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Organisationspsychologie (Fach) / Organisation als Informations und Aufgabenstruktur (Lektion)

Strukturen

Diese Lektion wurde von Tess erstellt.

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  • Herrschaftsformen nach Weber Charismatische Autorität: Persönliche Autorität basierend auf der Überzeugungs und Überredungskraft und Vorbildlichkeit. Traditionelle Autorität: Auf Geschichte und Tradition begründete Legalität der Autorität. Legale, regelbasierte Autorität: basierend auf rationalen Regeln
  • Merkmale der Bürokratie 1. Bürokratie als Herrschaft der Verwaltung beschreibt die Wahrnehmung von Verwaltungstätigkeiten im Rahmen festgelegter Kompetenzen innerhalb einer festen Hierarchie. Sie wird ausgeübt  von hauptberuflichen Beamten die: fetes Gehalst bekommen und langfristige Zukunftssicherung haben aufgrund von Fachqualifikation ausgewählt werden genau abgegrenzte Aufgabenbereiche haben klar definierte Befehlsgewalt und Sanktionsmittel nutzen vorgezeichnete Laufbahn vor sich haben einheitlicher Amtsdiziplin und Kontrolle unterworfen sind
  • Merkmale der Bürokratie 2. Berufsbeamtentum spezialisierte Aufgabenerfüllung streng hierarchischer Aufbau Aufgabenerfüllung nach Regeln und Normen Aktenmäßigkeit der Verwaltung
  • Gründe für das entstehen von Hierarchien Größe der Organisation: Führungsfunktionen bilden sich heraus Komplexität der Aufgabe: Bearbeitung komplexer Aufgaben benötigt experise, spezialisten bilden sich heraus interne / externe Konflikte: In Organisationen entstehen konflikte / zentrale instanz erfordelich Bedürfnis nach Führung: Führungskräfte können Orientierung etc geben Klassenkampf:in organisationen werden Konflikte um Macht ausgetragen
  • Ziele der Organisationsstrukturen Organisationsstruktur dient dazu Aufgaben, Informationen und Macht in einem Organisationsplan auf Strukturträger Menschen und Arbeitsmittel ( Maschienen) zu verteilen und deren Koordination sicherzustellen. Aufbauorganisation beschreibt den statischen Teil der Organisation Ablauforganisation beschreibt, wie Arbeitsprozesse gestaltet sind
  • Arten von Stellen innerhalb einer Organisation ergibt sich eine Hierarchie von Stellen Leitende Stellen : Entscheidungsaufgaben mit Anweisungsrecht Stabsstellen: fachliche unterstützung von führungskräften ohne anweisungsrecht ausführende Stelle: Ausführungsaufgaben ohne Anweisungsrecht
  • Verbindung von Stellen: Einlinien-System Das Einliniensystem erfolgt aus dem Prinzip der Einheit der Auftragserteilung von Fayol. Jeder Mitarbeiter hat nur einen Vorgesetzten, jeder Vorgesetzte hat in der Regeln mehrere Mitarbeiter. Klassische pyramidenstruktur mit kleinem entscheidungszentrum an der spitze
  • Verbindung von Stellen : Mehrlinien-System Im Mehrliniensystem basierend auf dem Funktionsmeisterprinzip von Taylor, ist eine hierarchische niedrige stelle mit mehreren linien mit mehreren höheren Stellen verbunden ( Mehrfachunterstellung ) Jeder Mitarbeiter wird durch mehrere, auf eine bestimmte funktion spezialisierte Führungskraft koordiniert. Werden bei Aufgabenerfüllung mehrer funktionsbereiche tangiert, erhält der Mitarbeiter von mehreren Vorgesetzten Anweisungen findet wenig anwendung
  • Verbindung von Linien: Stab-Linien-System In der Stab-Linien-Organisation wird die von Routinearbeiten überlastete und für strategische entscheidungen unzureichend vorbereitete linieninstanz durch ein ständiges Hilfsorgan unterstützt (stab) keine weisungsbefugnise Ziel : die Vorteile des einliniensystems und die der funktionalen Spezialisierung zu kombinieren. Stabs: Beratung,Rechersche und Uswertung von Informationen
  • Primärorganisation Primärorganisation: Aufbauorganisatorische Grundstruktur eines Unternehmens richtet sich nach der Art, wie Aufgaben im Unternehmen verteilt werden Grundmodelle der Primärorganisation: Funktionale Organisation Spartenorganisation Matrixorganisation
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  • Primärorganisation: Funktionale Organisation Aufteilung der Organisation nach den betrieblichen Funktionen, baut auf dem Ein-Linien-System auf. Findet sich vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen mit homogenen Produktionsprogramm und relativ stabiler Umwelt. zielt auf eine hohe Wirtschaftlichkeit der Leistungserstellung ab Unternehmensleitung ist nach Funktionen unterteilt, so dass es zwischen den Bereichen oft an horizontaler Abstimmun mangelt und nicht das Gesamtziel der organisation sondern Abteilungsziele verfolgt werde
  • Primärorganisation: Spartenorganisation Aufteilung der Organisation in strategische Geschäftsbereiche  die innerhalb funktional organisiert sind. findet sich vor allem in großen internationalen Unternehmen mit breiter Produktpalette Sparten sind autonome Einheiten, die über alle zur Aufgabenerfüllung notwendigen Funktionen verfügen und sich auf bestimmte Produkte usw konzentrieren. anpassungsfähig und wenig koordinationsbedarf
  • Primärorganisation: Matrixorganisation Überlagerung der Spartenorganisation ( Aufteilung ins produktbezogene Geschäftsbereiche ) durch eine funktionale Organisation. findet sich vor allem in großen Unternehmen mir hochtechnisierter Produktpalette Funktionsmanager sind verantwortlich für die Ressourcenbereitstellung ( wer und wie), Produktmanager für Planung, koordination und Kontrolle ( wann und was ) Die so entstehende Kompetenzüberschneidung ( mehrfachunterstellung der Mitarbeiter) soll auseinanderstzungen und innovation fördern
  • Organisationsstrukturen: Sekundärorganisation Zusätzlich zur Primärorganisation  ( aufbauorganisatorischer Grundstrukturen; Funktionale Orga, Spartenorganisation,Matrixorganisation ) die historisch wächst kann sich in Unternehmen eine Seundärorganisation etablieren. Ergänuen die primäre Ausrichtung der Organisation um weitere, für die Wettbewerbsfähigkeit zentrale Aspekte: Produktmanagement Kundenmanagement Projektmanagement