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Entwicklungspsychologie (Fach) / Modell des assimilativen Copings (Lektion)

Thema 13

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  • Assimilation und Akkomodation Zwei zentrale Prozesse, um Diskrepanz zwischenerwünschtem und tatsächlichem Zustand bzw.Entwicklungsverlauf zu verringern und so Identität aufrechterhalten zu können
  • Assimilative Bewältigung 1. Erhöhte Anstrengung zur Überwindung derSchwierigkeiten - problemorientiertes Handeln = hartnäckiges Festhalten an Ziel - eher intern 2. (späte assimilative Phase): kompensatorische Aktivitätenerhöhte Anstrengung, bis zu kritischer Grenze derSchwierigkeit der Zielerreichung, Aneignung benötigter Mittel, Suche nach und Inanspruchnahme externer Hilfe
  • Assimilation funktional bis zu gewissem Grad, um notwendige Suche nachProblemlösestrategien zu gewährleisten - seine eigenen Grenzen finden
  • Assimilation dysfunktional wenn durch kontinuierliche Zielbindung und fehlende oder zu späte Zielablösung die Ausrichtung auf neue und erfolgsversprechendere Ziele behindert wird Ich stecke meine ganze Energie & Zeit in ein Ziel, dass ich nie erreichen werde
  • akkomodative Bewältigungsstrategien Abwertung blockierter ZieleAnpassung der eigenen Standards - ich muss den Marathon nicht in 3 Std laufenPositive UmdeutungSinnfindung für Verlusterlebnisse - ich habe es nicht geschafft, aber ich habe mich weiterentwickelt
  • Immunisierungsprozess ergänzt als unbewusster Prozess Assimilation & Akkomodation = kognitive Verzerrung, sodass Zieldiskrepanz weniger stark oder nicht mehr alssolche wahrgenommen wird - wir vergessen und schützen Selbstbild Immunisierung sorgt dafür, dass wir Zieldiskrepanzen garnicht erst wahrnehmen & somit Assimilation & Akkomodation nicht brauchen
  • A&A Zusammenhang mit Zufriedenheit es ist wichtig sich für eine Strategie zu entscheiden Assimilation& Akkomodation gleichzeitig bezogen auf ein Ziel anzuwenden verwirrt nur und macht nicht glücklich
  • Modell des assimilativen & akkomodativen Copings auch Zweikomponenten-Modell des Copings - ZK Brandstädter ZIEL: Aufrechterhaltung eines stabilen Selbstbildes angesichts wachsender altersbedingter Verluste 2 zentrale prozesse um Diskrepanz zwischen erwünschten und tatsächlichem Zustand zu verringern & Identität aufrechtzuerhalten Assimilation & Akkomodation
  • Was beeinfusst nach diesem Modell welche Strategie ich wähle? Ziel der Handlungsressourcen - je mehr -> Assimilation wahrgenommene Kontrolle - je mehr Assimilation Flexibiltät der Ziele - je mehr Assimilation Substituierbarkeit - je mehr ich mein Ziel ersetzen kann, desto eher Akkomodation Lebensalter - je älter, desto eher Akkomodation
  • Akkomodation wird nachgeschaltet verwendet - wenn Ziele durch Assimilation nicht erreichbar (Kompensationsdruck steigt & Risiko für kreisendes Denken & Depressionen) daher muss man akomodative Bewältigungsstrategien nutzen um Ziele an gebene Umstände anzupassen
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  • Dilemma der Handlungsregulation Intentionen müssen gegen Ablenkungen verteifigt & abgeschirmt werden - Assimilation Handlungsregulation muss ausreichend kontextspezifisch & plastisch sein, um Anpassung an veränderte Umstände zu gewährleisten - Akkomodation Gleichgewicht zwischen Stabilität/ Plastizität & Hartnäckigkeit/ Flexibilität muss entstehen
  • Immunisierung Strategien selektive Wahrnehmung Veränderung der subjektiven Gewichtung von Leistungsindikatoren
  • Assimilation Strategien instrumentelle & kompensatorische Aktivitäten
  • Modell bezogen auf Alter Assimilation nimmt mit dem Alter ab, Akkomodation zu