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Transkulturelles Komm.Management (Fach) / Transkulturelles Komm.Management (Lektion)
Transkulturelles Komm.Management
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- Fünf Ansätze der interkulturellen Managementforschung ("Adler (1993) führt fünf Ansätze bezüglich interkultureller Unterschiede und Ähnlichkeiten an, die von Kumar (1988) zur Einteilung der interkulturellen Managementforschung übernommen wurden") Ethnozentrischer Ansatz Polyzentrischer Ansatz Komparativer Ansatz Geozentrischer Ansatz Synergetischer Ansatz
- Historie der Internationalisierung wirtschaftlicher Aktivitäten (5 eras) commercial era (1500 – 1850) explorative era (1850 – 1914) concessionary era (1914 - 1945) national era (1945 – 1970) global era (1970 – heute)
- Wann war die commercial era und was herrschte vor? 1500-1850 Abenteuerlust, exotische Güter, geographische Expedition; Individuen
- Wann war die explorative era und was herrschte vor? 1850-1914 industrielle Machtgebilde, Rohstoffversorgung
- Wann war die concessionary era und was herrschte vor? 1914 - 1945 US Firmen gewinnen an Macht, Depression um 30er Jahre - verlieren wieder, Anstieg des Nationalismus
- Wann war die national era und was herrschte vor? 1945 - 1970 Streben nach Autonomie, kalter Krieg, wirtschaftliche Internationalisierung, neue Produktion und Absatzmärkte
- Wann war die global era und was herrschte vor? 1970 - heute „Zwang“ zur Globalisierung – zur Erhaltung internationaler Wettbewerbsfähigkeit Grund: Herausbildung neuer gleichberechtigter Mitbewerber durch: zunehmende Angleichung der Länder Technologie & Infrastruktur Abbau politischer Schranken & Zollschranken verschwimmende Grenzen auf den Kapitalmärkten (Geld schießt virtuell per Knopfdruck um den Globus) Abbau zeitlicher und räumlicher Barrieren moderne Informations- und Kommunikationstechnologien früher: top down Strategie
- Was bedeutet Heuristik? Methodische Anleitung zur Gewinnung neuer Erkenntnisse
- Wie lauten die 5 Dimensionen/Typologien/Kriterien, um Kulturen konkret greifbar zu machen und von wem stammt dieses Modell? Das Modell stammt von Geert Hofstede. Es gehört zur kulturvergleichenden Managementforschung. Individualismus vs Kollektivismus Power Distance (Machtverteilung) Maskulin/Feminin => Karriereorientiert versus Lebensqualität Uncertainty Avoidance (Unsicherheitsvermeidung) Confucian Dynamism (Zeitdimension)
- Was bedeutet Individualismus, was Kollektivismus? (sind eine der 5 Dimensionen/Typologien Hofstedes) Individualismus: In individualistisch orientierten Gesellschaften sind die Menschen auf sich selbst und den kleinsten Kreis der Familie bezogen. Vertreter: USA, auch West- & NordeuropaIndividuum Eigenverantwortung, Selbständigkeit Selbständigkeit, Autonomie Leistung zählt, Leadership Verbindung mit Organisationen: berechnend Privatleben, eigene Meinung Autonomie, Vielfalt und finanzielle Sicherheit: vom System gestellt Spezifische Freundschaften Wertestandards: gelten für alle (Universalisten) Kollektivismus: Individuum stellt sich hinter das Kollektiv. Besitzen einen festen 'social framework', in den Menschen sich in weitläufige 'in-groups' und 'out-groups' definieren. 'In-groups': bsp. Großfamilien, Clans oder auch Organisationen sein. Ziel: Zugehörigkeit Bsp.: arabische Länder Gruppenzugehörigkeit: Schützen & Loyalität in Struktur geboren Verhaltensregeln (Identität basiert auf soz. System) Mitgliedschaft (Bestrafung: Entzug)hier moralisch Im Clan leben; Meinungen sind vorherbestimmt Aufgaben, Verpflichtungen und Sicherheit: von der Gruppe gestellt Stabile, soziale Freundschaften: Prestige Wertestandards: in-groups vs out-groups (Partikularisten)
