9
Psychopathologie Kinder-Jugend (Fach) / 1.1 Grundlagen (Lektion)
definitonen
Diese Lektion wurde von ybreitkopf erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
- Was ist Entwicklungspsychopathologie? „Die Entwicklungspsychopathologie soll durch ihren besonderen Fokus das Zusammenspiel von biologischen, psychologischen und sozial-kontextuellen Aspekten der normalen und abnormalen Entwicklung über die Lebensspanne beleuchten“
- Womit befasst sich die Entwicklungspsychopathologie? - Entwicklungspsychopathologie befasst sich mit Entwicklungsprozessen, die zur Entstehung oder Vermeidung von psychischen Störungen beitragen. o Entstehungsfaktoren zB: Vernachlässigung, Gewalt, Überbehütung o Vermeidungsfaktoren zB: Akzeptanz, Vertrauen, Selbstbewustsein
- Was ist gesund, was ist krank? - Kontinuum von Gesundheit und Krankheit (fließende Übergänge, Gesundheit ist nicht nur Abwesenheit von Krankheit) - „Gesundheit: ist ein Zustand des vollkommenen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen“
- was ist normal? -welche Normbegriffe zur Unterscheidung von „psychisch gestört“ und „psychisch normal“: - viele Bedeutungen je nach Sichtweise o Ideale Norm: normal ist, wer ohne Beschwerden lebt o Soziale Norm: normal ist, wer lebt, wie es die Gesellschaft von ihm erwartet o Statistische Norm: normal ist, wer der Mehrheit aller Personen angehört o Funktionelle Norm: normal ist, wer seine Aufgaben erfüllen kann
- Definiere Psychische Störung Welche Kriterien gibt es? - Eine Psychische Störung ist dadurch charakterisiert, dass sie das betroffene Kind bzw. den Jugendlichen darin beeinträchtigen, seine alterstypischen Endwicklungsaufgaben erfolgreich zu bewältigen. - Mögliche Kriterien: o Abweichung von der Endwicklungsnorm o Subjektiver Leidensdruck o Gefährdung von Personen
- wie Entwickelt sich die Störung? Erkläre die verschiedenen Ansichten - Psychoanalyse: Diskontinuierlich (betonung liegt auf psychosexueller und psychosozialer Entwicklung in Stufen) - Behaviorismus: kontinuierlich (Entwicklung ist kontinuierlich Zunahme an gelerntem Verhalten) Piaget: Diskontinuierlich (Betonung liegt auf kognitiver Entwicklung in Stufen) Informationsverarbeitungsanatz: kontinuierlich (wahrnehmung/ Gedächtnis/ Problemlösefähigkeiten werden zunehmend verbessert
- welche Erklärungsansätze für psychische Störungen gibt es? • Entwicklungsaufgaben-Modell• Transaktionelles Stressmodell• Modelle mit Betonung einzelner psychischer Funktionen bei der Störungsgenese• Endwicklungspfadmodelle
- Erkläre die Entwicklungsaufgabenmodelle - für einzelne Endwicklungsabschnitte gibt es alterstypische Entwicklungsaufgaben - Bewältigung dieser Endwicklungsaufgaben stellen Endwicklungsziele dar - Daraus ergeben sich neue Endwicklungschancen, die Bewältigung einer Endwicklungsaufgabe kann die Bewältigung einer nachfolgenden Entwicklungsaufgabe erleichtern - Sensible Endwicklungsabschnitte
- Erkläre die Entwicklungspfadmodelle - beschreiben typische Entwicklungswege, die zu einer Endwicklungspsychopathologie führen können. - Typische Sequenzen die zu typischen Störungsbild oder allgemein Endwicklungspsychopathologie führen können.
Anzeige