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Sonstiges (Fach) / Epidemiologie (Lektion)
- Odds Ratio Verhältnis der Chancen zweier Gruppen für das Auftreten eines Ereignisses (a/c)/(b/d) = a*d / b*c Hier besonders darauf achten, dass vom IMPP teilweise die Zahlen nach mathematischen Regeln umgestellt werden können!
- Relatives Risiko Verhätlnis der Inzidenz einer Erkrankung unter exponierten Patienten zur Inzidenz einer Erkrankung unter nicht exponierten a/(a+c) / b/(b+d)
- Attributales Risiko Welcher Teil der Inzidenz kann der Exposition zugeschrieben werden? Inzidenz bei Exponierten - Inzidenz bei Nicht-Exponierten
- Relative Risikoreduktion Ist die prozentuale Abnahme des Risikos durch eine Intervention an = 1 - (Risiko der Interventionsgruppe / Risiko der Kontrollgruppe) = 1 - RR = 1 - (a/(a+c)) / (b/(b+d))
- NNT Number needed to treat ist Kehrwert der ARR: = 1/ARR wobei ARR = Risiko der Kontrollgruppe - Risiko der Interventionsgruppe bzw. 1 / ((c/(c+d)) - (a/(a+b))
- Healthy-Worker-Effekt Statistischer Effekt, der Berufstätige als gesünder bewertet als Arbeitslose, der jedoch dem Umstand zu verschulden ist, dass zur Berfustätigkeit eine gewisse Gesundheit erforderlich ist.
- Lead-Time-Bias scheinbare Verlängerung der Überlebenszeit durch Vorverlegung des Diagnosezeitpunkts
- Length-Time-Bias statistische Verzerrung, wenn Beobachtungszeiträume willkürlich gewählt werden: Früherkennung von Krebserkrankungen erfasst die langsam wachsenden Karzinome, nicht die schnellen, früh symptomatischen -> Selektionsbias! -> positiv gescreente Patienten überleben statistisch länger, weil diese einen weniger aggressiven Krebs aufweisen und die wirklich schlimmen nicht in der Erfassung sind!
- Präventionsparadoxon Das Präventionsparadoxon besagt, dass eine Präventionsmaßnahme gesamtgesellschaftlich von großem Nutzen sein kann, während sie dem Einzelnen in der Regel wenig bringt und genau umgekehrt.
- ARR = Risiko der Kontrollgruppe - Risiko der Interventionsgruppe bzw. Inzidenz in Kontrollgruppe - Inzidenz in Interventionsgruppe
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