeratose sowie aufgrund der kanzerogenen Wirkung zu malignen Hautveränderungen (z.B. Basaliom, Spinaliom). Als Stigma einer chronischen Arsenbelastung gelten helle Querstreifen an Fuß- und Fingernägeln (Mees-Streifen). Erkrankungen durch Metalle» Feedback
- Apgar APGAR 0 Punkte 1 Punkt 2 PunkteAppearance (Aussehen, Hautfarbe) blass/blau Stamm rosig, Extremitäten blau rosigPulse (Herzaktion) kein Puls <100/min >100/minGrimace (Gesichtsbewegung, Reaktion aufs Absaugen) keine Grimassieren SchreienActivity (Muskeltonus) schlaff träge Flexionsbewegungen spontane gute EigenbewegungRespiration (Atmung) keine langsame, unregelmäßige Atmung bzw. Schnappatmung regelmäßig (40/min)AugenöffnenDas Augenöffnen fließt nicht in den APGAR-Score mit ein, da es keinen Aufschluss über die kardiopulmonale Adaptation des Neugeborenen liefert.
- Das sulkus-Zeichen 66%CLaxizität des Kapsel-Band-Apparates der SchulterDas Sulkus-Zeichen wird bei fixiertem Schultergürtel durch ein Herunterziehen am Handgelenk der betroffenen Extremität nach unten überprüft. Zeigt sich eine Delle zwischen Humeruskopf und Akromion, gibt dies einen Hinweis auf eine Hyperlaxizität mit erhöhtem Luxationsrisiko.
- Lewy körperchen demenz 7%CLewy-Körperchen-DemenzAuch die Lewy-Körperchen-Demenz ist gekennzeichnet durch rasch progrediente kognitive Defizite. Hier wären allerdings motorische Defizite im Sinne eines Parkinsonsyndroms (Bradykinese, Rigor) und visuelle Halluzinationen zu erwarten.
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- Neurodegenerative Hirnerkrankungen Morbus Alzheimer (>50% aller Demenzen)Frontotemporale DemenzMorbus ParkinsonLewy-Body-DemenzProgressive supranukleäre BlickpareseChorea Huntington Hirnerkrankungen anderer UrsacheVaskuläre Demenz/Subkortikale arteriosklerotische Enzephalopathie (20% aller Demenzen)Hypoxischer HirnschadenNormaldruck-HydrozephalusNach Traumen, Blutungen oder TumorenMetabolisch/ToxischAlkoholkrankheitMorbus WilsonVitaminmangel (Vitamin B1, -6, -12, Folsäure), Medikamente, Umweltgifte, Exsikkose, Urämie, Elektrolytstörungen, Hypo- und Hyperthyreose, Hypo- und Hyperparathyreoidismus Entzündlich/InfektiösLuesProgressive multifokale LeukoenzephalopathieHIVCreutzfeldt-Jakob-Krankheit» Eigene Ergänzungen» Feedback
- Blutuntersuchung demenz BlutuntersuchungDie Laboruntersuchung dient unter anderem dem Ausschluss von DifferentialdiagnosenTSH-Bestimmung: Erhöht bei Hypothyreose (bei älteren Menschen kann die Hypothyreose einer Depression oder einer Demenz ähneln)Coeruloplasmin: Erniedrigt bei Morbus Wilson Ggf. MRT, PET, Liquor
- Lewy body demenz Eingelagerte, eosinophile Protein-Aggregate (u.a. α-Synuklein), die die Bildung von Dopamin hemmen. •Lewy-Body-DemenzDefinition: Neurodegenerative Demenz mit histopathologischem Korrelat kortikaler und limbischer Lewy-Einschluss-Körperchen 50% der primär als idiopathisches Parkinson-Syndrom diagnostizierten Erkrankungen stellen sich post mortem histopathologisch als Lewy-Body-Demenz heraus KlinikTypisch sind niedriges Alter bei Erkrankungsbeginn und rasche ProgredienzKognitive, demenzielle DefiziteVisuelle Halluzinationen und paranoide EpisodenExtrapyramidalmotorische Symptome (Bradykinese, Rigor)TherapieParkinson-Syndrom: Mit L-Dopa Behandlung der Demenz: Symptomatisch mit Acetylcholinesterase-Hemmer (z.B. Galantamin, Donepezil)Auf die Behandlung mit Neuroleptika reagieren Patienten mit Lewy-Body-Demenz überempfindlich, es kann zu lebensbedrohlichen Krisen kommen!
- Kardiogene synkope Akardiogene SynkopeDie Diagnose einer kardiogenen Synkope erfordert den Nachweis einer kardialen Erkrankung oder Rhythmusstörungen in Zusammenhang mit den synkopalen Ereignissen. Diese könnten beispielsweise in einer Echokardiographie oder einem Langzeit-EKG detektiert werden. Hierzu liegen im Fragetext keine Hinweise vor. Kardiale SynkopeSynkopenauslösender Mechanismus: Zerebrale Minderperfusion aufgrund einer Unfähigkeit des Herzens einem erhöhten Sauerstoffbedarf nachzukommen → SynkopeFormen Arrhythmogene Synkope: Alle bradykarden oder tachykarden Herzrhythmusstörungen (inkl. Adam-Stokes-Anfall), die mit einer Verminderung des linksventrikulären Auswurfs einhergehen, können zu Synkopen führenKardiovaskuläre Synkope: Alle Erkrankungen, die eine periphere Minderperfusion bewirken können , können bei erhöhtem Sauerstoffbedarf zu Synkopen führen
- Periphere minderperfusion durch? Bei kardiogenervsynkope z.B. Herzklappenstenosen, Arteriosklerose, Lungenembolien, HOCM
- Ulrich turnerbsyndrom 88%EMonosomie X (Ullrich-Turner-Syndrom)Beim Ullrich-Turner-Syndrom liegt nur ein Chromosom X vor. Die Kinder haben einen weiblichen Phänotyp und fallen nach der Geburt durch Ödeme an Hand- und Fußrücken auf, was nahezu pathognomonisch ist. Das Pterygium colli ist ebenfalls ein typisches Merkmal und beschreibt das Vorliegen von seitlichen Halsfalten zwischen dem Processus mastoideus und dem Akromion. Zudem können weit auseinander stehende hypoplastische Mamillen vorkommen.
- Zeichen akzelerationsphase Im Rahmen der chronisch myeloischen Leukämie ist eine Basophilie (meist gemeinsam mit Eosinophilie) als Zeichen der Akzelerationsphase zu werten.