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- Wozu gehört "Power Distance" und was bedeutet es? Power Distance = MachtverteilungIst eine der 5 Typologien von Hofstede Wie Kulturen eine ungleichmäßige Verteilung von Macht akzeptieren."Power distance can therefore be defined as the extent to which the less powerful members of institutions and organizations within a country expect and accept that power is distributed unequally." Gesellschaften mit flacher Machtverteilung: Vertreter: WesteuropaSachautorität Demokratischer Führungsstil Zusammenarbeit, Teamfähigkeit Entscheidungen: konsensorientiert Ungleichheit in Gesellschaft minimieren Unabhängigkeit ist Ziel Vorgesetzte sind erreichbar Macht ausnutzen: soll legitimiert werden Jeder hat gleiches Recht Understatement, wenn man Macht hat Das System hat Schuld Gesellschaften mit hoher Machtverteilung:Vertreter: Asien, SüdamerikaMacht an Person, Position gebunden Autoritärer Führungsstil Gehorsamkeit wird verlangt Einfluss beschränktHierarchische Abstufung; jd. hat seinen Platz manche unabhängig, meisten abhängig Vorgesetzte sind unerreichbar Macht ausüben ist legitimiertMachthaber haben Privilegien So machtvoll wie möglich wirken (Statussymb.) Der Unterprivilegierte hat Schuld
- Wozu gehört "Masculinity versus Femininity" und was bedeutet es? Ist eine der 5 Typologien von Hofstede Diese Typologie stammt aus 'vor-feministischer Zeit' Sozialwissenschaften haben in den 70er und 80er Jahren das Geschlechterverhältnis zum Gegenstand der Forschung erhoben: Gender-Studien Gender studies fragen nach der Bedeutung des Geschlechts für Kultur, Gesellschaft und Wissenschaft und wie Positionierung und Dynamik ihrer Beziehungen zur Konstruktion von Gesellschaft und Politik beigetragen haben Umbenennen: Typologie unterscheidet, ob Kulturen und ihre Menschen Karriere-orientiert sind oder nach Lebensqualität streben In Karriere-orientierten Kulturen (Masculinity (Maskuline Kulturen)) Vertreter: Japan; USA , Zentraleuropa (in abgeschwächter Form)Devise: Leben, um zu arbeiten Leistung zählt Unabhängigkeit Ehrgeiz als Motivation Geschlechterrollen klar differenziert Männer dominieren in Gesellschaft Geld und Sachwerte sind wichtig Big and fast are beautiful Machismo regiert Menschen, die nach Lebensqualität streben (Femininity (Feminine Kulturen)) Vertreter: Skandinavien (bes. Schweden) und auch asiatische Länder (bes. Thailand)Arbeiten, um zu leben Hedonismus, Lebensqualität Interdependenz, Verflechtungen Genussorientiert Geschlechterrollen fließend Gleichberechtigung ist das Ziel Menschen und Umwelt von Bedeutung small and slow are beautiful Ausgleich, weiche Faktoren
- Wozu gehört Unsicherheitsvermeidung (Unvertainty Avoidance) und was bedeutet es? Gehört zu den 5 Typologien von Hofstede Kategorie gibt Auskunft darüber, inwieweit Kulturen mit Unsicherheitsfaktoren umgehen – auf etwas Neue zugehen, wie hoch die Risikobereitschaft ist und die Toleranzschwelle Kulturen, die Unsicherheit akzeptieren (small uncertainty avoidance -> niedrige Vermeidung von Unsicherheit) Vertreter: Industrienationen, USAAufgeschlossen für Neues Risikofreudig; aus Fehlschlägen lernen Regel sind kaum nötig Situatives Vorgehen ist gefragt Tag wird genommen, wie er ist (Fatalismus) Ungezwungenheit, wenig Stress Hartes Arbeiten ist kein wichtiger Wert Emotionen werden nur selten gezeigt Wettbewerb auf fair play aufgebaut Konflikte werden konstruktiv aufgelöst Uneinigkeit kann ohne Probleme existieren größeres Toleranzpotential geringer Nationalismus Etwas im Leben riskieren Kulturen, die Unsicherheit vermeiden (strong uncertainty avoidance -> hohe Vermeidung) Vertreter: Lateinamerika und Südeuropaes existiert eine absolute Wahrheit Wunsch nach Sicherheit Etablieren von Regeln Vorgeplante Aktivitäten Unsicherheit ist permanente Bedrohung Besorgnis und daher mehr Stress Innerer Antrieb, hart zu arbeiten; erfolgreich sein Zeigen von Emotionen ist normalWettbewerb: tricky behavior (gerissen sein) Konflikte rufen Aggressivität hervor Konsens muss gefunden werden abweichende Meinungen sind gefährlich Nationalismus emotional verankert Bedürfnis nach Sicherheit
- 4 Typologien nach Edward T. Hall? High context vs. low context Auswirkung auf: Informationsfluss Proxemics: Unsichtbare Grenzen Chronemics: monochrom vs. polychrom